Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Meisterlich!

In einem rassigen und hochklassigen Spitzenspiel gewinnt FASS beim Tabellenführer Schönheider Wölfe mit 3:5 (0:0, 0:2, 3:3). Damit ist Schönheide nur noch aufgrund eines mehr absolvierten Spiels auf Rang 1.

Das Spiel

FASS musste auf einige Stammkräfte verzichten, brachte aber 15+2 hoch motivierte Spieler mit in den Wolfsbau. Anders als in den letzten Spielen legte das Team los wie die Feuerwehr und erspielte sich zahlreiche Großchancen. Nach etwa zehn Minuten drehte sich das Blatt und die Wölfe übernahmen das Kommando. So war es den beiden Torleuten zu verdanken, dass es nach intensiven 20 Minuten mit 0:0 in die Pause ging.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Schönheide den Druck weiter. In einem Gegenstoß ging Nico Jentzsch aber in der 23. Minute über links auf und davon und schoss die Scheibe vorbei an Kopp in den Winkel. Dennoch waren die Gastgeber wenig geschockt und erspielten sich Chance um Chance. Marks Slavinskis-Repe wuchs in dieser Phase über sich hinaus und ließ die Angreifer geradezu verzweifeln. Und so war es wieder FASS, die zum 0:2 zuschlugen. Daniel Volynec schnappte sich im Mitteldrittel die Scheibe, zog unnachahmlich nach vorne und überwand schließlich Kopp zum zweiten Mal (36.).

Jeder wusste, dass jetzt die Schlussoffensive der Wölfe kommen würde, denn sie hatten schon oft solche Spiele im Schlussdrittel gedreht. Allerdings behielt FASS zunächst die Kontrolle und verpasste sogar in Überzahl den vorentscheidenden Treffer. Als Schönheide wieder komplett war, waren die Berliner noch ungeordnet, was Rubes (47.) zum Anschlusstreffer nutzte. Jetzt drohte das Spiel zu kippen, und tatsächlich dauerte es weniger als eine Minute, bis Meixner (48.) den Ausgleich erzielte. Headcoach Christopher Scholz reagierte mit einer Auszeit, um die Gemüter etwas zu beruhigen. Und tatsächlich trug die Reihe um den starken Dennis Thielsch kurz danach einen klugen Konter vor, den Tim Junge zum umjubelten 2:3 abschloss. Drei Minuten später der nächste Wirkungstreffer, als Luis Noack energisch nachsetzte und im Nachschuss zum 2:4 traf. Im Wolfsbau war es nun sehr ruhig, und die Berliner wollten die Uhr herunterlaufen lassen. Das gelang nur teilweise, denn Lenk brachte die Gastgeber wieder heran (56.). Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide, zumal der Schönheider Coach Schröder zwei Minuten vor dem Ende den Goalie zog, um mit sechs Feldspielern den Ausgleich zu erzwingen. Es blieb Kapitän Tom Fiedler vorbehalten, nach Eroberung der Scheibe noch aus der eigenen Hälfte Maß zu nehmen – und ins leere Tor zu treffen.

So bleiben die Berliner in einem packenden Duell siegreich. Das Team war von der ersten Minute „dialed-in“, konnte sich auf einen herausragenden Goalie verlassen, und erzielte die Treffer stets zum richtigen Zeitpunkt.

Ausblick

Bis zum Jahresende sind noch drei Spiele angesetzt. Am kommenden Samstag (20.12.25, 19:00 Uhr) heißt es Abschied nehmen von der temporären Eisfläche im Erika-Heß-Eisstadion, die uns in den letzten Monaten begleitet hat. Zu Gast sind die Sportfreunde von Tornado Niesky. Am Folgetag geht die Reise zum Timmendorfer Strand, wo es zumindest um Rang 2 in unserer Pokal-Gruppe geht. Zum Jahresausklang geht es am 27.12.25 nach Niesky. Dort winkt unserem Team die Tabellenführung zum Jahreswechsel.

Das Spiel gegen die Luchse Lauterbach am 04.01.26 wurde wegen des Umbaus im Erika-Heß-Eisstadion nach Charlottenburg verlegt. Spielbeginn wird 16:00 Uhr sein. Eine Woche später gibt es dann ein ganz besonderes Highlight – aber das behalten wir heute noch für uns!

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Thiem) – Miethke, Heinicke; Kruggel, Junge; Levin, Licitis – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Thielsch, Weihrauch; Volynec, Kubail, Braun.
Tore:
0:1 (22:34) Jentzsch, 0:2 (35:28) Volynec (Heinicke);
1:2 (46:50) Rubes, 2:2 (47:39) Meixner, 2:3 (48:31) Junge (O. Noack, Thielsch), 2:4 (51:27) L. Noack (Licitis, Jentzsch), 3:4 (55:18) Lenk, 3:5 (58:59) Fiedler (Kruggel) ENG.
Schiedsrichter: Kaulfürst – Müller, Steenssens.
Strafen: Schönheide 14, FASS 12.
Zuschauer: 584.
Schüsse: 59-42.
Face-off: 34-39.

