Kategorie: Frauen

Sonne, Starkregen, Schnee, eine weiße Weste und gute Laune

Mit der weitesten Auswärtsfahrt der Saison endete diese für die Frauen von FASS Berlin. Es ging zum REV Bremerhaven, wo mit 1:6 (0:2, 1:4, 0:0) gewonnen wurde.

Die Fahrt nach Bremerhaven war etwas holprig. Das Wetter bot alles auf, was es aufzubieten gab. Von Sonne und Starkregen bis hin zu Schneefall war alles dabei, was den 14 Spielerinnen und deren Begleitern die Laune aber nicht verderben konnte.

Auch auf dem Eis kamen die Weddingerinnen gleich gut zurecht, Sarah Schneider sorgte mit zwei Toren nach 16 und 19 Minuten für eine 0:2-Führung.

Diese konnte im zweiten Drittel ausgebaut werden. Pauline Gruchot (25.), Chiara Leonhardt (26.), erneut Pauline Gruchot (30.) und Vanessa Wartha-Gasde (31.) konnten das Ergebnis auf 0:6 schrauben. Torhüterin Nancy Mah musste vier Minuten vor der Pause einen Penalty von Madita Kosch passieren lassen und bei diesem Ergebnis blieb es auch nach 60 Minuten.

Nach dem Spiel wurden noch viele Erinnerungsfotos geschossen, bevor der Bus sich wieder durch so manche Wetterlage auf den Weg nach Berlin machte.

Die FASS-Frauen konnten damit die Saison ohne Punktverlust abschließen. Team und Staff bedanken sich bei allen, die das Team in dieser Saison unterstützt haben.

Schiedsrichter: Fendt / Näht.
Strafen: REV2 (0/0/2), FASS 6 (0/0/6).
Tore:
0:1 (15:35) Schneider (Gruchot, Wartha-Gasde),
0:2 (18:49) Schneider (Seifert);
0:3 (24:19) Gruchot (Wartha-Gasde, Schneider),
0:4 (25:48) Leonhardt (Wartha-Gasde),
0:5 (29:40) Gruchot (Schneider, Leonhardt),
0:6 (30:25) Wartha-Gasde (Gruchot),
1:6 (35:25) Kosch PS.

FASS Frauen für Meistertitel geehrt

Die Frauen von FASS Berlin haben sich schon vorzeitig den Meistertitel in der 1. Frauenliga Nordost gesichert. Hierfür wurden sie vor Beginn des Regionalliga-Playoff-Spiels FASS gegen Lauterbach von 400 Zuschauerinnen und Zuschauern gebührend gefeiert, nachdem BEV-Präsident Alexander Hedderich im Namen des veranstaltenden Niedersächsischen Eissportverbands den Meisterpokal an Kapitänin Chiara Leonhardt überreicht hatte.

Außerdem übergab Lucien Aicher, der Erste Vorsitzende von FASS Berlin, den Spielerinnen ein Präsent des Vereins.

Die FASS-Frauen nehmen seit der Saison 2021/22 am Spielbetrieb der 1. Frauenliga Nordost teil und konnten jetzt im dritten Jahr den zweiten Meistertitel feiern.

Foto: Philipp Knop

Sieg nach spannender Anreise und spannenden Spielverlauf

Wie schon im Hinspiel gab es beim Spiel der FASS-Frauen bei den AEC Lady Rams wieder eine Menge Tore und einen spannenden Spielverlauf. Und auch die Anreise hatte es in sich.

Wegen einige Baustellen und damit verbundenen Umwegen kamen die 16 Feldspielerinnen, Torhüterin Leuta Naumann und ein wenig Anhang erst recht spät in Adendorf an. Dadurch fiel die Vorbereitung vor Ort etwas kürzer aus, was sich zunächst aber nicht bemerkbar machte. Denn FASS begann konzentriert und konnte durch Agnes Poßner (8.) und Vanessa Wartha-Gasde (11.) mit 0:2 in Führung gehen. Doch dann kamen die Gastgeberinnen: Eine Minute später traf Eileen Goetzie zum 1:2, und zwei Minuten darauf Ronja Helms zum 2:2. Doch dann trafen wieder die Weddingerinnen, Vanessa Wartha-Gasde sorgte zwei Minuten vor der Pause für das 2:3.

