Kategorie: Landesliga

Allstars holen nach wildem Spielverlauf einen Punkt

Es gab in der Landesliga Berlin schon oft verrückte Spielverläufe, so auch am Samstag beim Spiel der FASS Berlin Allstars bei den Berlin Blues. Denn was die Zuschauer beim 10:9 (5:0, 1:5, 3:4, 1:0) nach Penaltyschießen geboten bekommen haben, war ein sehr wilder Spielverlauf.

Die Allstars waren im ersten Drittel überall, nur nicht im Spiel. Und das nutzten die Blues aus, gleich fünf Treffer schenkten sie Torhüter Maximillian Lorenz ein. Gustav Rittner (8.), Rick Giermann (15.), innerhalb von 17 Sekunden Steven Haucke und Phil Hallmann (17.) und 45 Sekunden vor der Pause Rick Giermann sorgten für einen klaren Zwischenstand.

Lenny Sturm übernahm ab dem zweiten Drittel den Job im Tor der Allstars, und auch er sollte keinen leichten Abend haben. Zwar konnte Andreas Dimbat nach 85 Sekunden in Überzahl den ersten Treffer der Allstars erzielen, doch Gustav Rittner traf in der 25. Minute in Unterzahl zum 6:1. Ab der 33. Minute kamen die Allstars, und nun klingelte es auch bei Blues-Torhüter Benjamin Nitschke regelmäßig. Jörn Kugler (33.), in Überzahl Lucien Aicher und 48 Sekunden später Christopher Krämer (beide 35.), sowie 29 Sekunden vor der Sirene Jörg Müller brachten die Weddinger auf 6:5 heran.

Und es kam im letzten Drittel noch besser. Denn nach 59 Sekunden stand es nach einem Tor von Jörn Kugler 6:6. Andre Petters konnte zwar nach 46 Minuten die Blues wieder in Führung bringen, doch nach 49 Minuten führten plötzlich die Allstars. Benjamin Salzmann (48.) und eine Minute später Jörn Kugler waren erfolgreich. Andre Berger schoss in Überzahl vier Minuten vor dem Ende das 8:8 und dann kam die letzte Minute. Andreas Dimbat konnte einen Penalty verwandeln und FASS führte 8:9, doch sie brachten diesen Vorsprung nicht über die Zeit. Und so konnte Steven Haucke 20 Sekunden vor der Sirene das 9:9 erzielen und so ging es in ein Penaltyschießen.

Das Penaltyschießen ging mit 2:1 an die Blues, die dadurch den zweiten Punkt mitnahmen.

Ein Punkt nach dem klaren Rückstand ist sicherlich ein Erfolg, aber dennoch schien es am Ende eher, als hätte man den Sieg verschenkt. Die Zuschauer sind jedenfalls auf ihre Kosten gekommen.

Schiedsrichter: Möller, Niedermeyer.
Strafen: Blues 14 (6/8/0), FASS 12 (2/4/6).
Tore:
1:0 (07:26) Rittner, 2:0 (14:47) Giermann, 3:0 (16:08) S. Haucke, 4:0 (16:25) Hallmann, 5:0 (19:15) Petters;
5:1 (21:25) Dimbat (Krautz, Leibrandt) PP1, 6:1 (24:45) Rittner SH1, 6:2 (32:58) Kugler (Aicher, J. Müller), 6:3 (34:05) Aicher (Kugler, M. Müller) PP1, 6:4 (34:53) Krämer (Dimbat, Krautz), 6:5 (39:31) J. Müller (Baumgartners, Krizan);
6:6 (40:59) Kugler (Salzmann, Aicher), 7:6 (45:20) Petters, 7:7 (47:11) Salzmann (Aicher), 7:8 (48:43) Kugler (Salzmann, M. Müller), 8:8 (55:18) Berger PP1, 8:9 (59:18) Dimbat PS, 9:9 (59:40) S. Haucke;
10:9 (60:00) A. Berger SOW.

Allstars festigen zweiten Platz

Es war ein enges Spiel, das die Allstars am Ende für sich entscheiden konnten. Sie gewannen beim ERSC Berliner Bären mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3).

Der ERSC kommt langsam in Schwung, sie haben sich bis auf den vierten Platz vorgeschoben. Dennoch waren die Allstars favorisiert, und sie könnten mit einem Sieg den Vorsprung auf die Bären auf neun Punkte ausbauen.

Während die Bären mit 13 Feldspielern auskommen mussten, könnten die Allstars 16 aufbieten. Marco Guthke (ERSC) und Lenny Sturm (Allstars) duellierten sich im Tor.

