Monat: September 2025

Knappe Niederlage zum Start in die neue Ära

Das Auftaktspiel der Frauen von FASS Berlin gegen den Kölner EC „Die Haie“ wurde mit Spannung erwartet – und es war eine spannende Angelegenheit. Am Ende mussten sich die Aufsteigerinnen dem Favoriten mit 2:4 (0:0, 1:2, 1:2) geschlagen geben, zogen sich dabei aber achtbar aus der Affäre.

Mit 19 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen ging FASS in dieses Premierenspiel, im Tor startete Mia Warluks. Köln war nur mit elf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen angereist, Maria Fujimagari begann bei den Gästen im Tor.

Torerfolg für FASS

Die Aufsteigerinnen konnten im ersten Drittel Gegentore verhindern, sie ließen aber auch das erste Powerplay der neuen Spielzeit liegen. So ging es am Ende torlos in die erste Pause.

Im zweiten Drittel hatte zunächst FASS zwei weitere Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen. Dies gelang nicht und als die Kölnerinnen zu ihren ersten Powerplay kamen, schlugen sie zu. Marlene Dingel traf nach 34 Minuten zum 0:1 und sie erzielte den ersten Treffer der neuen Spielzeit. Doch FASS blieb dran und nach 38:17 fiel der erste Treffer der Weddingerinnen in der DFEL2 Nord. Caitlin t’Sas traf nach Vorlage von Evelina Perabo zum 1:1-Ausgleich. Köln ging aber dennoch mit einer Führung in die zweite Pause, denn Muriel Müller traf 23 Sekunden später zum 1:2.

129 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Naemi Bär für die Gäste das 1:3 erzielen, und das war eine Vorentscheidung. In der 48. Minute kassierte Evelina Perabo eine Spieldauerdisziplinarstrafe und FASS musste lange in Unterzahl spielen. Sie überstanden sie Unterzahl und gaben nicht auf. Drei Minuten vor dem Ende konnte wurde dies belohnt, Aimée Klement verkürzte 2:3. Mehr sollte nicht gelingen, dafür konnte Julia Malejka für Köln noch 54 Sekunden vor der Sirene den Treffer zum 2:4-Endstand erzielen.

Bis auf das Ergebnis war es ein recht guter Start in die neue Spielzeit und die neue Liga. FASS konnte das Spiel recht ausgeglichen gestalten und hatte bei 27:26 Torschüssen auch gute Chancen. Es war klar, dass es nicht einfach werden würde, aber gegen Köln wurde zumindest ein guter Anfang gemacht.

Für FASS gibt es nun eine Pause, erst am 01. November steht das nächste Spiel an. Es geht dann bei den Sharks Women aus dem belgischen Mechelen um die nächsten Punkte.

Schiedsrichter: Höhn / Simankov.
Strafen: FASS 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe Perabo (Check von Hinten) (0/2/29), Köln 10 (2/4/4).
Tore:
0:1 (33:16) Dengel (Müller) PP1, 1:1 (38:17) T’Sas (Perabo), 1:2 (38:40) Müller (Düsberg, Reinmuth);
1:3 (42:09) Bär (Müller), 2:5 (56:40) Klement (Seifert, König), 2:4 (59:04) Malejka (Müller).

Fotos: Franzi, Daniel Goldstein

FASS nimmt einen Punkt aus Chemnitz mit

Auch in die Regionalliga Ost startete FASS Berlin mit einer Niederlage. Im Topspiel bei den Chemnitz Crashers gab es eine 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)-Niederlage nach Overtime. FASS kann sich bei seinem überragenden Goalie Eric Steffen bedanken, dass man zumindest einen Punkt mit in die Hauptstadt nehmen konnte.

Die Berliner reisten mit zehn Angreifern und fünf Verteidigern in den Küchwald. Sein Debüt gab Neuzugang Oliver Noack. Im Tor rotiert man planmäßig, so dass Eric Steffen zwischen den Pfosten stand. Die Gastgeber boten vor gut 500 Zuschauerinnen und Zuschauern 17 Skater und Kufa im Tor auf.

Das Spiel

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel mit wenigen Unterbrechungen. FASS dominierte klar, doch ergaben sich nur wenige Chancen. Die beste vergab Felix Braun in einem Alleingang nach einem Turnover. Die Crashers waren erst in den Schlusssekunden des ersten Drittels gefährlich, als sie in ihrem ersten Powerplay mehrfach an Eric Steffen scheiterten.

Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild zunächst nicht – bis zum 0:1. Eigentlich konnten die Gäste mit ihrem Überzahlspiel wenig anfangen, doch dann zog Kapitän Tom Fiedler mit einem Konter über rechts auf und davon, zog vor das Tor, blieb geduldig und lupfte schließlich die Scheibe über Kufa in den Kasten (33.). Leider dauerte es nur eine Minute, bis Kießling zum Ausgleich für Chemnitz traf. Bei einem Angriff funktionierte die Rückwärtsbewegung der bis dahin sehr aufmerksamen Berliner nicht, und so kam der Chemnitzer alleine vor dem Tor zum erfolgreichen Abschluss. In der Folge erarbeiteten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht, ohne zu zwingenden Chancen zu kommen.

Der dritte Abschnitt ging dann klar an die Crashers, denen man anmerkte, dass sie deutlich länger im Trainings- und Spielbetrieb stehen. Bei FASS wurden die Schritte dagegen kürzer. Zum Glück war Eric Steffen in Galaform und entschärfte alleine in diesem Drittel 18 Torschüsse. So rettete er sein Team, das sich gegen die Niederlage stemmte, in die Verlängerung. Zuvor hatte Daniel Volynec nach einem Turnover die Chance zum Siegtreffer, doch auch Kufa hatte einen guten Tag erwischt.

Leider nahm man eine Strafzeit mit in die Overtime, und die nutzte Sauerwein nach 83 Sekunden zum Siegtreffer für Chemnitz. FASS kann mit dem Punkt leben, wird aber in den kommenden Wochen einen Gang zulegen müssen.

Ausblick

Weiter geht es am kommenden Wochenende (Samstag, 04.10.25, 19:45 Uhr) beim ESC Dresden. Die Landeshauptstädter haben sich im Sommer verstärkt und werden die Punkte sicher nicht leicht hergeben. Dresden wird übrigens auch der Gegner am 18.10.25 sein, wenn FASS die lang ersehnte Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion feiert.

Statistik

FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Hüfner, Falk; Junge, Kruggel; Levin – Volynec, Kubail, Braun; L. Noack, Fiedler, Licitis; O. Noack, Thielsch, Licitis; Weihrauch.
Tore:
0:1 (32:53) Fiedler PP1, 1:1 (33:51) Kießling;
2:1 (61:23) Sauerwein PP1.
Schiedsrichter: Heinke – Fiedler, Ulrich.
Strafen: Chemnitz 8, FASS 10.
Zuschauer: 521.
Schüsse: 41-23.
Face-off: 22-29.

Foto: Zaide Kielinger

Der Start in eine neue Ära

Nach dem Gewinn der Meisterschaft im Frühjahr haben die Frauen von FASS Berlin diesmal ihr Aufstiegsrecht wahrgenommen und spielen nun in Deutschlands zweithöchster Spielklasse, der DFEL2 Nord. Am heutigen Samstag (27.09.2025) ist der Saisonstart, und alle sind schon aufgeregt.

Der Kölner EC „Die Haie“ kommt am Samstag um 18:30 Uhr ins Paul-Heyse-Stadion, und es wird gleich ein echter Härtetest für den Aufsteiger. Denn im Kader der Haie stehen einige Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung, darunter mit Naemi Bär, Anna Düsberg und Paula Nix auch drei Spielerinnen im Kader, die auch schon in Berlin gespielt haben. Zwei Testspiele haben die Kölnerinnen bestritten. Gegen die U18-Nationalmannschaft der Niederlande wurde mit 6:1 gewonnen, gegen Ligenkonkurrenten Düsseldorfer EG gab es ein 1:7.

Für die Aufsteigerinnen geht es vor allem erst einmal darum, in der Liga anzukommen. Leider gibt es nach diesem Spiel wieder eine längere Pause, das nächste Spiel ist erst für den 01. November angesetzt. Und ausgerechnet gegen eines der Teams, dass in den letzten Jahren immer oben mitgespielt hat, ist auch kein optimaler Start. Aber das Team ist bereit alles zu geben, um ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Kommt also am Samstag ins Paul-Heyse-Stadion und unterstützt das Team.

