Zuhause bleibt FASS Berlin eine Macht. Gegen Tornado Niesky gewann die Mannschaft von Headcoach Patrick Pohl mit 8:2 (1:1, 6:0, 1:1). Ausschlaggebend war das Mitteldrittel, in dem die Berliner ihren Gegner phasenweise überrollten.
Das Spiel
Gleich zu Beginn gab es eine kalte Dusche für die Berliner, als man vor dem eigenen Tor die Scheibe vertändelte und Thau nach elf Sekunden zum 0:1 einschob. FASS brauchte einige Minuten, um sich von dem Rückschlag zu erholen, übernahm dann aber das Kommando und erspielte sich einige Chancen. In der 16. Minute staubte Dennis Thielsch nach einem Schuss von Alessandro Falk ab und traf zum 1:1. Weil Niesky insbesondere mit seinem ersten Block gefährlich blieb, war dies nach 20 Minuten ein leistungsgerechtes Ergebnis.
Im zweiten Abschnitt war es FASS, die schon im ersten Wechsel trafen. Daniel Volynec fälschte einen Schuss von Artem Bisliouk zum 2:1 ab. Es folgte ein Offensivwirbel der Nordberliner, dem die Lausitzer nichts entgegenzusetzen hatten. Besonders die neuformierte Angriffsreihe mit Gregor Kubail, Oliver Noack und Felix Braun sprühte vor Spielfreude und erzielte drei Treffer. Dazwischen streute Daniel Volynec ein blitzsauberes Tor in Überzahl ein. Den sechsten Treffer erzielte Oliver Noack in Unterzahl, nachdem Tjalf Deichmann die Scheibe im gegnerischen Drittel erkämpft hatte. Die 220 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten ihre helle Freude an der Darbietung ihres Teams.
Das Spiel flachte im Schlussabschnitt wieder etwas ab. Erneut Thau sendete mit dem 7:2 noch einmal ein Nieskyer Lebenszeichen (47.), und FASS setzte den Schlusspunkt mit einem Schuss von Alessandro Falk, den Aaron Beslé zum 8:2 abfälschte.
Ausblick
In der Pressekonferenz machte Headcoach Patrick Pohl deutlich, dass er von seiner Mannschaft mehr erwartet, als insbesondere in den letzten Auswärtsspielen geleistet wurde. Der Mittelabschnitt gegen Niesky zeigte aber erneut das Potenzial der Truppe.
Am kommenden Wochenende geht es mit zwei Spielen im OsWeNo-Pokal weiter. Zunächst gibt es am Freitagabend (30.10.26, 20:00 Uhr) bei den Crocodiles Hamburg ein Wiedersehen mit Ex-Coach Christopher Scholz, bevor am Sonntag (01.11.26, 15:00 Uhr) die Luchse Lauterbach im Erika-Heß-Eisstadion erwartet werden. Die Osthessen waren ja in den vergangenen Jahren ein gern gesehener Gast in der Regionalliga Ost, und so freuen wir uns, die Luchse wieder in Berlin zu begrüßen.
Statistik
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Bisliouk, Licitis; Heinicke, Kruggel; Falk, Miethke – Noack, Kubail, Braun; Volynec, Thielsch, Deichmann; Balzer, Fiedler, Jentzsch; Weihrauch, Beslé, Abramov.
Tore:
0:1 (00:11) Thau, 1:1 (15:13) Thielsch (Falk, Volynec);
2:1 (20:22) Volynec (Bisliouk, Thielsch), 3:1 (21:19) Braun (Noack, Kubail), 4:1 (25:10) Braun (Noack), 5:1 (30:10) Volynec (Thielsch, Steffen) PP1, 6:1 (31:29) Kubail (Noack, Licitis), 7:1 (37:08) Noack (Deichmann) SH1;
7:2 (46:58) Thau, 8:2 (51:30) Beslé (Falk, Volynec).
Schiedsrichter: Metzkow, Schütz – Gläser, Niedermeyer.
Strafen: FASS 8, Niesky 14.
Zuschauer: 220.
Foto: Philipp Knop