Nach einem ausgeglichenem Beginn konnten die Allstars nach acht Minuten das  erste Tor erzielen. Jules Thoma konnte einen Nachschuss im Tor unterbringen. Es blieb trotz Chancen der einzige Treffer in einem unterhaltsamen Spiel.

Weiterhin ausgeglichen ging es im zweiten Drittel zu. Beide ließen ein Powerplay aus und die Allstars hatten mit einem Pfostenschuss nach 30 Minuten Pech. Sechs Minuten später klappte es doch mit dem zweiten Treffer, Alexandre Gilbert erhöhte auf 0:2. 25 Sekunden später konnten die Bären ihren ersten Treffer erzielen. Peter Gräber verkürzte auf 1:2. Mit diesem Ergebnis endete das Drittel, und so war hier noch alles möglich.

Im letzten Drittel konnten die Weddinger ihre Führung nach 24 Sekunden durch Lucien Aicher auf 1:3 ausbauen. Nun mussten die Bären kommen und das half den Allstars. In Überzahl konnte Lucien Aicher nach 47 Minuten auf 1:4 erhöhen, und Andreas Dimbat traf nach 54 Minuten zum 1:5. Nach diesem Treffer wechselten die Bären im Tor auf Martin Hummel, eine Wende brachte das aber nicht mehr. Jerome Kindler erzielte den letzten Treffer des Spiels, er traf 72 Sekunden vor dem Ende das 2:5. Bei diesem Ergebnis blieb es nach einem insgesamt fairen Spiel.

Durch diesen Sieg bleiben die Allstars auf dem zweiten Platz, die Bären spielen weiterhin um den vierten Platz mit.

Schiedsrichter: Metzkow / Meinschenk
Strafen: ERSC 8 (0/4/4), Allstars 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (07:31) Thoma (Krämer, Baumgartners);
0:2 (35:04) Gilbert (Aicher), 1:2 (35:29) Gräber;
1:3 (40:24) Aicher (Kugler), 1:4 (46:40) Aicher (Kugler, M. Müller) PP1, 1:5 (53:25) Dimbat (Kugler, Aicher), 2:5 (58:48) Kindler.

 

Adler gewinnen Duell der Favoriten

Es war das lang erwartete Duell der beiden Spitzenteams. Der amtierende Landesligameister FASS Berlin Allstars traf am gestrigen Samstag auf den Aufstiegsaspiranten SCC Adler Berlin. Erster gegen Zweiter, Alt gegen Jung, Erfahrung gegen Talent. Beide Mannschaften waren bis dato ungeschlagen. Das Spiel sollte zu großen Teilen halten, was es versprach. Den Zuschauern wurde ansehnliches Hockey geboten.

Die Adler starteten erwartungsgemäß mit schnellem, geradlinigem Hockey, was die Allstars erstmals in dieser Saison in die ungewohnte Position brachte, eher zu verteidigen als anzugreifen. Doch die Mannschaft, die von Aushilfstrainer Jan Krizan gecoacht wurde, fand sich schnell in der ungewohnten Rolle zurecht und hielt die stürmenden Adler lange fern vom Tor. Die Schüsse, die aufs Tor kamen, hielt Maximilian Lorenz, der ein starkes Spiel abliefern sollte. Die Allstars verteidigten kompakt und konterten die hoch aufgerückten Adler des Öfteren aus, so dass auch sie zu Chancen kamen. Doch auf Seiten der Adler stand mit Niklas Zoschke ein mehr als souverän agierender Torhüter, der ein ums andere Mal hochwertige Chancen von FASS vereitelte.

Beide Teams schenkten sich im Verlauf des Spiels nichts. Es war ein körperlich intensives, aber faires Eishockeyspiel, und den Zuschauern wurde technisch viel geboten. Tore lagen in der Luft. Den Bann brach Dean Flemming in der 8. Minute des ersten Drittels. Nach einer Strafe von Jörn Kugler auf Seiten von FASS nutzte Flemming ein Durcheinander vor dem FASS Tor und traf für die Adler. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Das zweite Drittel gehörte den Adlern. Zwar kam FASS auch hier zu zahlreichen Chancen, doch die Adler drängten auf das zweite Tor. Letztlich waren es die „Special Teams“, die das Spiel entschieden. Das 2:0 für die Adler, wieder durch Dean Flemming, erfolgte dabei sogar in Unterzahl. Die Allstars spielten ihr Überzahlspiel unsauber aus und gerieten in einen Konter, der eiskalt ausgenutzt wurde. Kurze Zeit später erzielte Timofey Morozov das 3:0 für die Adler. Man merkte, dass die Allstars dem hohen Tempo im ersten Drittel Tribut zollten und etwas die Spielkontrolle abhanden ging.