Den kompletten Spielplan und ausführliche Statistiken gibt unter https://deb-online.live/liga/lev/ehv-nrw/frauen/

Saison 2025/26 bei FASS Berlin: Zurück im Erika-Heß-Eisstadion

Endlich zurück in der Heimat

Das Wichtigste vorweg: FASS Berlin trägt die Saison 2025/26 komplett im Erika-Heß-Eisstadion aus. Mit dem Heimspiel am 18.10.2025 (19:00 Uhr) gegen den ESC Dresden kehrt der Meister in seine Heimat zurück.

Die Untersuchung der Dachkonstruktion brachte ein positives Ergebnis, so dass der zuständige Bezirk Mitte die Öffnung der Halle für den 17.10.2025 bestätigen konnte. Zwar sind die Prüfbescheinigungen noch nicht ausgestellt, doch sollte dies eine Formsache sein.

„Das Erika-Heß-Eisstadion ist unsere Heimat – Fans, Mannschaft und Verein freuen sich riesig auf die Rückkehr. Wir versprechen uns davon einen Schub auf allen Ebenen.“
Peter Wagenfeldt, Sportlicher Leiter


Sportlicher Auftakt mit Hürden

Der Start verlief holprig: Nach der 0:7-Niederlage im Testspiel in Amberg ging auch der Pokalauftakt in Hamburg mit 2:3 verloren.

„Als amtierender Meister haben wir höhere Ansprüche. Aber die personelle Situation war angespannt – jetzt gilt es, Schritt für Schritt in Fahrt zu kommen.“
– Christopher Scholz, Headcoach

Zum Auftakt der Regionalliga Ost wartet gleich ein Kracher: Am 27.09.2025 (18:30 Uhr) geht es zu den Chemnitz Crashers, die ihren ersten Auftritt mit einem 6:1 gegen die Regio-Eisbären eindrucksvoll für sich entschieden haben.


Eine Liga im Gleichschritt

Nach dem Rückzug des ES Weißwasser umfasst die RLO noch sieben Teams, die eine Doppelrunde mit 24 Spielen austragen. Die Top-4 – FASS, Schönheide, Lauterbach und Chemnitz – werden also noch häufiger aufeinandertreffen. Aber auch Tornado Niesky und der ESC Dresden haben ihre Teams deutlich verstärkt.

Die Regionalliga-Eisbären bleiben der große Joker: Wenn Spieler aus U17 und U20 dazustoßen, ist das Team jederzeit für Überraschungen gut.

Ziel für FASS: Platz 1 oder 2 und damit die direkte Halbfinal-Qualifikation.


Blick über den Tellerrand: Der OsWeNo-Pokal

Alexander Hedderich, Christopher Scholz und Peter Wagenfeldt

Parallel zur Liga nimmt FASS am neuen OsWeNo-Pokal teil. In diesem Wettbewerb treffen die besten Teams der Regionalligen Nord, Ost und West aufeinander.

„Der Pokal ist ein wichtiger Baustein, um besser zu verstehen, wie wir im überregionalen Vergleich positioniert sind. Vielleicht entwickelt sich daraus sogar eine reguläre überregionale Runde, wie immer das genau aussieht.“
Peter Wagenfeldt


Der Kader

Der Meisterkader der letzten Saison hat ein neues Gesicht bekommen. Einige Spieler haben den Verein verlassen: Nils Herzog (Black Dragons Erfurt), Lennart Hellwig, Moritz Miguez, Justin Polok (EHC Neuwied), Tim Lendzian (Regio-Eisbären), Ludwig Wild, Patrick Preiß sowie Markus Babinsky, der eine Pause einlegt. Auch Patrick Hoffmann steht nicht mehr als Torhüter zur Verfügung, sondern konzentriert sich voll auf seine Rolle als Co-Trainer.

Diesen Abgängen stehen spannende Neuzugänge gegenüber: Mit Oliver Noack (25, Tölzer Löwen) kommt ein Hochkaräter für den Angriff. In der Defensive verstärken Henry Haase (32, Regio-Eisbären), Bryan Heinicke (21, Saale Bulls Halle) und Tim Junge (25, Adendorfer EC) die Mannschaft. Im Tor ergänzt Marks Slavinskis-Repe (21, Lettland) das Duo Eric Steffen und Sören Thiem.

Damit ist der Kader kleiner als in der Vorsaison, aber nach Ansicht von Headcoach Christopher Scholz „qualitativ hochwertig besetzt“. Eine offene Planstelle im Angriff soll noch geschlossen werden.

