Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Tabellenführer zum Jahreswechsel

FASS Berlin beendet das Jahr 2025 als Tabellenführer der Regionalliga Ost. Im letzten Spiel des Jahres setzten sich die Nordberliner mit 0:7 (0:1, 0:4, 0:2) bei Tornado Niesky durch.

FASS war mit 16 + 2 Akteuren in die Lausitz gereist. Die Gastgeber hatten sich nach ihrem klaren Aufwärtstrend in den letzten Spiel erkennbar viel vorgenommen. 652 Zuschauerinnen und Zuschauer gaben der Partie einen würdigen Rahmen; auch gut 20 Berliner Fans hatten den Weg ins Nieskyer Waldstadion gefunden.

Das Spiel

Im ersten Drittel waren beide Teams um eine stabile Defensive bemüht, und in einem recht ausgeglichenen Spiel gab es nur wenige klare Torchancen. So traf nur FASS nach einem gewonnenen Bully durch einen Blueliner von Henry Haase (14.).

Der zweite Abschnitt sah ein Berliner Team, welches mehr Druck auf das gegnerische Tor erzeugte. Nach einer tollen Kombination schloss Roberts Licitis zum 0:2 ab (27.), und nur zwei Minuten später ließ Morawitz einen Distanzschuss von Nico Jentzsch durchrutschen. Die Entscheidung fiel in der 35. Minute, als nacheinander Oliver Noack, Niklas Weihrauch und Ben Balzer zum Abschluss kamen – und der dritte Schuss endlich im Netz zappelte. Bei dem ein und anderen Nieskyer brannten hiernach etwas die Sicherungen durch; weil sich die Berliner aber wehrten, gab es zahlreiche Strafen auf beiden Seiten. Daniel Volynec erzielte noch in Überzahl das 0:5 (38.), dann konnten sich die Gemüter etwas beruhigen.

Auch im Schlussabschnitt blieb die Strafbank gut besucht. FASS schlug noch einmal durch Ben Balzer in der Powerplay-Formation zu (53.), wobei die Strafe gegen Niesky gerade abgelaufen war. Den Schlusspunkt setzt nach einem Traumpass von Benjamin Hüfner der überragende Nico Jentzsch (56.), der an diesem Abend an fünf Toren beteiligt war. Hinten freute sich Marks Slavinskis-Repe über seinen ersten Shut-out im FASS-Trikot.

Ausblick

Gleich das erste Wochenende im neuen Jahr wird eine echte Belastungsprobe für den Tabellenführer. Am Samstag (03.01.26) geht es zu den Chemnitz Crashers, bevor am Sonntag (04.01.26, 16:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) die Luchse Lauterbach in die Hauptstadt kommen. In der Woche danach steigt das erste FASS WinterGame. Am Sonntag, 11.01.26 empfangen wir um 14:00 Uhr die Chemnitz Crashers – im Eisstadion Neukölln!

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Haase, Miethke; Hüfner, Falk; Kruggel, Junge – Licitis, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Thielsch, L. Noack; Flemming, O. Noack, Balzer, Weihrauch.
Tore:
0:1 (13:43) Haase (Fiedler);
0:2 (26:32) Licitis (Jentzsch, Fiedler), 0:3 (28:54) Jentzsch (Junge, Slavinskis-Repe), 0:4 (34:45) Balzer (Weihrauch, O. Noack), 0:5 (37:20) Volynec (Fiedler, Jentzsch) PP1;
0:6 (52:55) Balzer (Volynec, Jentzsch), 0:7 (55:49) Jentzsch (Hüfner, Fiedler).
Schiedsrichter: Mirle – Konietzky, Georgi.
Strafen: Niesky 28 + Spd (L. Riedel), FASS 21 + Spd (Licitis).
Zuschauer: 652.
Schüsse: 31-47.
Face-off: 24-43.

Foto: Zaide Kielinger

FASS greift in Niesky nach Tabellenführung

Nach dem Aus im Pokal richtet sich der Fokus wieder voll auf die Liga.
Am Samstag, 27.12.2025 (18:30 Uhr) tritt FASS Berlin auswärts bei Tornado Niesky an – mit einer klaren Perspektive: Ein Sieg bringt FASS an die Tabellenspitze, vorbei an den Schönheider Wölfen.

