Es ist geschafft: FASS Berlin ist dem Ziel Titelverteidigung einen weiteren Schritt näher gekommen, denn auch im dritten Spiel gegen die Luchse Lauterbach setzten sich die Nordberliner mit 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) durch. Damit endet die Halbfinalserie mit einem 3:0-Sweep.
Die ersten beiden Halbfinalspiele verliefen sehr spannend, und da es für Lauterbach um alles ging, durfte einiges erwartet werden. FASS ging mit 20 Feldspielern und Eric Steffen als Starttorhüter in diese Partie, Lauterbach war mit 15 Feldspielern angereist und startete mit Benjamin Dirksen im Tor.
Das Spiel
Die Partie nahm gleich Fahrt auf, nach 20 Sekunden landete ein Schuss von FASS am Pfosten und im Gegenzug kamen die Luchse zu mehreren Schüssen. FASS gewann dann die Oberhand und ging nach sechs Minuten in Führung. Gregor Kubail fälschte einen Schuss von Henry Haase ab und es stand 1:0. Die Weddinger drückten weiter, von den Luchsen kamen immer wieder gefährliche Gegenangriffe. Drei Minuten vor der Pause konnte FASS die erste Strafe des Spiels zum 2:0 nutzen. Nico Jentzsch schloss eine schöne Kombination mit einem unhaltbaren Schuss ab und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Lauterbach versuchte im zweiten Drittel vergeblich zum Anschlusstreffer zu kommen, sie konnten ihre Chancen einfach nicht nutzen. FASS kam nach 28 Minuten zum 3:0 und damit dem Finale ein Stück näher – Dennis Thielsch war mit einem Nachschuss Erfolg. Nach 33 Minuten jubelten die Berliner erneut, aber der Treffer wurde wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Drei Minuten später fiel doch noch das 4:0. In Unterzahl war Moritz Miguez nach einem Alleingang erfolgreich, was bereits sein fünfter „Shortie“ in der laufenden Saison war. So stand es auch zur Pause, und damit war das Spiel schon so gut wie entschieden.
Zum letzten Drittel tauschten die Luchse den Torhüter, Benjamin Vavrena übernahm nun. Am Spielverlauf änderte sich nichts. FASS hatte mehr vom Spiel, Lauterbach versuchte das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Beide ließen einiges liegen, ehe Henry Haase 178 Sekunden vor dem Ende das 5:0 erzielte. Es blieb der letzte Treffer des Spiels, und so schafft FASS den glatten Einzug ins Finale. Eric Steffen feierte den Finaleinzug vor 462 Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem Shutout.
Der Ausblick
Damit steht FASS im Finale und hat die Chance, den dritten Titel in Folge zu holen. Der Gegner wird noch zwischen Schönheide und Chemnitz ermittelt, wobei die Wölfe mit 2:0 führen. Das erste Heimspiel von FASS findet am 15. März um 15:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion statt.
Statistik
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Kruggel, Hüfner; Falk, Miethke; Heinicke, Haase; Licitis, Berlin – Balzer, Miguez, O. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, L. Noack, Flemming.
Tore:
1:0 (05:16) Kubail (Haase, Volynec), 2:0 (16:52) Jentzsch (Fiedler, Kubail) PP1;
3:0 (27:05) Thielsch (Fiedler, Jentzsch), 4:0 (35:36) Miguez (L. Noack, Kruggel) SH1;
5:0 (57:02) Haase (Kubail, Volynec).
Schiedsrichter: Hecker, Metzkow – Hermann, Niedermeyer.
Strafen: FASS 6 (0/2/4), Lauterbach 8 (2/0/6)
Zuschauer: 462.
Foto: Philipp Knop