„Das kann nur funktionieren, wenn wir von größeren Verletzungen und beruflichen Ausfällen verschont bleiben. In den ersten Wochen war das noch nicht der Fall – aber wir haben das Potenzial, wieder eine sehr starke Saison zu spielen.“
Christopher Scholz


Umfeld und Zuschauer

Mit der Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion soll die Zuschauerzahl wieder steigen. Zuletzt in der Eissporthalle Charlottenburg war eine Stagnation zu verzeichnen.

„Wir haben trotz steigender Kosten bewusst auf Preiserhöhungen bei den Einzeltickets verzichtet. Wir wissen, dass der Weg nach Charlottenburg für viele Fans zu weit war. Im Erika-Heß-Eisstadion wollen wir eine neue Begeisterungswelle auslösen.“
Alexander Hedderich, Geschäftsführer

Ein stabiles Fundament bleibt der Sponsorenpool, der auch 2025/26 wieder gewachsen ist.

„Seriosität und Verlässlichkeit sind bei uns wichtiger als Strohfeuer, das wissen – und verlangen – auch unsere Förderer. Früher wurde FASS im Berliner Eishockey jahrzehntelang eher belächelt als respektiert. Doch wir haben uns zur klaren Nummer 2 in der Hauptstadt entwickelt – und diese Position wollen wir festigen.“
Alexander Hedderich

FASS Berlin trauert um Wolfgang „Bulle“ Rohrbeck

Wir müssen noch einer traurigen Pflicht nachkommen. Vor 14 Tagen ist Wolfgang Rohrbeck, im Berliner Eishockey allen als „Bulle“ bekannt, im Alter von 76 Jahren verstorben.

Rohrbeck gehörte zu den Gründungsvätern des FASS-Eishockeys. 1970 begann er mit einer Gruppe Berliner Jungs regelmäßig auf einer Eisfläche am Europa-Center zu spielen, bevor man sich den TU-Studenten anschloss. Mit großem Einsatz erkämpfte sich „Bulle“ einen Stammplatz in der Verteidigung. Zwischen 1973 und 1988 absolvierte er 14 Oberligaspiele sowie knapp 200 Regionalligaspiele für die Weddinger.

Seine Tankstelle in der Albrechtstraße war über Jahre hinweg Treffpunkt und Abfahrtsort für die zahlreichen Auswärtsfahrten, die FASS zu Zeiten der deutschen Teilung nach Nord- und Westdeutschland unternahm. Nach dem Abstieg gab er 1993/94 noch einmal ein Comeback in der Ersten Mannschaft, die in dieser Saison Vizemeister der Landesliga wurde.

Auch als Nachwuchstrainer engagierte sich Rohrbeck in den 80er- und 90er-Jahren und prägte eine Generation junger Spieler. Bis vor wenigen Jahren war er außerdem bei den FASS-Oldies in Lankwitz aktiv. Bei den Heimspielen von FASS Berlin gehörte „Bulle“ stets zu den vertrauten Gesichtern auf der Tribüne.

FASS Berlin verliert mit ihm eine prägende Persönlichkeit der Vereinsgeschichte. Unsere Gedanken sind bei der Familie von Wolfgang Rohrbeck.

Noch nicht meisterlich

Der Auftakt des Osweno-Pokals ging für FASS Berlin gründlich schief. Bei den Crocodiles Hamburg unterlagen die Berliner nach durchwachsener Leistung mit 3:2 (1:0, 1:0 1:2). Nach diesem Fehlstart rückt die angestrebte Halbfinalqualifikation erstmal in weite Ferne.

Headcoach Christopher Scholz konnte erneut nicht auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. Im Vergleich zur Vorwoche fehlten Daniel Volynec, David Levin und Dean Flemming. Dafür waren Benjamin Hüfner, Felix Braun, Dennis Thielsch und Luis Noack dabei, so dass zumindest 14+2 Akteure dabei waren. Im Tor stand Marks Slavinskis-Repe.

Das erste Drittel verlief vor 907 Zuschauerinnen und Zuschauern weitgehend ausgeglichen, wobei die Hamburger wacher wirkten. Der starke Savchenko schloss einen Angriff mit einem schönen Schuss in den Winkel ab (10.), was den Unterschied machte.

