Schlagwort: oberliga

Sebastian Eickmann, Neu bei FASS Berlin.

Einer geht noch

Eigentlich hatten die Verantwortlichen von FASS Berlin die Personalplanungen bereits vor einigen Wochen abgeschlossen. Doch jetzt wird der ohnehin gut besetzte Kader noch um einen Neuzugang ergänzt.

„Sebastian hat seit einigen Wochen bei uns trainiert und sich sehr gut in die Mannschaft eingefügt. Mit ihm wiederbeleben wir die FASS-Tradition der 70er Jahre, als das Team sogar überwiegend aus Spielern aus den bayerischen Eishockey-Hochburgen bestand.”
Oliver Miethke (Sportlicher Leiter)

Sebastian Eickmann wechselt vom Herner EV in den Wedding und wird das Trikot mit der Nummer 44 tragen. Der 29jährige Verteidiger stammt aus Garmisch-Partenkirchen und blickt auf 174 DEL2-Spiele (sowie 104 DNL-Spiele) für seinen Heimatverein SC Riessersee zurück. In der Oberliga stand Eickmann satte 383mal auf dem Eis (Riessersee, Füssen, Dortmund, Selb, Essen, Herne).

2018-09-07 Testspiel Rostock

Gute Ansätze im ersten Test

Gut verkauft hat sich FASS Berlin im ersten Testspiel der Saison gegen den Oberligisten Rostock Piranhas. Erst im letzten Drittel konnten die Piranhas absetzen und gewannen mit 1:5 (0:0/1:1/0:4)

FASS trat nicht ganz komplett an und mit David Trivellato war ein nicht ganz unbekannter Gastspieler dabei, insgesamt bot Coach Norbert Pascha 17 Feldspieler auf.. Im Tor begann Patrick Hoffmann. Rostock begann mit Jakub Urbisch im Tor, 16 Feldspieler reisten mit in den Wedding.

Rostock hatte zwar von Beginn an mehr Spielanteile und kam auch zu guten Chancen, Patrick Hoffmann hielt jedoch seinen Kasten sauber. Sein Gegenüber bekam ebenfalls Gelegenheit sich auszuzeichnen, denn die Weddinger versteckten sich nicht und kamen auch gefährlich vor das Tor des Gegners. Beide Teams wechselten nach torlosen 30 Minuten die Torhüter. Max Franke kam bei den Akademikern, Jan Dalgic bei Rostock. 94 Sekunden vor der 2. Pause gelang Rostock durch Michal Bezouska der erste Treffer des Spiels, 64 Sekunden später glich Kim-Joel Krüger aus.

FASS hielt zwar weiter dagegen, dennoch gelang Constantin Koopmann nach 45 Minuten das 1:2. Drei Minuten später ließ Rostocks #34 den Berliner Keeper erneut keine Chance und die Piranhas führten 1:3. Nach einem Abwehrschnitzer konnte Thomas Voronov auf 1:4 erhöhen (52.). Nun lief es für den Oberligisten und Lukas Gärtner konnte mit einem Hammer nach 54 Minuten das 1:5 erzielen.

Insgesamt lieferte FASS eine gute Partie ab, am Ende war Rostock aber treffsicherer. Am Sonntag kommt es um 19:00 Uhr zum Rückspiel und das wird bestimmt nicht einfacher.

RLO 18/19 FASS Berlin - Rostock Piranhas
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Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdOTPSTSpielausgang
FASS010001L
PIRANHAS014005W

Schiedsrichter: R. Schütz – K. Englisch, M. Paulick
Strafen: FASS 4 (0/2/2), Rostock 4 (2/2/0)
Tore:
0:1 (38:34) M. Bezouska (W. Hartmann, C. Koopmann); 1:1 (39:30) K.-J. Krüger (D. Merk);
1:2 (44:56) C. Koopmann (M. Bezouska); 1:3 (47:09) C. Koopmann (M. Bezouska); 1:4 (51:51) T. Voronov; 1:5 (53:21) L. Gärtner (G. Classen);

Zuschauer: 150

Fotos: Christiane Kuhn

FASS Schönheide

FASS entführt 2 Punkte aus dem Wolfsbau

Heute kam es Duell der beiden ehemaligen Oberligisten im Schönheider Wolfsbau zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin zum erwarteten Spitzenspiel der Regionalliga Ost.

