Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Mit neuem Premium-Sponsor ins Jahr 2021

Ein schwieriges Jahr 2020 geht zu Ende, und natürlich hoffen wir, so bald wie möglich den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Ob das noch in der Saison 2020/21 gelingt, ist natürlich derzeit nicht sicher. Zwei Vereine aus unserer Liga haben kein Eis mehr, und auch FASS musste das Erika-Heß-Eisstadion zugunsten des dort eingerichteten Impfzentrums räumen. Immerhin gibt es in Berlin verschiedene Eisstadien, in denen der Spielbetrieb für Trainer Marco Rentzsch und sein Team weitergehen könnte.

Trotz der coronabedingten Ausnahmesituation beenden wir das Jahr mit einer positiven Nachricht, denn mit der Garleff & Sohn KG unterstützt ein weiterer Premium-Sponsor ab sofort die Erste Mannschaft von FASS Berlin.

Die Garleff & Sohn KG, gegründet 1979, spezialisiert sich auf die Wartung und Instandsetzung von Brandschutzanlagen und hat sich als führender Dienstleister in diesem Segment etabliert. Qualitätsprodukte, Kundenorientierung und Innovationsstärke sind die Schlüsselfaktoren für diesen Erfolg.

Unseren Mitgliedern, Fans und Sponsoren wünschen wir einen guten Start in das Jahr 2021.

Erika-Heß-Eisstadion wird Impfzentrum – FASS Berlin wird heimatlos

Der Berliner Senat hat am 17. November 2020 entschieden, das Erika-Heß-Eisstadion zum Impf­zentrum umzuwidmen. Das Eis wird bereits abgetaut.

Das Erika-Heß-Eisstadion ist eine Multifunktionsanlage, die von Ende August bis Anfang April von ver­schiedenen Eissportarten (Eishockey, Eiskunstlauf, Eisstockschießen) genutzt wird und für den öffent­lichen Eislauf zur Verfügung steht. Im Unterschied zu den fünf anderen Impfzentren Berlins stand das Stadion auch in Corona-Zeiten nicht leer, sondern wurde von den ansässigen Vereinen in­tensiv genutzt. Grund­lage hierfür waren Schutz- und Hygienekonzepte, die vorbildlich funktioniert haben.

FASS Berlin ist der einzige Eishockeyverein, dessen Trainings- und Spielbetrieb im Erika-Heß-Eisstadion stattfindet. Mit dem Beschluss des Senats wird FASS Berlin heimatlos. Betroffen sind 325 Sportler, die in vier Herren-Seniorenmannschaften, einer Damen-Seniorenmannschaft und acht Nachwuchsmannschaften aktiv sind. Im Berliner Eishockey ist FASS Berlin hinter den Eisbären die Nummer zwei.

Im Berliner Eishockey ist FASS Berlin hinter den Eisbären die Nummer zwei.

Der Freie Akademische Sportverein Siegmundshof e.V. ist 1962 aus dem Studentensport der TU Berlin hervorgegangen. Seit 1972 ist FASS ein reiner Eishockeyverein, der von Beginn an seine Heimat im 1967 gebauten Eisstadion Wedding hatte (1987 wurde das Stadion zum Gedenken an die verstorbene Weddinger Bezirksbürgermeisterin Erika Heß (SPD) umbenannt). FASS ist der älteste Eishockeyverein Berlins und einer der ältesten Vereine in Deutschland. Anders als viele andere Vereine war FASS stets wirtschaftlich gesund und stabil.


