Schlagwort: verlängerung

Wagner Merk

Dennis Merk und Marvin Miethke stürmen weiter für FASS – Verteidiger Fabian Wagner bleibt ebenso

Schon vor 12 Monaten staunten einige Fachleute, dass Dennis Merk verschiedene Angebote von Oberligisten ausschlug und FASS treu blieb. Dies hat sich jetzt wiederholt. „Ich bin einfach kein Wandervogel“, begründet der 20jährige seinen Verbleib im Erika-Heß-Eisstadion. „Bei FASS stimmen Umfeld und Stimmung im Team. Ich bleibe hier.“ Der Angreifer geht in seine fünfte Spielzeit für FASS und kommt bereits auf 95 Spiele. In der letzten Saison kam er in 31 Meisterschafts- und Pokalspielen auf 22 Tore und 24 Assists.

Auch Marvin Miethke bleibt den Weddingern erhalten. Der 21jährige geht ebenfalls in seine fünfte Saison für FASS. Er hatte sich über die 1b in den Kader der Ersten Mannschaft vorgearbeitet. Dort blickt der kampfstarke Angreifer bereits auf 86 Spiele (6 Tore, 23 Assists) zurück und ist zu einem Eckpfeiler des Teams avanciert.

Mit Fabian Wagner (23) vermeldet die Defensivabteilung eine weitere Vertragsverlängerung. Bisher hat der solide Verteidiger 48 Spiele (5 Tore, 9 Assists) in Oberliga und Regionalliga für die Nordberliner bestritten. Sein bislang letztes Spiel am 11. März 2018 wird allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben, als sich Wagner in der 22. Spielminute die Torhüterausrüstung überzog, nachdem ein Schönheider Angreifer beide FASS-Torleute mit Gehirnerschütterungen ausgeschaltet hatte. Von 45 Torschüssen konnte der Aushilfsgoalie immerhin 38 parieren.

Alexander Hedderich
Fotos: Christiane Kuhn

Richard Jansson

Richard Jansson verlängert bei FASS Berlin

Richard Jansson geht in seine zweite Saison im Wedding. In der vergangenen Runde war der schwedische Kontingentstürmer mit 10 Toren und 27 Assists in 23 Spielen einer der besten Scorer, ehe ihn eine Matchstrafe ab Ende Januar außer Gefecht setzte.

„Ich möchte dazu nicht mehr viel sagen, außer dass es sich um ein großes Missverständnis handelte und es mir sehr leid tut“, zieht der 26jährige einen Schlussstrich. „Jetzt will ich dem Team helfen, wieder oben mitzuspielen. Die Fans im Erika-Heß-Eisstadion sollen auch in der kommenden Saison wieder Spaß an ihrer Mannschaft haben.“

Und nicht vergessen: Fanabend im Schraders (Malplaquetstraße 16B, Berlin-Wedding) am Dienstag, dem 28. Mai um 20 Uhr!

FASS Berlin Jentzsch

Nico Jentzsch bleibt bei FASS Berlin

Nico Jentzsch wird auch in der Saison 2018/19 im Erika-Heß-Eisstadion stürmen. Er geht in seine dritte Spielzeit für FASS Berlin.
Der Angreifer kam in der abgelaufenen Runde der Regionalliga Ost auf 58 Punkte (30 Tore, 28 Assists) und war damit bester deutscher Scorer sowie drittbester Scorer der Liga insgesamt. Auch in der vereinsinternen Plus-Minus-Statistik der Weddinger lag der 26jährige mit +30 deutlich vorne.
Sportdirektor Oliver Miethke: „Nico hat eine herausragende Saison gespielt und durch seine Leistung und seine Persönlichkeit zunehmend eine Rolle als Führungsspieler übernommen. Ich freue mich, dass er bleibt und unsere Entwicklung weiter mit gestaltet.”
„Ich war von Anfang an von der Organisation bei FASS beeindruckt“, meint der quirlige Außenstürmer. „Ich hoffe, unsere Mannschaft bleibt weitgehend zusammen, denn wir haben noch gemeinsame Ziele.“
FASS Berlin
Foto: Christiane Kuhn
FASS Dresden Penaltyschießen

Und wieder zwei Punkte

Am Ende waren es die „alten Hasen“ in den Teams, die das Regionalliga-Spiel zwischen den Juniors der Dresdner Eislöwen und FASS Berlin entschieden:
John Koslowski vergibt seinen zweiten Penalty und Patrick Czajka verwandelt den seinen souverän zum doppelten Punktgewinn für die Berliner.

