Kategorie: Landesliga

Bären gewinnen Spitzenspiel

In einem guten Spiel gewann der ERSC Berliner Bären gegen die Allstars von FASS Berlin mit
4:3 (3:1/1:0/0:2) und halten damit Anschluss an die Spitzenplätze.
Beide gingen zwar nicht komplett, aber gut besetzt in dieses Spitzenspiel. Den Bären standen
14 Feldspieler und im Tor Marco Guthke zur Verfügung, der sein Debüt im Tor gab. Ebenfalls
sein Debüt, aber im Bärentrikot, gab Pascal Lüdtke. FASS trat ebenfalls mit 14 Feldspielern
an, im Tor stand Maximillian Lorenz.
Beide kamen von Beginn an zu guten Torchancen, es wurde ein schnelles Spiel. Bis zur 10.
Minute blieb es torlos, dann konnte Dustin Kiss eine schöne Vorarbeit zum 1:0 verwandeln.
Zwei Minuten hielt diese Führung, dann konnte Andreas Dimbat den Ausgleich erzielen. Es
gab weitere Chancen auf beiden Seiten, dann zogen die Bären mit einem Doppelschlag auf
3:1 davon. Dustin Kiss (17.) und 21 Sekunden später Maksim Cepik waren erfolgreich. Mit
diesem Spielstand ging es nach einem abwechslungsreichem Drittel erstmals in die Kabine.
Den Schwung aus dem 1. Drittel nahmen beide mit in den Mittelabschnitt. So ging es weiter
hin und her, nur Torchancen ließen beide nicht zu. Bis zur 28., Minute, dann konnten die
Bären einen Break fahren und Peter Gräber hämmerte den Puck ins Tor. Der ERSC hatte bis
zur Pause nun mehr Torchancen und die Abwehr unterband die Angriffsversuche der
Allstars.
Einige Minuten in Unterzahl brachten ein wenig Druck auf das Tor der Bären. FASS versuchte
es in dieser Phase sogar ohne Torhüter. Der ERSC überstand diese Phase und griff nun
wieder mit an. Und wenig später kamen auch sie zu einem Powerplay, doch auch FASS
überstand diese Phase. Und nach 51 Minuten kamen sie zum 4:2, gegen einen Schuss von
Jörn Kugler war der Bären-Keeper machtlos. Nun drückte FASS weiter und sie kamen zwei
Minuten später zum 4:3. Christopher Krämer machte es mit einem Nachschuss wieder richtig
spannend. Die Bären fingen sich einigermaßen und sie kamen nun auch wieder zu
Torchancen. Bis zum Ende blieb es ein enges Spiel, das die Bären am Ende knapp gewannen.
Es war ein Verdienter Sieg des ERSC, bei dem es einfach besser lief. Die Bären schieben sich
damit in der Tabelle auf den 2. Platz. Einen Punkt fehlt zu Tabellenführer Berliner
Schlittschuh-Club, allerdings haben die Bären ein Spiel weniger bestritten. FASS bleibt auf
dem 5. Platz, der Anschluss an die führenden Teams ist aber noch nicht abgerissen.
Schiedsrichter: B. Hecker, J. Timofeev
Strafe: ERSC 8 (0/4/4), FASS 8 (0/4/4)
Tore:
1:0 (09:34) D. Kiss (K. Englisch, P. Lüdtke); 1:1 (11:22) A. Dimbat (M. Osterburg, E.
Baumgartners); 2:1 (16:56) D. Schulz (K. Englisch, P. Lüdtke); 3:1 (17:17) M. Cepik (J. Kindler,
H. Kott);
4:1 (27:32) P. Gräber (M. Cepik);
4:2 (50:11) J. Kugler (T. Schwitalla, B. Salzmann); 4:3 (51:31) Ch. Krämer (M. Osterburg, R.
Dembovskis);

Bericht von Norbert Stramm

Allstars gewinnen bei Zebras

Es wurde zwar ein deutlicher Sieg für die Allstars, leicht hat es der SCC Berlin dem Favoriten aber nicht gemacht. Dennoch gewann FASS am Samstag am Ende klar mit 1:7 (0:1/0:4/1:2).

Der SCC ging als Außenseiter in dieses Spiel, konnte aber am letzten Wochenende mit einem Sieg Selbstvertrauen sammeln. Mit elf Feldspielern und 2 Torhütern ging der SCC in dieses Spiel, mit 12 Feldspielern die Allstars; beide traten also stark ersatzgeschwächt an. Im Tor duellierten sich Lucas Koletzki (SCC) und Maximillian Lorenz (FASS). Dennoch waren sie Favorit.

