Kategorie: Frauen

Spielplan der 1. Frauenliga Nordost wurde bekanntgegeben

Neben dem Kader ist natürlich auch der Spielplan ein wichtiger Bestandteil einer Saison. Der zur 1. Frauenliga Nordost wurde nun veröffentlicht und somit können die Fans auch hier planen.

Die FASS Frauen bestreiten in dieser Saison das Eröffnungsspiel: Am Samstag, dem 17. September 2022 geht es zum REV Bremerhaven. Spielbeginn ist dort um 20:30 Uhr. Das erste Heimspiel findet am Samstag, dem 22. Oktober 2022, statt, dann kommt der ETC Crimmitschau um 19:00 Uhr ins Erika-Heß-Eisstadion. Weiter geht es dann am Sonntag, dem 06. November 2022 um 13:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion gegen den Hamburger SV. Die anderen Heimspiele finden im Erika-Heß-Eisstadion statt. Mit einem Heimspiel gegen die Hamburg Crocodiles endet für FASS am 18. März 2023 die Saison 2022/23. Der letzte Spieltag der Liga ist am 01. April 2023.

Den kompletten Spielplan und während der Saison die Ligastatistiken gibt es hier. Statistiken zu FASS gibt es auf der Homepage.

Noppe in Zusammenarbeit mit Vanessa Wartha-Gasde für FASS Berlin Frauen

FASS-Frauen bestehen trotz Niederlage Härtetest

Im einzigen Testspiel vor dem Saisonstart in einer Woche verloren die Frauen von FASS Berlin bei den Hannover Indians mit 5:2 (0:0, 3:1, 2:1).

Es war ein Härtetest für das Team, denn die Indians sind Titelverteidiger der 2. Liga Nord. Somit war es für den Meister der 1. Frauenliga Nordost auch eine Standortbestimmung. Im Trainerstab von Hannover ist ein bei FASS nicht Unbekannter: Nicolai Tittus unterstützt Bettina Sellmann. Ohne jeden Druck gingen die Frauen in dieses Spiel, ein gutes Ergebnis sollte aber schon erreicht werden.

Mit 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen startete Hannover in dieses Spiel. FASS hatte neben zwei Torhüterinnen 17 Feldspielerinnen mit dabei. Im Tor begannen Denise Carnehl (ECH) und Johanna Schüller (FASS).

Beide Teams kamen gleich zu guten Angriffen mit Torabschlüssen. So wurden die Abwehrreihen und die Torhüterinnen gleich gefordert. Die Gäste hatten im Verlauf des ersten Drittels zwei Überzahlsituationen, ein Treffer gelang aber nicht. Es blieb nach 20 Minuten beim 0:0, denn beide Teams konnten ihre Chancen nicht nutzen.

Die Teams der Hannover Indians und von FASS Berlin.

Ersten Chancen auf beiden Seiten brachten zunächst keinen Erfolg, nach 105 Sekunden fiel dann aber doch der erste Treffer der Partie. Denise Poweleit brachte die Gastgeberinnen mit einem unhaltbaren Schuss in Führung. FASS blieb aber dran und man erspielte sich weitere Möglichkeiten. Und nach 28 Minuten gelang ihnen der verdiente Ausgleich. Vanessa Wartha-Gasde ging alleine durch und sie ließ auch der Torhüterin keine Abwehrchance. Doch 64 Sekunden später führten die Indians wieder, erneut konnte Denise Poweleit den Puck im Tor unterbringen. Zur Hälfte des Spiels wechselten beide Teams die Torhüterinen. Bei Hannover kam Jennifer Hübner, bei FASS Lilly-Ann Riesner. Hannover konnte nach 32 Minuten auf 3:1 erhöhen, Bettina Sellmann war die Torschützin. Es ging weiter hin und her, nur Tore fielen keine mehr. Hannover nutzte seine Chancen in diesem Drittel besser aus und so war es nach 40 Minuten eine verdiente 3:1-Führung.

12 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Hannover eine Vorentscheidung erzielen. Wieder traf Bettina Sellmann, diesmal mit einem unhaltbaren Schuss. Doch FASS kämpfte weiter und sie konnten durch Lena Noske nach 48 Minuten auf 4:2 verkürzen. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Indians, ein Schuss von Lynn Weikamp landete 87 Sekunden vor dem Ende im Berliner Gehäuse.