Erneut kann das Team aus dem Wedding keinen Dreier landen und muss am Ende noch froh darüber sein, dass es noch zwei Punkte geworden sind.

Das gesamte Spiel über sind die Akademiker auf dem Eis durchaus das bessere Team und produzieren auch mehr Gelegenheiten zum Torschuss als die Eislöwen, dennoch sind diese wesentlich effizienter darin, ihre Chancen auch zu nutzen.

Als Konsequenz der vielen vergebenen oder auch verspielten Torchancen laufen die Akademiker ab der 7. Spielminute einem Rückstand hinterher, den das Team glücklicherweise bis zum Schluss immer wieder ausgleichen kann.

Im ersten Drittel ist es Czajka der den Ausgleich zum 1:1 in der 8. Minute erzielt, während der Dresdner Wanger die Strafbank wärmt.

Gleichzeitig war das dann auch der Spielstand beim ersten Pausentee.

Der zweite Abschnitt sieht dann wieder motivierte Berliner, die ihre Chancen aber einfach nicht verwerten und durch individuelle Fehler den Gegner immer wieder Konterchancen bieten.

Diese verwerten auch weiterhin ihre Chancen besser und ziehen durch zwei Treffer von Eberth (22. und 30. Spielminute) auf 3:1 davon bis Czajka in der 32. Minute der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 3:2 gelingt und sich Trivellato bei seinem Debüt für FASS erstmals in die Scorerliste einträgt.

Das Drittel endet dann mit den Tor von Bertholdt zum 4:2 und Jentzsch Treffer zum 4:3 Pausenstand (beide 39. Spielminute).

Der Schlussabschnitt sieht dann auf Seiten der Berliner umgewürfelte Sturmreihen, die den Druck auf das Tor der Gastgeber erhöhen und sich aber zwischendurch bei Damon Bonness dafür bedanken müssen, dass es nur noch Marvin Miethke ist, der in der 55. Spielminute ein Tor  nach genialer Vorarbeit durch Trivellato und Salzmann erzielt.

Die fleißige Berliner Offensive hinterlässt auch in diesem Spiel wieder tiefe Furchen im Eis rund um das gegnerische Tor, müsste aber, bildlich gesprochen, auch mehr Schrammen am gegnerischen Gehäuse hinterlassen um die Tor- und Punkt-Ausbeute zu erhöhen.

Dennoch: So lange die Akademiker von jedem Spiel Punkte mitbringen, ist ein PlayOff-Platz kaum in Gefahr aber bis dahin sollten die Torschützen ihre Visiere noch besser kalibrieren.

Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdPSTSpielausgang
DRESDEN13104PL
FASS12115PW
Tore:
06:05 Koslowski (Frömter) 1:0, 07:27 Czajka (Watzke, Jansson) 1:1 PP1, 21:49 Eberth (Möbius, Bertholdt) 2:1, 29:42 Eberth (Bertholdt, Möbius) 3:1 PP1, 31:07 Czajka (Trivellato, Watzke) 3:2, 38:25 Bertholdt (Barth, Eberth) 4:2, 38:39 Jentzsch (Jansson, Watzke) 4:3, 54:36 Miethke (Salzmann, Trivellato) 4:4, 60:00 Czajka (GWG, Penaltyschießen).
Strafen:
Dresden 10 Minuten, Fass 8 + 10 Minuten (Disziplinarstrafe Merk).

Peter Wendel
Foto: Christiane Kuhn

FASS Berlin Jentzsch

Penaltyschießen entscheidet spannendes Derby

Wesentlich spannender als das erste, verlief das zweite Spiel der Saison zwischen FASS Berlin und dem EHC Berlin Blues.
Erst nach Penaltyschießen konnte der Sieger ermittelt werden. FASS unterlag am Ende mit 3:4 (1:1/1:1/1:1) n.P.

Es war recht voll auf den Spielerbänken, denn beide Teams traten mit 19 Feldspielern an. FASS griff gleich an und kam auch zu einigen Chancen.

