Auf Auswärtssieg folgt erste Heimniederlage

FASS Berlin findet in der Saison 2026/27 nicht seinen Rhythmus. Auf den ersten Auswärtssieg am Freitag in Hamburg folgte am Sonntagnachmittag eine 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)-Niederlage gegen die Luchse Lauterbach. Im OsWeNo-Pokal haben die Gastgeber damit – anders als der erfolgreiche Gegner – keine Chance mehr auf das Erreichen des Halbfinales.

Das Spiel

FASS musste im Vergleich zum Freitagsspiel auf Oliver Noack, Daniel Volynec (beide angeschlagen) und Aleksej Abramov (gesperrt) verzichten. Dafür war Dennis Thielsch wieder mit von der Partie. Im Tor stand diesmal Eric Steffen. Aaron Beslé half wie schon am Freitag in der dezimierten Verteidigung aus.

Die Luchse zeigten von Beginn an, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Aus einer stabilen Defensive trugen sie gefährliche Angriffe vor und hatten im Abschluss eine hohe Schussqualität. In der 11. Minute setzen sich die Gäste im Berliner Drittel fest und belohnten sich durch einen Schuss von Julius Kranz aus kurzer Distanz zum 0:1. FASS blieb aber dran und kam durch einen Blueliner von Aaron Beslé, der durch Freund und Feind segelte, zum Ausgleich (18.). So ging es mit einem etwas schmeichelhaften Unentschieden in die Pause.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die 246 Zuschauerinnen und Zuschauer – darunter eine starke Delegation der befreundeten Berlin Adler (Football) – ein gutklassiges Duell mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste. Walser brachte die Osthessen mit einem platzierten Handgelenkschuss wieder in Front (24.). Doch Felix Braun konnte erneut für FASS ausgleichen, als er in einer unübersichtlichen Situation am schnellsten schaltete und Vavrena im Gästetor am kurzen Pfosten überwand.

Im Schlussdrittel schien es zunächst, als würde sich das Spiel zugunsten der Nordberliner neigen, die jetzt griffiger waren und Chancen erarbeiteten. Doch es schlug auf der anderen Seite ein. Lottonen traf in der 49. Minute von halbrechts, kurz bevor eine Strafe gegen die Gastgaber abgelaufen war. FASS rannte jetzt an, ohne sich gegen geschickt verteidigende Luchse zu vielen großen Chancen zu kommen. Wie schon in Hamburg zog Headcoach Patrick Pohl seinen Goalie schon zwei Minuten vor der Sirene. Diesmal klappte es aber nicht mit dem Ausgleich; Hammond konnte in der 59. Minute mit der Scheibe ins leere Berliner Tor spazieren.

Ausblick

Lauterbach feierte seinen ersten Sieg in Berlin nach neun Niederlagen in der Regionalliga Ost in den letzten drei Jahren – und das völlig verdient. Ohne diese Leistung zu schmälern, war Patrick Pohl in der anschließenden Pressekonferenz unzufrieden mit der Performance seines Teams.

Am kommenden Wochenende gegen die Salzgitter Icefighters (08.11.26, 15:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion) muss eine Leistungssteigerung gelingen, um in der Meisterschaft den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Statistik

FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Licitis, Bisliouk; Kruggel, Beslé; Falk, Miethke – Thielsch, Kubail, Braun; Weihrauch, Miguez, Deichmann; Balzer, Fiedler, Jentzsch.
Tore:
0:1 (10:32) J. Kranz, 1:1 (17:13) Beslé (Miguez, Deichmann);
1:2 (23:02) Welser, 2:2 (28:17) Braun (Thielsch);
2:3 (48:11) Lottonen PP1, 2:4 (58:06) Hammond ENG.
Schiedsrichter: Salewski – Betnerowicz, Niedermeyer.
Strafen: FASS 10, Luchse 14.
Zuschauer: 246.

Foto: Philipp Knop

FASS Berlin
Author: FASS Berlin

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