41 Sekunden nach Wiederbeginn war Vanessa Wartha-Gasde wieder zur Stelle und erhöhte auf 2:4. Adendorf gab aber nicht auf, Ronja Helms sorgte mit ihrem zweiten Treffer nach 26 Minuten für das 3:4. 16 Sekunden später hatte FASS wieder zwei Tore Vorsprung, denn Evelina Perabo traf zum 3:5. Doch wieder kamen die Lady Rams zurück, 121 Sekunden vor der Sirene verwandelte Eileen Goetzie einen Penalty zum 4:5.

Im letzten Drittel wurde es wieder richtig spannend, denn Michelle Klug konnte nach 54 Minuten den Ausgleich erzielen. 200 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte aber Evelina Perabo das 5:6, und diesen Vorsprung hielt das Team bis zur Schlusssirene.

Wie schon zuletzt machten die FASS-Frauen es wieder spannend, konnten am Ende aber auch ihr neuntes Saisonspiel gewinnen.

Die Rückfahrt lief ohne Probleme. Damit war zwar weniger Zeit, um den Erfolg zu feiern, dafür kamen alle etwas früher zum verdienten Schlaf. Weiter geht es am 23. März, dann steht das letzte Saisonspiel beim REV Bremerhaven an. Und die Chancen auf eine weiße Weste am Saisonende stehen dabei recht gut, der REV hat aus bisher acht Spielen fünf Punkte geholt und hütet die rote Laterne.

Schiedsrichter: Blank / Böttger.
Strafen: AEC 6 (2/2/2), FASS 4 + 10 Leonhardt (2/10/2).
Tore:
0:1 (07:01) Poßner (Seifert, Köseoglu), 0:2 (10:55) Wartha-Gasde, 1:2 (11:28) Goetzie, 2:2 (13:03) Helms, 2:3 (17:46) Wartha-Gasde;
2:4 (20:41) Wartha-Gasde, 3:4 (25:07) Helms, 3:5 (25:23) Perabo (#5, Seifert), 4:5 (37:59) Goetzie PS;
5:5 (53:19) Klug, 5:6 (56:40) Perabo.

Foto: Dietmar Idschok

FASS-Frauen holen sich den Titel

Wieder ein spannendes Spiel gab es in Hamburg-Stellingen zwischen dem Hamburger SV und FASS Berlin. 5:7 (0:3, 1:2, 4:2) gewann FASS und holte sich damit vorzeitig die Meisterschaft der 1. Frauenliga Nordost.

Einen Punkt brauchten die FASS-Frauen noch aus den letzten drei Auswärtsspielen, dann wäre ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Und die mit 13 Feldspielerinnen angereisten Weddingerinnen kamen auch gegen 16 Hamburger Feldspieleinnen sehr gut in die Partie. Lena Noske (4.), Vanessa Wartha-Gasde (15.) und eine Minute später Chiara Leonhardt sorgten für eine beruhigende 0:3-Führung.

Nach 36 Minuten kamen die Gastgeberinnen zu ihrem ersten Treffer, Denise Poweleit konnte Leuta Naumann im Berliner Tor in Überzahl überwinden. Doch FASS schlug zurück, Vanessa Wartha-Gasde traf gegen Hamburgs Torhüterin Tina Rautenberg doppelt (38., 40.) und FASS führte nach 40 Minuten mit 1:5.

Mit dem 1:6 von Agnes Poßner 57 Sekunden nach Wiederbeginn schien die Partie endgültig entschieden, aber der HSV gab nicht auf. Neun Sekunden später traf Denise Poweleit zum 2:6 und sie ließ 35 Sekunden später das 3:6 folgen. Joana Bruhn sorgte mit dem 4:6 nach 48 Minuten für weitere Spannung und nach 53 Minuten war nach einem Treffer bei doppelter Überzahl von Denise Poweleit wieder richtig Spannung im Spiel. Doch eine Minute später konnte Helena Barz bei Überzahl von FASS das 5:7 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es.