Aber Benjamin Nitschke im Tor der Blues hielt zunächst alles. Die Blues setzten auf Konter und sorgten damit auch bei FASS-Goalie Damon Bonness für Beschäftigung, der dann auch den ersten Treffer der Partie kassierte (9. Minute, Demidov)

Beide Teams blieben ihrer Taktik treu und so sahen die Zuschauer ein sehr spannendes Spiel in dem in der 16. Minute Jentzsch für die Akademiker den Ausgleich herstellte. Mit dem 1:1 wurden erstmals die Seiten gewechselt.

Zwei Strafzeiten brachte den Blues zu Beginn des Mittelabschnitts Vorteile.Das Team von FASS Berlin konnte diese aber nicht in Tore umsetzen.

Wie im Drittel zuvor, griffen die Akademiker an, die Blues konterten.

Nach 30 Minuten gab es wieder etwas zum Jubeln für die 158 Zuschauer im Erika-Hess-Eisstadion: Erneut überlistet Nico Jentzsch den Blues-Goalie mit einem Schlenzer zum 2:1.

Es ging weiter auf und ab in einer umkämpften aber zumeist fairen Partie.
Zwei Minuten vor der Pause bekommen die Blues die Chance zum Ausgleich.;
Jan Schmidt ging in Unterzahl durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte er sicher. Mit einem verdienten 2:2 ging es in die letzte Pause.

Im letzten Drittel spielten die Blues plötzlich offensiv und stellten FASS damit vor Probleme.
Es dauerte lange, bis FASS sich wirksam befreien konnte. Hilfreich war dabei eine Strafzeit gegen die Blues die siemal auch eiskalt von Jentzsch genutzt wurde, der 8 Minuten vor Spielende zum 3:2 einnetzte und damit seinen lupenreinen Hattrick perfekt machte.

Doch Anthony Eshun gelang vier Minuten vor Schluss der erneute Ausgleich.
Es blieb bei diesem Ergebnis und so musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden.
Hier traf lediglich Ilya Demidov und sicherte damit den Blues den Zusatzpunkt.

“FASS war zwei Drittel lang klar überlegen”, äußerte sich Gäste-Trainer Grunwald beeindruckt auf der Pressekonferenz.

Auch Victor Proskuryakov fand nicht viel zu kritisieren am Spiel der Berliner: “Eine klere Verbesserung gegenüber dem letzen Spiel, aber wir haben einfach zu viele Chancen nicht genutzt.”

“Ein Punkt ist immerhin ein Punkt”, so dann das versöhnliche Resumee.

Nico Jentzsch, selbstverständlich Spieler des Tages, äußerte sich ebenfalls enttäuscht über das Endergebnis und sah auch Probleme in der Chancenverwertung, die umso schlimmer sein, weil derzeit “wirklich jeder unserer Fehler konsequent bestraft wird”, so Jentzsch.

Präsentiert wurde das Spiel vom Sponsor des Tages Autozug Sylt.

Bereits am Samstag geht es nach Chemnitz und ebenfalls um wichtige Punkte im Kampf um die ersten vier Plätze.

Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdPSTSpielausgang
FASS11103PL
BLUES11114PW

Schiedsrichter: F. Möller – J. Friede, F. Gläser
Strafen: FASS 4 (0/4/0) Blues 12 (4/4/4)
Zuschauer: 158
Tore:
0:2 (08:16) I. Demidov (J. Schmidt); 1:1 (15:26) N. Jentzsch (D. Merk, R. Jansson);
2:1 (29:13) N. Jentzsch (Ch. Steinbach, D. Merk); 2:2 (37:32) J. Schmidt SH1 PS;
3:2 (51:16) N. Jentzsch (N. Watzke, P. Czajka) PP1; 3:3 (55:40) A. Eshun (R. Giermann, R. Maaßen);

Norbert Stramm/Peter Wendel

Im Wellenbad der Gefühle: 1b unterliegt nach Verlängerung

Der Start in die Saison war ja für das Verbandsliga-Nord-Team von FASS, also die 1b, mit zwei krachenden Niederlagen bekanntermaßen alles andere als fanfreundlich. Der Sieg gegen die Rostocker Freibeuter vergangene Woche ließ bei den Fans aber doch die Hoffnung aufkommen, dass die Saison nicht so desolat wie schon befürchtet verlaufen wird. Also galt es nachzulegen, was aber bei den
unbekannten Gegnern in dieser „neuen“ Liga an jedem Spieltag mit einer „unbekannten Größe“ und viel Spannung gleichzusetzen ist. Und so lief es denn auch am Samstagnachmittag gegen den ESC Wedemark, der sich aber leider nach spannendem Spielverlauf und – so die Meinung vieler Fans und auch Spieler – mit einem irregulären Tor in der Verlängerung mit 6:5 im Erika-Hess-Eisstadion
durchsetzte und so zwei Punkte aus dem Wedding nach Niedersachsen mitnahm.