Das zweite Drittel ging klar an die Crocodiles, und FASS konnte sich beim Goalie bedanken, dass man nicht deutlicher in Rückstand geriet. Die Berliner ließen zu viele Turnover zu und waren in den Rückwärtsbewegung zu langsam. Weil aber nur Kriz (25.) ins Tor traf, war das Spiel nach 40 Minuten noch nicht entschieden.

Erst in den letzten 20 Minuten besannen sich die Berliner auf ihre spielerischen Fähigkeiten und ließen mehr Siegeswillen erkennen. Belohnt wurde das höhere Engagement durch den Anschlusstreffer, den Nico Jentzsch dem verdutzten Lindroos flach durch die Beine schob (45.). In der Folge prägten einige Strafzeiten das Spiel, was die Gastgeber zunächst zum 3:1 durch Savchenko (53.) nutzten. Als der Hamburger Kriz knapp vier Minuten vor dem Ende eine große Strafe kassierte, witterte FASS noch einmal Morgenluft. Scholz zog den starken Goalie Slavinskis-Repe zugunsten eines sechsten Angreifers, und man schnürte die Gastgeber in ihrem Drittel ein. Lohn war das 3:2 durch einen beherzten Schuss von Gregor Kubail (59.), doch danach lief die Uhr erbarmungslos herunter.

Insgesamt war der Sieg der Crocodiles verdient, und FASS wird eine Leistungssteigerung benötigen, um am kommenden Samstag (27.09.25) zum Auftakt der Regionalliga Ost bei den Chemnitz Crashers zu bestehen.

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Junge, Falk; Miethke, Kruggel; Heinicke, Hüfner – Noack, Kubail, Braun; Jentzsch, Fiedler, Thielsch; Weihrauch, Licitis.
Tore:
1:0 (09:28) Savchenko;
2:0 (24:29) Kriz;
2:1 (44:31) Jentzsch (Thielsch, Fiedler), 3:1 (52:59) Savchenko PP1, 3:2 (58:44) Kubail (Hüfner, Fiedler) PP1.
Schiedsrichter: Froh, Bergas – Wilde, Gebauer.
Strafen: Hamburg 13, FASS 8.
Zuschauer: 907.
Schüsse: 32-24.
Face-off: 27-34.

Foto: Zaide Kielinger

Pflichtspielauftakt in Hamburg: FASS startet in den OsWeNo-Pokal

Endlich geht’s los: Am Sonntag, 21.09.2025, um 17:00 Uhr bestreitet FASS Berlin sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison. Im Eisland Farmsen wartet mit den Crocodiles Hamburg gleich ein starker Gegner – Auftakt im neu geschaffenen OsWeNo-Pokal.

Die Generalprobe verlief durchwachsen: Während FASS den einzigen Test in Amberg verlor, setzten sich die Crocodiles gleich zweimal gegen unseren Lokalrivalen aus Hohenschönhausen durch. Ein Fingerzeig, dass die Hamburger topvorbereitet in die Partie gehen.

Personell sieht es für Headcoach Christopher Scholz etwas besser aus als in der Vorwoche, auch wenn weiter auf wichtige Spieler verzichtet werden muss.

In der Pokalgruppe mit Hamburg und den Beach Devils Timmendorf spielt jedes Team ein Hin- und Rückspiel. Vier Partien, die über den Einzug ins Halbfinale entscheiden. Das Ziel ist klar: Wir wollen uns durchsetzen und das Halbfinale erreichen.

Ein ausführlicher Saison-Ausblick folgt in der kommenden Woche – dann hoffentlich auch mit Klarheit, wann wir endlich wieder im Erika-Heß-Eisstadion spielen können.

Foto: Zaide Kielinger

Klare Testspielniederlage beim Bayernligisten

Mit einer klaren 7:0 (3:0, 1:0, 3:0)-Niederlage im Gepäck kehrt FASS aus Amberg zurück. Im einzigen Testspiel der Berliner erwies sich der Bayernligist als bessere Mannschaft, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel.

Headcoach Christopher Scholz standen lediglich 13+2 Akteure zur Verfügung. Das Team zeigte einige gefällige Aktionen, blieb aber vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Die Neuzugänge hinterließen einen guten Eindruck. Goalie Marks Slavinskis-Repe verzeichnete einige gute Paraden und strahlte Sicherheit aus, bis er zur Mitte des Spiels absprachegemäß für Eric Steffen Platz machte. Bryan Heinicke zeigte, dass er spielerisch und läuferisch eine Verstärkung für den amtierenden Meister werden kann. Auch Tim Junge fügte sich nahtlos ins Team ein.