Kurze Bank – große Unterstützung gefragt

Personell muss FASS einige Ausfälle verkraften. Umso wichtiger ist der Rückhalt von den Rängen.
Fans können im Mannschaftsbus mitfahren:

  • Preis: 25 € (inkl. Eintrittskarte)

  • Abfahrt: 13:00 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion

Serie vs. Formkurve

Die jüngste Bilanz spricht für FASS: Seit Januar 2024 neun Siege in Folge gegen Tornado.
Gleichzeitig ist Vorsicht geboten. Niesky befindet sich klar im Aufwind:

  • Das letzte Heimspiel gewann FASS glücklich mit 5:3.

  • Am Folgetag holte Tornado einen Sieg gegen die Regio-Eisbären.

Fazit

Topchance auf Platz 1 – aber kein Selbstläufer. Kompakt auftreten, Details entscheiden, Fans als Faktor.

👉 Jetzt mitfahren und das Team pushen!

Wer nicht dabei sein kann, kann hier den Liveticker verfolgen.

Foto: Philipp Knop

OsWeNo-Pokal endet mit Schlappe

Mit einer empfindlichen 7:1 (2:0, 3:1, 2:0)-Niederlage bei den Beach Devils Timmendorfer Strand schließt FASS Berlin den diesjährigen OsWeNo-Pokal ab. Als Meister der Regionalliga Ost musste man lernen, dass der Weg zur echten Regionalliga-Spitze noch weit ist. 

Das Spiel

FASS war zwar mit vier kompletten Sturmreihen an die Ostsee gereist, jedoch musste Headcoach Christopher Scholz mit lediglich vier Defendern auskommen. Dies funktionierte im ersten Drittel auch recht gut, denn die 841 Zuschauerinnen und Zuschauer (darunter etwa ein Dutzend Fans der Berliner) sahen ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Den Unterschied machte die individuelle Klasse der Beach Devils im Abschluss, womit sie Marks Slavinskis-Repe zweimal das Nachsehen gaben.

Im zweiten Drittel neigte sich das Geschehen deutlicher zugunsten der Gastgeber, die mit sehr gefälligen Kombinationen immer wieder zu guten Chancen kamen. Immerhin gelang Ben Balzer nach gutem Zuspiel von Roberts Licitis der Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 – der erste Treffer des Neuzugangs im FASS-Trikot. Nach 40 Minuten stand trotzdem ein 5:1 auf der Anzeigetafel.

Im Schlussabschnitt spielte sich die Berliner zahlreiche Gelegenheiten heraus, kamen aber am starken Nousiainen im Timmendorfer Tor nicht vorbei. Weil der Nordvertreter es auf der anderen Seite besser machte, musste FASS letztlich ein 7:1 akzeptieren – sicherlich etwas zu hoch, aber in jedem Fall hochverdient.

Ausblick

Für beide Teams endet damit der OsWeNo-Pokal in der Gruppenphase; das hatte schon vor der Begegnung festgestanden. Die Konzentration von FASS Berlin richtet sich nun ganz auf die Titelverteidigung in der Regionalliga Ost. Hier geht es am 27. Dezember bei Tornado Niesky weiter. Mit einem Sieg kann FASS das Jahresende als Tabellenführer feiern. Für unsere Fans gibt es die Chance, im Doppeldeckerbus mit der Mannschaft in die Lausitz zu reisen.

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Thiem) – Miethke, Falk; Junge, Kruggel – Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Miguez, Braun; Licitis, O. Noack, Balzer; Weihrauch, Belimenko, Flemming.
Tore:
1:0 (06:38) Petretic, 2:0 (19:40) Mennear;
3:0 (25:56) Kivell, 4:0 (28:13) Mennear, 4:1 (29:22) Balzer (Licitis, O. Noack), 5:1 (37:22) Habel PP1;
6:1 (48:51) Hofmann, 7:1 (57:49) Lavoie.
Schiedsrichter: Nielsen – Froh, Warias.
Strafen: Timmendorf 4, FASS 4.
Zuschauer: 841.
Schüsse: 39-31.
Face-off: 39-28.