Im letzten Drittel mobilisierten die Allstars nochmal ihre Kräfte und drängten auf den Anschlusstreffer. Thoma, Osterburg, Krautz, Mihajlovic. Alle versuchten ihr Glück, doch fanden an diesem Abend in Zoschke ihren Meister. Als dann Jörn Kugler abermals in die Kühlbox musste, nutzte Gregory Rodin sehenswert die Überzahlsituation und schoss platziert ins linke obere Eck. 4:0. Alles Aufbäumen nutzte nichts mehr. FASS blieb glücklos vor dem Tor.

Fazit

Die Adler gewinnen verdient das Topspiel. Trotz der Niederlage herrschte bei den Allstars gute Stimmung. Man war nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung und rechnet sich im Rückspiel (sofern es eines gibt) Chancen auf drei Punkte aus, auch weil man Hoffnung hat, dass sich das Lazarett bis dahin etwas gelichtet hat.

Statistik

Schiedsrichter: Hecker / Niedermeyer.
Strafen: SCC Adler 6 (0/2/4), FASS 8 (4/0/4).
Tore:
1:0 (07:47) Flemming PP1;
2:0 (35:14) Flemming SH1, 3:0 (38:26) Morozov;
4:0 (41:30) Gr. Rodin PP1.

Allstars lassen Zebras keine Chance

Es fehlten zwar einige Spieler, dennoch hatten die FASS Berlin Allstars keine Probleme gegen den SCC Berlin mit 2:20 (1:5, 1:10, 0:5) zu gewinnen.

Ein deutlicher Sieg der nach fünf Spielen noch verlustpunktfreien Weddinger wurde erwartet. Für den SCC ging es vermutlich nur darum ein gutes Ergebnis zu erzielen, auch wenn es in den letzten Spielen gut lief. Mit 14 Feldspielern und Torhüter Lucas Koletzki wollte der SCC versuchen die 13 Feldspieler der Allstars zu stoppen. Feldspieler Niklas Melchert begann bei FASS im Tor.

Den Allstars gelang dennoch nach 117 Sekunden der erste Treffer, Jules Thoma erzielte das 0:1. Eine Minute später konnte Kevin Martens das 0:2 erzielen. Es ging weiter im Minutentakt, Lucien Aicher (4.) und Jules Thoma trafen zum 0:4. Nach acht Minuten hatte Jules Thoma seinen dritten Treffer erzielt und es stand 0:5. Sieben Sekunden später kam der SCC zu einem Tor, vom Bully weg ging Nico Kuicke durch und traf für die Zebras. Die Gastgeber fingen sich nun und sie standen hinten ein bisschen besser. Es gab auch gute Angriffe, dennoch hatte FASS weiter mehr vom Spiel. Es blieb aber bis zur Pause beim 1:5.

Im zweiten Drittel konnte Alexander Gade für den SCC nach 51 Sekunden das 2:5 erzielen, dann trafen nur noch die Weddinger. Jörg Müller (24.), Jules Thoma (26.), Kevin Martens (28., 32.), Jules Thoma (32.), Lucien Aicher (35.), Jules Thoma (36.), Marco Osterburg (39.) und Jörn Kugler (40.) schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 2:15.

Fünf Tore konnten die Allstars noch im letzten Drittel erzielen. In Unterzahl traf Jules Thoma (46.), Kevin Martens (48.), Marco Osterburg (54.), Patrick Kubat (55.) und erneut Kevin Martens (60.) sorgten für den 2:20-Endstand.

Es war der erwartet deutliche Sieg der Allstars, die damit die Tabellenführung verteidigen. Beide Teams spielten sehr fair und so hatten die Schiedsrichter mit dieser Partie keine Probleme.

Schiedsrichter: Betnerowicz / Böttger
Strafen: SCC 8 (4/2/2), Allstars 4 (2/0/2)
Tore:
0:1 (01:57) Thoma, 0:2 (02:40) Martens (Osterburg), 0:3 (03:41) Aicher (Kugler), 0:4 (04:30) Thoma (Osterburg), 0:5 (07:43) Thoma (Martens, Osterburg), 1:5 (07:50) Kuicke;
2:5 (23:51) Gade, 2:6 (23:30) J. Müller (Krautz, Kubat), 2:7 (25:39) Thoma (Osterburg), 2:8 (27:31) Martens (Krautz, Aicher), 2:9 (31:09) Martens (Thoma), 2:10 (31:50) Thoma (Osterburg, Martens), 2:11 (34:21) Aicher (Krautz, Kugler), 2:12 (35:12) Thoma (Osterburg, M. Müller), 2:13 (37:15) Kugler (J. Müller, Krautz), 2:14 (38:14) Osterburg (Thoma, Martens), 2:15 (39:08) Kugler (Aicher,  Krautz);
2:16 (45:15) Thoma (Martens) SH1, 2:17 (47:47) Martens (Kugler, Krizan), 2:18 (53:42) Osterburg, 2:19 (54:18) Kubat (Krautz), 2:20 (59:31) Martens (Kugler, Aicher).