Beim Pflichtspielauftakt am kommenden Wochenende bei den Crocodiles Hamburg (Sonntag, 21.09.25, 17:00 Uhr) werden die Nordberliner ein anderes Gesicht zeigen müssen, will man im Pokal einen Fehlstart vermeiden. Die personelle Situation sieht bis dahin hoffentlich besser aus.


Statistik

FASS: Slavinskis-Repe, ab 33. Steffen – Junge, Falk; Kruggel, Heinicke – Miethke, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Flemming; Levin, Licitis, Weihrauch.
Tore: 1:0 (11:52) Walkom PP1, 2:0 (14:16) Preßl, 3:0 (14:31) Tom Berlin; 4:0 (33:46) Rolsing; 5:0 (48:47) Eder, 6:0 (48:57) Gardiner, 7:0 (59:38) Rolsing.
Schiedsrichter: Zwingel.
Strafen: Amberg 12, FASS 18.
Zuschauer: 453.

Foto: Zaide Kielinger

Einziger Test vor der Saison: FASS reist nach Amberg

Ein einziger Test – mehr Zeit bleibt nicht: Am Sonntag, 14.09.2025 (17:00 Uhr) tritt FASS Berlin beim ERSC Amberg an. Nach gerade einmal dreieinhalb Trainingswochen wartet mit dem ambitionierten Bayernligisten eine echte Standortbestimmung.


Kurze Vorbereitung – klare Gründe

Die knappe Vorbereitung hat zwei Hauptursachen: Zum einen bleibt das Erika-Heß-Eisstadion weiterhin geschlossen, wodurch die Eiszeiten in Berlin stark eingeschränkt sind und keine Testspiele möglich waren. Zum anderen startet für FASS bereits am darauffolgenden Sonntag (21.09., 17:00 Uhr) der neue OsWeNo-Pokal mit dem Auswärtsspiel bei den Crocodiles Hamburg.


Personal: Debüts und Ausfälle

Headcoach Christopher Scholz muss die Fahrt nach Bayern ohne mehrere Leistungsträger antreten. Dafür feiern gleich drei Neuzugänge ihr Debüt im rot-schwarz-weißen Trikot: Marks Slavinskis-Repe (Tor), Tim Junge und Bryan Heinicke (beide Verteidigung). Angreifer Oliver Noack wird hingegen noch nicht mitwirken.


Media-Day: Teamfotos online

Die neuen Teamfotos sind ab sofort auf unserer Website zu sehen. Entstanden sind sie beim Media-Day in der Eissporthalle Charlottenburg, wo der Regionalliga-Meister aktuell trainiert. Der ganze Verein fiebert dem Wechsel ins Erika-Heß-Eisstadion entgegen, der hoffentlich im Oktober gelingt – dann wird es auch ein neues Mannschaftsfoto geben.


Saisontickets & erstes Heimspiel

Der Verkauf der Saisontickets läuft im neuen FASS-Onlineshop. Abgesehen von den zusätzlichen Spielen im OsWeNo-Pokal bleiben die Preise stabil. Ziel ist erneut ein Verkaufsrekord – also seid dabei!

Das erste Heimspiel steht am 18. Oktober 2025 gegen den ESC Dresden auf dem Plan. Gespielt wird voraussichtlich in der Eissporthalle Charlottenburg.


FASS Frauen vor historischer Saison

Die FASS Frauen stehen vor einer ganz besonderen Saison – sie sind aufgestiegen in die DFEL2 Nord. FASS in der zweiten Liga – das hat es noch nicht gegeben.


Mit 26 Spielerinnen in die neue Saison – ein Mix aus Talent und Erfahrung

Endlich geht es wieder los: Mit Beginn der neuen Spielzeit startet auch unser Team in ein spannendes Kapitel. Cheftrainerin Vanessa Wartha-Gasde hat es geschafft, den Großteil des Kaders zusammenzuhalten und damit eine starke Basis aus der vergangenen Saison zu sichern.

Lediglich zwei Abgänge sind zu verzeichnen. Helena Barz zieht es studienbedingt nach Mannheim, und Agnes Poßner legt den Fokus vorerst auf ihren Beruf. Wir wünschen beiden für ihren weiteren Weg viel Glück und Erfolg – auf wie neben dem Eis.