Unsere Mannschaften

  • Die Erste Mannschaft von FASS spielt in der Regionalliga Ost und gilt als Meisterschafts-Anwärter. Trainer ist der 33-malige Nationalspieler Marco Rentzsch (54). FASS ist die einzige Mannschaft in Berlin mit einem semi-professionellen Anspruch. Im Kader stehen zahlreiche ehemalige Profis. Zur wirtschaftlichen Vermarktung hat FASS vor einigen Jahren die FASS Oberliga Service GmbH gegründet, die an der Entwicklung des Sponsorenpools und der Verankerung des Teams im Kiez („Wir sind der Wedding“) arbeitet. Diesen Aktivitäten wird nunmehr die Grundlage entzogen.
  • Die zweite und dritte Mannschaft von FASS spielen in der Landesliga Berlin. FASS ist der einzige Verein, der seit Gründung der Landesliga Berlin 1981 stets mindestens eine Mannschaft gemeldet hatte. Mit neun Titeln ist FASS Rekordmeister.
  • In der Landesliga Sachsen hat FASS zudem eine U20-Mannschaft gemeldet. Auf Landesverbands­ebene ist FASS der einzige Verein im Osten, der überhaupt eine U20-Mannschaft stellt. Deshalb tritt das Team in einer Seniorenliga an.
  • Seit den 80er Jahren fördert FASS den Eishockeysport für Mädchen und Frauen. Seitdem kommen in den Nachwuchsteams bis zu 30% Mädchen zum Einsatz. Nationalspielerin Nina Kamenik hat ihre komplette Nachwuchszeit bei FASS gespielt. Auch in den (Herren-) Seniorenteams kamen immer wieder Frauen zum Einsatz, drei sogar in der Ersten Mannschaft. Vor der Saison 2020/21 hat sich FASS daher entschlossen, erstmals ein Frauen-Seniorenteam für die 1. Frauenliga Nord-Ost zu melden. Das erste Testspiel fand vor wenigen Wochen statt.
  • Im Nachwuchs hat FASS in allen Altersklassen (U7, U9, U11, U13, U15, U17) Mannschaften im Trainings- und Spielbetrieb. Ab der U9 sind teils mehrere Mannschaften pro Altersklasse für die Ostdeutsche Meisterschaft (ODM) gemeldet. In Summe sind 216 Kinder und Jugendliche für FASS im Einsatz. Hiervon sind 56 Mädchen und 160 Jungs. Für 50 weitere Kinder liegen Anfragen für die Laufschule vor. Zehn lizensierte Trainer und zwölf ehrenamtliche Trainer bilden den Nach­wuchs aus. Als Weddinger Verein sind wir multikulturell aufgestellt. So sind in unserem Nach­wuchs 18 Nationalitäten vertreten.
Wir sind der Wedding.

Mit dem Beschluss, unser Heimatstadion als Impfzentrum einzurichten, verliert FASS Berlin seinen zentralen Ort. Schon zuletzt hat die Kapazität des Erika-Heß-Eisstadions nicht ausgereicht, um alle unsere Trainings- und Spielzeiten abzudecken, wodurch wir andere Eisstadien mitbenutzen mussten. Dass dies jetzt zum Dauerzustand werden soll, ist für Sportler, Trainer, Betreuer, Eltern und Fans eine schwere Belastung.


Unsere Forderungen

  • Das Erika-Heß-Eisstadion muss ab August 2021 wieder seiner Nutzung als Eis­stadion zugeführt werden. FASS Berlin und die anderen Eissportvereine am Standort erhalten so ihre Heimat zurück.
  • In der Übergangszeit wird FASS Berlin an anderen Standorten bei der Verteilung von Eiszeiten gegenüber anderen Vereinen nicht benachteiligt.
  • FASS Berlin erhält einen wirtschaftlichen Ausgleich für Schäden, die durch den Verlust des Heimatstadions entstehen.

Natürlich verstehen wir die Notwendigkeit einer landesweiten Impfung. Viele unserer Mitglieder und Eltern arbeiten im Gesundheitssystem und sind unmittelbar im Kampf gegen die Corona-Pandemie engagiert. Allerdings sollte dies nicht auf dem Rücken des Eissports und unseres Traditionsvereins geschehen. Der Sport braucht Förderung – gerade zu Zeiten einer Pandemie.

Sieg mit Herz und Moral

Mit einer hochkonzentrierten Leistung sichert sich FASS Berlin durch einen 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)-Erfolg bei den Dresdner Eislöwen Juniors drei wichtige Punkte und geht damit auf einem Play-off-Platz in die Coronapause.

Die Weddinger, die mit Patrick Hoffmann im Tor spielten, konnten lediglich 12 Skater aufbieten. Als Debütant war Milosz Kuszynski dabei, der sich gut ins Team einfügte. Die Gastgeber begannen mit David Böttcher Miserotti im Tor, der frisch für das DEL2-Team der Eislöwen verpflichtet wurde und in der Regionalliga Spielpraxis sammeln sollte. Beide Keeper zeigten eine starke Leistung, doch hatte Hoffmann mit einem Shutout schließlich die Nase vorn.