FASS stürmte gleich drauf los und nach einigen guten Schüssen fiel nach 76 Sekunden das 0:1. Maximilian Müller zog ab und Christopher Krämer vollendete. Die Weddinger blieben auch in der Folge überlegen, Entlastungsangriffe der Zebras gab es nur wenige. Erst in der zweiten Hälfte des 1. Drittels konnten der SCC sich ein wenig befreien und kam ebenfalls zu guten Chancen. Beiden Teams gelang es nicht den Puck im Tor unterzubringen und so ging es mit dem 0:1 in die Kabine.

Auch das 2. Drittel begann mit guten Chancen für die Allstars. Bis zur 27. Minute blieb es bei diesem Spielstand, dann konnte Niklas Krautz innerhalb von 25 Sekunden zwei Tore erzielen und FASS führte 0:3. Wie in den ersten 20 Minuten gab es nur wenige Angriffe des SCC, die aber auch Torchancen brachten. FASS machte es besser, Jörn Kugler (38.) und Benjamin Salzmann (39.) erhöhten bis zur Pause auf 0:5.

114 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Jules Thoma mit dem 0:6 den 299. Landesligatreffer der Saison erzielen. Eine gute Minute doppeltes Überzahlspiel brachte dem SCC auch nur Torchancen, kaum komplett fiel der 300. Saisontreffer. Jules Thoma fälschte in der 47. Minute einen Schuss von Edgars Baumgartners ab und es stand 0:7. Ein Abwehrfehler verhalf dem SCC zwei Minuten vor dem Ende zum verdienten Ehrentreffer. Sebastian Dymke war mit einem Nachschuss erfolgreich. Die letzten Chancen konnten die Spieler nicht nutzen und so endete das Spiel 1:7.

Bei einer besseren Chancenverwertung hätten beide Teams hier mehr Tore erzielen können, es war aber trotz allem ein verdienter Sieg für die Weddinger. Es war ein sehr faires Spiel, mit dem das Schiedsrichtergespann keine Probleme hatte. De Allstars bleiben damit oben dran und liegen nun auf dem 4. Platz. Der SCC belegt den 7. Platz.

Schiedsrichter: B. Hecker, J. Timofeev
Strafen: SCC 4 (0/2/2), Allstars 6 (0/2/4)
Tore:
0:1 (01:16) Ch. Krämer (M. Müller);
0:2 (26:14) N. Krautz (E. Baumgartners, Ch. Krämer); 0:3 (26:39) N. Krautz (Ch. Krämer, T. Schwitalla); 0:4 (37:26) J. Kugler (M. Müller); 0:5 (38:35) B. Salzmann (J. Kugler);
0:6 (41:54) J. Thoma (E. Baumgartners, R. Dembovskis); 0:7 (46:14) J. Thoma (E. Baumgartners); 1:7 (57:20) S. Dymke (K. Nyschan, N. Kuicke);

Noppe für FASS Berlin Allstars

„Allstars“ gewinnen gegen den Berliner Schlittschuh-Club

Am Samstagabend traf die 1c von FASS Berlin im Erika Hess Eisstadion auf den Berliner
Schlittschuh-Club. Es wurde ein leistungsstarkes Spiel zwischen dem Tabellen 4. und 5. der
Landesliga erwartet. Mit einem hart Erkämpften 11:7 (3:1/4:2/4:4) gewannen die „Allstars“
das gestrige Spiel.
Nach 20 Sekunden gingen die „Allstars“ durch dem Torschuss von Jörg Müller mit der Hilfe
unseres Kapitäns Lucien Aicher in Führung. Der Club konterte nach 6 Minuten zum 1:1 durch
Robert Fritsche mit Unterstützung von Mario Plack. Die „Allstars“ ließen dies nicht auf sich
Sitzen und Marco Osterburg konterte in der 9. Spielminute zum 2:1 und legte sechs Minuten
später, trotz Unterzahl, das 3:1 nach.
Im zweiten Drittel zeigten die „Allstars“ sich weiterhin stark und nutzen die Powerplays
durch Strafen des Clubs für drei weitere Tore. Edgars Baumgartners (21., 24.) und Jörg
Müller (34.) waren erfolgreich. Jörn Kugler konnte nach 38 Minuten auf 7:2 erhöhen. Auch
der Schlittschuh Club nutze sein Überzahlspiel und verkürzte durch Robert Fritsche in der 40.
Spielminute auf 7:3.
Im letzten Drittel gab der Club nochmal alles und holten in der 43. Spielminute durch Mario
Plack zum 7:4 und vier Minuten später Oleksander Lishchiner zum 7:5 auf Die Allstars hielten
weiterhin an ihrer starken Leistungen fest. Dem Verteidiger der „Allstars“ Niklas Krautz
gelang im Alleingang das 8:5 und der Mannschaftsführer Jan Krizan erhöhte mit der
Unterstützung von Edgars Baumgartners und Till Schwitalla zum 9:5 und legte Schwitalla das
10:6 auf. In der 59. Spielminuten traf der Schlittschuh-Club durch Mario Plack mit Simon
Braun zum 10:7, doch FASS gelang sieben Sekunden später noch der Konter zum 11:7.
Es war ein faires, torreiches Landesliga Spiel, doch am Ende war der Sieg der „Allstars“
verdient.
Wir danken auch den vielen Helfer des gestrigen Abends ohne die das Spiel unter den
aktuellen Corona Auflagen nicht möglich gewesen wäre!