Die 1b von FASS Berlin unterlag beim OSC Berlin mit 7:3 (2:0, 3:2, 2:1). Die Tore der Weddinger erzielten Marshall Mykietyshyn (2) und Julian Wagner.

Foto: Riitta Schulze

Allstars verteidigen Tabellenspitze

Für ein paar Stunden waren sie die Tabellenspitze los, nun stehen sie wieder oben. Die FASS Berlin Allstars gewinnen gegen den ASC Spandau mit 14:0 (6:0, 2:0, 6:0) und führen damit weiterhin die Tabelle der Landesliga Berlin an.

Als Tabellenzweiter gingen die Allstars in diese Partie, die Führung wechselte ja am Samstagabend. Mit einem Sieg gegen den ASC würde diese aber wieder in den Wedding gehen. Und FASS ging gegen Spandau auch als Favorit in die Partie, ein Sieg wurde hier erwartet. Personell gingen beide nicht komplett in dieses Spiel. Den Allstars standen elf Feldspieler zur Verfügung, den Spandauern 13. Maximillian Lorenz begann bei den Weddingern im Tor, Sebastian Grunwald beim ASC.

Das Spiel nahm gleich Fahrt auf, beide Teams kamen früh zu guten Torchancen. Nach sieben Minuten konnte Jörn Kugler eine der Allstars nutzen und es stand 1:0. Und Jörn Kugler sorgte auch für das 2:0, er ließ Spandaus Torhüter nach zehn Minuten keine Chance. Und Christopher Krämer traf 12 Sekunden später zum 3:0. Es kam noch besser für FASS, denn Jules Thoma traf weitere 47 Sekunden später zum 4:0. 112 Sekunden vor der Pause konnte Christopher Krämer auf 5:0 erhöhen und 15 Sekunden später machte Lucien Aicher das halbe Dutzend voll. Mit diesem Ergebnis ging es erstmals in die Kabine.

35 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da konnte Lucien Aicher das 7:0. Die Allstars hatten weitere Chancen und Milos Mihajlovic konnte in der 26. Minute auf 8:0 erhöhen. Beide Teams hatten noch weitere gute Chancen, es blieb aber bei den beiden Toren der Allstars.

Die Partie war natürlich entschieden, es ging nur noch um das Ergebnis. Spandau kämpfte in einer fairen Partie weiter und versuchte zu einem Treffer zu kommen. FASS griff ebenfalls weiter an und kam auch zu Chancen. Nach 44 Minuten kamen die Weddinger zum nächsten Treffer, Lucien Aicher traf zum 9:0. Zweistellig machte Jules Thoma, der einen Alleingang mach 45 Minuten erfolgreich abschloss. Die erste Strafe des Spiels nutzte Jules Thoma, um nach 51 Minuten zum 11:0. Christopher Krämer sorgte für den 12. Treffer (53.), traf eine Minute später zum 13:0. Wenig später übernahm Lenny Sturm im Tor den Job von Maximillian Lorenz. 97 Sekunden vor dem Ende konnte Jules Thoma in Unterzahl das 14:0 erzielen. Dem ASC gelang es nicht, eine der vorhandenen Chancen nutzen und so blieb es bei diesem Ergebnis.

Es war eine sehr faire Partie von beiden Teams und es gab auch keinen Grund für Diskussionsrunden. Die Tabellenführung wechselt damit wieder zu den Allstars, der ASC bleibt auf dem 10. Platz.

Schiedsrichter: Kiss / Salewski
Strafen: FASS 1c 2 (0/0/2), ASC 2 (0/0/2)
Tore:
1:0 (06:41) Kugler (Thoma, J. Müller), 2:0 (09:16) Kugler (Aicher, Mihajlovic), 3:0 (09:28) Krämer (Schwitalla, Thoma), 4:0 (10:25) Thoma (Krämer, Krautz), 5:0 (18:08) Krämer (Thoma, Schwitalla), 6:0 (18:23) Aicher (Kugler, M. Müller);
7:0 (20:35) Aicher (Mihajlovic, Kugler), 8:0 (25:31) Mihajlovic (Aicher, M. Müller);
9:0 (43:01) Aicher (Kugler, Mihajlovic), 10:0 (44:47) Thoma (Krizan, Schwitalla), 11:0 (50:04) Thoma (Kugler, J. Müller) PP1, 12:0 (52:57) Krämer (Thoma), 13:0 (53:47) Kugler (Aicher, Mihajlovic), 14:0 (58:23) Thoma SH1.