Dem gegenüber steht eine ganze Reihe an Neuzugängen, die frischen Wind ins Team bringen. Im Tor wird uns künftig Mia Warluks (per Doppellizenz von den Rostock Piranhas) verstärken. Mit Mia Wittke und Greta Puckhaber stoßen zwei junge Spielerinnen hinzu. Von den Adlern kommt Marlene Schmalzl, und auch Aleksandra Wisniewska läuft nun fest für uns auf, nachdem sie bereits in den vergangenen Jahren per Doppellizenz Teil der Mannschaft war. Besonders erfreulich ist zudem die Rückkehr von Melanie Wartha, die sich doch nicht ganz vom Eishockeysport trennen konnte, sowie von Joyce König, die nach ihrer Zeit in der Bundesliga wieder zum Sport zurückkehrt und ins nun in der DFEL2 Nord unterstützt.

Damit wächst der Kader auf 26 Spielerinnen an. Er vereint eine spannende Mischung aus jungen Talenten und erfahrener Routine – ein Zusammenspiel, das in der neuen Saison für viel Energie und Weiterentwicklung sorgen dürfte.

Mit Blick auf die neue Liga wird es besonders spannend, zu sehen, wie sich unser Team behauptet. Die Aufgaben werden nicht kleiner, das Niveau steigt – und genau das ist die Herausforderung, die wir annehmen. Für die Trainerin wie auch für die Spielerinnen gilt: Wir wollen nicht nur sportlich überzeugen, sondern auch zeigen, dass Charakter und Teamgeist mindestens genauso wichtig sind wie Talent.


Spielplan zur DFEL2 Nord veröffentlicht

Die Voraussetzungen sind geschaffen, die Motivation ist groß – nun kann die Saison beginnen. Wir freuen uns auf viele intensive Spiele, neue Erfahrungen und darauf, gemeinsam als Team weiterzuwachsen. Der Spielplan zur DFEL2 Nord wurde veröffentlicht und so können auch die Fans der FASS-Frauen für die Saison planen.

Zunächst noch zum Teilnehmerfeld, hier gab es ja irreführende Meldungen. Teilnehmer sind neben FASS der EC Bergisch Land, die SpG ERV Dinslaken/Herner EV, die Düsseldorfer EG, Titelverteidiger EC Hannover Indians, der Kölner EC „Die Haie“ und die Cold Play Sharks Mechelen aus Belgien.

Los geht es für FASS mit einem Heimspiel, am 27. September, dann kommt um 18:30 Uhr der Kölner EC „Die Haie“ ins Paul-Heyse-Stadion. Mit Ausnahme des letzten Heimspiels am 21.03.2026 gegen den EC Bergisch Land, mit dem die Saison der DFEL2 Nord auch endet, sind auch die weiteren Heimspiele vorläufig im Paul-Heyse-Stadion angesetzt. Aber natürlich wird eine Verlegung ins Erika-Heß-Eisstadion erfolgen, wenn dieses wie erwartet öffnet. Das erste Auswärtsspiel findet in Belgien statt, am 01.11. wird um 16:15 Uhr bei den Cold Play Sharks Mechelen um Punkte gespielt.

Nun können also alle planen und die Vorfreude auf dieses neue Abenteuer steigt weiter.

Den kompletten Spielplan und ausführliche Statistiken gibt unter https://ehv-nrw.de/leagues/league/dam/dfe/51/


Der Kader im Überblick

Tor

#22 Leuta Naumann, #31 Nancy Mah, #— Mia Warluks

Verteidigung

#5 Aleksandra Wisniewska, #6 Aimee Klement (DL), #13 Aaliyah Sarauer, #17 Elena Dey (DL), #19 Joyce König, #25 Pia Herm, #26 Caitli t’Sas, #28 Lisa Idschok, #44 Lena Noske, #50 Marlene Schmalzl, #87 Melanie Wartha

Sturm

#2 Joanne Seifert, #7 Sarah Schneider, 8— Mia Wittke, #9 Pauline Gruchot, #10 Evi Perabo, #11 Sarah Wyrwas, 16— Greta Puckhaber, #18 Chiara Englisch-Leonhardt, #21 Maria Reyher, #27 Freia Rathsack