Schiedsrichter: J. Timofeev, A. Simankov
Strafen: FASS 1c 18 (8/4/6), Schlittschuh-Club 14 (4/6/4)
Tore: 1:0 (0:20) J. Müller (L. Aicher); 1:1 (06:37) R. Fritsche (M. Plack) PP2; 2:1 (08:22) M.
Osterburg (J. Thoma, N. Krautz); 3:1 (14:59) M. Osterburg (Ch. Krämer) SH1;
4:1 (20:23) E. Baumgartners (J. Kugler) PP1; 5:1 (23:32) E. Baumgartners (T. Schwitalla) PP1;
5:2 (28:48) S. Braun (D. Just); 6:2 (33:31) J. Müller PP1; 7:2 (37:52) J. Kugler (B. Salzmann, L.
Aicher); 7:3 (39:43) R. Fritsche (M. Plack) PP1;
7:4 (42:37) M. Plack (S. Braun); 7:5 (46:40) A. Lishchiner; 8:5 (47:45) N. Krautz; 9:5 (51:43) J.
Krizan (E. Baumgartners, T. Schwitalla) PP1; 9:6 (55:51) A. Lishchiner; 10:6 (58:09) T.
Schwitalla (J. Krizan); 10:7 (58:27) M. Plack (S. Braun), 11:7 (58:34) J. Kugler (L. Aicher)

Text: Sarah Witte in Zusammenarbeit mit Norbert Stramm
Bild: Axel Merges

„Allstars“ siegen gegen ASC Spandau

Im Sonntagsspiel siegte FASS Berlin 1c, die „Allstars“, mit 5:12 gegen den ASC Spandau, welcher im P09 das Heimrecht besaß.

Trotz des deutlichen Ergebnis kann man von einem teilweise sehr umkämpften Spiel sprechen. FASS erzielte früh die Führung, nutze aber in der Folge viele seiner Chancen nicht. Spandau erzielte durch einen ihrer vielen Konter den Ausgleich. Die hohen Spielanteile von FASS sorgten jedoch dafür, dass man mit einer 1:4 Führung in die erste Drittelpause ging.

Im zweiten Drittel luden die „Allstars“ den Gegner zum Tore schießen ein. Individuelle Fehler, Strafzeiten und einige Unstimmigkeiten im Zusammenspiel sorgten für unnötige Spannung. Drei mal traf der ASC im zweiten Drittel, nachdem FASS lange Zeit in Unterzahl spielte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels wechselte FASS den Torwart. Nachdem FASS die lange Zeit in Unterzahl überstanden hatte, klappte es plötzlich besser mit dem Tore schießen. Nach dem Mitteldrittel stand es 8:4 für FASS.

Im letzten Drittel spielten die Akademiker kontrollierter und zeigten teilweise schöne Spielzüge. Ein gut aufgelegter Spandauer Torhüter, der von seinen Mitspielern tatkräftig unterstützt wurde und leichtfertig vergebene Chancen, verhinderten, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Am Ende stand ein doch deutliches 5:12 für FASS auf der Anzeigetafel.

FASS sucht nach der langen Pause noch nach seiner Form der letzten Saisons, zeigt jedoch phasenweise seine gewohnte Spielfreude. Ein Kompliment an die Mannschaft vom ASC Spandau, die eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung zeigten. Gute Besserung an FASS-Kapitän Lucien Aicher, der einen abgefälschten Puck ins Gesicht bekommen hat und im Krankenhaus genäht werden musste.

Schiedsrichter: F. Brugger, B. Hecker
Strafen: ASC 6 (0/4/2), FASS 14 (0/8/6)
Tore:0:1 (00:31) L. Aicher (J. Kugler); (04:22) M. Jagnow; 1:2 (06:16) J. Kugler (B. Salzmann); 1:3 (08:37) M. v. Helden (N. Krautz); 1:4 (189:33) T. Schwitalla (M. v. Helden, M. Müller);
1:5 (21:07) J. Kugler; (2:5 31:33) M. Jagnow (M. Blaschzik) PP2; 3:5 (31:53) M. Jagnow (T. Bosse) PP1; 4:5 (33:40) N, Kirchner;4:6 (38:45) L. Aicher (J. Kugler, B. Salzmann) PP1; 4:7 (39:22) J. Thoma (Ch. Krämer); 4:8 (39:32) P. Buscham);
4:9 (41:21) Ch. Krämer (M. Osterburg, J. Thoma); 4:10 (41:57) J. Thoma; 5:10  (44:45) R. Beuthner (M. Jagnow); 5:11 (48:36) M. Müller; 5:12 (52:40) T. Schwitalla (J. Thoma, M. Müller)

