FASS gewinnt Spiel 1 – Sonntag Heimspiel

Spiel 1 der Finalserie in der Regionalliga Ost geht an FASS Berlin. Bei den Schönheider Wölfe gewinnen die Hauptstädter mit 1:5 (1:3, 0:0, 0:2) und gehen in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung. Weiter geht es bereits am Sonntag (15.03.26, 15:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion).

Das Spiel

Beide Teams traten nahezu in Bestbesetzung an. Bei FASS musste lediglich Verteidiger Benjamin Hüfner passen. So freuten sich 736 Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein hochklassiges Finale der beiden dominierenden Teams der Liga.

Von Beginn an waren die Berliner hoch konzentriert und erfolgreich darin, das Angriffsspiel der Wölfe zu stören. In der 8. Minute setzte Oliver Noack vor dem Tor von Kopp erfolgreich nach und drückte die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Als drei Minuten später Dennis Thielsch die erste Überzahl-Situation nach wenigen Sekunden zum 0:2 verwertete, waren die Gastgeber spürbar geschockt. FASS agierte sicher, die Pässe fanden die Mitspieler, während die Offensivaktionen der Wölfe eine Beute des souveränen Marks Slavinskis-Repe im Berliner Tor wurden. In der 18. Minute erzielte Heinz zwar den Anschlusstreffer, doch nicht einmal eine Minute später war der Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Dennis Thielsch war durchgebrochen, seinen Torschuss ließ Kopp prallen, und Nico Jentzsch räumte zum 1:3 auf.

Im zweiten Drittel suchte Schönheide den Weg zurück ins Spiel. Die FASS-Defensive stand allerdings sehr stabil, wobei das ganze Team diszipliniert im Backcheck arbeitete. Tore sollten in diesem Abschnitt keine fallen.

Natürlich erwartete das gesamte Stadion im Schlussdrittel eine Großoffensive der Gastgeber. Bevor diese sich entfalten konnte, nahm Bryan Heinicke nach einem gewonnenen Bully Maß und traf mit einem verdeckten Schuss zum 1:4. Die Erzgebirger versuchten weiter alles und brachten in gewohnter Manier viele Scheiben aufs Tor. Marks Slavinskis-Repe blieb stets Herr der Lage, und seine Vorderleute spielten die Uhr gekonnt herunter, hatten dabei selbst sogar noch sehr gute Gelegenheiten. Eine davon nutzte Gregor Kubail zum 1:5 – wieder war es ein Nachschuss, nachdem Oliver Noack noch gescheitert war. Schönheide probierte am Ende sogar, mit 6 gegen 4 Feldspielern noch einen Treffer zu erzwingen. Das gelang nicht, und so feierten die Berliner einen erfolgreichen Start in die Serie.

Ausblick

Gleich im ersten Spiel entreisst FASS den Wölfen das Heimrecht – morgen gibt es direkt die Chance, diesen Erfolg zu veredeln und vor heimischer Kulisse auf 2:0 zu erhöhen. Anbully im Erika-Heß-Eisstadion ist um 15:00 Uhr. Die Tageskasse öffnet um 13:30 Uhr.

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Falk, Miethke; Kruggel, Licitis; Haase, Heinicke; Berlin – Thielsch, Fiedler, Jentzsch; L. Noack, Miguez, O. Noack; Volynec, Kubail, Braun; Balzer, Weihrauch, Flemming.
Tore:
0:1 (08:20) O. Noack (Kruggel, Licitis), 0:2 (11:54) Thielsch (Licitis, Haase) PP1, 1:2 (17:22) Heinz, 1:3 (18:11) Jentzsch (Thielsch, Miethke);
1:4 (43:03) Heinicke (Kubail), 1:5 (57:59) Kubail (O. Noack, Volynec).
Schiedsrichter: Heinke, Lindner – Fiedler, Müller.
Strafen: Schönheide 8, FASS 10.
Zuschauer: 736.
Schüsse: 47-27.
Face-off: 36-38.

Foto: Zaide Kielinger

FASS Berlin
Author: FASS Berlin

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