Foto: Zaide Kielinger

Erleichterung nach Zitterpartie

FASS Berlin verabschiedet sich von der temporären Eisfläche mit einem 5:3 (1:0, 2:2, 2:1)-Erfolg gegen Tornado Niesky. Damit bleiben die Berliner dem Tabellenführer aus Schönheide eng auf den Fersen und können in einer Woche mit einem Sieg in Niesky die Tabellenführung in der Regionalliga Ost erobern.

Das Spiel

Niesky war mit drei starken Reihen angereist und spielte zu keinem Zeitpunkt wie ein Tabellenschlusslicht. Mit Handrick im Tor hatte das Team den notwendigen Rückhalt, um die favorisierten Berliner über 60 Minuten zu fordern.

Die ersten Minuten gehörten allerdings klar FASS, und Felix Braun schloss eine schöne Kombination zum 1:0 ab. Danach erspielte sich das Team von Headcoach Christopher Scholz nur wenige Gelegenheiten, weil Tornado die Räume geschickt eng machte. Noch hielt allerdings die eigene Defensive, und man nahm die knappe Führung mit in die Kabine.

Im zweiten Drittel setzte Niesky seine Gegenstöße erfolgreicher und kam durch Domula (23.) und Rogenz (29.) zweimal zum Ausgleich. Die Nordberliner spielten nicht sehr gut, konnten aber immerhin durch Kapitän Tom Fiedler und Daniel Volynec jeweils zurückschlagen. Mit einer schmeichelhaften Führung ging es also ins Schlussdrittel.

Und da zeigten die Lausitzer endgültig, dass sie Punkte mit nach Hause nehmen wollen. Brill (46.) überwand FASS-Keeper Sören Thiem zum dritten Mal, und spätestens jetzt war es eine Zitterpartie für FASS. Aber man konnte sich auf das Powerplay verlassen: Die Scheibe lief gut, Nico Jentzsch zog mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie ab – und ließ die knapp 300 Zuschauerinnen und Zuschauer erleichtert jubeln. Aber die Partie noch nicht gelaufen. Niesky drängte in Überzahl auf den Ausgleich, und in den beiden Schlussminuten versuchte man es mit sechs Feldspielern. FASS wankte, hielt aber dem Druck stand und traf (im dritten Anlauf) vier Sekunden vor dem Ende durch Oliver Noack zum 5:3.

Ausblick

Bereits am Sonntagmorgen geht FASS wieder auf Reisen. Bei den Beach Devils vom Timmendorfer Strand geht es darum, die Ehre der Regionalliga Ost zu wahren, denn die Vertreter unserer Liga haben sich im OsWeNo-Pokal bislang nicht als wettbewerbsfähig erwiesen.

Am kommenden Samstag (27.12.25) kämpfen die Berliner dann um die Tabellenführung. Hier können die Fans im Doppeldeckerbus dabei sein.

Im neuen Jahr heißt es erstmal, auf die Fertigstellung der neuen Eisanlage im Erika-Heß-Eisstadion zu warten. Die beiden ersten Heimspiele finden „auswärts“ statt: Am 04.01.26 (16:00 Uhr) in der Eissporthalle Charlottenburg gegen die Luchse Lauterbach und am 11.01.26 um 14:00 Uhr im ersten FASS WinterGame im Eisstadion Neukölln gegen die Chemnitz Crashers.

Statistik

FASS: Thiem (Slavinskis-Repe) – Junge, Kruggel; Falk, Licitis; Heinicke, Miethke – Balzer, Thielsch, O. Noack; Volynec, Miguez, Braun; L. Noack, Fiedler, Jentzsch; Weihrauch, Flemming.
Tore:
1:0 (04:33) Braun (Miguez, Volynec);
1:1 (22:45) Domula, 2:1 (24:53) Fiedler (Miethke, L. Noack), 2:2 (28:12) Rogenz, 3:2 (30:37) Volynec (Miguez, Braun);
3:3 (45:55) Brill, 4:3 (49:40) Jentzsch (Falk, Volynec) PP1, 5:3 (59:56) O. Noack ENG.
Schiedsrichter: Metzkow – Höhn, Krüger.
Strafen: FASS 4, Niesky 6.
Zuschauer: 287.
Schüsse: 34-28.
Face-off: 32-27.