Beide Teams waren von Beginn an darauf ausgerichtet, Fehler zu vermeiden und auf Fehler des Gegners zu lauern. So gab es wenige Großchancen. FASS gelang es immerhin einige Male, alleine vor Böttcher Miserotti aufzutauchen. In der 23. Minute war es Dennis Merk, der nach einem Sololauf noch am Torhüter scheiterte, doch Niklas Weihrauch war mitgelaufen und versenkte den Abpraller im Netz. Diesen Vorsprung verwaltete FASS gekonnt, auch wenn man die Chance verpasste, sich in einer der Power-Play-Situationen abzusetzen. Selbst blieb das Team von Headcoach Marco Rentzsch der Strafbank weitgehend fern. Als Nico Jentzsch dann doch einmal das Sünderbänkchen drücken musste, führte das letztlich zum 0:2, denn bei Ablauf der Strafe rollte ein Angriff über Ludwig Wild und Jentzsch zu Luis Noack, der den wichtigen Treffer markierte (55.). Als Dresden am Ende mit sechs Feldspielern den Anschluss erzwingen wollte, setzte sich Jentzsch über rechts durch und schoss die Scheibe ins leere Tor.

Nach zahlreichen coronabedingten Wirrungen in den letzten Tagen zeigten die Berliner Herz und Moral, womit sie ein engagiertes Dresdner Team niederhalten konnten. Entsprechend gelöst war die Stimmung auf der Heimfahrt, für welche die FASS-Fans die Getränkerechnung übernahmen.

Foto: Peter Wagenfeldt

Erst Dresden, dann Lockdown

Aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Coronapandemie unterbricht die Regionalliga Ost – wie alle anderen Amateursportligen – ihren Spielbetrieb am 2. November für vier Wochen. Damit ist die Auswärtspartie bei den Dresdner Eislöwen Juniors am Samstag (31.10.20, 20:00 Uhr) für einen längeren Zeitraum der letzte Auftritt von FASS Berlin.

Neu im Regionalliga-Kader: Milosz Kuszynski (19)

Die Mannschaft von Headcoach Marco Rentzsch wird ersatzgeschwächt in die sächsische Landeshauptstadt fahren. Für einen Spieler wird das zur Bewährungsprobe: Milosz Kuszynski aus dem FASS-U20-Team feiert sein Debüt in der Ersten Mannschaft. Der Angreifer wechselte 2019 vom ECC Preussen zu FASS und spielte seither bei FASS 1b (Landesliga Berlin) und FASS U20 (Landesliga Sachsen). Der 19jährige trainiert schon seit der letzten Saison regelmäßig mit der Mannschaft.

Die Gastgeber aus Dresden hatten die vergangene Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz abgeschlossen, haben sich aber zur laufenden Saison deutlich verstärkt. Zum einen werden immer mehr Talente aus der eigenen DNL2-Mannschaft ins Team eingebaut, zum anderen stehen mit Enzo Herrschaft, Max Weigandt oder Tilman Pfister Förderlizenzspieler vom Oberliga-Kooperationspartner Black Dragons Erfurt im Kader. Zuletzt ließ man mit einem 12:2-Erfolg gegen die Berlin Blues aufhorchen.

Die Vereine der Regionalliga Ost haben sich wegen der coronabedingten Unterbrechung auf eine erneute Anpassung des Modus geeinigt. Die Hauptrunde wird nunmehr als Einfachrunde mit 14 Spielen ausgetragen, bevor im Februar 2021 die Play-off-Runde startet. Die im November ausfallenden Spiele werden für Januar neu terminiert.

Foto: Alexandra Bohn

FASS verpflichtet Lukas Ogorzelec

Mit Lukas Ogorzelec gibt FASS Berlin eine weitere Neuverpflichtung bekannt. Der 24jährige spielte in der vergangenen Saison beim ECC Preussen und wird bei FASS die Nummer 21 tragen.