Mit 12 Feldspielern und zwei Torhütern waren die Wedemarker angereist, die 1b hielt mit einem Feldspieler mehr dagegen; Simon Peddinghaus bei den Gästen und Sebastian Becker sollten jeweils die Tore verhindern. Das gelang den Hausherren zu Beginn aber nur leidlich, denn nach 99 Sekunden lag die Scheibe schon in ihrem Tor. Die FASS-Spieler waren mit ihren Gedanken wohl noch in der Kabine und Karl-Arne Reiffen nutzte die Unordnung zur frühen Führung für den ESC aus. Die 1b zeigte sich aber nicht sonderlich geschockt und versuchte nun selbst, das Heft in die Hand zu nehmen, was dann mit Fortdauer des Spiels immer mehr gelang.

Trotzdem dauerte es bis zur siebenten Minute, ehe Zählbares daraus entstand und Thomas Koch auf Vorlage von Walto Hendriks ausglich. Nun hatte die 1b das Spiel immer Griff und in der 12. Minute gelang sogar die Führung. Walto Hendriks nutzte dabei nicht nur die Überzahl, sondern auch das Zuspiel von Thomas Koch. Die Freude währte aber nur eine Minute und es war wieder eine Unkonzentriertheit, mit der sich die 1b das Leben selbst schwer machte an diesem trüben Nachmittag. In Überzahl war das Team zu weit aufgerückt und ein Scheibenverlust besorgte den Rest. Cederic Neske kam an den Puck, ging nahezu ungestört durch – 2:2. In der Folge waren beide Teams eher auf Sicherung bedacht, wobei die 1b jedoch immermer wieder das aufblitzen ließ, was sie in der letzten Spielzeit so stark gemacht hatte, nämlich die Tempo-Gegenstöße. Aber leider blieben diese Chancen von Thomas Koch und Co. leider ungenutzt und es passierte das, was kein Team
kurz vor einer Drittelpause gebrauchen kann: Ein weiteres Tor.
Wiederum Cederic Neske brachte in Überzahl die Wedemarker erneut in Führung, so dass es mit 2:3 in die erste Pause ging.

Den besseren Beginn hatte aber die 1b auf ihrer Seite, nach 42 Sekunden im Mittelabschnitt war es Thomas Koch, der zum 3:3 ausglich. Aber Freud und Leid liegen ja dicht beieinander und so dauerte es nur 17 Sekunden, bis man wieder zurücklag. Tim Böttcher, der ja in Berlin auch einen „gewissen“ Bekanntheitsgrad erreicht hat, erzielte aus einer Spielertraube heraus die erneut Führung für die Gäste. Und nur 22 Sekunden später kam es noch dicker, denn Karl-Arne Reiffen erhöhte auf 3:5 (22.). aber die 1b gab sich nicht geschlagen: Thomas Koch mit seinem dritten Treffer (35.) und Namensvetter Niclas Koch (40.) glichen bis zur zweiten Pause aus. Nun war sie wieder da, diese Überlegenheit, die die 1b zwischenzeitlich gezeigt hatte, und das versprach viel für den Schlussabschnitt.

Aber leider war da wohl zu viel versprochen. Erkennbar überlegen war das Team zwar, die Chancenverwertung muss jedoch als „mangelhaft“ oder mit „zu viel Pech“ bezeichnet werden. Da sich der ESC jedoch auch nicht sonderlich besser anstellte, blieb die letzten 20 Minuten torlos, so dass es in die Verlängerung ging.

