Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Zwei Neue für FASS

Die Planungen beim Regionalligisten FASS Berlin laufen auf Hochtouren. Jetzt gibt es zwei Neuzugänge zu vermelden, die beide vom Ortsrivalen Berlin Blues kommen.

Patrick Preiß (32) ist ein echtes Urgestein im Oberliga- und Regionalliga-Eishockey im Osten. Zunächst spielte der Verteidiger in Crimmitschau, Chemnitz und Schönheide, bevor es ihn 2016 nach Berlin verschlug. Seit 2017 spielte Preiß erfolgreich bei den Berlin Blues, in den letzten Jahren sogar als Spielertrainer.

Niklas Pilz (22) hat zuletzt ebenfalls das blaue Trikot getragen. Er stammt aus dem Nachwuchs des ECC Preussen und hat zwischendurch bei den Dresdner Eislöwen Juniors und den Eisbären Juniors etwas DNL-Luft geschnuppert. Im Blues-Kader stand er seit 2019. Noch erfolgreicher war der Verteidiger im Inlinehockey, wo er es bis in die deutsche Nationalmannschaft geschafft hat.

„Wir hatten in der letzten Saison etwas Probleme in unserer Verteidigung“, stellt Headcoach Christopher Scholz fest. „Aufgrund von Verletzungen und aus anderen Gründen mussten wir immer wieder umstellen. Von Patrick und Niklas erwarte ich mehr Konstanz und Stabilität.“

Ligatagung legt Eckpunkte fest

Auch aus der Liga gibt es Neuigkeiten, denn am vergangenen Montag fand die erste Ligatagung der Saison 2022/23 statt. Die Regionalliga Ost wird voraussichtlich mit sieben Mannschaften an den Start gehen, nachdem die Berlin Blues im Februar ausgestiegen waren und ihr Nachrückrecht nicht wahrnehmen wollen. Die sportlichen Aufsteiger aus den Landesligen Berlin, Sachsen und Thüringen (Meister, bei Verzicht Vizemeister) haben allesamt auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet. Die sieben Teilnehmer (Schönheider Wölfe, FASS Berlin, Chemnitz Crashers, ES Weißwasser, Eisbären Juniors, ESC Dresden, Tornado Niesky) wollen eine Doppelrunde absolvieren (24 Spiele). Voraussichtlich qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten direkt für das Play-off-Halbfinale, während die Mannschaften auf den Plätzen 3-6 Anfang März die beiden weiteren Halbfinalisten ausspielen werden.

Grunwald und Merk bleiben FASS Berlin treu

FASS Berlin freut sich über zwei Vertragsverlängerungen: Verteidiger Philipp Grunwald (31) und Angreifer Dennis Merk (24) tragen auch in der kommenden Saison das rot-weiß-schwarze Trikot.

Grunwald spielte 2018 erstmals für die Weddinger und kehrte nochmal für eine Saison zum inzwischen untergegangenen Lokalrivalen ECC Preussen zurück, bevor er 2020 wieder im FASS-Kader stand. In der abgelaufenen Saison konnte er erst im Saisonendspurt ins Geschehen eingreifen, und dies gelang ihm trotz 15 Monaten Wettkampfpause hervorragend. In der Saison 2022/23 wird der Offensivverteidiger mit der Rückennummer 77 also von Beginn an dabei sein und dem Spiel seiner Mannschaft sicher seinen Stempel aufdrücken.

Merk ist auf dem Weg zum absoluten FASS-Urgestein. Sein Debüt gab er bereits 2014/15 in der damaligen Oberliga Ost mit gerade einmal 17 Jahren – die Kooperation mit den Eisbären Juniors machte es möglich. Seitdem spielt unsere Nummer 71 ununterbrochen für FASS und kommt auf stolze 175 Pflichtspiele (78 Tore, 81 Assists).

„Gruni und Merki sind natürlich Eckpfeiler unseres neuen Kaders“, kommentiert Headcoach Christopher Scholz die Verlängerungen. „Beide bringen viel Qualität und unbedingten Einsatzwillen mit. Das brauchen wir, wenn wir wieder im Titelkampf mitmischen wollen.“

Präsentiert werden die Vertragsverlängerungen von unserem Hauptsponsor Compass&Spine, der uns seit 2016 unterstützt.