Wikinger gewinnen bei den Allstars

Etwas überraschend, aber völlig verdient holten sich die Wikinger vom Berliner Schlittschuh-Club bei den FASS Berlin Allstars den ersten Saisonsieg. 3:10 (1:3/2:1/0:6) unterlagen die Allstars den Wikingern am Samstagnachmittag.

Während die Allstars gegen die 1b der Weddinger einen eher lockeren Saisonauftakt hatten, mussten die Wikinger im Vereinsderby gegen den Club eine Niederlage einstecken. Favorisiert waren die Allstars, aber die Wikinger waren ein gefährlicher Gegner. Die Gäste hatten einige Personalprobleme, elf Feldspieler und Torhüter Tim Ziesmer standen zur Verfügung. FASS trat mit 14 Feldspielern und zwei Torhütern an, Damon Bonness begann.

Beide Teams hatten in der Anfangsphase eine gute Torchance und kassierten eine Strafzeit. Den Platz auf dem Eis nutzten die Gäste zur Führung, bei vier gegen vier traf Patrick Balko in der 4. Minute zum 0:1. FASS tat sich nach dem Gegentor schwer und sie schwächten sich durch Strafen. So kassierte Axel Merges nach zehn Minuten nach einem Kniecheck eine Matchstrafe. Dadurch ergab sich eine doppelte Überzahl, die zum 0:2 durch Connar Mordelt führte. 29 Sekunden später konnte Jules Thoma auf 1:2 verkürzen (beides 10.). Eine Minute später stand es 1:3, immer noch in Überzahl traf Dennis Hesse. Kaum komplett, drückte FASS und sie kamen bis zur Pausensirene zu einigen guten Chancen. Es blieb aber nach 20 Minuten beim 1:3.

Mit 73 Sekunden Powerplay für FASS ging es ins zweite Drittel, es blieb aber beim 1:3. Dafür stand es nach 23 Minuten 1:4, Pascal Heinze fälschte einen Schuss unhaltbar ins Tor ab. Doch auch die Allstars können Powerplay, dass bewiesen sie nach 26 Minuten. Andreas Dimbat bekam aufgelegt und gegen seinen Hammer war kein Kraut gewachsen. Eine Minute später zog Dimbat erneut ab und es stand nur noch 3:4. FASS drückte weiter, hatte aber auch Glück. Denn Patrick Balko scheiterte nach 31 Minuten mit einem Penalty und so blieb es beim 3:4. Nach 36 Minuten wurde der Sturmlauf von FASS ausgebremst, vier Minuten Powerplay brachte den Wikingern etwas Luft. Beide Teams hatten bis zur Pause noch sehr gute Chancen, es blieb aber beim 3:4.

Zu Beginn des letzten Drittels war wieder etwas Platz, denn auf beiden Strafbanken saß ein Spieler. Den Platz nutzte zunächst FASS, aber der Pfosten rettete für die Wikinger. Im Gegenzug gelang den Gästen das 3:5, Maurice Rubban schloss einen Konter erfolgreich ab. Nach 43 Minuten gelang den Wikingern sogar das 3:6, diesmal traf Pascal Heinze nach einem Konter. Wenig später wechselte FASS den Torhüter, Maximilian Lorenz ging nun ins Tor. Auch er musste bei Kontern der Gäste immer wieder eingreifen, denn die Weddinger griffen weiter an, was hinten zu Lücken führte. Nach 50 Minuten war aber auch er geschlagen, Dustin Hesse erhöhte auf 3:7 und traf zwei Minuten später zum 3:8. Es wurde noch schlimmer für die Allstars, denn Mathias Löhr konnte das 3:9 erzielen und in Unterzahl machte es Dustin Hesse 62 Sekunden vor dem Ende zweistellig.

Es war eine starke Leistung der Wikinger, die sich hier verdient drei Punkte holten. Die Allstars haben sich zu viele Strafen abgeholt und wurden gut ausgekontert.