Foto: Sarah Witte

Allstars siegen und zahlen hohen Preis

Am Sonntag trafen die Allstars von FASS auf die erste Mannschaft des OSC. Trotz des Favoritenstatus war den Allstars von Trainer Vladimirs Polkovnikovs klar, dass dieses Spiel höchste Anstrengung erfordert. In der Vergangenheit war der OSC immer ein unangenehmer Gegner. Mit 11 Spielern plus 2 Torhütern waren die Allstars dünn besetzt, während der OSC eine Reihe mehr aufweisen konnte, mit Lilly Ann Riesner jedoch nur eine Torhüterin hatte.

Der OSC startete furios und ging bereits nach 1:44 Minuten durch Luca Dick in Führung, der einen Konter verwandelte. Für FASS-Torhüter Damon Bonness war das dann auch fast die letzte Aktion im Spiel. Nach einem Schlagschuss von der blauen Linie und einer Spagatbewegung verletzte sich der Torhüter. Der Verdacht ist eine Leistenzerrung. Er wird wohl einige Wochen ausfallen. Maximilian Lorenz kam ins Spiel und wurde oft vom OSC geprüft. Die Allstars wirkten von dem frühen Gegentor motiviert und dominierten fortan das Spiel. Die logische Konsequenz waren drei schnelle Tore. Der gut aufgelegte Jörn Kugler, Christopher Krämer und Lukas von Bassewitz netzten sehenswert ein. Es war oft das Spiel Allstars gegen Lilly Ann Riesner, die ihre Mannschaft im Spiel hielt. Der OSC wiederum kam durch die hochaufgerückte FASS-Mannschaft häufig in die Gelegenheit von Kontersituationen. Einen dieser Konter, konnte Janek Prehn zum 3:2-Anschluss verwandeln. Kurz vor der Pause war es dann Kapitän Lucien Aicher, der für FASS auf 4:2 erhöhte. Mit diesem Stand ging es dann in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel wirkte insgesamt etwas kontrollierter. Beide Teams standen defensiv kompakter, und wenn doch ein Schuss durchkam, waren beide Torhüter zur Stelle. Lediglich Jörn Kugler, der seine Rolle als Verteidiger sehr offensiv interpretierte, fand einen Weg vorbei und traf mit einem gezielten Schuss zum 5:2 für die Allstars. Der OSC blieb dran und antwortete wenige Minuten später durch Mark Wassermann, der ein schönes Solo zum 5:3 hinlegte.

Das letzte Drittel sollte hektisch werden. Der OSC, der zu keinem Zeitpunkt aufsteckte, witterte, dass ein Sieg möglich war. Die Allstars luden durch individuelle Fehler den Gegner immer wieder zu Torchancen ein. Christoph Grünewald nutzte eine dieser Chancen und verkürzte auf 5:4. Den Schneid abkaufen ließen sich die Allstars aber nicht. Wieder war es Lucien Aicher, der auf 6:4 erhöhte, Jörn Kugler und endlich auch Jules Thoma, der vorher oft Chancen liegen ließ, stellten mit ihren Toren die Weichen zum Sieg. Beim 8:4 sollte es dann auch bleiben. Der OSC, der alles reinwarf, wirkte gerade im letzten Drittel oft zu ungestüm. Schlecht getimte Checks trafen ein ums andere Mal den schnellen Lukas von Bassewitz im Kniebereich. Zwei der drei Kniechecks blieben ungeahndet durch das Schiedsrichtergespann. Der Check von Norman Schumann traf den FASS-Stürmer dann aber so stark, dass dieser verletzt vom Eis musste. Die Schockdiagnose lautet Tibiakopf-Fraktur. Der Stürmer wird operiert werden und fehlt wohl sehr lange. Ein herber Verlust.

Fazit

Die Allstars holen drei wichtige Punkte, verlieren jedoch zwei Spieler für einen längeren Zeitraum. Im Fall von Lukas von Bassewitz soll dem OSC keine Absicht unterstellt werden, dennoch muss der Appell lauten, dass wir in dieser Liga mehr Acht aufeinander geben müssen. Gesunde körperliche Härte ist Teil des Sports und gerne gesehen. Trifft es jedoch gezielt einen Spieler mehrmals in der gleichen Art und Weise, wirkt es wie eine Attacke. Der Appell geht auch an die Schiedsrichter, die in der Pflicht stehen, die Spieler zu schützen.