FASS holt sich damit im dritten Jahr die zweite Meisterschaft, und nun kann das Team die letzten beiden Spiele genießen. Leicht war die Saison bekanntlich nicht, und so ist dieser Titel der verdiente Lohn. Herzlichen Glückwunsch an das Team auf und neben dem Eis zu diesem Erfolg.

Schiedsrichter: Fischer / Steinert.
Strafen: HSV 4 (0/2/2), FASS 6 (0/2/4)
Tore:
0:1 (03:18) Noske (Wartha-Gasde), 0:2 (14:14) Wartha-Gasde, 0:3 (15:40) Leonhardt (Wartha-Gasde, Herm);
1:3 (35:23) Poweleit PP1, 1:4 (378:31) Wartha-Gasde (Perabo, t’Sas), 1:5 (39:23) Wartha-Gasde;
1:6 (40:57) Poßner (Leonhardt), 2:6 (41:06) Poweleit, 3:6 (41:41) Poweleit, 4:6 (47:13) Bruhn, 5:6 (56:03) Poweleit PP2, 5:7 (53:46) Barz (Wartha-Gasde) PP1.

Foto: Grit Noske

Ein hartes Stück Arbeit zum Heimspielabschluss

Alles abverlangt haben die Hamburg Crocodiles den Frauen von FASS Berlin, ehe das letzte Heimspiel der Saison gewonnen werden konnte. 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) hieß es am Ende gegen gut spielende Hamburgerinnen.

FASS ging als Favorit in diese Partie, unterschätzen sollte man die Crocodiles allerdings nicht.

Die Gastgeberinnen übernahmen gegen die mit 14 Feldspielerinnen angereisten Gäste gleich das Kommando, und nach 81 Sekunden konnte Pauline Gruchot einen Pass zum frühen 1:0 verwerten. Die 13 Feldspielerinnen der Weddinger drückten weiter, und so hatte Hamburgs Torhüterin Jasmin Rascher viel zu tun. Und als Hamburg einen Konter fahren konnte, nutzte Valerie Stammer diesen, um den Ausgleich zu erzielen. 31 Sekunden später war Leuta Naumann im Tor von FASS erneut geschlagen, wieder traf Valerie Stammer und die Crocodiles führten. Zwar versuchte FASS zum Ausgleich zu kommen, bis zur Pause gelang das aber nicht und so stand es nach 20 Minuten 1:2.

Weiter viel Druck übte FASS im zweiten Drittel aus. Es gab auch Torchancen, nur hielt Hamburgs Torhüterin gut. Nach 32 Minuten wechselte FASS im Tor auf Nancy Mah und diese sah eine Minute später, wie Vanessa Wartha-Gasde den verdienten Ausgleich erzielen konnte. 111 Sekunden vor der Pause konnte FASS erstmals in Führung gehen, Pauline Gruchot kam zu ihrem zweiten Treffer. Die Crocodiles hatten auch in diesem Drittel gute Chancen, und so mussten die Torhüterinnen von FASS immer auf aufpassen.

Hamburg wurde im letzten Drittel mutiger und sie hatten einige gute Chancen. Nun waren es die Weddingerinnen, die konterten und das gefährlich. Erst im Laufe des Drittels gab es wieder Vorteile und Druckphasen von FASS und nach 50 Minuten fiel das 4:2. Diesmal hatte FASS Glück, eine Hamburgerin lenkte den Puck ins Tor und so konnte sich Pauline Gruchot über ihren dritten Treffer der Partie freuen. Zwei Minuten später knallte ein Schuss an den Pfosten, es war der insgesamt zweite Pfostenschuss der Gastgeberinnen in diesem Spiel. Die Gäste kämpften weiter und auch sie hatten noch Möglichkeiten. Insgesamt hatte FASS aber mehr Chancen, Tore konnten aber nicht mehr erzielt werden.

Die Crocodiles haben es FASS sehr schwer gemacht, am Ende konnte FASS sich aber mit einem verdienten Sieg aus dem letzten Heimspiel der Saison verabschieden. Und Lisa Idschok bekam zum Geburtstag einen Sieg geschenkt. Es war übrigens trotz allem Einsatzes beider Teams ein sehr faires Spiel, in dem die Schiedsrichter keine Strafe geben mussten.

