FASS siegt in umkämpftem Topspiel

In einem hochklassigen Regionalligaspiel besiegt FASS Berlin die Luchse Lauterbach mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0). Bereits am frühen Sonntagnachmittag geht es für die Berliner weiter, wenn um 13:30 Uhr der ESC Dresden im Erika-Heß-Eisstadion antritt.

Das Spiel

FASS hatte nur 15 + 2 Spieler im Kader (dazu unten mehr). Die Berliner traten mit zwei Verteidigerpärchen und (fast) vier Sturmreihen an. Die Gäste hatten 16 + 2 Akteure mit in die Hauptstadt gebracht, darunter mit Demitrio einen neu verpflichteten US-amerikanischen Angreifer.

Das Spiel war von Beginn an gutklassig. Beide Teams kombinierten schnell und sicher und kamen so zu guten Gelegenheiten. In der 13. Minute führte das zum Erfolg für die Gastgeber, als sich Alessandro Falk im Zusammenspiel mit Luis Noack durchsetzte und zum 1:0 traf. Weitere Tore fielen im sehr ausgeglichenen ersten Drittel nicht.

Im zweiten Abschnitt erspielte sich FASS zunächst ein Chancenplus, welches nach einer feinen Einzelleistung von Bryan Heinicke der am langen Pfosten lauernde Dean Flemming zum 2:0 nutzte. Kurz darauf hatten die Berliner ein doppeltes Überzahlspiel, und Nico Jentzsch hämmerte die Scheibe zum 3:0 in den Winkel. Doch in den Folgeminuten zeigten die Osthessen, dass sie sich nicht so einfach mit der Niederlage abfinden wollten. In einer Druckphase rettete Marks Slavinskis-Repe mehrfach, war aber in der 37. Minute bei einem Schuss von Grund machtlos. Lauterbach drängte jetzt auf den Anschluss, doch FASS nahm den Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine.

Das gleiche Bild zeigte sich über weite Teile des Schlussdrittels. Die Luchse rannten an, scheiterten aber an FASS-Goalie Slavinskis-Repe, der sogar einen Penalty entschärfte (57.). Auch FASS hatte gute Torchancen, doch Vavrena im Gästetor stand seinem Gegenüber kaum nach. Die Entscheidung fiel in der Schlussminute, als Gregor Kubail das Zuspiel von Daniel Volynec zum 4:1 im verwaisten Kasten unterbrachte.

Dennoch war FASS an diesem Abend allenfalls um Nuancen besser als die Gäste. Neben dem Torhüter verdienten sich die vier Defender Bestnoten; insbesondere der seit Wochen starke Alessandro Falk erhielt ein Sonderlob seines Coaches bei der Pressekonferenz.

Ausblick

Noch zwei Spiele stehen in der Hauptrunde auf dem Programm der Berliner. Bereits an diesem Sonntag (08.02.26, 13:30 Uhr) geht es gegen den ESC Dresden. Beim Family Day haben Eltern und Großeltern in Begleitung ihrer Kinder freien Eintritt (Kinder bis 15 Jahren sowieso). Auch FASS-Mitglieder und die Eltern der Nachwuchsspielerinnen und -spieler sind kostenfrei eingeladen.

Am kommenden Wochenende empfangen die Nordberliner die Chemnitz Crashers im Erika-Heß-Eisstadion. Anbully ist am Sonntag, 15.02.26 um 13:30 Uhr.

Am darauffolgenden Wochenende ist FASS spielfrei, wenn die Pre-Playoffs der Plätze 3-6 stattfinden. Das erste Playoff-Spiel wird am Freitag, 27.02.26 um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion steigen.

Kadernews

FASS ging personell angespannt in das Wochenende. Verletzungsbedingt musste Headcoach Christopher Scholz auf Henry Haase und Oliver Noack verzichten. Kurzfristig musste auch noch Felix Braun (erkrankt) passen. Aus beruflichen Gründen fehlten Benjamin Hüfner und Eric Steffen.

Tim Junge steht nicht mehr im Kader der Nordberliner. Der Verteidiger hat aus persönlichen Gründen um Vertragsauflösung gebeten, und die Verantwortlichen sind diesem Wunsch nachgekommen. Wir danken Tim für starke Leistungen im rot-weiß-schwarzen Trikot und wünschen alles Gute.

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Thiem) – Falk, Miethke; Heinicke, Kruggel – Balzer, Fiedler, Jentzsch; Thielsch, Miguez, Licitis; Volynec, Kubail, L. Noack; Weihrauch, Flemming.
Tore:
1:0 (12:18) Falk (L. Noack, Kubail);
2:0 (27:24) Flemming (Heinicke, Miguez), 3:0 (29:23) Jentzsch (Kubail, Licitis) PP2, 3:1 (36:38) J. Grund;
4:1 (59:24) Kubail (Volynec, L. Noack) ENG.
Schiedsrichter: Metzkow – Niedermeyer, Krüger.
Strafen: FASS 6, Luchse 8.
Zuschauer: 212.

Foto: Philipp Knop

FASS Berlin
Author: FASS Berlin

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