Foto: Philipp Knop

Neuzugang Ben Balzer – letztes Spiel auf temporärer Eisfläche

FASS Berlin verstärkt die Offensive:
Mit Ben Balzer wechselt ein Spieler der Regio-Eisbären von Hohenschönhausen in den Wedding.
Der 25-jährige Angreifer sammelte in 15 Saisonspielen 13 Scorerpunkte und gilt als zuverlässiger, mannschaftsdienlicher Arbeiter.

Balzer wird bei FASS die Rückennummer 97 tragen.
Wir hoffen, dass er am kommenden Wochenende bereits spielberechtigt sein wird.

Präsentiert von trainings2core

Der Wechsel wird unterstützt von unserem Partner trainings2core – die Experten für Self Leadership sind seit 2024 Förderer von FASS Berlin.


Morgen: letztes Spiel auf der temporären Eisfläche

Samstag, 20.12.25 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion
FASS vs. Tornado Niesky

Für FASS, für den Bezirk, für alle Berliner Eissportler war die provisorische NHL-Fläche eine wichtige Überbrückung. Morgen Abend wird sie ein letztes Mal bespielt, bevor der Abbau beginnt.

Wer also dieses besondere Kapitel noch live erleben möchte – morgen ist die letzte Chance.
Und sportlich zählt jeder Punkt, um die gute Ausgangslage bis ins neue Jahr zu tragen.


Ausblick & Termine

Die nächsten Wochen bringen zahlreiche Highlights für den FASS-Anhang!

📆 27.12.25 – Auswärtsspiel in Niesky
Fans können im Mannschaftsbus mitreisen
👉 25 € inkl. Eintrittskarte

📆 04.01.26 – Heimspiel gegen Lauterbach
Eissporthalle Charlottenburg

📆 11.01.26 – FASS WinterGame 2026
gegen die Chemnitz Crashers
im Eisstadion Neukölln (14:00 Uhr)


Neuzugang, Abschiedsspiel, Feiertagseishockey – wir freuen uns auf ein starkes Wochenende mit Euch!

Save the Date: FASS WinterGame 2026

FASS Berlin betritt Neuland – und lädt zu einem ganz besonderen Eishockey-Erlebnis ein.

Am Sonntag, 11.01.2026, bestreiten wir erstmals ein FASS WinterGame:
unter freiem Himmel, mitten in Berlin.

FASS Berlin vs. Chemnitz Crashers

🗓 Sonntag, 11.01.2026
🕑 14:00 Uhr
📍 Eisstadion Neukölln

Mit den Chemnitz Crashers kommt ein Topteam der Regionalliga Ost nach Berlin. Ein Gegner mit Anspruch – und die perfekte Bühne für ein Spiel, das es so bei FASS noch nie gegeben hat.

Eishockey unter freiem Himmel

Das Eisstadion Neukölln bietet den passenden Rahmen für dieses besondere Event:
Winter, überdachte Tribüne, Atmosphäre – Eishockey pur, reduziert auf das Wesentliche.

Sponsor of the Game: KUKKO alkoholfrei

Präsentiert wird das FASS WinterGame von KUKKO alkoholfrei – dem glutenfreien Bier aus Finnland.
Erfrischend, modern und perfekt für sportliche Highlights bei winterlichen Temperaturen.

Weitere Informationen zu Tickets, Rahmenprogramm und Besonderheiten des WinterGames folgen in Kürze.

👉 Jetzt Termin vormerken – 11. Januar 2026 wird besonders.


Mit Rückenwind ins letzte Heimspiel des Jahres

Hinter FASS Berlin liegt ein außergewöhnlich erfolgreiches Wochenende:
Dem deutlichen 13:5-Derbysieg bei den Regio-Eisbären folgte der 5:3-Erfolg im Spitzenspiel bei den Schönheider Wölfen. Zwei Auswärtsspiele, sechs Punkte – und ein starkes Zeichen im Titelrennen.

Nun richtet sich der Blick nach vorne.

Samstag, 20.12.2025 · 19:00 Uhr

FASS Berlin vs. Tornado Niesky

Das Heimspiel gegen Tornado Niesky ist in mehrfacher Hinsicht besonders:
Es ist das letzte Spiel auf der temporären Eisfläche im Erika-Heß-Eisstadion. Direkt nach der Partie wird diese abgetaut und abgebaut.

