FASS gibt Spiel aus der Hand

Das war nicht genug: Bei einer hoch engagierten Mannschaft von Tornado Niesky verspielt FASS eine 0:3-Führung und unterliegt schließlich mit 8:5 (0:3, 5:1, 3:1).

Trainer Marco Rentzsch musste mit Danny Bohn, Max Böwe, Felix Braun, Kim-Joel Krüger und Marvin Miethke auf fünf kranke oder verletzte Spieler verzichten. Erstmals dabei war dagegen Richard Jansson, der sich mit einer ordentlichen Leistung einfügte. Im Tor stand diesmal Morten Braun.

Das neuformierte Team der Gastgeber begann das Spiel druckvoll, doch FASS zeigte sich im ersten Drittel gut organisiert und vor dem gegnerischen Kasten eiskalt. Philipp Hermann erzielte in der 8. Minute die Führung, welche man auch bei 3:5-Unterzahl gekonnt verteidigte. In der Schlussminute des Eröffnungsdrittels gelang Luis Noack und Richard Jansson ein Doppelschlag, der den Rot-Weißen eine klare 0:3-Pausenführung einbrachte.

Entsprechend selbstbewusst gingen die Weddinger ins zweite Drittel und wirkten zunächst klar überlegen. Dies änderte sich nach dem 1:3-Anschlusstreffer des dreifachen Torschützen Stöber (24.). Plötzlich waren die Tornados hellwach und beeindruckten die Berliner mit hohem körperlichem Einsatz und Konsequenz im Abschluss. Als FASS aus einer doppelten Überzahl zu wenig machte und wenig später Riedel per Penalty den 3:3-Ausgleich erzielte (31.), stand das Spiel endgültig auf der Kippe. Niesky setzte weiter nach und ging nach Treffern von Frömter (33.) und Riedel (39.) bei einem Gegentreffer von Ludwig Wild (36.) mit einer 5:4-Führung in die zweite Pause.

Tom Fiedler konnte zu Beginn des Schlussdrittels eine Überzahl zum erneuten Ausgleich nutzen (44.), doch danach übernahmen die Lausitzer vor 427 Zuschauern klar die Kontrolle. Spätestens nach dem 7:5 durch Stöber (51.) waren sie auf der Siegerstraße, während FASS seine Chancen einfach nicht mehr nutzen konnte. Ein Empty-net-goal besiegelte die Niederlage, die zumindest nach dem Eröffnungsdrittel so niemand erwartet hätte.

Die Spielstatistik findet ihr hier. Acht Gegentreffer sind für die Ansprüche der Weddinger jedenfalls zu viele. Am Sonntag (18.10.20) um 13:30 Uhr muss im Erika-Heß-Eisstadion eine bessere Leistung abgerufen werden, um gegen die Jungfüchse aus Weißwasser zu drei Punkten zu kommen.

Foto: Carsten Carstensen

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