Es war insgesamt ein schön anzusehendes Spiel mit guten Aktionen von beiden Mannschaften. Nun gilt es für beide sich weiter auf den Saisonstart vorzubereiten.

Am kommenden Wochenende startet FASS in die Saison 2022/23, am Samstag geht es ab 20:30 Uhr beim REV Bremerhaven erstmals um Punkte. Weitere Informationen zum Spielplan gibt es in den nächsten Tagen.

Schiedsrichter: Finkel, Noster.
Strafen: ECH 12 (4/0/8), FASS 8 (0/2/6).
Tore:
1:0 (21:45) Poweleit (Teister, Korff); 1:1 (28:03) Wartha-Gasde; 2:1 (29:07) Poweleit (Korff); 3:1 (32:00) Sellmann (Szawlowski, Poweleit);
4:1 (40:12) Sellmann (Szawlowski); 4:2 (47:40) Noske (Lee, Leonhardt); 5:2 (58:33) Weikamp (Hemmes).

Fotos: Sven Plaumann

Frauen testen beim Meister der 2. Liga Nord

Auch in dieser Saison bestreiten die Frauen von FASS Berlin wieder ein Testspiel. Am Samstag geht es zum Titelträger der 2. Liga Nord, den Hannover Indians.

Die Indians spielen in der 2. Liga Nord, die unter dem Dach von Nordrhein-Westfalen startet. Letzte Saison konnte hier zwar keine komplette Saison gespielt werden, die Indians sicherten sich aber mit 18 Punkten aus elf Spielen den Titel. Acht Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage lautete die Ausbeute. Im Kader stehen auch einige Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung, und so wird dieses Spiel für FASS ein echter Härtetest. Am bekanntesten sind hier sicherlich die ehemalige Nationalspielerin Bettina Sellmann, die als Bettina Evers besser bekannt sein dürfte. Auch Pia Szawlowski ist in Berlin keine Unbekannte, genau wie Evers spielte sie beim OSC Berlin.

Nach diesem Spiel wissen alle bei FASS in etwa, was sie eine Liga höher erwarten könnte.

Gespielt wird am 10. September um 19:00 Uhr am Pferdeturm.

Es gibt auch schon einen vorläufigen Spielplan zur Liga. Wenn es keine Änderungen gibt, startet FASS am 17. September in Bremerhaven. Alle Informationen zum Spielplan folgen in den nächsten Tagen.

Willkommen bei den FASS-Frauen

Neben einigen Abgängen wird es im Team der FASS-Frauen 2022/23 auch Neuzugänge geben. Zwei Spielerinnen sind neu dabei und eine Spielerin wird diese Saison ihr verspätetes Debüt im Team geben.

Aus Hamburg wechselt Joana Bruhn in den Wedding. Letzte Saison bestritt sie für den Ligakonkurrenten Hamburger SV sechs Spiele und erzielte dabei zwei Tore. Drei Vorlagen konnte sie ebenfalls beisteuern. Nun zieht es die Angreiferin aus beruflichen/schulischen Gründen nach Berlin, und so wird sie bei FASS dem Puck nachjagen. Zu erkennen ist sie an der Rückennummer #7.

Joana: „Ich freue mich schon ganz doll auf meine neuen Teamkameradinnen und die gemeinsamen Eiszeiten. Ansonsten erhoffe ich mir von der kommenden Saison, dass ich mich persönlich nochmal weiterentwickle und einen positiven Beitrag zur Teamleistung biete.“

Vom REV Bremerhaven zieht es Jale Köseoglu in den Wedding. Auch sie ist Angreiferin und kann sogar 15 Bundesligaspiele vorweisen, in denen ihr eine Vorlage gelang. Für den REV kommt sie in vier Spielzeiten der 1. Frauenliga Nordost auf 35 Spiele. Vier Tore und elf Vorlagen gelangen ihr in dieser Zeit, und in Berlin sollen nun weitere Scorerpunkte folgen. Sie wird in Berlin studieren und nebenbei mit der Rückennummer #8 über das Eis stürmen.

Jale: „Ich freue mich riesig auf die kommende Saison und erhoffe mir, dass ich mich schnell ins neue Team einfinden werde und die Mannschaft mit meinem Willen und Ehrgeiz bereichere. Als Team erhoffe ich mir, dass man an den guten Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen kann und wir uns gemeinsam stetig verbessern.“

Letzte Saison musste Melanie Wartha aus freudigen Gründen pausieren, sie kümmerte sich um den Familienzuwachs. Nun wird auch ihr Trikot mit der Nummer #9 eingeweiht, denn sie wird die Abwehr von FASS verstärken.