Die provisorische NHL-Fläche war ein echtes Kuriosum – eine Eisbahn innerhalb der Eisbahn – und für FASS wie für den Berliner Eissport insgesamt von großem Wert. Der Verein ist dem Bezirk Mitte dankbar, dass diese Lösung ermöglicht wurde und so seit Oktober ein Großteil des Trainings- und Spielbetriebs wieder im Heimatstadion stattfinden konnte.

Am Samstag wollen sich Mannschaft, Verein und Fans gemeinsam von dieser besonderen Eisfläche verabschieden – natürlich mit einem sportlich überzeugenden Auftritt.

Sponsor of the Day: ONASCH

Präsentiert wird das Heimspiel von ONASCH, einem langjährigen und verlässlichen Partner von FASS Berlin. Das Berliner Traditionsunternehmen steht seit 1863 für fachgerechte und hochwertige Arbeit in den Bereichen Installation, Reparatur, Wartung und Modernisierung von Haustechnik.

Die enge Verbindung zu FASS zeigt sich auch personell: Lucien Aicher, Geschäftsführer von ONASCH, ist eine echte Vereinslegende. In 372 Spielen trug er das Trikot der Ersten Mannschaft, viele Jahre als Kapitän. Bis heute ist er als Spielführer der FASS Allstars aktiv, die aktuell die Landesliga Berlin anführen.

Sportlicher Ausblick

Der Kader ist gut gefüllt – und es gibt sogar einen Neuzugang, der am Samstag seinen Einstand geben könnte. Der Name wird in Kürze bekanntgegeben.

Bereits am Sonntag reist FASS weiter an die Ostsee:
Im OsWeNo-Pokal geht es bei den Beach Devils Timmendorfer Strand noch um Rang 2 in der Gruppe. Zwar reicht das nicht mehr für den Halbfinaleinzug, doch als amtierender Meister der Regionalliga Ost will FASS zumindest dazu beitragen, das sportliche Bild der Liga in diesem Wettbewerb zu verbessern.

Blick voraus: Umrüstung & Januar-Termine

Nach dem Wochenende wird das Erika-Heß-Eisstadion umgerüstet. Die neue moderne Kälteanlage wird in Betrieb genommen.
Die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ist für den 12.01.2026 vorgesehen.

Bereits fix sind die zwei Ausweichtermine:

  • Sonntag, 04.01.26 · 16:00 Uhr
    Heimspiel gegen die Luchse Lauterbach in der Eissporthalle Charlottenburg

  • Sonntag, 11.01.26
    Heimspiel gegen die Chemnitz Crashers – weitere Infos folgen zeitnah.
    👉 So viel sei verraten: Es wird ein ganz besonderer Leckerbissen.

Meisterlich!

In einem rassigen und hochklassigen Spitzenspiel gewinnt FASS beim Tabellenführer Schönheider Wölfe mit 3:5 (0:0, 0:2, 3:3). Damit ist Schönheide nur noch aufgrund eines mehr absolvierten Spiels auf Rang 1.

Das Spiel

FASS musste auf einige Stammkräfte verzichten, brachte aber 15+2 hoch motivierte Spieler mit in den Wolfsbau. Anders als in den letzten Spielen legte das Team los wie die Feuerwehr und erspielte sich zahlreiche Großchancen. Nach etwa zehn Minuten drehte sich das Blatt und die Wölfe übernahmen das Kommando. So war es den beiden Torleuten zu verdanken, dass es nach intensiven 20 Minuten mit 0:0 in die Pause ging.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Schönheide den Druck weiter. In einem Gegenstoß ging Nico Jentzsch aber in der 23. Minute über links auf und davon und schoss die Scheibe vorbei an Kopp in den Winkel. Dennoch waren die Gastgeber wenig geschockt und erspielten sich Chance um Chance. Marks Slavinskis-Repe wuchs in dieser Phase über sich hinaus und ließ die Angreifer geradezu verzweifeln. Und so war es wieder FASS, die zum 0:2 zuschlugen. Daniel Volynec schnappte sich im Mitteldrittel die Scheibe, zog unnachahmlich nach vorne und überwand schließlich Kopp zum zweiten Mal (36.).