Schiedsrichter: D. Kiss, M. Schewe
Strafen: FASS 1c 20 + Matchstrafe Merges (Kniecheck) (33/6/6), Wikinger 18 (8/6/4)
Tore: 0:1 (02:58) Balko; 0:2 (09:20) Mordelt (Heinze) PP2; 1:2 (09:49); Thoma (Dimbat) SH1; 1:3 (10:45) De. Hesse (Wolff) PP1;
1:4 (22:05) Heinze (Balko, Löhr); 2:4 (25:31) Dimbat (Thoma) PP1; 3:4 (26:34) Dimbat (Thoma, J. Müller);
3:5 (40:37) Rubban (Heinze, Balko); 3:6 (42:16) Heinze (Balko, De. Hesse); 3:7 (49:04) Du. Hesse (Balko, De. Hesse); 3:8 (51:29) Du. Hesse (De. Hesse, Hoffer); 3:9 (55:30); Löhr (Du. Hesse, De. Hesse); 3:10 (58:58) Du. Hesse SH1.

Foto: Sarah Witte

Klarer Sieg für Allstars

Mit einem klaren 0:10-Erfolg (0:5/0:2/0:3) gegen die 1b von FASS starteten die Allstars von FASS in die Saison.

Mit 16 Feldspielern ging die 1b in diese Partie, darunter waren gleich vier Spielerinnen. Dennis Gembus begann im Tor. Die Allstars gingen als Favorit und traten mit drei kompletten Blöcken an. Mit Axel Merges war ein Neuzugang dabei, der manchem Eishockeyfan eventuell noch ein Begriff ist. Starttorhüter war Damon Bonness.

Da sich die 1b keineswegs versteckte, wurde es ein abwechslungsreiches Anfangsdrittel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach sechs Minuten konnten die Allstars in Führung gehen, Jules Thoma schloss einen Alleingang erfolgreich ab. Einem Pfostenschuss nach sieben Minuten folgte zwei Minuten später das 0:2 durch Jules Thoma und eine Minute später konnte Philipp Buscham auf 0:3 erhöhen. Die Ordnung war nun weg bei der 1b und so folgte eine weitere Minute später das 0:4 durch Jules Thomas dritten Treffer in diesem Drittel. 32 Sekunden vor der Pause konnte Marco Osterburg sogar noch auf 0:5 erhöhen.

Die 1b kam im zweiten Drittel zu nur wenigen Chancen, den Rest bestimmten die Allstars. Maxim von Helden (24.) und Raitis Dembovskis (38.) konnten für die 1c auf 0:7 erhöhen. Beide Teams wechselten zur Hälfte die Torhüter. Bei der 1b kam der 15jährige Felix Kaaden, bei den Allstars Maximillian Lorenz. 55 Sekunden vor der Pause scheiterte Gustav Nygren für die 1b mit einem Penalty.

Es blieb auch im Schlussabschnitt bei einer Überlegenheit der 1c, aber auch guten Chancen der 1b. Nach 45 Minuten kam Jules Thoma zu seinem vierten Treffer, er erzielte bei Unterzahl seines Teams das 0:8. Fünf Minuten später konnte Edgars Baumgartners auf 0:9 erhöhen. Es wurde trotz gutem Einsatzes der 1b und starken Paraden des jungen Torhüters zweistellig, Raitis Dembovskis traf nach 55 Minuten zum 0:10-Endstand

Verdient war dieser Sieg, die 1b hat sich aber gut verkauft und sollte gegen andere Gegner durchaus zu Punkten kommen.

Schiedsrichter: T. Meinschenk, J. Timofeev
Strafen: FASS 1b 0 (0/0/0), FASS 1c 8 (2/4/2)
Tore:
0:1 (05:17) Thoma; 0:2 (08:45) Thoma (Krämer, Osterburg); 0:3 (09:48) Buscham (J. Müller); 0:4 (10:52) Thoma (Osterburg, Krämer); 0:5 (19:28) Osterburg (Thoma);
0:6 (23:41) von Helden; 0:7 (37:48) Dembovskis;
0:8 (45:39) Thoma SH1; 0:9 (49:14) Baumgartners; 0:10 (54:14) Dembovskis (Thoma).

Foto: Sarah Witte

FASS gewinnt gegen FASS

Im Testspiel gegen die Kombination der Landesligateams von FASS gewann die Regionalligamannschaft der Weddinger mit 22:3 (5:1/7:1/10:1).

Nach der kurzfristigen Absage der Blues erklärten sich die Landesligateams der Weddinger bereit, in einem Mixteam gegen die Regio anzutreten. 12 Feldspieler und ein Torhüter konnten auf die Schnelle aufgetrieben werden und so konnte wenigstens ein bisschen getestet werden. Ein Dank geht an die Landesligateams, selbstverständlich ist ein solchen Verhalten nicht. Die Regio trat mit 18 Feldspielern und zwei Torhütern an und sie waren natürlich klarer Favorit.