Noppe in Zusammenarbeit mit Vanessa Gasde für FASS Berlin Frauen

Danke Mädels – Fünf Abgänge bei den Frauen

Zu den Planungen einer Saison gehört es auch Abgänge hinzunehmen und zu ersetzen. Und natürlich gehört es sich, die Abgänge zu verabschieden.

Neben den beiden Abgängen in die DFEL gibt es fünf weitere Spielerinnen, die uns in der kommenden Saison leider nicht mehr zur Verfügung stehen. Und so sagen wir Danke an:

  • Torhüterin Stefanie Meyer kam in der Premierensaison auf einen Einsatz.
  • Leider kein Spiel bestritten hat Melina Maack, dennoch war natürlich auch sie ein Teil des Teams.
  • Auf sieben Einsätze mit einem Treffer kam Luisa Olivera Meißen.
  • Lilly Schrey war in fünf Spielen mit dabei. Zwei Vorlagen waren ihre Ausbeute.
  • Zwei Tore und zwei Vorlagen steuerte Miriam Weigel zum Meisterschaftsgewinn bei. Sie absolvierte vier Spiele für das Team.

Alle fünf haben uns in der Premierensaison geholfen, stehen uns aber aus unterschiedlichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung. Wir bedanken uns recht herzlich bei Euch und wir wünschen Euch für die Zukunft alles Gute. Der ein oder andere Weg wird sich bestimmt noch in irgendeiner Eishalle kreuzen.

Noppe in Zusammenarbeit mit Vanessa Gasde für FASS Berlin Frauen

Förderlizenzen für Nachwuchstalente – Abgänge in die DFEL

Mit dem Eistraining haben die FASS-Frauen bereits begonnen, nun gibt es erste Personalmeldungen. Los geht es mit neuen Förderlizenzspielerinnen und dem Abgang unserer letztjährigen Förderlizenzspielerinnen.

Abgänge in die DFEL
Frida Geyer und Emmi-Lee Harnack

Zunächst verabschieden wir Frida Geyer und Emmi-Lee Hanack, die beide letzte Saison mit Förderlizenzen für FASS spielberechtigt waren. Frida Geyer gehörte zwar „nur“ zum Kader und kam nicht zum Einsatz, dennoch war sie eine von uns. Emmi-Lee Hanack absolvierte fünf Partien für uns und kam dabei auf zehn Tore und eine Vorlage.

Wir bedanken uns recht herzlich für euren Einsatz bei uns und wünschen euch für die Zukunft alles Gute.

Förderlizenzen für Nachwuchstalente

Gleich drei Förderlizenzspielerinnen wird es in dieser Saison geben. Die vielseitig einsetzbare Amy-Michelle Plaumann (#22) kam letzte Saison in neun Spielen auf fünf Vorlagen.

Abwehrspielerin Julie Emma Lee (#16) war letzte Saison in neun Spielen mit dabei und konnte dabei sechs Scorerpunkte sammeln. Ein Tor und fünf Vorlagen erreichte sie für uns.

Auch Lena Noske (#44) ist Abwehrspielerin. Sie absolvierte sieben Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab zwei Vorlagen. Letzte Saison spielte sie noch mit einer Doppellizenz der SCC Adler Berlin für uns, nun ist sie fest zu FASS gewechselt.

Alle drei bekommen die Chance, sich in der Bundesliga bei den Eisbären Juniors zu beweisen, sie werden aber auch in unserem Team als Stammverein Spielpraxis sammeln. Auch für euch freuen wir uns und wünschen euch viele Bundesligaeinsätze.

Selbstverständlich ist der Kader noch größer und so werden weitere Personalmeldungen folgen.

Noppe in Zusammenarbeit mit Vanessa Gasde für FASS Berlin Frauen

Starterfeld der 1. Frauenliga Nordost steht fest

Es gibt erste Informationen zur Saison 2022/23 der 1. Frauenliga Nordost: das Teilnehmerfeld steht fest.

Die FASS Frauen verzichten auf einen Aufstieg und bleiben in dieser Liga. Gegnerinnen sind auch in diesem Jahr der Altonaer SV, die Fischtown Ladies Bremerhaven, der ETC Crimmitschau, die Crocodiles Hamburg und der Hamburger SV. Einen Spielplan gibt es natürlich noch nicht. Am Kader von FASS wird fleißig gearbeitet, Informationen wird es demnächst geben.