Weiter geht es nun nur noch mit drei Auswärtsspielen, das nächste findet am 24.02.1024 um 12:45 Uhr beim Hamburger SV statt. Und wenn es gut läuft, kann dort schon die zweite Meisterschaft der Teamgeschichte gefeiert werden, denn es fehlt nur noch ein einziger Punkt.

Tore:
1:0 (01:21) Gruchot (Leonhardt, Wartha-Gasde),1:1 (09:45) Stammer, 1:2 (10:16) Stammer;
2:2 (32:35) Wartha-Gasde (Leonhardt, Gruchot), 3:2 (38:09) Gruchot (Leonhardt);
4:2 (49:11) Gruchot (Idschok).
Schiedsrichter
: Betnerowicz / Böttger.
Strafen: FASS 0 (0/0/0), Crocos 0 (0/0/0)

Foto: Grit Noske

FASS-Frauen gewinnen Spitzenspiel

Ein spannendes Spiel gab es zwischen den Frauen von FASS Berlin und dem Hamburger SV. Mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) gewann FASS verdient und festigte damit die Tabellenführung.

Nach einem Sieg am Samstag gegen die Hamburg Crocodiles lagen die Hamburgerinnen mit 15 Punkten aus sieben Spielen punktgleich hinter den FASS-Frauen, die allerdings zwei Spiele weniger bestritten haben. Es war also ein Spitzenspiel, in das beide mit 13 Feldspielerinnen gingen. Im Tor standen Leuta Neumann bei FASS und Tina Rautenberg.

FASS versuchte von Beginn an Druck aufzubauen, der HSV stand aber gut und sie fuhren gefährliche Konter. Nach zehn Minuten konnte FASS in Führung gehen, Vanessa Wartha-Gasde erzielte per Nachschuss das 1:0. Während die Gastgeberinnen ihre Chancen nicht nutzten, kam der HSV vier Minuten vor der Pause durch Denise Poweleit zum Ausgleich. Doch eine Minute später führte FASS wieder, Vanessa Wartha-Gasde setzte sich durch und ließ Hamburgs Torhüterin keine Abwehrchance. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel war FASS überlegen, sie nutzten ihre Chancen aber nicht. Ein langes doppeltes Überzahlspiel brachte auch keinen Erfolg.  Zur Hälfte des Spiels wechselte FASS im Tor auf Nancy Mah, und sie wurde durch ein längeres Powerplay des HSV gleich gefordert. Hamburg war nun bis zur Pause besser in Spiel, es blieb jedoch beim 2:1.

Hamburg spielte im letzten Drittel offensiver, und so war es nun ein offenes Spiel. Im Anschluss eines Powerplays kam der HSV zum Ausgleich. Auch bei den Gästen gab es eine Doppeltorschützin, Denise Poweleit traf mit einem Schuss ins kurze Eck. Doch wieder konnte FASS schnell antworten: Nach einem Bullygewinn traf Lena Noske eine Minute später zum 3:2. 78 Sekunden vor dem Ende kassierte FASS eine Strafe und er HSV zog die Torhüterin. Doch FASS kämpfte und vier Sekunden vor dem Ende konnte Chiara Leonhardt mit dem 4:2 den Sieg perfekt machen.

Es war ein hartes Stück Arbeit, denn der HSV zeigte eine starke Leistung und so war FASS bei diesem Spiel richtig gefordert. Durch diesen Erfolg können die Weddingerinnen ihre Spitzenposition ausbauen, der HSV bleibt aber ein Verfolger.

Von dieser Stelle noch gute Besserung an die verletzt ausgeschiedene FASS-Spielerin, komm schnell wieder auf die Kufen.

Weiter geht es für FASS am kommenden Sonntag, dann kommen um 13:30 Uhr die Hamburg Crocodiles zum letzten Heimspiel der Saison ins Erika-Heß-Eisstadion.

Schiedsrichter: Böttger / Schewe
Strafen: FASS 12 + 10 (4/4/14), HSV 8 (4/4/0).
Tore:
1:0 (09:44) Wartha-Gasde (Sarauer), 1:1 (15:22) Poweleit, 2:1 (16:41) Wartha-Gasde (Seifert, Gruchot);
2:2 (49:08) Poweleit, 3:2 (50:18) Noske (Seifert); 4:2 (59:56) Leonhardt SH1, ENG.