Im Tor der Regio begann Danny Bohn. Die Landesliga überraschte den Favoriten, nach 66 Sekunden gelang Henning Röthemeier das 0:1. Nach vier Minuten konnte Daniel Volynec den Ausgleich erzielen. Bis zur ersten Pause konnten in Überzahl Dennis Merk (7.), Nico Jentzsch (13.) und Gregor Kubail (14., 18.) das Ergebnis auf 5:1 schrauben.

Im zweiten Drittel konnten Philipp Herrmann (22.), Patrick Neugebauer (24.), Louis Noack (26.), Gregor Kubail (28.) auf 9:1 erhöhen. Die Regio wechselte nach 31 Minuten den Torhüter, Patrick Hoffmann übernahm nun. Zwei Minuten vor der zweiten Pause konnte das Landesligateam erneut jubeln, nach einem Break legte Lucien Aicher auf Maximilian von Helden auf und dieser verwandelte sicher. Das Regioteam antwortete bis zur Pause mit drei Treffern durch Daniel Volynec (39.) und zwei Treffer von Nico Jentzsch (beide 40.).

Zehn Tore erzielte die Regio im letzten Drittel. Philipp Herrmann (45.), Nico Jentzsch (46., 52.), in Überzahl Niklas Weihrauch (49.), Felix Braun (49.), Dennis Merk (53.), Patrick Czajka (56.), Tom Fiedler (57.), Daniel Kruggel (58.) und Tom Fiedler (59.). Für die Landesliga konnte Till Schwitalla nach 52 Minuten einen Treffer erzielen. Die Landesliga kam im gesamten Spiel zu einigen Chancen und das Team kämpfte bis zum Ende.

Schiedsrichter: Englisch – Sauerzapfe, Timofeev
Zuschauer: 50
Strafen: FASS 4 (2/2/0), FASS 1b/c 12 (4/4/4)
Tore:
0:1 (01:06) Röthemeier (Hoshino); 1:1 (03:13) Volynec (Kubail); 2:1 (06:15) Merk (Neugebauer, Wild) PP1; 3:1 (12:38) Jentzsch (Noack, Miethke); 4:1 (13.15) Kubail (Noack); 5:1 (17:54) Kubail (Jentzsch);
6:1 (21:15) Herrmann (Fiedler, Czajka); 6:1 (23:08) Neugebauer (Kubail, Merk) PP1; 8:1 (25:03) Noack (Watzke, Kubail); 9:1 (27:16) Kubail (Czajka, Kruggel); 9:2 (37:59) von Helden (Aicher); 10:2 (38:39) Volynec (Wild, Braun); 11:2 (39:19) Jentzsch (Kubail); 12:2 (39:49) Jentzsch (Noack);
13:2 (44:38) Herrmann (Fiedler, Czajka); 14:2 (45:40) Jentzsch (Czajka); 15:2 (48:02) Weihrauch (Merk, Fiedler) PP1; 16:2 (48:41) Braun (Wild, Volynec); 16:3 (51:02) Schwitalla (von Helden, Aicher); 17:3 (51:18) Jentzsch (Steinbach); 19:3 (55:47) Czajka (Steinbach); 20:3 (56:30) Fiedler (Steinbach, Czajka); 21:3 (57:51) Kruggel (Neugebauer, Weihrauch) PP1; 22:3 (58:07) Fiedler (Merk).

Neuer Trainer für die Allstars

Die Suche nach einem Nachfolger von Martin Ohme ist beendet. Vladimirs Polkovnikovs wird das Team in der kommenden Saison trainieren.

Vladimirs Polkovnikovs bringt viel Erfahrung mit, er hat schon in seiner Heimat Lettland als Trainer gearbeitet. 2013/14 war er Assistenztrainer bei Hamburger SV, ein Jahr später übernahm er zusätzlich die 2. Mannschaft, und 2015/16 war er für die U16 des HSV zuständig. Im März 2016 übernahm er kurzfristig die Crocodiles Hamburg in der Oberliga Nord, dann zog es ihn nach Berlin. Er war bei FASS Berlin für die U16 und die 1b-Mannschaft zuständig, die damals in der Regionalliga Ost spielte. Nach einer Saison wechselte er zu den Berlin Blues, wo er als Nachwuchstrainer tätig war. Vladimirs wird neben den Allstars auch weiterhin bei den Blues arbeiten.

FASS-Präsident Lucien Aicher: „Einige aus dem Team kennen Vladimirs aus der Regionalliga-Zeit. Wir gehen davon aus, dass er die gute Arbeit von Martin, dem wir nochmal danke sagen wollen, so weiterführen wird. Ein Dank auch an die Blues, die einer Doppelfunktion in beiden Vereine zugestimmt haben.“

Beim Trainingsauftakt am Montag stand das Team bereits mit dem neuen Coach auf dem Eis.

