Pflichtsieg gegen Dresden

Es war ein Pflichtsieg, den FASS Berlin am Sonntag im zweiten Wochenendspiel gegen den ESC Dresden holte. Mit 11:2 (1:0, 6:0, 4:2) ging die Partie an die Nordberliner.

FASS ging als klarer Favorit in die Partie, sie sollten Dresden aber nicht unterschätzen. Und für FASS ging es auch darum, die kleine Chance auf den 1. Platz nach der Hauptrunde zu erhalten.

FASS konnte mit 16 Feldspielern ins Spiel gehen; im Vergleich zum Vortag kam Stepan Belimenko im Angriff dazu, so dass zwei Verteidigerpärchen und vier komplette Sturmreihen bereitstanden. Dresden war mit zehn Feldspielern angereist. Im Tor starteten bei FASS Sören Thiem und bei den Gästen Yannic Schulze.

Das Spiel

Die Weddinger übernahmen zwar gleich das Kommando, es lief aber zunächst nicht viel zusammen. Dazu kamen erwartet gut kämpfende Dresdner. Richtig gute Chancen gab es nur wenige, ein Pfostenschuss vier Minuten vor der Pause war die Beste. Dresden konterte zwischendurch, und sie hatten dabei ein paar gute Schüsse. 20 Sekunden vor der Pause kam FASS doch noch zum ersten Treffer. Moritz Miguez umspielte Schulze und traf zum Pausenstand von 1:0. Insgesamt war es spielerisch seitens FASS ein Drittel zum Vergessen.

Sehr viel besser sahen die ersten Aktionen der Weddinger im zweiten Drittel zunächst nicht aus. Dresden hatte die ersten guten Chancen. Nach 24 Minuten konnte FASS den zweiten Treffer erzielen; Dennis Thielsch war erfolgreich. Kurze Zeit später musste Dresden den Torhüter wechseln, Christoph Weiß übernahm nun. FASS überstand nach 24 Minuten die erste Strafe des Spiels und konnte dann auf 3:0 erhöhen. Luis Noack traf nach 27 Minuten nach einem Konter. Vier Minuten später erhöhte Tom Fiedler auf 4:0 erhöhen, und in der 34. Minute legte der Kapitän den fünften Treffer nach. Zwei Minuten vor der Pause machte Moritz Miguez in Unterzahl das halbe Dutzend voll. 43 Sekunden vor der Pause sorgte Luis Noack für das 7:0 nach einem überzeugenden Drittel der Berliner.

Im letzten Drittel sorgten der starke Bryan Heinicke, Moritz Miguez (beide 42.) und Niklas Weihrauch (43.) schnell für ein zweistelliges Ergebnis. Dann konnten sich auch die Dresdner für ihre Leistung belohnen. Paul Hennig traf in der 44. Minute zum 10:1. Dennis Thielsch (45.) erhöhte auf 11:1, dann schwächte sich FASS selbst. Nach einem Bandencheck durfte Alessandro Falk mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig duschen gehen (51.). Dresden kam so zum zweiten Treffer, Louis Schäfer traf in der 55. Minute zum 11:2-Endstand.

Dresden hat sich gut verkauft, FASS hat nur das Nötigste getan, um dieses Spiel zu gewinnen. Gute Besserung an Schiedsrichter Felix Gläser, der im letzten Drittel unglücklich von einem Puck getroffen wurde und das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte.

Der Ausblick

Kommenden Sonntag (15.02.26) findet um 13:30 Uhr das letzte Hauptrundenspiel statt; die Chemnitz Crashers kommen dann in den Wedding.

Statistik

FASS: Thiem (Steffen) – Falk, Miethke; Kruggel, Heinicke; Balzer, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, L. Noack; Thielsch, Miguez, Licitis; Weihrauch, Belimenko, Flemming.
Tore:
1:0 (19:40) Miguez (Falk, Licitis);
2:0 (23:02) Thielsch (Falk, Licitis), 3:0 (26:57) L. Noack (Volynec, Falk), 4:0 (30:33) Fiedler (Jentzsch, Kruggel), 5:0 (33:45) Fiedler (Kruggel), 6:0 (37:12) Miguez (Licitis, L. Noack) SH1, 7:0 (39:17) L. Noack (Kubail, Heinicke);
8:0 (41:10) Heinicke (Volynec, L. Noack), 9:0 (41:54) Miguez (Licitis, Kruggel), 10:0 (42:47) Weihrauch (Miethke, Falk), 10:1 (43:29) Hennig, 11:1 (44:57) Thielsch (Falk), 11:2 (54:47) Schäfer.
Schiedsrichter: Möller – Gläser, Gottschalk.
Strafen: FASS 11 + Spd (Falk), Dresden 0.
Zuschauer: 145.

Foto: Zaide Kielinger
Norbert Stramm
Author: Norbert Stramm

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