Foto: Grit Noske

FASS-Frauen gewinnen Torfestival

Den 83 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde am Samstag beim Spiel der Frauen von FASS Berlin gegen die AEC Lady Rams einiges geboten, denn FASS gewann ein Torfestival knapp mit 8:7 (1:1, 3:2, 4:4).

Es fing eigentlich gut an für FASS, denn Vanessa Wartha-Gasde traf nach sieben Minuten zum 1:0. Doch drei Minuten vor der Pause konnte Carina Hannebohm für Adendorf den Ausgleich erzielen, und so ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause.

Ab dem zweiten Drittel ging es richtig ab. Johanna Maack nach 71 Sekunden und nach 24 Minuten Pia Richter brachten die Gäste mit 1:3 in Führung. Die Antwort von FASS kam 50 Sekunden später, Lisa Idschok verkürzte auf 2:3. Und in der 29. Minute sorgten Pauline Gruchot und Agnes Poßner innerhalb von 26 Sekunden für die 4:3-Pausenführung der Gastgeberinnen.

Richtig ab ging es im letzten Drittel. Nach 44 Sekunden konnte Vanessa Wartha-Gasde in Unterzahl das 5:3 erzielen, doch damit waren die Lady Rams noch nicht geschlagen, Jasmin Hyvärinen traf nach 43 Minuten zum 5:4. Diesen Treffer beantworteten 45 Sekunden später Pauline Gruchot und weitere zwei Minuten später Vanessa Wartha-Gasde mit zwei Treffern, und FASS führte eigentlich sicher mit 7:4. Aber eben nur eigentlich, denn Pia Richter (47.) und Ronja Helms (54.) brachten Adendorf auf 7:6 heran. Pauline Gruchot konnte mit dem 8:6 nach 55 Minuten den Vorsprung wieder vergrößern, doch Anna Snaidr machte es 165 Sekunden vor dem Ende mit dem 8:7 wieder spannend. FASS hielt aber den Vorsprung und gewann am Ende mit 8:7.

Adendorf hat FASS alles abgefordert und viele Fehler der Weddingerinnen bestraft. Dennoch konnte sich FASS am Ende eines sehr fairen Spiels durchsetzen und auch das fünfte Ligaspiel gewinnen. Am 11. Februar kommt es um 13:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion zum Spitzenspiel gegen den Hamburger SV.

Schiedsrichter: Metzkow / Niedermeyer.
Strafen: FASS 4 (2/2/0), AEC 0 (0/0/0).
Tore:
1:0 (06:38) Wartha-Gasde (Gruchot, Leonhardt), 1:1 (16:02) Hannebohm;
1:2 (21:11) Maack, 1:3 (23:56) Richter, 2:3 (24:56) Idschok (Wartha-Gasde, Gruchot), 3:3 (28:01) Gruchot (Wartha-Gasde, Idschok), 4:3 (28:27) Poßner (Seifert);
5:3 (40:44) Wartha-Gasde (Barz, Leonhardt) SH1, 5:4 (42:02) Hyvärinen, 6:4 (42:47) Gruchot (Wartha-Gasde, Barz), 7:4 (44:29) Wartha-Gasde (Gruchot, Barz), 7:5 (46:38) Richter, 7:6 (53:47) Helms, 8:6 (54:32) Gruchot (Wartha-Gasde), 8:7 (57:15) Snaidr.

Foto: Grit Noske

FASS-Frauen holen sich Tabellenführung

Am Sonntag empfingen die Frauen von FASS Berlin im Paul-Heyse-Stadion zum Rückspiel die ASV Penguins, und sie konnten dieses Spiel mit 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) gewinnen.

In neuen Trikots (siehe Foto) und mit einem Neuzugang im Tor ging das Team in diese Partie. Nancy Mah ist neu zum Team gestoßen, und sie feierte einen sehr erfolgreichen Einstand. Denn nach 60 Minuten stand bei ihr die Null und so feierte sie einen Shutout.