Jeder wusste, dass jetzt die Schlussoffensive der Wölfe kommen würde, denn sie hatten schon oft solche Spiele im Schlussdrittel gedreht. Allerdings behielt FASS zunächst die Kontrolle und verpasste sogar in Überzahl den vorentscheidenden Treffer. Als Schönheide wieder komplett war, waren die Berliner noch ungeordnet, was Rubes (47.) zum Anschlusstreffer nutzte. Jetzt drohte das Spiel zu kippen, und tatsächlich dauerte es weniger als eine Minute, bis Meixner (48.) den Ausgleich erzielte. Headcoach Christopher Scholz reagierte mit einer Auszeit, um die Gemüter etwas zu beruhigen. Und tatsächlich trug die Reihe um den starken Dennis Thielsch kurz danach einen klugen Konter vor, den Tim Junge zum umjubelten 2:3 abschloss. Drei Minuten später der nächste Wirkungstreffer, als Luis Noack energisch nachsetzte und im Nachschuss zum 2:4 traf. Im Wolfsbau war es nun sehr ruhig, und die Berliner wollten die Uhr herunterlaufen lassen. Das gelang nur teilweise, denn Lenk brachte die Gastgeber wieder heran (56.). Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide, zumal der Schönheider Coach Schröder zwei Minuten vor dem Ende den Goalie zog, um mit sechs Feldspielern den Ausgleich zu erzwingen. Es blieb Kapitän Tom Fiedler vorbehalten, nach Eroberung der Scheibe noch aus der eigenen Hälfte Maß zu nehmen – und ins leere Tor zu treffen.

So bleiben die Berliner in einem packenden Duell siegreich. Das Team war von der ersten Minute „dialed-in“, konnte sich auf einen herausragenden Goalie verlassen, und erzielte die Treffer stets zum richtigen Zeitpunkt.

Ausblick

Bis zum Jahresende sind noch drei Spiele angesetzt. Am kommenden Samstag (20.12.25, 19:00 Uhr) heißt es Abschied nehmen von der temporären Eisfläche im Erika-Heß-Eisstadion, die uns in den letzten Monaten begleitet hat. Zu Gast sind die Sportfreunde von Tornado Niesky. Am Folgetag geht die Reise zum Timmendorfer Strand, wo es zumindest um Rang 2 in unserer Pokal-Gruppe geht. Zum Jahresausklang geht es am 27.12.25 nach Niesky. Dort winkt unserem Team die Tabellenführung zum Jahreswechsel.

Das Spiel gegen die Luchse Lauterbach am 04.01.26 wurde wegen des Umbaus im Erika-Heß-Eisstadion nach Charlottenburg verlegt. Spielbeginn wird 16:00 Uhr sein. Eine Woche später gibt es dann ein ganz besonderes Highlight – aber das behalten wir heute noch für uns!

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Thiem) – Miethke, Heinicke; Kruggel, Junge; Levin, Licitis – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Thielsch, Weihrauch; Volynec, Kubail, Braun.
Tore:
0:1 (22:34) Jentzsch, 0:2 (35:28) Volynec (Heinicke);
1:2 (46:50) Rubes, 2:2 (47:39) Meixner, 2:3 (48:31) Junge (O. Noack, Thielsch), 2:4 (51:27) L. Noack (Licitis, Jentzsch), 3:4 (55:18) Lenk, 3:5 (58:59) Fiedler (Kruggel) ENG.
Schiedsrichter: Kaulfürst – Müller, Steenssens.
Strafen: Schönheide 14, FASS 12.
Zuschauer: 584.
Schüsse: 59-42.
Face-off: 34-39.

Foto: Zaide Kielinger

Hoher Derbysieg nach lange offenem Spiel

Auch das vierte und letzte Derby in der laufenden Regionalliga-Saison geht an FASS. Mit 5:13 (2:5, 2:4, 1:4) setzt sich die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz bei den Eisbären durch. Damit geht man gut gerüstet in das Spitzenspiel im Erzgebirge – am Sonntagnachmittag (17:00 Uhr) wartet Tabellenführer Schönheide im Wolfsbau auf die Nordberliner.