Wir freuen uns jedenfalls schon auf die kommende Saison und arbeiten schon im Sommertraining auf diese hin.

Foto: Alexandra Bohn

FASS-Frauen holen sich Meisterschaft

Im vorletzten Saisonspiel hatte FASS die Chance, die Premierensaison mit dem Titel zu krönen – und das gelang auch. 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) gewannen die Weddingerinnen und sicherten sich damit die Meisterschaft in der 1. Frauenliga Nord-Ost.

Der Tabellenzweite ETC Crimmitschau gab am Samstag seine Visitenkarte im Wedding ab. Genau wie FASS hatte der ETC acht Spiele absolviert und nur gegen FASS verloren. Den Frauen aus dem Wedding genügte aus diesem Spiel ein Punkt, dann wäre die Meisterschaft gesichert. Mit 15 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen wollte FASS dieses Ziel erreichen, Crimmitschau wollte mit 11+1 gegenhalten.

Und das taten die Gäste auch. Nach einem ersten Angriff von FASS führte der Gegenangriff nach 21 Sekunden zum 0:1 durch Janine Speck. FASS tat sich gegen gutstehende Gäste schwer, mit dem ersten Powerplay gelang aber nach sechs Minuten der Ausgleich. Ein Schuss von Julie Lee wurde unglücklich für Torhüterin Maya Löscher abgefälscht und es stand 1:1. Zwei Minuten später gelang FASS das 2:1, Emmi-Lee Hanack traf nach schöner Vorarbeit. Geschlagen waren die Gäste damit noch nicht, Crimmitschau spielte weiter mit. Und so wurde auch Johanna Schüller im Tor von FASS weiter beschäftigt. Es blieb trotz guter Chancen auf beiden Seiten nach 20 Minuten beim 2:1.

Mit Chancen auf beiden Seiten ging es im 2. Drittel weiter. Und die Gäste kamen nach 24 Minuten zum Ausgleich. Tracy Hauptmann zog Janine Speck ab und traf zum 2:2. FASS hatte zwar in der Folge mehr Spielanteile und auch gute Chancen, nur scheiterten sie immer wieder an der Torhüterin. Und die Konter der Gäste sorgten immer für Gefahr vor dem Berliner Tor. 12 Sekunden vor der Pause fiel doch noch die Führung für FASS, Emmi-Lee Hanack brauchte einen Querpass nur noch einzuschieben.

Die Meisterschaft ist perfekt!

Crimmitschau gab nicht auf, musste aber nach 44 Minuten das 4:2 hinnehmen. In Unterzahl ging Vanessa Wartha-Gasde durch und verwandelte schön mit einem Heber unter die Latte. Eine Vorentscheidung fiel in der 51. Minute, Emmi-Lee Hanack fälschte einen Schuss von Lisa Idschok zum 5:2 ab. Nun kontrollierte FASS das Spiel und es blieb am Ende beim 5:2. Crimmitschau hat sich gut verkauft, am Ende siegte FASS.

Es war eine harte Zeit für das Team, schließlich musste eine komplette Saison auf das erste Pflichtspiel gewartet werden. Nun wurde gleich die Meisterschaft gewonnen und das sehr souverän. Glückwunsch an Mannschaft und alle anderen, die in dieser Saison mitgeholfen haben.

Das im Januar ausgefallene Spiel gegen den Hamburger SV wurde neu terminiert, es findet nun am 09. April um 19:00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion statt.

Schiedsrichter: Böttger, Timofeev
Strafen: FASS 8 (0/4/4), ETC 10 (2/4/4)
Tore:
0:1 (00:21) Speck (Vogt), 1:1 (05:48) Lee PP1, 2:1 (07:54) Hanack (Leonhardt, Wartha-Gasde);
2:2 (24:25) Speck (Hauptmann), 3:2 (39:48) Hanack (Leonhardt, Wartha-Gasde);
4:2 (43:11) Wartha-Gasde SH1, 5:2 (50:58) Hanack (Idschok, Leonhardt).

Fotos: Norbert Stramm

Allstars gewinnen auch zweites Spitzenspiel des Wochenendes

Es war das erhoffte Spitzenspiel, dass alles bot, was ein solches Spiel braucht. Am Ende siegten die FASS Berlin Allstars gegen die Berliner Bären mit 7:4 (3:2, 2:2, 2:0).