Nach bereits 40 Sekunden konnte FASS erstmals jubeln, Pauline Gruchot traf früh zum 1:0. Zwei Minuten vor der Pause konnte Lena Noske auf 2:0 erhöhen und mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. 48 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Lisa Idschok den einzigen Treffer im Mittelabschnitt und nach 47 Minuten sorgte Pauline Gruchot bei doppelter Überzahl mit ihrem zweiten Treffer für den 4:0-Endstand.

Nancy Mah musste sich ihren Shutout durchaus verdienen, auch wenn FASS insgesamt das spielbestimmende Team war. Für FASS bedeutet der vierte Sieg im vierten Spiel wieder die Tabellenführung vor dem HSV, der zwar ebenfalls auf 12 Punkte kommt, aber schon zwei Spiele mehr absolviert hat.

Weiter geht es bereits am kommenden Samstag, dann kommt um 19:00 Uhr Neuling AEC Lady Rams in die Eissporthalle PO 9.

Schiedsrichter: Böttger / Schneider.
Strafen: FASS 4 (0/0/4), ASV 10 (0/4/6).
Tore:
1:0 (00:40) Gruchot (Leonhardt), 2:0 (17:46) Noske (Seifert, Wyrwas);
3:0 (20:48) Idschok (Wartha-Gasde, Leonhardt);
4:0 (46:59) Gruchot (Wartha-Gasde, Leonhardt) PP2.

Foto: Grit Noske

FASS-Frauen gewinnen in den letzten Minuten

Durch einen 3:4-Erfolg (1:0, 1:0, 1:4) bei den Hamburg Crocodiles konnten die Frauen von FASS Berlin im dritten Saisonspiel den dritten Sieg feiern. Es war allerdings ein sehr hartes Stück Arbeit, bis die Punkte gesichert waren.

Bevor die Fahrt nach Hamburg startete, gab es einige schlechte Nachrichten. Schon im Vorfeld war klar, dass es Ausfälle geben würde, kurzfristig kamen weitere hinzu. Trotzdem konnten immerhin noch 14 Feldspielerin und Torhüterin Leuta Neumann die Reise in die Hansestadt antreten.

Der Start ins Spiel war alles, nur nicht gut. Das Team brauchte lange, um sich zurechtzufinden, und das nutzte Hamburg aus. Melanie Cassens konnte die Crocodiles nach 13 Minuten in Führung bringen und Nina Petsch erhöhte in der 27. Minute auf 2:0. Erst im letzten Drittel konnte FASS das Spiel drehen, genauer gesagt in den letzten sechs Minuten. Chiara Leonhardt traf sechs Minuten vor dem Ende zum 2:1. Nach dem 3:1 durch Hamburgs Alexandra Hübner zwei Minuten später sorgte Agnes Poßner zehn Sekunden später für das 3:2. In de 58. Minute konnte Lena Noske innerhalb von 44 Sekunden zwei Tore erzielen und damit die Punkte nach Berlin holen. So wurde es doch noch durch eine gute Moral und viel Einsatz ein erfolgreicher Ausflug.

Das Team wünscht allen verletzten und kranken Spielerinnen gute Besserung, kommt schnell wieder auf die Beine. Denn viele dieser Zitterspiele halten einige aus dem Team und dem Umfeld nicht aus.

Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen die ASV Penguine. Gespielt wird um 13:00 Uhr im Paul-Heyse-Stadion.

Schiedsrichter: Bergas / Gebauer.
Strafen: Crocodiles 8 (2/2/4), FASS 8 (4/2/2).
Tore:
1:0 (12:34) Cassens;
2:0 (26:51) Petsch;
2:1 (53:39) Leonhardt (Sarauer, Poßner), 3:1 (55:37) Stübner, 3:2 (55:47) Poßner, 3:3 (57:02) Noske (Sorokin), 3:4 (57:46) Noske (Leonhardt).

Foto: Grit Noske

Zweistelliger Sieg zum Saisonstart

Keine Probleme hatten die Frauen von FASS Berlin bei ihrem ersten Saisonspiel gegen den REV Bremerhaven. 11:1 (3:0/2:1/6:0) gewannen die Weddingerinnen dieses Spiel und dabei konnten einige Debütantinnen jubeln.