Zwei Brüder für FASS

Nach der Saison ist vor der Saison – und so laufen natürlich auch beim Vizemeister FASS Berlin die Planungen für die Spielzeit 2022/23 auf Hochtouren. Immerhin steht eine Jubiläumssaison an: Im Dezember 1962 wurde der Verein gegründet, und im Sommer 1972 ging die Eishockeyabteilung an den Start. Klar, dass anlässlich der Feierlichkeiten auch sportlich der maximale Erfolg angestrebt wird.

Im Kader von Headcoach Christopher Scholz gibt es erste Meldungen, nämlich eine Verlängerung und ein Neuzugang. Ryan Warttig geht in seine insgesamt vierte Saison für die Weddinger. Der 24jährige sammelte bei den Eisbären Juniors DNL-Erfahrung und ging zwischen 2014 und 2016 im Rahmen der damaligen Kooperation für FASS aufs Eis. Danach ging es in die DNL2 zu den Lausitzer Füchsen, wo er über 100 Spiele absolvierte. Bei den Crocodiles Hamburg und den Icefighters Leipzig lief Ryan in der Oberliga Nord auf. Allerdings ereilte ihn das Verletzungspech, und er kehrte nach Berlin zurück, um bei FASS einen Neuanfang zu machen. Der Zwei-Wege-Spieler wurde meist in der Defensive eingesetzt, wo er sich prima zurechtfand.

Allerdings ist fraglich, ob er seine angestammte Rückennummer 98 behalten kann, denn sein drei Jahre jüngerer Bruder Ron Warttig wechselt aus Hohenschönhausen in den Wedding. Auch Ron war in der DNL für den Eisbären Juniors aktiv, blieb dann aber im Verein und stand in den drei letzten Spielzeiten in deren Regionalliga-Team. „Ron ist ein schneller und einsatzfreudiger Angreifer, der seinen Gegenspieler auch mal ziemlich nerven kann“, meint Scholz. „Seine Qualitäten bringen uns sicher weiter.“

Präsentiert werden Ryan und Ron Warttig von unserem langjährigen Partner APROSPORTS. Die Fitness-Experten werden in diesem Jahr zu einem abwechslungsreichen und intensiven Sommertraining beitragen.

Foto: Alexandra Bohn

Stimmungsvolle Abschlussfeier

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben der Abschlussfeier der Ersten Mannschaft von FASS Berlin am vergangenen Samstag einen würdigen und stimmungsvollen Rahmen.

Das wichtigste Ziel wurde laut Alexander Hedderich, Geschäftsführer der FASS Oberliga Service GmbH, erneut erreicht: Der Regionalligist hat in der Saison 2021/22 wieder eine „Schwarze Null“ erwirtschaftet. Sportlich wurde erstmals das Finale in der Regionalliga Ost erreicht und der Berliner Verbandspokal gewonnen. Allerdings ging das Finale gegen die Schönheider Wölfe in zwei Spielen verloren. Headcoach Christopher Scholz, dessen Vertragsverlängerung bekannt gegeben wurde, zog dennoch ein insgesamt positives sportliches Fazit. In der kommenden Saison peilen die Weddinger die Meisterschaft an.

Die Spieler wurden in zahlreichen Wertungen für die Leistungen der vergangenen Saison geehrt:

Besonderen Jubel gab es für Gregor Kubail, der als Spieler des Jahres der Regionalliga Ost ausgezeichnet wurde. An der Abstimmung hatten sich die Spieler, Trainer und Offiziellen der Vereine (mit Ausnahme der Berlin Blues) beteiligt. Kubail wurde von Fans und Mitspielern mit „MVP“-Sprechchören gefeiert.

Ebenfalls großen Applaus gab es für Nils Watzke, der als „Dauerbrenner“ ausgezeichnet wurde: Der Kapitän hat im Zeitraum von Februar 2017 bis März 2022 114 Spiele in Folge für FASS Berlin bestritten, bis ihn eine Erkrankung bremste.

Der Verkauf und die Übergabe der Game-worn-Trikots markierte einen weiteren Höhepunkt der gelungenen Veranstaltung.

Damit endet die Saison 2021/22. FASS Berlin dankt allen Unterstützern, Sponsoren und Fans. Wir freuen uns auf das Wiedersehen in der Saison 2022/23!