Schiedsrichter: Barz, Kiss
Strafen: FASS 8 (4/2/2), OSC 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe Schumann (Kniecheck) (4/2/25)
Tore:
0:1 (01:44) Dick, 1:1 (02:21) Kugler (v. Bassewitz), 2:1 (03:23) Krämer (Thoma, Kugler), 2:1 (03:56) v. Bassewitz (Aicher, Kugler), 3:2 (07:44) Prehn, 4:2 (15:56) Aicher;
5:2 (26:00) Kugler (Schwitalla, Salzmann), 5:3 (30:08) Wassermann;
5:4 (46:29) Grünewald PP1, 6:4 (47:48) Aicher (v. Bassewitz, Müller), 7:4 (51:22) Kugler (Thoma) PP1, 8:4 (55:54) Thoma (Krämer, Aicher).

 

Thomas Leibrandt verstärkt Allstars

Die FASS Berlin Allstars freuen sich, mit Thomas Leibrandt einen weiteren Spieler begrüßen zu können.

Der 37jährige Verteidiger stammt aus dem Nachwuchs der Berlin Capitals, wo er bis zur Saison 2002/03 aktiv war. Es folgte ein Wechsel zu FASS Berlin, wo er 12 Spielzeiten verbrachte. Er gehörte auch zum Oberligakader der Weddinger, hier bestritt er in fünf Spielzeiten insgesamt 120 Spiele, in denen er zehn Tore erzielte und 26 vorbereitete. 170 Spiele mit 18 Toren und 37 Vorlagen lautete seine Bilanz nach sieben Jahren Regionalliga bei den Weddingern. Unterbrochen von einer einjährigen Pause folgten zwei Spielzeiten bei den Berlin Blues. Nach einer weiteren Pause folgt nun sein Comeback bei den Allstars, über das sich die Weddinger sehr freuen.

Herzlich willkommen zurück und viel Erfolg mit Deinem neuen Team.

Spiel der Allstars gegen die 1b vom OSC nach 40 Minuten beendet

Zu einem Spielabbruch kam es beim Spiel der FASS Berlin Allstars gegen die 1b vom OSC Berlin. Beim Stand von 20:0 (8:0/12:0) musste das Spiel wegen einer Verletzung des OSC-Keepers abgebrochen werden.

Es wurde ein klarer Sieg der Allstars erwartet, der OSC war Außenseiter. Und da die Allstars gut besetzt mit 15 Feldspielern in diese Partie gingen, würde es für den OSC noch schwieriger werden. Dieser trat mit 12 Feldspielern an.

Und es dauerte auch nur 14 Sekunden, dann hatte Lucien Aicher den ersten Treffer der Partie erzielt. Der OSC versuchte zwar Chancen des Gegners zu verhindern und Torhüter Tobias Meißner konnte auch einige Schüsse abwehren, aber in der 6. Minute konnten Andreas Dimbat und 27 Sekunden später Jörn Kugler dennoch auf 3:0 erhöhen. Die erste Strafe gegen die Allstars brachte zwei Tore in Unterzahl. Kevin Martens (12.) und Lucien Aicher (13.) nutzten Konter und erhöhten auf 5:0. Christopher Krämer (13.), Kevin Martens (15.), Milos Mihajlovic (19.) sorgten für den Pausenstand von 8:0.

67 Sekunden  dauerte es im zweiten Drittel, dann traf Jörn Kugler zum 9:0. Lukas von Bassewitz machte es 52 Sekunden später zweistellig und Lucien Aicher traf ebenfalls in der 22. Minute zum 11:0. Milos Mihajlovic sorgte eine Minute später für das volle Dutzend. Kevin Martens (26.), Niklas Krautz (27.), Marco Osterburg (28.) und Lucien Aicher (30.) erhöhten auf 16:0, dann wechselte FASS den Goalie. Für den wenig beschäftigten Damon Bonness kam Radovan Grezo. Andreas Dimbat (33.), Jörn Kugler, Jörg Müller (beide 37.) und Kevin Martens 22 Sekunden vor der Pause trafen zum 20:0-Pausenstand.

Leider verletzte sich der Torhüter des OSC und so musste das Spiel abgebrochen werden. Vermutlich wird das Spiel mit dem Stand nach dem zweiten Drittel gewertet, da die Mindestspielzeit absolviert wurde. Gute Besserung an Tobias Meißner, komm schnell wieder auf die Beine.