Das Spiel

Das Endergebnis täuscht darüber hinweg, dass die Partie vor 111 Zuschauerinnen und Zuschauern lange Zeit recht offen war. FASS ging nämlich etwas behäbig ins Spiel, während die Gastgeber gleich Schwung aufnahmen und ihre erste Chance durch Dembski gleich nutzten (4.). FASS nutzte kurz darauf seine erste Überzahl zum Ausgleich durch Daniel Volynec (6.). Bemerkenswert daran war, dass es der erste Torschuss der favorisierten Gäste war. Freilich nutzten kurz darauf auch die Eisbären eine Überzahl zur erneuten Führung, um kurz darauf erneut eine Powerplay-Chance zu erhalten. Es war einer der Knackpunkte des Spiels, dass Moritz Miguez in dieser Situation die Scheibe im Spielaufbau des Gegners abfing und blitzschnell zu Luis Noack spielte, der ebenso schnell zum 2:2-Ausgleich (9.) abschloss. In der 12. Minute markierte Gregor Kubail den nächsten Überzahltreffer – die Scheibe ging irgendwie durch Goalie Nitschke -, und bei den Gastgebern ging der Glaube an die Chance erstmal verloren. Daniel Volynec (14.) und Nico Jentzsch (19.) schraubten das Resultat auf 2:5.

Auch in den ersten Minuten des zweiten Drittels war FASS in der Defensive wieder unaufmerksam und lud den Gegner regelrecht ein. Dembski (23.) und Konietzky-Bahlke (26.) nahmen dankend an und brachten ihre Farben auf 4:5 heran. Jetzt stand die Begegnung auf der Kippe, und die Hohenschönhausener witterten wieder ihre Chance. Bei FASS stand nun Marks Slavinskis-Repe im Tor und wurde einige Male geprüft. In der 33. Minute bekamen die Gäste ihre dritte Überzahlgelegenheit, und Felix Braun nutzte dies zum 4:6 – eine Sekunde vor Ablauf der Strafzeit. Dies war der zweite Knackpunkt im Spiel, denn danach drehte FASS auf, während sich die Eisbären in ihr Schicksal ergaben. Moritz Miguez (37.), Gregor Kubail (39.) und Kapitän Tom Fiedler (40.) stellten noch vor der zweiten Pause auf 5:9.

Das Derby war entschieden, und im Schlussabschnitt ließ es FASS mit Blick auf das Sonntagsspiel etwas langsamer angehen. Trotzdem zeigte man noch einige gefällige Kombination und kam zu Toren durch Gregor Kubail, Oliver Noack, Tim Junge und erneut Oliver Noack. Zwischenzeitlich hatte Schröder noch eine Unaufmerksamkeit genutzt und den fünften Treffer der Eisbären erzielt.

Am Ende hatte sich FASS in einem wieder sehr fairen Derby verdient durchgesetzt, weil man in den entscheidenden Phasen auf seine Special Teams vertrauen konnte. Feiern konnte man diesen Sieg nicht lange, denn schon um 10:30 Uhr ist Abfahrt des Mannschaftsbusses nach Schönheide.

Statistik

FASS: Thiem, ab 26. Slavinskis-Repe – Heinicke, Miethke; Levin, Licitis; Junge, Kruggel; Hüfner, Falk – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; O. Noack, Miguez, Thielsch; Weihrauch.
Tore:
1:0 (03:01) Dembski, 1:1 (05:30) Volynec (Jentzsch, Kubail) PP1, 2:1 (07:10) Röbel PP1, 2:2 (08:40) L. Noack (Miguez) SH1, 2:3 (11:14) Kubail (Fiedler, Volynec) PP1, 2:4 (13:37) Volynec (Braun, Falk), 2:5 (18:11) Jentzsch (L. Noack);
3:5 (22:38) Dembski, 4:5 (25:04) Konietzky-Bahlke, 4:6 (34:21) Braun (Volynec, Kubail) PP1, 4:7 (36:49) Miguez (Braun), 4:8 (38:11) Kubail (Thielsch, Kruggel), 4:9 (39:50) Fiedler (L. Noack, Jentzsch);
4:10 (41:05) Kubail (Braun, Licitis), 5:10 (45:29) Schröder, 5:11 (51:20) O. Noack (Hüfner, Weihrauch), 5:12 (53:26) Junge (O. Noack, Braun), 5:13 (55:12) O. Noack (Miguez, Falk).
Schiedsrichter: Schütz – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: Eisbären 6, FASS 4.
Zuschauer: 111.
Schüsse: 34-47.
Face-off: 23-39.