Inzwischen steht auch die Zusammensetzung der Landesliga Berlin für die Saison 2021/22 fest. Mit FASS 1b und den FASS 1c Allstars werden jeweils zwei Teams des Berliner Schlittschuh-Club und des OSC Berlin, der SC Charlottenburg, der ERSC Berliner Bären, der ASC Spandau und die 1b-Mannschaft der Berlin Blues das 10er-Feld bilden. Der genaue Modus ist noch offen.

Danke Martin!

Es hatte sich schon angedeutet, nun ist es Gewissheit. Martin Ohme steht aus privaten Gründen den FASS Allstars (Landesliga Berlin) leider nicht mehr zur Verfügung.

Als Martin zur Saison 2018/19 zu FASS Berlin kam, hatte er klare Vorstellungen und auch Forderungen an den Vorstand. Vieles davon wurde umgesetzt, und für die Spieler der Allstars änderte sich auch einiges. Das Training lief koordinierter ab, es herrschte mehr Disziplin und auch an den Strukturen wurde gearbeitet.

Sportlich war das Team damals schon top, nun wurde das Leistungsvermögen aber auch abgerufen. So wurde die Vorrunde mit dem 4. Platz abgeschlossen, der 3. Platz wurde damals knapp verpasst. Was folgte war ein Halbfinalkrimi gegen den späteren Meister Eisbären Juniors Berlin. Nach einer glatten 0:11-Niederlage in Spiel 1 setzte niemand mehr einen Cent auf FASS – doch am Ende waren die Juniors froh, nach dem dritten Spiel durch einen Sieg im Penaltyschießen das Finale zu erreichen. Denn Spiel 2 der Best of Three-Serie ging mit 6:5 an die Allstars, und auch hier gab es ein Wechselbad der Gefühle. Ähnlich war es in Spiel 3, wo es nach wechselnden Führungen bis ins Penaltyschießen ging. Das ging an die Juniors, die Allstars gewannen aber zumindest das kleine Finale und belegten am Ende einen guten dritten Platz.

Ein Jahr später gingen die Weddinger als klarer Favorit in die Saison und sie wurden dieser Rolle auch gerecht. 15 Siege wurden in 16 Spielen eingefahren, dann schlug Corona zu. Kurz vor dem Ende der Hauptrunde musste die Saison abgebrochen werden und so blieb die Frage offen, ob es zum Meistertitel gereicht hätte.

Auch der dritte Versuch endete bekanntlich vorzeitig, die Saison 2020/21 wurde Anfang November unterbrochen und konnte nicht mehr fortgesetzt werden. Auch hier lief es schon sehr gut. Drei Spiele konnte das Team erfolgreich bestreiten, dann musste die Saison beendet werden.

Schon zu diesem Zeitpunkt wussten wir, dass Martin aus privaten Gründen seine Arbeit bei FASS beenden würde. Dennoch waren alle motiviert, zum Abschied sollte der Titel her. Leider konnte das nicht erfüllt werden, dennoch blickt FASS sehr zufrieden auf die letzten drei Spielzeiten mit Martin zurück.

Team und Vorstand bedanken sich recht herzlich bei Martin für seinen Einsatz in den letzten Jahren. Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute, vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja wieder.

Erika-Heß-Eisstadion wird Impfzentrum – FASS Berlin wird heimatlos

Der Berliner Senat hat am 17. November 2020 entschieden, das Erika-Heß-Eisstadion zum Impf­zentrum umzuwidmen. Das Eis wird bereits abgetaut.

Das Erika-Heß-Eisstadion ist eine Multifunktionsanlage, die von Ende August bis Anfang April von ver­schiedenen Eissportarten (Eishockey, Eiskunstlauf, Eisstockschießen) genutzt wird und für den öffent­lichen Eislauf zur Verfügung steht. Im Unterschied zu den fünf anderen Impfzentren Berlins stand das Stadion auch in Corona-Zeiten nicht leer, sondern wurde von den ansässigen Vereinen in­tensiv genutzt. Grund­lage hierfür waren Schutz- und Hygienekonzepte, die vorbildlich funktioniert haben.

FASS Berlin ist der einzige Eishockeyverein, dessen Trainings- und Spielbetrieb im Erika-Heß-Eisstadion stattfindet. Mit dem Beschluss des Senats wird FASS Berlin heimatlos. Betroffen sind 325 Sportler, die in vier Herren-Seniorenmannschaften, einer Damen-Seniorenmannschaft und acht Nachwuchsmannschaften aktiv sind. Im Berliner Eishockey ist FASS Berlin hinter den Eisbären die Nummer zwei.

Im Berliner Eishockey ist FASS Berlin hinter den Eisbären die Nummer zwei.

