Überzeugender Heimsieg gegen Jadehaie

Mit einer starken Mannschaftsleistung besiegt FASS Berlin die Sande Jadehaie mit 5:2 (3:1, 1:1, 1:0) und findet damit vor 313 Zuschauerinnen und Zuschauern im Erika-Heß-Eisstadion wieder in die Erfolgsspur zurück.


Das Spiel

Headcoach Patrick Pohl hatte sein Team nach den beiden Auswärtsniederlagen kräftig umgestellt. Im Tor stand erstmals in der Saison Eric Steffen, der zu einem der Sieggaranten werden sollte.

Zum wiederholten Mal begann FASS etwas schlafmützig, denn schon in der ersten Minute parkte Jache mutterseelenalleine vor dem Berliner Tor, wurde angespielt und traf zum 0:1. Die Berliner behielten aber in der hektischen Anfangsphase kühlen Kopf. Den Abpraller nach einem Schuss von Alessandro Falk setzte Daniel Volynec (4.) in die Maschen, und in der 7. Minute schnappte sich Ben Balzer im Mitteldrittel die Scheibe, stürmte auf den gegenerischen Kasten zu und traf durch die Schoner von Zippeldt zum 2:1. In der Folge ging es rauf und runter. Sande hatte zahlreiche Großchancen, fand aber in Eric Steffen seinen Meister. Auf der anderen Seite klingelte es nochmal in der 19. Minute. Dennis Thielsch nahm eine abgeprallte Scheibe hinter dem Tor auf und schob sie blitzschnell ins freie kurze Toreck. So ging es mit einer etwas schmeichelhaften 3:1-Führung in die erste Pause.

Ab dem zweiten Drittel standen beide Abwehrformation deutlich stabiler. FASS hatte jetzt spielerische Vorteile. Der Treffer zum 4:1 (29.) fiel aber überfallartig. Tom Fiedler hatte sein Face-off nach vorne ausgeführt und passte in die Mitte, wo Nico Jentzsch wartete und einschob. Weil Saramäki einen Fehler im Berliner Aufbauspiel mit dem 4:2 bestrafte (38.), konnten sich die Anhänger beider Teams auf ein spannendes Schlussdrittel freuen.

In den letzten 20 Minuten bot sich ein ähnliches Bild. FASS spielte über 60 Minuten mit vier Blöcken und hatte die etwas größeren Kraftreserven. In der 54. Minute lief Ben Balzer zum zweiten Mal an diesem Abend alleine auf das Tor zu. Diesmal wurde er von hinten durch ein Haken behindert, so dass die Unparteiischen auf Penalty Shot entschieden. Diesen verwandelte Balzer überlegt zum 5:2, wodurch er sich endgültig die Nominierung als Spieler des Tages verdient hatte. Der Wille der Gäste war damit gebrochen, und die Berliner brachten den umjubelten Sieg nach Hause.


Ausblick

Im vierten Spiel zeigte FASS Berlin endlich eine meisterwürdige Leistung, wenn auch natürlich noch viel Arbeit auf Patrick Pohl wartet.

Am kommenden Wochenende startet FASS in den OsWeNo-Pokal. Zum Auftakt geht es zu den Grizzlies Bergkamen (Regionalliga West). Wir werden Anfang der Woche eine ausführliche Vorschau auf den diesjährigen Pokalwettbewerb bringen.

Was aber heute schon wichtig ist: Für die Fans gibt es die Gelegenheit, im Doppeldecker-Mannschaftsbus mit nach Bergkamen zu reisen. Fahrpreis: Nur 25 Euro einschließlich Ticket! Abfahrt ist bereits um 09:00 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion. Anmeldungen nimmt sinah.koehlert@fass-berlin.de entgegen.

Wer nicht mit uns auf Reisen gehen kann, freut sich auf das nächste Heimspiel am Samstag, 24.10.26 um 19:00 Uhr. Dann empfangen wir unseren alten Rivalen Tornado Niesky im Erika-Heß-Eisstadion.


Statistik

FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Miethke, Falk; Kruggel, Heinicke; Licitis, Bisliouk; Abramov – Balzer, Fiedler, Jentzsch; Noack, Kubail, Braun; Volynec, Thielsch, Deichmann; Weihrauch, Beslé, Belimenko.
Tore:
0:1 (00:50) Jache, 1:1 (03:50) Volynec (Falk, Thielsch), 2:1 (06:47) Balzer, 3:1 (19:42) Thielsch (Volynec, Deichmann);
4:1 (28:42) Jentzsch (Fiedler), 4:2 (37:34) Saramäki;
5:2 (53:56) Balzer PS.
Schiedsrichter: Hecker, Möller – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 16 + 10 (Heinicke), Sande 14.
Zuschauer: 313.

Foto: Philipp Knop

FASS Berlin
Author: FASS Berlin

Schreibe einen Kommentar