Foto: Philipp Knop

Derby & Topspiel – und Neuigkeiten zum Erika-Heß-Eisstadion

Das kommende Wochenende bringt für FASS Berlin zwei Auswärtsspiele – und eine sportliche Weichenstellung, die den Verlauf der Hauptrunde entscheidend beeinflussen kann.


Samstag, 13.12.2025 · 19:00 Uhr

Derby im Wellblechpalast – Regio-Eisbären vs. FASS

Zum letzten Mal in dieser Saison steht das Stadtderby an. Und auch wenn Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben:
Seit 2018 gilt ein Gesetz ganz besonders zuverlässig – FASS gewinnt.

Das Team von Headcoach Christopher Scholz will diese Serie fortsetzen und mit einem starken Auftritt im Wellblechpalast Selbstvertrauen für das große Spiel am Sonntag tanken.


Sonntag, 14.12.2025 · 17:00 Uhr

Schönheider Wölfe vs. FASS – Erster gegen Zweiter

Nur 22 Stunden später wartet das Spitzenspiel der Regionalliga Ost: Erster gegen Zweiter.
Schönheide ist aktuell Tabellenführer, FASS knapp dahinter. Dahinter tut sich – berücksichtigt man die bereits absolvierten Spiele – eine kleine Lücke auf. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Kampf um Rang 1 zwischen diesen beiden Mannschaften entschieden wird.

Für FASS ist das Spiel daher weit mehr als ein normaler Auswärtsauftritt:
👉 Es ist eine wegweisende Partie für den weiteren Saisonverlauf.


Update: Situation im Erika-Heß-Eisstadion

Parallel zu den sportlichen Highlights gibt es wichtige Neuigkeiten aus dem EHE:

Temporäre Eisbahn wird ab dem 21.12.2025 abgebaut

Das letzte Heimspiel auf der temporären „NHL-Fläche“ findet am
Samstag, 20.12.2025 gegen Tornado Niesky statt.
Es ist die letzte Gelegenheit, diese besondere Situation – eine Eisbahn innerhalb der Eisbahn – live zu erleben.

Diese Lösung des Bezirks Mitte (Betreiber des Stadions) war in den letzten Monaten äußerst wertvoll:

  • FASS konnte einen wesentlichen Teil des Trainings- und Spielbetriebs im Heimatstadion absolvieren.

  • Alle Berliner Eissportlerinnen und Eissportler profitierten davon, dass insgesamt wieder mehr Kapazität verfügbar war.

Warum wird abgebaut?

Der Abbau erfolgt planmäßig, denn die temporäre Eisbahn sollte die Zeit überbrücken, bis die neue Kälteanlage installiert ist. 
Im Klartext:
👉 Im Erika-Heß-Eisstadion wird eine Anlage aus dem Jahr 1967 durch moderne Technik aus dem Jahr 2025 ersetzt.

Damit verbindet FASS die große Hoffnung, dass die nervigen Unsicherheiten rund um das Eisstadion endlich der Vergangenheit angehören.

Kurze Umstellungsphase

Bis die neue Anlage läuft, braucht es:

  • Hochfahren der Technik

  • Einweisung des Personals

  • Aufbau der neuen Eisfläche

Der Bezirk plant, das EHE am 12.01.2026 mit der festen Eisbahn wieder zu öffnen.
Auf diesen Moment freut sich die gesamte FASS-Familie.

Auswirkungen auf Heimspiele im Januar

Leider müssen deshalb die Heimspiele am

  • 04.01.2026 (gegen Lauterbach) und

  • 10.01.2026 (gegen Chemnitz)
    umgeplant werden.

Wir informieren euch voraussichtlich Anfang der kommenden Woche über die Anpassungen.


Derby, Spitzenspiel und ein Stadionkapitel, das sich neu schreibt:
Für FASS Berlin stehen wichtige Tage bevor – auf dem Eis und daneben.

Foto: Philipp Knop