Im ersten Drittel machten die Erzgebirgler auch mächtig Druck und bestimmten zuerst das Spielgeschehen. So nutzte Vincent Wolf in der 7. Min auch gleich das erste Powerplay zur 1:0 Führung. FASS Goalie Damon Bonness hatte alle Hände voll zu tun, da kam in der 13. Min der 1:1 Ausgleichstreffer von Christian Steinbach genau richtig. In der 15. Min musste dann Marvin Miethke mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Eis gebracht werden. Schönheides Jannick Grätke wurde nach dem Faul von Schiedsrichter Göran Noeller vorzeitig zum Duschen geschickt. Die Schönheider verteidigten sich in der 5-minütigen Unterzahl sehr geschickt und so ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt wurde die Partie intensiver und die Akademiker konnten durch Nico Jentzsch und erneut Christian Steinbach zweimal in Führung gehen, aber die Wölfe glichen jedes Mal aus und konnten in der 39. Spielminute mit 4:3 in Führung gehen. Mit dem Zwischenergebnis ging es dann auch in die zweite Pause.

Der Schlußabschnitt begann gleich mit dem 4:4 Ausgleich für die Berliner. Patrick Czajka ließ Schönheides Goalie Eric Hanke keine Abwehrchance. Danach bestimmte der Kampf das Spiel. Mit viel Glück überstanden die Akademiker die Schlußphase, in der Phillip Golz für 2 Minute auf der Strafbank saß. Mit einem gerechten 4:4 endeten die 60 Spielmuten.

Das Penaltyschiessen musste die Partie und über den Zusatzpunkt entscheiden. Während auf Berliner Seite nur Nico Jentzsch am Goalie scheiterte, konnten Lukas Novacek und Richard Horst den Puck nicht im Berliner Gehäuse unterbringen. Akademiker Richard Jansson erzielt den „Game Winning Shot“ für den Sieg und Zusatzpunkt.

Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdPSTSpielausgang
WÖLFE13004PL
FASS12115PW

Tore:
1:0 (07:50) Vincent Wolf (Rogenz, Gruß) PP1, 1:1 (12:46) Christian Steinbach (Jansson);
1:2 (20:38) Nico Jentzsch (Merk, Jansson), 2:2 (22:46) Petr Kukla (Novacek), 2:3 (31:32) Christian Steinbach (Czajka, Aicher) PP1, 3:3 (37:48) Björn Schenkel (Kukla, Novacek) PP2, 4:3 (39:00) Lukas Novacek (Schenkel, Kukla) PP1;
4:4 (40:58) Patrik Czajka (Karlsson, Wagner)
4:5 (60:00) Richard Jansson (GWG)

Strafen: Schönheide 11 + 10 (Kukla) + Spd (Grätke) – FASS Berlin 14 + 10 (Jentzsch)

Gerald Hagen
Foto: Alexandra Bohn

Wagner und Steinbach

Zwei Vertragsverlängerungen in der Verteidigung

Der Kader des Weddinger Clubs füllt sich: In der Verteidigung gaben Christian Steinbach und Fabian Wagner ihre Zusage für die Saison 2017/18.

Christian Steinbach (26) geht in seiner dritte Saison für FASS. In der Oberliga Nord absolvierte der zuverlässige Defender 73 Spiele (vier Tore, zwölf Assists) für die Nordberliner. Als er 2015 vom Schlittschuh-Club kam, war „Steini“ zunächst für die 1b-Mannschaft vorgesehen, erkämpfte sich aber mit unermüdlichem Einsatz einen Stammplatz in der Ersten Mannschaft. In der vergangenen Saison trug er bereits gelegentlich das „A“ auf der Brust, was seinen Stellenwert im Team unterstreicht.