Schiedsrichter: Metzkow / Möller
Strafen: Allstars 2 (2/0/0), OSC 1b 0 (0/0/0)
Tore:
1:0 (00:14) Aicher (Mihajlovic, Kugler), 2:0 (05:32) Dimbat (Krautz, Aicher), 3:0 (05:59) Kugler (Aicher, Mihajlovic), 4:0 (11:54) Martens (Krautz, Krizan) SH1, 5:0 (12:15) Aicher (J. Müller, Kugler) SH1, 6:0 (13:08) Krämer (Osterburg, Schwitalla), 7:0 (14:39) Martens (Dimbat, Krizan), 8:0 (18:24) Mihajlovic (Aicher, Kugler);
9:0 (21:17) Kugler (Aicher, Mihajlovic), 10:0 (22:09) v. Bassewitz (Dimbat, Krautz), 11:0 (22:58) Aicher (Mihajlovic, Kugler), 12:0 (23:21) Mihajlovic (Aicher, Kugler), 13:0 (25:22) Martens (Dimbat, Baumgartners), 14:0 (26:09) Krautz (Dimbat, v. Bassewitz), 15:0 (27:59) Osterburg (Krämer, Schwitalla), 16:0 (29:14) Aicher (Dimbat, Martens), 17:0 (32:08) Dimbat (Krautz, v. Bassewitz), 18:0 (37:49) Kugler (Mihajlovic, Karrenbauer), 19:0 (37:0) J. Müller (Aicher, Kugler), 20:0 (39:38) Martens (Krautz, Dimbat).

 

Allstars gewinnen Vereinsduell

Mit einem schwer erarbeiteten 3:4-Erfolg (1:0/1:3/2:1) gegen die 1b der Weddinger startet Titelverteidiger FASS Berlin Allstars in die neue Saison.

Bei der 1b gab es wieder Änderungen, auch wenn der Kern zusammenblieb. Bei den Allstars war auch nur wenig Bewegung im Kader, und so ging der Titelverteidiger als Favorit in diese Partie. Komplett konnten beide nicht in diese Partie gehen. Die 1b trat mit 13 Feldspielern an, den Allstars stand ein Spieler weniger zur Verfügung. Im Tor begannen Felix Kaden (1b) und Maximillian Lorenz (Allstars).

Beide Teams versuchten Angriffe zu fahren, viele Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Die Allstars hatten zwar Vorteile, trotzdem gerieten sie nach 17 Minuten in Rückstand. In Überzahl traf Lars Kornmüller mit einem Schuss von der blauen Linie. Die Allstars kamen ebenfalls noch zu einem ersten Powerplay, es blieb aber nach 20 Minuten beim knappen 1:0.

Es gelang den Allstars auch im zweiten Drittel nicht, die 1b unter Druck zu setzten. Im Gegenteil, diese griff weiter munter an und hatte einen Chancenvorteil. Nach 30 Minuten kam die 1c doch zum Ausgleich, Lucien Aicher schoss den Puck unter die Latte. Am Spielverlauf änderte sich aber nichts, die 1b spielte weiter gut mit und machte den Allstars das Spiel schwer. Nach 36 Minuten gelang der 1c aber doch die Führung, Niklas Krautz fälschte einen Schuss von Jörg Müller unhaltbar ins Tor ab. Und zwei vor der Pause konnte Lucien Aicher nach einem Break zum 1:3 abstauben. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, denn beide ließen weitere Chancen liegen. Da die Allstars ihre Chancen besser nutzten, war diese Führung nicht unverdient.

Im letzten Drittel gelang es der 1c besser Druck auszuüben, es gab aber weiter immer gefährliche Konter der 1b. Nach 47 Minuten jubelte die 1b, aber die Schiedsrichter entschieden nach kurzer Beratung auf kein Tor.  Drei Minuten später stand es doch 2:3, Robert Bäuerle machte es wieder richtig spannend. Die 1b griff weiter an, fing sich dann aber durch einen Konter das 2:4. Lukas van Bassewitz konnte die 1c nach 50 Minuten wieder mit zwei Toren in Führung bringen. 03:20 vor dem Ende kam die 1b den Torhüter vom Eis, sie versuchten es nach einer Strafe gegen die Allstars mit sechs Feldspielern und sie hatten damit Erfolg. Wieder traf Robert Bäuerle und es stand 124 Sekunden vor der Schlusssirene 3:4. Weiter ohne Torhüter wurden die Allstars von der 1b unter Druck gesetzt. Es blieb aber beim knappen 3:4.

Sicherlich ist bei der 1b noch ein wenig Luft nach oben, sie zeigte aber eine gute Leistung. Bei den Allstars muss noch einiges passieren, um eine Chance auf die Titelverteidigung zu haben.

Schiedsrichter: Englisch / Timofeev
Strafen: FASS 1b 2 (2/0/0) FASS 1c 4 (2/0/2)
Tore:
1:0 (16:43) Kornmüller (Nygren, Idschok) PP1;
1:1 (29:40) Aicher (Kugler); 1:2 (35:27) Krautz (J. Müller); 1:3 (37:16) Aicher;
2:3 (49:02) Bäuerle (Mykietyshyn); 2:4 (50:44) v. Bassewitz (M. Müller, Krämer); 3:4 (57:56) Bäuerle (Idschok, Nygren) PP1.