Wie vor ihm bereits Daniel Volynec und Felix Braun, unterzeichnete auch Lukas Ogorzelec einen Vertrag für zwei Jahre. Headcoach Marco Rentzsch: „Wir planen mit Lukas langfristig. Trotz seiner jungen Jahre hat er schon einiges an Erfahrung in DNL, Oberliga und Regionalliga gesammelt. Er ist eine echte Verstärkung und hat sicher das Zeug, für einen längeren Zeitraum das Gesicht der Mannschaft mit zu prägen.“

Der gebürtige Berchtesgadener kam über den EV Berchtesgaden und den EC Salzburg zum EV Füssen, wo er erste Erfahrungen in der DNL sammeln konnte. Von dort wechselte er zur Düsseldorfer EG. 2015 ging es weiter zur ersten Station im Senioren-Eishockey, als sich Ogorzelec dem ECC Preussen anschloss. Dort blieb er bis zur Insolvenz in diesem Sommer. In seiner Bilanz stehen 71 DNL-Spiele und 169 Oberliga-Spiele.

Den letzten Anstoß für die Verpflichtung Ogorzelecs gab der familiär und beruflich begründete Abgang von Marvin Krüger. „Marvin war für uns so etwas wie der ‚Königstransfer‘ des Sommers“, erklärt Rentzsch. „Wir können seinen Ausstieg nur im Kollektiv auffangen. Da unsere Personaldecke in der Verteidigung etwas dünner ist, haben wir dort noch nachgelegt.“

Inzwischen gibt es auch einen neuen Termin für das ausgefallene Spiel gegen Niesky. FASS wird die Tornados nunmehr am Freitag, dem 13.11.2020 um 19:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion empfangen.

Präsentiert wird die Neuverpflichtung vom Alpen-Sylt-Nachtexpress. Der im Sommer neu eingeführte Nachtzug verbindet zweimal wöchentlich Westerland/Sylt mit Salzburg. Berlin liegt zwar nicht auf der Reiseroute, aber viele Eisenbahn-Fans aus ganz Deutschland haben schon eine Reise mit dem ersten Nachtzug „Made in Germany“ seit 2016 unternommen. Besonderheit in Corona-Zeiten: Im Alpen-Sylt-Nachtexpress gibt es am Platz keine Maskenpflicht, weil Familien und auch Einzelpersonen immer ein komplettes Zugabteil buchen.

Versöhnlicher Wochenendabschluss für die Weddinger

Sie taten sich schwer, holten am Ende aber drei Punkte. FASS Berlin gewann gegen die Jungfüchse Weißwasser mit 5:2 (0:1, 2:0, 3:1) und bleibt damit im oberen Teil der Tabelle.

Wiedergutmachung war für das Team angesagt, schließlich verlief das Spiel am Samstag nicht gerade gut. Von den fünf Spielern, die am Vortag in Niesky fehlten, war keiner mit dabei. Es gab im Vergleich zum Vortag nur eine Änderung, Patrick Hoffmann begann diesmal im Tor. Die Jungfüchse konnten ohne Druck aufspielen, sie gingen als Außenseiter in diese Partie. Dennoch waren sie nicht zu unterschätzen, das Team hat einiges zu bieten. Auch dass die Gäste nur elf Feldspieler aufboten, war kein Grund, den Gegner zu unterschätzen.

Beide brauchten ihre Zeit, um richtig in Schwung zu kommen. Es gab zwar Angriffe beider Teams, richtig gefährlich wurde es vor den Toren aber nur selten. Und als es begann besser zu laufen, stoppten Strafzeiten die Weddinger und die Gäste kamen zu guten Möglichkeiten. Und sie nutzten eines ihrer Powerplays nach 16 Minuten zum 0:1, Patrick Jaeschke traf per Nachschuss. FASS versuchte zwar sofort zu antworten, aber bis zur Pause gelang es nicht einen Treffer zu erzielen.

FASS tat sich gegen gut stehende Gäste weiter schwer, immer wieder gelang es den Jungfüchsen die Angriffe der Weddinger abzuwehren. Auch fast zwei Minuten in doppelter Überzahl konnten nicht genutzt werden. Zudem machte Nils Velm im Tor der Jungfüchse seine Sache sehr gut, was die Aufgabe noch schwieriger gestaltete. Nach 29 Minuten war aber auch er machtlos. Daniel Volynec ging alleine durch und ließ dem Torhüter keine Chance. Die Weddinger setzten nach und das zahlte sich drei Minuten später aus. Die Scheibe lief gut durch die eigenen Reihen und Dennis Merk konnte mit einem Nachschuss die Führung erzielen. Geschlagen waren die Gäste aber noch nicht, bis zur zweiten Pause wurde weiter gekämpft und es gab Chancen auf beiden Seiten. Es blieb aber beim 2:1.

