Erneut ein Spiel auf des Messers Schneide – wieder mit dem besseren Ende für FASS. Bei den Luchsen Lauterbach gewinnen die Berliner mit 1:3 (0:1, 1:0, 0:2) und bauen die Serienführung auf 2:0 aus. Damit kann die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz in Spiel 3 am kommenden Freitag (06.03.26, 19:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion) bereits den Sack zumachen und ins Finale der Regionalliga Ost einziehen.
Das Spiel
Im Vergleich zum Sieg in Spiel 1 musste FASS auf Goalgetter Daniel Volynec (krank) und Luis Noack (Oberkörperverletzung) verzichten. Bei Lauterbach waren die Kranz-Brüder wieder dabei.
Von Beginn an entfaltete sich ein komplett anderes Spiel als am Freitag. Die Luchse ergriffen sofort die Initiative und brachten viele Scheiben aufs Tor, während FASS sich schwertat. Erst nach etwa zehn Minuten wendete sich das Blatt etwas. Es war dann eine klassische Bully-Tor-Situation, die in der 19. Minute zum 0:1 führte. Gregor Kubail gewann das Anspiel, und Henry Haase traf hart und platziert von der blauen Linie. So ging man mit einer knappen Führung in die Pause.
Der zweite Abschnitt ging klar an die Gastgeber, und FASS konnte sich beim sicheren Marks Slavinskis-Repe bedanken, dass die Führung zunächst hielt. Auch im Penalty Kill mussten die Gäste wiederholt ihr Können beweisen. In der 39. Minute klingelte es dann doch, als Junker im Nachsetzen erfolgreich war.
Im Schlussdrittel zeigten die Berliner dann ein Klassespiel. Nach konsequentem Nachsetzen des ganzen Blocks eroberte man die Scheibe im Angriffsdrittel, und über den starken Bryan Heinicke kam die Scheibe zu Ben Balzer, der zum 1:2 einschoss (46.). Man ließ jetzt den Lauterbachern wenig Raum und spielte die Uhr herunter. Als die Luchse gerade ihren Goalie gezogen hatten, passte Dennis Thielsch nach links auf den mitgelaufenen Kapitän Tom Fiedler, der unter Bedrängnis ins leere Tor traf (59.). Damit war die Entscheidung in einem rassigen und fairen Playoff-Spiel gefallen.
Ausblick
Nach zwei Spielen steht es 2:0 für FASS. So kann sich das Berliner Publikum am kommenden Freitag auf ein Highlight freuen. Die Osthessen wollen sicher ein zweites Heimspiel erkämpfen, während FASS mit einem Sweep ins Finale einziehen möchte.
Auch in der zweiten Halbfinalpaarung steht es 2:0. Nach einem klaren 9:1-Erfolg in Spiel 1 taten sich die favorisierten Schönheider Wölfe in Spiel 2 schwerer, gewannen aber in der Overtime in Chemnitz.
Statistik
FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Kruggel, Hüfner; Falk, Miethke; Haase, Heinicke; Berlin – Balzer, Miguez, O. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Licitis, Kubail, Flemming; Weihrauch.
Tore:
0:1 (18:42) Haase (Kubail);
1:1 (38:32) Junker;
1:2 (45:32) Balzer (Heinicke, O. Noack), 1:3 (58:41) Fiedler (Thielsch, Heinicke) ENG.
Schiedsrichter: Kubiak, Gerlach – Dumor, Stehl.
Strafen: Luchse 8, FASS 16.
Zuschauer: 443.
Schüsse: 33-25.
Face-off: 29-40.
Foto: Zaide Kielinger