Torreiches Testspiel geht an die Blues

In einem unterhaltsamen Spiel gewannen die Berlin Blues im Duell der Landesligisten gegen Titelverteidiger FASS Berlin Allstars mit 12:6 (3:3, 7:1, 2:2).

Für beide war es ein guter Test vor dem Saisonstart der beiden in 14 Tagen. Bei den Blues gab es im Kader einige Änderungen und so war es eine gute Möglichkeit sich ein wenig zu finden. Mit 13 Feldspielern und Benjamin Nitschke im Tor starteten die Blauen in dieses Spiel. FASS trat mit 17 Feldspielern und Maximillian Lorenz im Tor an.

Die Weddinger erwischten den besseren Start. Nach ersten guten Angriffen der Blues konnten sie einen Konter zur Führung nutzen. Lukas Graf von Bassewitz scheiterte noch mit einem Schuss, den Nachschuss verwertete nach 49 Sekunden Jörn Kugler. Es ging weiter mit Angriffen beider Teams, wobei sich FASS auf Konter beschränkte. Die Blues drückten weiter, sie konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Besser machten es die Allstars, denn wieder konnte Jörn Kugler nach einem Konter ein Tor erzielen und es stand nach elf Minuten 0:2. Doch dann waren die Blauen dran. Andre Petters und 33 Sekunden später Marcel Hermle glichen den Spielstand aus. Vier Minuten vor der Pause führten die Blues, denn Andre Petters konnte einen schönen Querpass von Rick Giermann verwerten. Ein Powerplay, Alleingänge und weitere Chancen wurden zunächst nicht genutzt, bis 50 Sekunden vor der Sirene Jules Thoma auf die Reise geschickt wurde und er zum 3:3 traf.

29 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, dann traf Steven Haucke zum 4:3. Und zwei Minuten später konnte Marcel Hermle einen langen Pass zum 5:3 verwerten. Es kam noch besser, denn Gustav Rittner traf eine Minute später zum 6:3. FASS griff zwar weiter an, sie vergaben aber entweder ihre Chancen oder sie scheiterten am Metall. Als die Weddinger ihr erstes Powerplay hatten, konnte Rick Giermann in Unterzahl sogar auf 7:3 erhöhen. Zur Hälfte des Spiels wechselten die Blues den Torhüter, Patrick Haucke übernahm nun. Und er sah zwei weitere Treffer von Felix Mattschull (33.) und Marcel Hermle, ehe Lukas Graf von Bassewitz zum 9:4 traf (beide 34.). Nun wechselte auch FASS den Torhüter, Lenny Sturm musste sich nun den Angriffen der Blues erwehren. Es wurde im zweiten Drittel noch zweistellig, denn 101 Sekunden vor der Pause traf Gustav Rittner zum 10:4.

Es gab auch im letzten Drittel einen frühen Treffer, Steven Haucke traf für die Blauen. Till Schwitalla konnte zwei Minuten später den fünften Treffer der Weddinger erzielen. Jörn Kugler gelang nach 48 Minuten das 11:6, dann konnten wieder die Blues einen Treffer erzielen. In Überzahl machte Felix Mattschull den zwölften Treffer der Blues. Es war der letzte Treffer des Spiels und so gewannen die Blues am Ende verdient mit 12:6.

Es war ein guter Auftritt der Blues, die verdient gewannen. Auf die Allstars wartet noch einiges an Arbeit, vor allem im zweiten Drittel lief nicht viel zusammen. Die Offensive hat jedenfalls bei beiden schon recht gut funktioniert, auf die Abwehrreihen der Landesligisten könnte also viel Arbeit zukommen.

Die Allstars bedanken sich bei den Blues für die Anfrage zu diesem Spiel und die Organisation der Partie.

Schiedsrichter: Betnerowicz, Meinschenk
Strafen Blues 4 (0/2/2), Allstars 10 (2/2/6)
Tore:
0:1 (00:49) Kugler (v. Bassewitz), 0:2 (10:31) Kugler (Gilbert), 1:2 (12:12) Petters, 2:2 (12:45) Hermle, 3:2 (15:31) Petters, 3:3 (19:10) Thoma (Kugler);
4:3 (20:29) S. Haucke, 5:3 (22:25) Hermle, 6:3 (23:52) Rittner, 7:3 (28:57) Giermann SH1, 8:3 (32:45) Mattschull PP1, 9:3 (33:29) Hermle,9:4 (33:56) v. Bassewitz (Aicher), 10:4 (38:19) Rittner;
11:4 (41:30) S. Haucke, 11:5 (43:02) Schwitalla, 11:6 (47:52) Kugler (v. Bassewitz), 12:6 (55:54) Mattschull PP1.