Tag der offenen Tür in Chemnitz: In einem Torefestival gewinnt FASS bei den Chemnitz Crashers mit 7:8 (3:5, 2:3, 2:0). Damit geht der Blick auf das Spitzenspiel gegen die Luchse Lauterbach am Sonntag (04.01.26) um 16:00 Uhr gegen die Luchse Lauterbach. Achtung: Spielort ist die Eissporthalle Charlottenburg (PO9).
Das Spiel
Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung. FASS hatte immerhin noch 15 Skater auf der Bank. Weil Bryan Heinicke kurz vor Spielbeginn passen musste, standen allerdings nur fünf etatmäßige Verteidiger zur Verfügung; so musste Oliver Noack in der Defensive aushelfen.
Das erste Drittel verlief turbulent. Zwar ging Chemnitz früh in Führung, doch im Anschluss traf FASS fast im Minutentakt und ging bis zur 9. Minute durch Kapitän Tom Fiedler, Daniel Volynec, Moritz Miguez und Oliver Noack mit 1:4 in Führung. Kufa im Chemnitzer Tor musste seinen Platz zugunsten von Künzel räumen. Der hielt seinen Kasten immerhin bis zur 13. Minute sauber, dann zog Benjamin Hüfner in Überzahl von der blauen Linie ab und traf zum 1:5. Eigentlich hätte das die Entscheidung sein müssen, aber die Berliner ließen noch zwei Treffer zum 3:5 zu. Bei den Crashers keimte wieder Hoffnung.
FASS blieb auch im zweiten Abschnitt dominant und erhöhte durch Daniel Volynec (23.), Felix Braun (25., Powerplay) und Nico Jentzsch (33.) auf 3:8. Zum zweiten Mal schien die Partie entschieden – aber erneut gab es noch zwei Chemnitzer Treffer. Auch das 5:8 sollte einem Spitzenteam aber genug Ruhe geben, die letzten 20 Minuten kontrolliert zu Ende zu spielen.
Im Schlussdrittel hatte das Team von Headcoach Christopher Scholz zahlreiche Chancen, die Entscheidung zu erzwingen. Doch Künzel war jetzt in der Partie angekommen und vereitelte beste Gelegenheiten der Berliner. Dann kam es, wie es kommen musste: Caloun (50.) und Röher (52.) trafen für die Crashers zum 7:8-Anschluss. FASS hatte einen Fünf-Tore-Vorsprung fast verspielt und musste sich noch über acht Minuten gegen den Ausgleich stemmen. Das gelang immerhin, und so gingen die drei Punkte nach einem verrückten Spiel im Bus mit nach Berlin.
Ausblick
Das Topspiel des Wochenendes steigt am Sonntagnachmittag (04.01.26, 16:00 Uhr) in der Eissporthalle Charlottenburg, wenn FASS den Tabellendritten Luchse Lauterbach empfängt. Die Luchse haben am Samstagabend Tornado Niesky mit 17:2 auseinandergenommen und sich so für Berlin warm geschossen.
Außerdem richtet sich die Aufmerksamkeit bereits auf den kommenden Sonntag (11.01.26, 14:00 Uhr). Dann steigt im Eisstadion Neukölln das erste FASS WinterGame. Gegner sind wieder die Chemnitz Crashers. Bereits eingetroffen sind die WinterGame-Trikots, die eigens für dieses Spiel angefertigt wurden. Offensichtlich ein Sammlerstück, auf welches sich die FASS-Fans bereits freuen können. Natürlich können die Trikots gekauft werden – näheres erzählen wir im Laufe der Woche.
Statistik
FASS: Steffen (Thiem) – Haase, Miethke; Kruggel, O. Noack; Falk, Hüfner – Jentzsch, Fiedler, Thielsch; Weihrauch, Balzer, Flemming; Volynec, Miguez, Braun.
Tore:
1:0 (01:44) Böttcher, 1:1 (02:16) Fiedler (Thielsch, Jentzsch), 1:2 (03:38) Volynec (Braun), 1:3 (04:37) Miguez (Braun, Volynec), 1:4 (08:26) O. Noack (Balzer), 1:5 (13:00) Hüfner (Haase, O. Noack) PP1, 2:5 (13:40) Caloun, 3:5 (19:28) Kneuse;
3:6 (22:15) Volynec (Miguez), 3:7 (24:45) Braun (Volynec, Fiedler) PP1, 3:8 (32:05) Jentzsch (Fiedler, Thielsch), 4:8 (37:39) Caloun, 5:8 (39:07) Böttcher PP1;
6:8 (49:04) Caloun, 7:8 (51:38) Röher.
Schiedsrichter: Heinke – Fiedler, Reichert.
Strafen: Chemnitz 8, FASS 15.
Zuschauer: 778.
Schüsse: 32-38.
Face-off: 29-44.
Foto: Zaide Kielinger