Im Kader der FASS-Frauen gab es einige Veränderungen, es galt einige Abgänge zu ersetzen. Bei den Neuzugängen kann mit Pauline Gruchot eine bundesligaerfahrene Spielerin begrüßt werden, sie spielte zuletzt für die Eisbären Juniors. Einige Nachwuchsspielerinnen gehören ebenfalls zum neuen Kader. Insgesamt ging das Team mit 13 Feldspielerinnen und Neuzugang Leuta Naumann in diese Partie. Die Gäste konnten einen Block mehr aufbieten, im Tor stand Marina Tiedge.

Bisher konnten die FASS-Frauen gegen Bremerhaven hohe Siege feiern und auch in dieser Partie gingen die Berlinerinnen als Favorit ins Spiel. Und die Weddingerinnen übernahmen auch gleich das Kommando, sie setzten sich in Drittel des Gegners fest. Die 3. Minute brachte ihnen den ersten Treffer der Saison, Vanessa Wartha-Gasde traf mit einem verdeckten Schuss. Aimée Klement gab bei diesem Treffer in ihrem ersten Spiel für FASS eine Vorlage. FASS griff weiter an, es dauerte aber bis zur 18. Minute, ehe das 2:0 fiel. Vanessa Wartha-Gasde zog von der blauen Linie ab und der Puck landete im Tor. 17 Sekunden später erhöhte Sophie Gralla auf 3:0.

Mit 105 Sekunden Powerplay der Gäste begann der Mittelabschnitt und auch hier war FASS überlegen. Das 4:0 fiel jedoch durch einen Konter, Agnes Poßner ging durch und traf vier Sekunden vor Ablauf der Strafe zum 4:0. Auch in diesem Abschnitt waren die Gastgeberinnen überlegen und auch zwei Minuten in doppelter Unterzahl brachte den Gästen keinen Treffer, dafür traf Chiara Leonhardt drei Minuten vor der Sirene frisch von der Strafbank kommend zum 5:0. Mit Pauline Gruchot sammelte hier ein weiterer Neuzugang den ersten Scorerpunkt ein. 23 Sekunden vor der Pause kam Bremerhaven zum ersten Saisontreffer, Gina Kosch war für die Gäste erfolgreich.

Im letzten Drittel konnte Helena Barz innerhalb von 47 Sekunden zwei Treffer erzielen und das Ergebnis so auf 7:1 schrauben (42., 43.). Vanessa Wartha-Gasde traf nach 50 Minuten zum 8:1 und zwei Minuten später konnte Helena Barz das 9:1 erzielen. Es kam nun bitter für die Gäste, denn Pauline Gruchot sorgte für das 10:1 und elf Sekunden später traf Joanne Seifert zum 11:1. Vier Minuten vor dem Ende gab es die erste Spieldauerdisziplinarstrafe der Saison, nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit musste Bremerhavens Elena Kosch vorzeitig in die Kabine. Am Spielstand änderte sich nichts mehr, FASS gewann am Ende klar.

Der Start in die neue Saison ist gelungen, weiter geht es (theoretisch) am 11.11.2023, dann soll der HSV um 15:30 Uhr der Gegner sein. Da das Erika-Heß-Eisstadion bekanntlich noch nicht vereist ist und im Moment nicht absehbar ist, wann das eventuell der Fall sein wird, beachtet bitte die Hinweise vor dem Spiel.

Schiedsrichter: Böttger, Hecker.
Strafen: FASS 10 (2/6/6), REV 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe Kosch (unnötige Härte) (2/2/27).
Tore:
1:0 (02:50) Wartha-Gasde (Klement), 2:0 (17:25) Wartha-Gasde, 3:0 (17:42) Gralla (Wartha-Gasde);
4:0 (21:41) Poßner (Idschok, Hylla) SH1, 5:0 (37:05) Leonhardt (Gruchot, Noske), 5:1 (39:37) Kosch;
6:1 (42:25) Barz (Wartha-Gasde, Leonhardt), 7:1 (43:12) Barz (Leonhardt, Wartha-Gasde), 8:1 (49:43) Wartha-Gasde (Barz), 9:1 (52:52) Barz (Klement), 10:1 (53:59) Gruchot (Leonhardt, Wartha-Gasde), 11:1 (52:10) Seifert (Wyrwas).

Foto: Grit Noske