45 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da konnten die Anhänger von FASS erneut jubeln. Ein Schuss von Nico Jentzsch wurde unglücklich für die Gäste ins Tor abgefälscht. Drei Minuten später waren die Jungfüchse aber wieder dran. Ein Fehler in der neutralen Zone brachte Lennox Nathan Ratz an den Puck und er verkürzte auf 2:3. Doch FASS antwortete umgehend, Patrick Czajka erhöhte eine Minute später mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf 4:2. Nach 48 Minuten klappte es dann auch in Überzahl, Dennis Merk konnte den Puck im Tor der Gäste unterbringen. Nun schwächten sich die Gäste durch einige Strafen und vergaben so die Chance, den Rückstand eventuell wieder aufzuholen. Den Gastgebern gelang aber auch kein weiterer Treffer mehr und so blieb es beim 5:2.

Es war keine Glanzleistung, aber die Punkte wurden geholt. Kommenden Samstag kommt es im Erika-Heß-Eisstadion zum Treffen mit dem verbliebenen geteilten Meister der Vorsaison: die Schönheider Wölfe sind ab 19:00 Uhr zu Gast.

Heute gegen Weißwasser

Nach der ernüchternden 8:5 (0:3, 5:1, 3:1)-Niederlage bei Tornado Niesky hat FASS Berlin nur 17 Stunden später Gelegenheit zur Rehabilitation. Bereits um 13:30 Uhr werden heute (18.10.2020) die Jungfüchse vom ES Weißwasser im Erika-Heß-Eisstadion erwartet. Für die Eishockeyfans heißt es also, das Mittagessen früh einzunehmen.

Headcoach Marco Rentzsch wird die gleiche Mannschaft wie beim Spiel in Niesky zur Verfügung stehen. Im Tor soll diesmal Patrick Hoffmann beginnen. Die Gäste kommen mit einem jungen und laufstarken Team in den Wedding. Für schnelles und spannendes Eishockey wird also an diesem frühen Nachmittag gesorgt sein.

Der Eintritt beträgt 5 Euro (VIP-Tagesticket 15 Euro). Alle Zuschauer werden gebeten, das Schutz- und Hygienekonzept zu beachten. Bitte lest die wichtigsten Hinweise für Besucher hier noch einmal durch.

Präsentiert wird das Spiel von Der Berg ruft und Boarderline. Besucht das Sportfachgeschäft mit großer Markenauswahl, Mietservice und Onlineshop! Ihr findet unseren langjährigen Partner in der Schlesischen Straße 26 in Kreuzberg.

FASS gibt Spiel aus der Hand

Das war nicht genug: Bei einer hoch engagierten Mannschaft von Tornado Niesky verspielt FASS eine 0:3-Führung und unterliegt schließlich mit 8:5 (0:3, 5:1, 3:1).

Trainer Marco Rentzsch musste mit Danny Bohn, Max Böwe, Felix Braun, Kim-Joel Krüger und Marvin Miethke auf fünf kranke oder verletzte Spieler verzichten. Erstmals dabei war dagegen Richard Jansson, der sich mit einer ordentlichen Leistung einfügte. Im Tor stand diesmal Morten Braun.

Das neuformierte Team der Gastgeber begann das Spiel druckvoll, doch FASS zeigte sich im ersten Drittel gut organisiert und vor dem gegnerischen Kasten eiskalt. Philipp Hermann erzielte in der 8. Minute die Führung, welche man auch bei 3:5-Unterzahl gekonnt verteidigte. In der Schlussminute des Eröffnungsdrittels gelang Luis Noack und Richard Jansson ein Doppelschlag, der den Rot-Weißen eine klare 0:3-Pausenführung einbrachte.