Saisonabschlussfeier am 23. April +++ Aktualisierung +++

Die Location für unsere Saisonabschlussfeier hat sich geändert!

Die Erste Mannschaft von FASS feiert den Abschluss der Saison 2021/22 mit Fans und Freunden am Samstag, dem 23.04.22 um 18:00 Uhr im Café Breslau Fuego, Hauptstraße 80, 12159 Berlin. Der Preis für das Buffet und ein Freigetränk konnte auf 18 Euro pro Person angepasst werden. Anmeldungen bitte bis 20.04.22 unter info@fass-berlin.de.

Auf dem Programm stehen zahlreiche Ehrungen sowie die Versteigerung und Übergabe der Trikots der abgelaufenen Saison. Headcoach Christopher Scholz, Mannschaftskapitän Nils Watzke und das Team freuen sich auch auf viele Gespräche mit den Anhängern. Mit der Vizemeisterschaft in der Regionalliga Ost und dem Gewinn des Berliner Verbandspokals war die Spielzeit 2021/22 unter dem Strich erfolgreich, auch wenn die Krönung im Finale gegen die Schönheider Wölfe ausblieb. Damit ist klar, wo das Saisonziel für 2022/23 liegen wird! Die Besucherinnen und Besucher können an dem Abend natürlich auch exklusive Informationen über die Planungen für die nächste Saison erwarten.

Foto: Alexandra Bohn

FASS ist Vizemeister

Sie haben alles gegeben, aber es sollte nicht sein. FASS Berlin unterlag im zweiten Finalspiel um die Meisterschaft der Regionalliga Ost den Schönheider Wölfen mit 2:3 (0:3, 1:0, 1:0).

Vor dem Spiel wurden die FASS-Frauen von den 423 Zuschauern gefeiert. Sie holten in ihrer Premierensaison die Meisterschaft der 1. Frauenliga Nordost und durften sich den Zuschauerinnen und Zuschauern unter großem Applaus präsentieren.

Im zweiten Finalspiel stand FASS unter Druck, schließlich ging das erste Spiel am Ende klar an die Wölfe. Mit 18 Feldspielern und Patrick Hoffmann im Tor sollte Spiel 2 gewonnen werden. Die Wölfe reisten mit 17 Feldspielern an, Niko Stark sollte Tore verhindern.

Beide schenkten sich von Beginn an nichts, viele Torchancen ließen sie aber nicht zu. FASS hatte ein leichtes Chancenplus, den ersten Treffer aber erzielten die Gäste. Phillip Riedel zog nach elf Minuten ab und es schlug oben im kurzen Eck ein. Und die Wölfe legten nach. Drei Minuten vor der Pause landete ein Schuss von Richard Zerbst zum 0:2 im Netz, und 108 Sekunden vor der Sirene traf Philip Riedel mit einem Nachschuss zum 0:3.

Nun mussten die Weddinger sich etwas einfallen lassen, es galt jedoch eine Reststrafe aus dem ersten Drittel zu überstehen. Die Strafe wurde überstanden und am Rest wurde gearbeitet. Denn nach 23 Minuten konnte Nils Watzke in Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie auf 1:3 verkürzen. Nun war Betrieb vor den Toren. Denn FASS setzte nach, die Wölfe versteckten sich aber nicht und so kamen auch sie zu guten Chancen. Nach 34 Minuten musste FASS den Torhüter wechseln. Etwas unglücklich verletzte sich Patrick Hoffmann (ein gegnerischer Spieler traf ihn mit dem Schläger im Gesicht, nachdem er zuvor bei einem Schuss gegen den Kopf den Helm verloren hatte), und Danny Bohn übernahm. FASS drückte weiter, und es gab bis zur Pause einige sehr gute Torchancen. Ein Treffer wollte aber nicht gelingen, und so blieb es beim 1:3.

Natürlich versuchten die Weddinger es weiter, und nach 45 Minuten wurden sie belohnt. Ein Schuss von Nico Jentzsch prallte vom Torhüter der Gäste ins Tor ab. Eine Minute später hatten die Gastgeber Glück, der Pfosten rettete für Danny Bohn. Beide Torhüter mussten danach mehrfach eingreifen, denn es gab Chancen auf beiden Seiten. Nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Auch zwei Powerplays brachten keinen Erfolg. Doch auch die Gäste ließen beste Chancen liegen. Es blieb am Ende beim knappen 2:3, und so holen sich die Schönheider Wölfe die Meisterschaft.