Auch hier zeigte sich das selbe Bild. Die 1b hatte das Spiel im Griff und auch 20 Sekunden vor dem Ende eine wirklich gute Gelegenheit zum Sieg, aber die Scheibe ging am Tor vorbei. So war es der direkte Gegenzug, der die Entscheidung zu Gunsten des ESC brachte. Nahezu ungestört konnte Florian Tolksdorf bis vor das FASS-Gehäuse ziehen und die Scheibe lag dann drin. Die Schiedsrichter gaben den Treffer, die Proteste der Mannschaft hielten sich auch in Grenzen, aber danach gaben mehrere Fans und Verantwortliche an, dass der Wedemarker Spieler
die Scheibe nicht mit dem Schläger, sondern mit dem Hacken seines Schlittschuhs über die Torlinie befördert hat. Sei’s drum, den Videobeweis gibt es nicht und die Schiris, denen man keinen Vorwurf machen kann, haben entschieden.

Zwei Punkte weg, also auf ein Neues im nächsten Spiel.
Und damit bin ich auch schon beim Thema. Schafft es die 1b ihre Unkonzentriertheiten sowohl vor dem eigenen Gehäuse bzw. in der Defensive als auch die im Sturm abzustellen, kann man noch so einiges erwarten von dem Team in der Verbandsliga Nord. Stellenweise war es richtig schön anzusehen, was da auf dem Eis passiert ist …

F.A.S.S. Berlin vs. ESC Wedemark 5:6 n. V. (2:3 3:2 0:0 – 0:1)
Tore:
0:1 (01:39) Reiffen (Meyer), 1:1 (06:20) Th. Koch (Hendriks), 2:1 (11:48) Hendriks
(Th. Koch) PP1, 2:2 (12:50) Neske UZ1, 2:3 (19:01) Neske (Reiffen) PP1
3:3 (20:42) Th. Koch (Wegener), 3:4 (20:59) Böttcher (Reiffen, Meyer), 3:5 (21:21)
Reiffen (Neske, Böttcher), 4:5 (34:51) Th. Koch (Hendriks), 5:5 (39:19) N. Koch
(Wegener)
5:6 (64:46) Tolksdorf (Neske, Reiffen)

Thomas Reinhardt

FASS Schönheide

FASS entführt 2 Punkte aus dem Wolfsbau

Heute kam es Duell der beiden ehemaligen Oberligisten im Schönheider Wolfsbau zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin zum erwarteten Spitzenspiel der Regionalliga Ost.

Im ersten Drittel machten die Erzgebirgler auch mächtig Druck und bestimmten zuerst das Spielgeschehen. So nutzte Vincent Wolf in der 7. Min auch gleich das erste Powerplay zur 1:0 Führung. FASS Goalie Damon Bonness hatte alle Hände voll zu tun, da kam in der 13. Min der 1:1 Ausgleichstreffer von Christian Steinbach genau richtig. In der 15. Min musste dann Marvin Miethke mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Eis gebracht werden. Schönheides Jannick Grätke wurde nach dem Faul von Schiedsrichter Göran Noeller vorzeitig zum Duschen geschickt. Die Schönheider verteidigten sich in der 5-minütigen Unterzahl sehr geschickt und so ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt wurde die Partie intensiver und die Akademiker konnten durch Nico Jentzsch und erneut Christian Steinbach zweimal in Führung gehen, aber die Wölfe glichen jedes Mal aus und konnten in der 39. Spielminute mit 4:3 in Führung gehen. Mit dem Zwischenergebnis ging es dann auch in die zweite Pause.

Der Schlußabschnitt begann gleich mit dem 4:4 Ausgleich für die Berliner. Patrick Czajka ließ Schönheides Goalie Eric Hanke keine Abwehrchance. Danach bestimmte der Kampf das Spiel. Mit viel Glück überstanden die Akademiker die Schlußphase, in der Phillip Golz für 2 Minute auf der Strafbank saß. Mit einem gerechten 4:4 endeten die 60 Spielmuten.

Das Penaltyschiessen musste die Partie und über den Zusatzpunkt entscheiden. Während auf Berliner Seite nur Nico Jentzsch am Goalie scheiterte, konnten Lukas Novacek und Richard Horst den Puck nicht im Berliner Gehäuse unterbringen. Akademiker Richard Jansson erzielt den „Game Winning Shot“ für den Sieg und Zusatzpunkt.

Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdPSTSpielausgang
WÖLFE13004PL
FASS12115PW

Tore:
1:0 (07:50) Vincent Wolf (Rogenz, Gruß) PP1, 1:1 (12:46) Christian Steinbach (Jansson);
1:2 (20:38) Nico Jentzsch (Merk, Jansson), 2:2 (22:46) Petr Kukla (Novacek), 2:3 (31:32) Christian Steinbach (Czajka, Aicher) PP1, 3:3 (37:48) Björn Schenkel (Kukla, Novacek) PP2, 4:3 (39:00) Lukas Novacek (Schenkel, Kukla) PP1;
4:4 (40:58) Patrik Czajka (Karlsson, Wagner)
4:5 (60:00) Richard Jansson (GWG)

Strafen: Schönheide 11 + 10 (Kukla) + Spd (Grätke) – FASS Berlin 14 + 10 (Jentzsch)

Gerald Hagen
Foto: Alexandra Bohn

FASS Niesky

Zwei Punkte im ersten Pokalspiel

Das erste Aufeinandertreffen zweier Favoriten der Regionalliga Ost im Pokalwettbewerb hielt, was er versprach. Nach spannendem Spielverlauf gewann FASS Berlin gegen Tornado Niesky mit 3:2 nach Verlängerung (0:0/0:1/2:1).

Ganz komplett gingen beide Teams nicht in dieses Pokalspiel, dennoch durfte ein gutes Spiel erwartet werden. Wie gewohnt griffen die Weddinger auch gleich an, die Gäste überstanden dieses aber schadlos und spielten dann mit. Beide Teams kamen so auch zu einigen Torchancen, ein Treffer gelang aber in den ersten 20 Minuten nicht.

Bis zum ersten Treffer der Partie mussten die Zuschauer auch im zweiten Drittel noch etwas warten. Chancen waren durchaus vorhanden, aber Ivonne Schröder (Niesky) und Damon Bonness (FASS) hielten sehr gut. Erst nach 31 Minuten fiel das erste Tor, Tristan Schwarz brachte Niesky nicht ganz unverdient in Führung. Es gab zwar weitere Chancen in diesem Drittel, die konnten aber nicht genutzt werden.

Die Akademiker gaben nicht auf und wurden auch belohnt. Die Tornados hatten zwar die ersten Chancen, dann aber traf Benjamin Salzmann zum 1:1 (46.). Doch Niesky zeigte sich davon unbeeindruckt und nur eine Minute später hämmerte Robert Bartlick den Puck ins Tor. Eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Christian Steinbach nach 48 Minuten wegen eines eher unglücklichen Foulspiels mit Verletzungsfolge an Tom Domula (von hier aus gute Besserung für Tom Domula) erschwerte zusätzlich die Aufholjagd. Allerdings vergaben die Weddinger während der Unterzahl zwei gute Chancen und eine eigene Überzahl konnte dann aber auch nicht ausgenutzt werden. Die Weddinger kämpften aber trotzdem weiter und neun Sekunden vor dem Ende erzielte Felix Karlsson den umjubelten Ausgleich.

Es ging also in die Verlängerung und die wurde nicht komplett genutzt. Denn einen Break schloss Nico Jentzsch nach 63 Minuten mit einem Hammer zum 3:2 ins Tor und sicherte damit den Zusatzpunkt für die Hausherren

Niesky war der erwartet schwere Gegner und die Akademiker wissen nun, was noch alles auf sie zukommt in der Regionalliga Ost. Der Sieg war sicherlich etwas glücklich, aber die Tornados haben ihre Chancen einfach nicht genutzt. Weiter geht es für die Akademiker am Samstag um 17:00 Uhr bei den Schönheider Wölfen.

Schiedsrichter: F. Möller – K. Englisch, M. Paulick
Strafen: FASS 7 + Spieldauerdisziplinarstrafe Ch. Steinbach (unkorrekter Körperangriff) (0/2/25), Niesky 4 (2/0/2)
Tore:
0:1 (30:47) T. Schwarz (Ch. Neumann, S. Greulich);
1:1 (45:09) B. Salzmann (P. Golz); 1:2 (46:13) R. Bartlick (S. Greulich, T. Domula); 2:2 (59:51) F. Karlsson (N. Watzke, N. Jentzsch);
3:2 (62:40) N. Jentzsch (R. Jansson, N. Watzke)

Gerald Hagen
Foto: Christiane Kuhn