Nach dem Erfolg gegen den Club ging es für die Allstars mit dem nächsten Spitzenspiel weiter. Der ERSC Berliner Bären war nächster Prüfstein für die Weddinger. Die Bären könnten mit einem Sieg die Tabellenspitze festigen, FASS könnte sich zumindest vorübergehend auf den 2. Platz vorschieben. Und schon das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit, 4:3 hieß es da am Ende für den ERSC. Beide Teams traten zwar nicht komplett, aber gut besetzt an. 16 Feldspieler waren es bei den Allstars, einer weniger bei den Bären. Von den vier aufgebotenen Torhüter begannen Damon Bonness bei FASS und Martin Hummel bei den Bären.

Vor dem Spiel gab es sowohl im PO 9, als auch beim zweiten Landesligaspiel des Tages zwischen dem OSC Berlin gegen den ASC Spandau eine Schweigeminute als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und gegen Krieg. Dann ging es auf dem Eis los. Gleich der erste Angriff brachte den Allstars nach 28 Sekunden das 1:0, Torschütze war Jörn Kugler. Es war viel Tempo im Spiel und es gab gute Angriffe, wobei die Weddinger auch wegen eines Powerplays Vorteile hatten. Dennoch kamen die Bären zum Ausgleich. Maksim Cepik wurde von Harald Kott geschickt und gegen seinen Schuss hatte der Torhüter keine Chance. Beide Teams kamen zu weiteren Angriffen mit Abschlüssen. Erfolgreich war einer von Maxim von Helden, der nach 13 Minuten mit einem Schuss aus der Drehung das 2:1 erzielte. Vier Minuten vor der Pause sah Maxim von Helden eine Lücke, die ihm reichte, um das 3:1 zu erzielen. Doch das war noch nicht alles in diesem Drittel, denn 55 Sekunden vor der Pause konnte Dustin Kiss einen Querpass zum 3:2 verwerten.

Auch das 2. Drittel begann mit einem frühen Treffer von FASS, diesmal nach 56 Sekunden. Torschütze war wieder Jörn Kugler. Wenig später kassierten die Bären zwei Strafen, FASS aber auch eine und so blieb es ein einfaches Powerplay. Ein Treffer konnte aber nicht erzielt werden. Die Akademiker hatten in diesem Drittel Vorteile und nach 31 Minuten konnte Marco Osterburg in Überzahl das 5:2 erzielen. Wenig später jubelten die Bären, aber es klang eher nach einem Pfostenschuss. Doch zwei Minuten später traf der ERSC doch das Tor. Steven Siebensohn traf nach einem Break. Weitere drei Minuten später waren die Bären wieder dran, denn Maksim Cepik verkürzte auf 4:5. Dieser Spielstand nach 40 Minuten ließ auf ein spannendes letztes Drittel hoffen.

Es ging im letzten Drittel wie erwartet hin und her. Die 47. Minute brachte das nächste Tor, wieder erzielte Jörn Kugler den ersten Treffer des Drittels. Für die endgültige Entscheidung sorgte Jules Thoma, der nach 51 Minuten in Unterzahl das 7:4 erzielte. Bei diesem Ergebnis blieb es und nun wird es auf den ersten drei Plätzen der Tabelle richtig spannend.

Beide Teams zeigten, dass sie zu den Favoriten auf die Meisterschaft zählen, auch wenn nicht alles funktionierte. Die Allstars waren an diesem Tag das bessere Team und gewannen verdient.

Schiedsrichter: Hecker / Meinschenk
Strafen: FASS 1c 10 (0/6/4), ERSC 14 (2/10/2)
Tore:
1:0 (00:28) Kugler (Thoma), 1:1 (05:55) Cepik (H. Kott), 2:1 (12:14) von Helden, 3:1 (15:50) von Helden (Osterburg, von Bassewitz), 3:2 (19:05) Kiss (Schuster);
4:2 (20:56) Kugler (Thoma, Merges), 5:2 (30:46) Osterburg (Müller, Thoma), 5:3 (33:37) Siebensohn (Dierksen), 4:5 (36:08) Cepik (Kindler, Kott);
6:4 (47:19) Kugler (Thoma, von Helden), 7:4 (50:32) Thoma (Müller) SH1.