Glückwunsch an die Wölfe, die ein würdiger Meister sind.

FASS Berlin bedankt sich bei allen Sponsoren, Unterstützern und Zuschauer für die Treue in dieser wieder nicht leichten Saison.

Schiedsrichter: Metzkow, Posacki – Krüger, Niedermeyer.
Zuschauer: 423.
Strafen: FASS 4 (2/2/0), Schönheide 6 (0/2/4).
Tore:
0:1 (10:17) Riedel, 0:2 (16:07) Zerbst, 0:3 (18:12) Riedel;
1:3 (22:26) Watzke (Czajka, Jentzsch) PP1;
2:3 (45:48) Jentzsch (Czajka, Fiedler).
Schüsse: 39-36.
Bullys: 41-25.

Foto: Alexandra Bohn

FASS ist heiß auf Spiel 2 der Finalserie

Am Freitag (08.04.2022) ist es soweit: FASS Berlin empfängt die Schönheider Wölfe zu Spiel 2 der Finalserie in der Regionalliga Ost. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Charlottenburg (Glockenturmstraße). Die Kasse öffnet um 18:30 Uhr, der Eintritt kostet 8 Euro (Tagesticket VIP: 20 Euro).

Nachdem Schönheide Spiel 1 am vergangenen Sonntag gewonnen hat, will FASS jetzt die Serie ausgleichen. Wenn dies gelingt, kommt es am Sonntag im Erzgebirge zum entscheidenden Spiel 3. Ist der Druck jetzt groß? „Nein, die Vorfreude ist riesig“, fasst Headcoach Christopher Scholz die Stimmung zusammen. „Das sind doch die Spiele, auf die man eine ganze Saison lang hinarbeitet. Wir wollen das letzte Spiel vor unseren Fans gewinnen und am Sonntag mit Rückenwind nach Schönheide fahren.“

Nach den Ticketreservierungen zu urteilen, sind in der Eissporthalle Charlottenburgeine tolle Stimmung und ein Zuschauerrekord für diese Saison zu erwarten. Wir raten daher den Zuschauerinnen und Zuschauern, rechtzeitig vor Spielbeginn einzutreffen. Ein Impf- oder Testnachweis wird nicht mehr benötigt; allerdings empfiehlt FASS Berlin das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Foto: Alexandra Bohn

Finale – Spiel 2 am Freitag in der Eissporthalle Charlottenburg

Die Entscheidung ist gefallen: Spiel 2 im Finale der Regionalliga Ost findet am Freitag, dem 08.04.2022 um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Charlottenburg („P09“) statt. FASS Berlin empfängt dann die Schönheider Wölfe.

Spiel 1 haben die Erzgebirgler am Sonntag mit 8:2 gewonnen, so dass es für FASS am Freitag um den Ausgleich in der Serie gehen wird. Gelingt dies, folgt das entscheidende Spiel 3 am Sonntag (10.04.2022) in Schönheide, ansonsten können die Gäste den Meisterpokal bereits am Freitag in Charlottenburg entgegen nehmen.

Notwendig wurde die Ansetzung durch die vorzeitige Schließung des Erika-Heß-Eisstadions aufgrund eines Schaden in der Kühlanlage. FASS Berlin wurde dadurch „heimatlos“ und muss seinen Trainings- und Spielbetrieb in anderen Stadien fortführen. „Natürlich ist das für uns sehr ungünstig in der entscheidenden Phase der Saison“, meint Headcoach Christopher Scholz. „Allerdings hatten wir in den beiden Halbfinalspielen gegen Chemnitz viel Support von den Rängen – sowohl am Glockenturm als auch zuletzt im Sportforum Hohenschönhausen. Wir setzen darauf, dass uns auch am kommenden Freitag nicht nur der FASS-Anhang, sondern viele Eishockeyfans der Hauptstadt im Finale unterstützen, denn wir vertreten den gesamten Berliner Amateur-Eishockeysport.“

Foto: Alexandra Bohn

Niederlage im ersten Finale

FASS Berlin unterliegt im ersten Finalspiel bei den Schönheider Wölfen vor 543 Zuschauerinnen und Zuschauern glatt mit 8:2 (2:2, 3:0, 3:0). Damit muss das Team im Heimspiel am kommenden Freitag (08.04.2022) unbedingt gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen.