Der Freie Akademische Sportverein Siegmundshof e.V. ist 1962 aus dem Studentensport der TU Berlin hervorgegangen. Seit 1972 ist FASS ein reiner Eishockeyverein, der von Beginn an seine Heimat im 1967 gebauten Eisstadion Wedding hatte (1987 wurde das Stadion zum Gedenken an die verstorbene Weddinger Bezirksbürgermeisterin Erika Heß (SPD) umbenannt). FASS ist der älteste Eishockeyverein Berlins und einer der ältesten Vereine in Deutschland. Anders als viele andere Vereine war FASS stets wirtschaftlich gesund und stabil.


Unsere Mannschaften

  • Die Erste Mannschaft von FASS spielt in der Regionalliga Ost und gilt als Meisterschafts-Anwärter. Trainer ist der 33-malige Nationalspieler Marco Rentzsch (54). FASS ist die einzige Mannschaft in Berlin mit einem semi-professionellen Anspruch. Im Kader stehen zahlreiche ehemalige Profis. Zur wirtschaftlichen Vermarktung hat FASS vor einigen Jahren die FASS Oberliga Service GmbH gegründet, die an der Entwicklung des Sponsorenpools und der Verankerung des Teams im Kiez („Wir sind der Wedding“) arbeitet. Diesen Aktivitäten wird nunmehr die Grundlage entzogen.
  • Die zweite und dritte Mannschaft von FASS spielen in der Landesliga Berlin. FASS ist der einzige Verein, der seit Gründung der Landesliga Berlin 1981 stets mindestens eine Mannschaft gemeldet hatte. Mit neun Titeln ist FASS Rekordmeister.
  • In der Landesliga Sachsen hat FASS zudem eine U20-Mannschaft gemeldet. Auf Landesverbands­ebene ist FASS der einzige Verein im Osten, der überhaupt eine U20-Mannschaft stellt. Deshalb tritt das Team in einer Seniorenliga an.
  • Seit den 80er Jahren fördert FASS den Eishockeysport für Mädchen und Frauen. Seitdem kommen in den Nachwuchsteams bis zu 30% Mädchen zum Einsatz. Nationalspielerin Nina Kamenik hat ihre komplette Nachwuchszeit bei FASS gespielt. Auch in den (Herren-) Seniorenteams kamen immer wieder Frauen zum Einsatz, drei sogar in der Ersten Mannschaft. Vor der Saison 2020/21 hat sich FASS daher entschlossen, erstmals ein Frauen-Seniorenteam für die 1. Frauenliga Nord-Ost zu melden. Das erste Testspiel fand vor wenigen Wochen statt.
  • Im Nachwuchs hat FASS in allen Altersklassen (U7, U9, U11, U13, U15, U17) Mannschaften im Trainings- und Spielbetrieb. Ab der U9 sind teils mehrere Mannschaften pro Altersklasse für die Ostdeutsche Meisterschaft (ODM) gemeldet. In Summe sind 216 Kinder und Jugendliche für FASS im Einsatz. Hiervon sind 56 Mädchen und 160 Jungs. Für 50 weitere Kinder liegen Anfragen für die Laufschule vor. Zehn lizensierte Trainer und zwölf ehrenamtliche Trainer bilden den Nach­wuchs aus. Als Weddinger Verein sind wir multikulturell aufgestellt. So sind in unserem Nach­wuchs 18 Nationalitäten vertreten.
Wir sind der Wedding.

Mit dem Beschluss, unser Heimatstadion als Impfzentrum einzurichten, verliert FASS Berlin seinen zentralen Ort. Schon zuletzt hat die Kapazität des Erika-Heß-Eisstadions nicht ausgereicht, um alle unsere Trainings- und Spielzeiten abzudecken, wodurch wir andere Eisstadien mitbenutzen mussten. Dass dies jetzt zum Dauerzustand werden soll, ist für Sportler, Trainer, Betreuer, Eltern und Fans eine schwere Belastung.


Unsere Forderungen

  • Das Erika-Heß-Eisstadion muss ab August 2021 wieder seiner Nutzung als Eis­stadion zugeführt werden. FASS Berlin und die anderen Eissportvereine am Standort erhalten so ihre Heimat zurück.
  • In der Übergangszeit wird FASS Berlin an anderen Standorten bei der Verteilung von Eiszeiten gegenüber anderen Vereinen nicht benachteiligt.
  • FASS Berlin erhält einen wirtschaftlichen Ausgleich für Schäden, die durch den Verlust des Heimatstadions entstehen.

Natürlich verstehen wir die Notwendigkeit einer landesweiten Impfung. Viele unserer Mitglieder und Eltern arbeiten im Gesundheitssystem und sind unmittelbar im Kampf gegen die Corona-Pandemie engagiert. Allerdings sollte dies nicht auf dem Rücken des Eissports und unseres Traditionsvereins geschehen. Der Sport braucht Förderung – gerade zu Zeiten einer Pandemie.