FASS-Frauen gewinnen gegen Bremerhaven

Die Frauen von FASS Berlin sind mit einem klaren Erfolg in das Heimspielspieljahr 2022 gestartet. Gegen den REV Bremerhaven wurde mit 10:1 (4:0, 2:1, 4:0).

Mit etwas Verspätung startete für die FASS-Frauen die Heimspieljahr 2022. Zu Gast war im Erika-Hess-Eisstadion der REV Bremerhaven. Mit acht Punkten aus neun Spielen liegt der REV auf dem 4. Platz der Tabelle. Das Hinspiel konnte FASS mit 13:1 gewinnen.

Während die Gastgeberinnen 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinen aufbieten konnten, waren es bei den Gästen 13+1.

FASS übernahm gleich das Kommando und setzte Bremerhaven gut unter Druck. Nach fünf Minuten zahlte sich das aus, Franziska Stein war erfolgreich. Vier Minuten später konnte Vanessa Wartha-Gasde in Überzahl per Nachschuss auf 2:0 erhöhen. Und eine Minute später traf Aaliyah Sarauer zum 3:0. Und eine weitere Minute später hieß es nach einem Treffer von Lisa Idschok 4:0. Es gab noch weitere Chancen, es blieb aber nach 20 Minuten beim 4:0.

Bremerhaven hatte nicht viele Angriffe, einer führte aber 110 Sekunden nach Wiederbeginn zum 4:1. Madita Kosch konnte Johanna Schüller im Tor der Weddingerinnen überwinden. Dann ging es wieder in Richtung Marina Tiedge. Vanessa Wartha-Gasde (47., 48.) konnte mit zwei Toren den 6:1 Pausenstand herstellen.

Zu ihrem vierten Treffer in diesem Spiel kam Vanessa Wartha-Gasde nach 44 Minuten. Chiara Leonhardt bei doppelter Überzahl (48.), Lisa Idschok und Franziska Stein (beide 56.) sorgten für den 10:1-Endstand.

Bereits am kommenden Samstag folgt das nächste Heimspiel des Teams, zu Gast ist dann im Erika-Hess-Eisstadion der ETC Crimmitschau. In diesem Spiel können die Weddingerinnen vorzeitig die Meisterschaft in der 1. Frauenliga Nord-Ost feiern.

Schiedsrichter: Böttger / Timofeev
Strafen: FASS 2 (0/0/2), REV 10 (2/4/4)
Tore:
1:0 (04:37) Stein (Idschok), 2:0 (08:09) Wartha-Gasde (Plaumann, Leonhardt) PP1, 3:0 (09:02) Sarauer (Poßner), 4:0 (10:18) Idschok (Leonhardt);
4:1 (21:50) Kosch, 5:1 (47:00) Wartha-Gasde, 6:1 (47:50) Wartha-Gasde (Leonhardt, Idschok);
7:1 (43:21) Wartha-Gasde (Leonhardt), 8:1 (51:45) Leonhardt (Wartha-Gasde) PP2, 9:1 (55:08) Idschok (Wartha-Gasde, Leonhardt), 10:1 (55:32) Stein (Lee).

U15-Vergleich Nord gegen Ost geht an den Osten

Am Samstag fand in Braunlage ein U15-Ländervergleich zwischen den Frauenteams aus dem Norden und dem Osten statt. Berlin war ebenfalls vertreten und das erfolgreich.

Mit Julie Emma Lee, Lena Noske und Amy Michelle Plaumann waren drei Mädchen der FASS Berlin Frauen im Aufgebot des Teams aus dem Osten. Diese konnten dazu beitragen, dass der Osten am Ende mit 7:2 (3:0/3:1/1:1) gewann. Amy Michelle Plaumann traf zum 1:0 (4.) und 4:0 (23.) und half damit, die Weichen schnell auf Sieg zu stellen. Außerdem trafen für das Ost-Team Mia Mühlig (7. ETC Crimmitschau), Mathilda Heine (12., SG Crimmitschau/Schönheide) und Charleen Poindl (ES Weißwasser), die gleich drei Treffer erzielte (27., 37., 53.). Für den Norden traf Maria Gänsslen (24., 41., Young Grizzlys Wolfsburg) zum zwischenzeitlichen 1:4 und 2:6. Es war also ein erfolgreicher Ländervergleich, wobei das wichtigste ist, die sportliche Entwicklung zu fördern.

Die Statistik zum Spiel gibt es HIER.