Im Vergleich zum Halbfinal-Sieg am Freitag gegen Chemnitz fehlten bei FASS Jansson und Hermann. Im Tor begann erneut Danny Bohn. In einem ausgeglichenen ersten Drittel gingen die Berliner durch Luis Noack in Führung (5.), doch es dauerte weniger als eine Minute, bis Kukla der Ausgleich gelang. Beide Teams produzierten weiter viele Angriffsaktionen. Horst traf noch für die Wölfe zum 2:1 (17.), und Patrick Czajka egalisierte in der Schlussminute des ersten Drittel im Rebound nach einem Schuss von Nico Jentzsch.

Den zweiten Abschnitt gingen beide Mannschaften verhaltener an. Große Torchancen blieben zunächst Mangelware, auch wenn Heinz mit einem verdeckten Schuss der erneute Führungstreffer für die Gastgeber gelang (26.). In der Schlussphase des Drittels zog Schönheide dann noch einmal das Tempo an und erzielte zwei Treffer zur 5:2-Führung. Dies war schon vorentscheidend, denn FASS hatte im Schlussdrittel nicht mehr viel zuzusetzen. Nur in drei PowerPlay-Situationen wurden gute Chancen kreiert, die aber ungenutzt blieben. Schönheide blieb druckvoll und traf noch dreimal gegen Patrick Hoffmann, der Bohn zum Schlussdrittel ersetzt hatte.

Für FASS heißt es nun Kräfte sammeln, um dem Finale am letzten Saisonwochenende noch eine Wendung zu geben.

Statistik

Tore:
0:1 (04:39) Noack (Grunwald, Bohn), 1:1 (05:26) Kukla, 2:1 (16:20) Horst, 2:2 (19:27) Czajka (Jentzsch, Fiedler);
3:2 (25:59) Heinz, 4:2 (36:26) Kukla, 5:2 (38:05) Wolf;
6:2 (48:42) Hähnlein, 7:2 (53:48) Zerbst, 8:2 (59:34) Kukla.
Zuschauer:: 543.
Schiedsrichter: Becker, Pfriem – Kaulfürst, Höppner.
Strafen: Schönheide 10, FASS 4.
Schüsse: 61-33.
Bullys: 39-48.

Foto: Sinah Scholz

Finalserie beginnt in Schönheide

Heute startet das Play-off-Finale der Regionalliga Ost. Um 17:00 Uhr tritt FASS Berlin bei den Schönheider Wölfen zu Spiel 1 an. Für alle, die nicht zum Spiel kommen können, bietet Schönheide eine Übertragung auf SpradeTV an.

FASS reist mit dem Rückenwind des Halbfinal-Sieges gegen Chemnitz ins Erzgebirge. Die Nordberliner hatten das Spiel bis zum 6:1 sehr gut im Griff. Knapp neun Minuten vor dem Ende ersetzten die Crashers den Torwart durch einen sechsten Skater. Das Spiel war danach „vogelwild“: Zwar gelangen FASS noch zwei Empty-netter, doch Chemnitz nutzte die Situation – unterstützt durch einige Strafen der Hausherren – noch zu vier Treffern. Aber das ist abgehakt, wenn heute in Schönheide der Kampf um den Titel beginnt.

Die Wölfe sind der Ligaprimus der letzten Jahre und haben auch in dieser Saison die Hauptrunde als Erster absolviert. Headcoach Christopher Scholz: „Wir haben mit dem Finaleinzug das Soll erreicht. Aber wir stehen im Finale, und jetzt wollen wir auch den Titel.“ Die Vorzeichen für den Herausforderer stehen nicht schlecht, denn in der Hauptrunde gewann FASS gleich beide Spiele im Wolfsbau, zuletzt vor zwei Wochen mit 4:5.

Fortgesetzt wird die Serie am kommenden Freitag mit Spiel 2 in Berlin.

Foto: Alexandra Bohn