Entsprechend selbstbewusst gingen die Weddinger ins zweite Drittel und wirkten zunächst klar überlegen. Dies änderte sich nach dem 1:3-Anschlusstreffer des dreifachen Torschützen Stöber (24.). Plötzlich waren die Tornados hellwach und beeindruckten die Berliner mit hohem körperlichem Einsatz und Konsequenz im Abschluss. Als FASS aus einer doppelten Überzahl zu wenig machte und wenig später Riedel per Penalty den 3:3-Ausgleich erzielte (31.), stand das Spiel endgültig auf der Kippe. Niesky setzte weiter nach und ging nach Treffern von Frömter (33.) und Riedel (39.) bei einem Gegentreffer von Ludwig Wild (36.) mit einer 5:4-Führung in die zweite Pause.

Tom Fiedler konnte zu Beginn des Schlussdrittels eine Überzahl zum erneuten Ausgleich nutzen (44.), doch danach übernahmen die Lausitzer vor 427 Zuschauern klar die Kontrolle. Spätestens nach dem 7:5 durch Stöber (51.) waren sie auf der Siegerstraße, während FASS seine Chancen einfach nicht mehr nutzen konnte. Ein Empty-net-goal besiegelte die Niederlage, die zumindest nach dem Eröffnungsdrittel so niemand erwartet hätte.

Die Spielstatistik findet ihr hier. Acht Gegentreffer sind für die Ansprüche der Weddinger jedenfalls zu viele. Am Sonntag (18.10.20) um 13:30 Uhr muss im Erika-Heß-Eisstadion eine bessere Leistung abgerufen werden, um gegen die Jungfüchse aus Weißwasser zu drei Punkten zu kommen.

Foto: Carsten Carstensen

FASS vor Doppel-Wochenende

Gleich zwei Spiele stehen auf dem Programm von Headcoach Marco Rentzsch und seinem Team. Am Samstag (17.10.20, 18:30 Uhr) geht es zu Tornado Niesky, bevor am Sonntag (18.10.20) um 13:30 Uhr die Jungfüchse des ES Weißwasser ins Erika-Heß-Eisstadion kommen.

Die neuformierte Nieskyer Mannschaft startet eine Woche später als geplant in die Regionalliga-Saison, nachdem das Spiel bei FASS am vergangenen Wochenende kurzfristig abgesagt wurde. Nach dem Ausscheiden zahlreicher Schlüsselspieler der letzten Jahre sind die Tornados für FASS eine Wundertüte. Trainer Jens Schwabe hat schon mal das Ziel vorgegeben, mit einem Sieg in die Saison zu starten. Die Weddinger müssen von Beginn an hellwach sein, um diesen Plan zu durchkreuzen.

Mit den Jungfüchsen kommt am Sonntag ein Neuling ins Erika-Heß-Eisstadion. Trainer Marco Ludwig ist freilich kein Unbekannter, denn er betreute vor einiger Zeit die Bad Muskau Bombers in der Regionalliga Ost. Seine neue Mannschaft wird im Kern aus der letztjährigen U20 (DNL3) gebildet. Hinzu kommen Talente aus der starken U17, mehrere U23-Spieler aus dem DEL-Kader der Lausitzer Füchse, zwei britische TK-Spieler und einige wenige erfahrene Kräfte, darunter der 39jährige Ex-Profi Jörg Wartenberg. Gestartet ist man mit einem Sieg und zwei Niederlagen, wobei sich besonders Stephané Döring und Mac Howlett mit 10 bzw. 9 Scorerpunkten hervorgetan haben.

Im Kader von FASS gibt es doch noch Bewegung. Neuzugang Marvin Krüger hat die Verantwortlichen um Aufhebung seines Vertrages ersucht, weil sich seine berufliche und private Lebenssituation fundamental verändert haben. „Das ist natürlich ein Rückschlag, denn Marvin war ein Eckpfeiler unserer Planungen für diese Saison“, bemerkt Marco Rentzsch. „Es ist möglich, dass wir jetzt personell noch einmal nachlegen.“

Der Eintritt zum Heimspiel am Sonntag beträgt 5 Euro (VIP-Tagesticket: 15 Euro). Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist es natürlich wichtig, das Schutz- und Hygienekonzept von FASS strikt einzuhalten. Insbesondere herrscht im Erika-Heß-Eisstadion – auch am Platz – Maskenpflicht. Bitte leistet den Anweisungen des Ordnungsdienstes stets Folge. Ein Hinweis für Gästefans aus der Lausitz: Wegen der Infektionslage wird empfohlen, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.

Foto: Alexandra Bohn