Fabian Wagner (22) spielt erst seit Dezember 2016 für den Berliner Traditionsverein, hat sich aber mit gutem Defensivspiel und mutigen Aktionen in der Offensive einen Stammplatz beim Oberliga-Absteiger verdient. In seinen 21 Spielen (drei Tore, ein Assist) bildete er meist mit Steinbach den dritten Verteidigungsblock von FASS.

„Beide Jungs haben in der vergangenen Saison in der Oberliga unter schwierigen Rahmenbedingungen einen Schritt nach vorne gemacht“, stellt Sportdirektor Oliver Miethke fest. „In der Regionalliga Ost erwarte ich, dass sich Steini und Fabian zu herausragenden Verteidigern weiter entwickeln.”

Dach des Stadions

FASS Berlin verzichtet auf Startplatz in der Oberliga – Planung läuft für die Regionalliga Ost

FASS Berlin wird seine Erste Mannschaft in der kommenden Saison 2017/18 nicht für die Oberliga Nord melden. Der Vorsitzende Heinrich Seifert: „Wir haben in der vergangenen Saison ein für unsere Verhältnisse hohes Budget aufgebracht, ohne dass dies sportlich Früchte getragen hat. Nach unserer Einschätzung wird sich das sportliche und wirtschaftliche Niveau der Oberliga Nord weiter erhöhen. Da können wir derzeit einfach nicht mithalten.“

FASS belegte in der Saison 2016/17 den letzten Tabellenplatz. Nur wegen des Aufstiegsverzichts der Regionalligisten und der Fusion der Hannoveraner Vereine wurde der „Klassenerhalt am Grünen Tisch“ erreicht, auf den nun verzichtet wird.

Die Erste Mannschaft von FASS Berlin soll künftig in der Regionalliga Ost antreten, wo bisher die eigene 1b-Vertretung erfolgreich teilnahm. Dies ist aber nicht die einzige Veränderung. Der Trainings- und Spielbetrieb von FASS soll wieder vollständig im Erika-Heß-Eisstadion im Wedding durchgeführt werden. Sportdirektor Oliver Miethke: „Das Hin und Her zwischen Hohenschönhausen und Wedding hat uns nicht gutgetan. Zwar hatten wir im Welli hervorragende Trainingsbedingungen und eine positive Zusammenarbeit mit der Stadionverwaltung. Aber das Erika-Heß-Eisstadion ist seit Vereinsgründung die Heimat von FASS. Es ist gut, mit der Ersten Mannschaft wieder zu Hause zu sein.“

Die Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion soll auch das Umfeld wieder mobilisieren. Seifert: „Viele unserer Anhänger haben sich auch von uns abgewandt, weil sie sich im Wellblechpalast nicht heimisch gefühlt haben. In unserer traditionellen Heimat wollen wir eine neue Aufbruchsstimmung erzeugen.“

Die Personalplanungen der Nordberliner laufen bereits auf Hochtouren. Miethke: „Wir werden in den kommenden Wochen sowohl den neuen Trainer als auch die ersten Spielerverpflichtungen bekannt geben. An unserem Anspruch, zu den 50 besten Eishockeyteams in Deutschland gehören zu wollen, halten wir fest. Wir wollen uns neu zentrieren und Schwung holen, um zu gegebener Zeit die Oberliga wieder ins Visier zu nehmen.“

Die Sponsoren, die traditionell den Löwenanteil des FASS-Budgets decken, haben bereits signalisiert, den Weg in die Regionalliga mitzugehen. Damit können die Nordberliner auch in Zukunft semi-professionelle Strukturen aufrechterhalten.