Foto: Zaide Kielinger

Hoher Derbysieg nach lange offenem Spiel

Auch das vierte und letzte Derby in der laufenden Regionalliga-Saison geht an FASS. Mit 5:13 (2:5, 2:4, 1:4) setzt sich die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz bei den Eisbären durch. Damit geht man gut gerüstet in das Spitzenspiel im Erzgebirge – am Sonntagnachmittag (17:00 Uhr) wartet Tabellenführer Schönheide im Wolfsbau auf die Nordberliner.

Das Spiel

Das Endergebnis täuscht darüber hinweg, dass die Partie vor 111 Zuschauerinnen und Zuschauern lange Zeit recht offen war. FASS ging nämlich etwas behäbig ins Spiel, während die Gastgeber gleich Schwung aufnahmen und ihre erste Chance durch Dembski gleich nutzten (4.). FASS nutzte kurz darauf seine erste Überzahl zum Ausgleich durch Daniel Volynec (6.). Bemerkenswert daran war, dass es der erste Torschuss der favorisierten Gäste war. Freilich nutzten kurz darauf auch die Eisbären eine Überzahl zur erneuten Führung, um kurz darauf erneut eine Powerplay-Chance zu erhalten. Es war einer der Knackpunkte des Spiels, dass Moritz Miguez in dieser Situation die Scheibe im Spielaufbau des Gegners abfing und blitzschnell zu Luis Noack spielte, der ebenso schnell zum 2:2-Ausgleich (9.) abschloss. In der 12. Minute markierte Gregor Kubail den nächsten Überzahltreffer – die Scheibe ging irgendwie durch Goalie Nitschke -, und bei den Gastgebern ging der Glaube an die Chance erstmal verloren. Daniel Volynec (14.) und Nico Jentzsch (19.) schraubten das Resultat auf 2:5.

Auch in den ersten Minuten des zweiten Drittels war FASS in der Defensive wieder unaufmerksam und lud den Gegner regelrecht ein. Dembski (23.) und Konietzky-Bahlke (26.) nahmen dankend an und brachten ihre Farben auf 4:5 heran. Jetzt stand die Begegnung auf der Kippe, und die Hohenschönhausener witterten wieder ihre Chance. Bei FASS stand nun Marks Slavinskis-Repe im Tor und wurde einige Male geprüft. In der 33. Minute bekamen die Gäste ihre dritte Überzahlgelegenheit, und Felix Braun nutzte dies zum 4:6 – eine Sekunde vor Ablauf der Strafzeit. Dies war der zweite Knackpunkt im Spiel, denn danach drehte FASS auf, während sich die Eisbären in ihr Schicksal ergaben. Moritz Miguez (37.), Gregor Kubail (39.) und Kapitän Tom Fiedler (40.) stellten noch vor der zweiten Pause auf 5:9.

Das Derby war entschieden, und im Schlussabschnitt ließ es FASS mit Blick auf das Sonntagsspiel etwas langsamer angehen. Trotzdem zeigte man noch einige gefällige Kombination und kam zu Toren durch Gregor Kubail, Oliver Noack, Tim Junge und erneut Oliver Noack. Zwischenzeitlich hatte Schröder noch eine Unaufmerksamkeit genutzt und den fünften Treffer der Eisbären erzielt.

Am Ende hatte sich FASS in einem wieder sehr fairen Derby verdient durchgesetzt, weil man in den entscheidenden Phasen auf seine Special Teams vertrauen konnte. Feiern konnte man diesen Sieg nicht lange, denn schon um 10:30 Uhr ist Abfahrt des Mannschaftsbusses nach Schönheide.

Statistik

FASS: Thiem, ab 26. Slavinskis-Repe – Heinicke, Miethke; Levin, Licitis; Junge, Kruggel; Hüfner, Falk – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Braun; O. Noack, Miguez, Thielsch; Weihrauch.
Tore:
1:0 (03:01) Dembski, 1:1 (05:30) Volynec (Jentzsch, Kubail) PP1, 2:1 (07:10) Röbel PP1, 2:2 (08:40) L. Noack (Miguez) SH1, 2:3 (11:14) Kubail (Fiedler, Volynec) PP1, 2:4 (13:37) Volynec (Braun, Falk), 2:5 (18:11) Jentzsch (L. Noack);
3:5 (22:38) Dembski, 4:5 (25:04) Konietzky-Bahlke, 4:6 (34:21) Braun (Volynec, Kubail) PP1, 4:7 (36:49) Miguez (Braun), 4:8 (38:11) Kubail (Thielsch, Kruggel), 4:9 (39:50) Fiedler (L. Noack, Jentzsch);
4:10 (41:05) Kubail (Braun, Licitis), 5:10 (45:29) Schröder, 5:11 (51:20) O. Noack (Hüfner, Weihrauch), 5:12 (53:26) Junge (O. Noack, Braun), 5:13 (55:12) O. Noack (Miguez, Falk).
Schiedsrichter: Schütz – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: Eisbären 6, FASS 4.
Zuschauer: 111.
Schüsse: 34-47.
Face-off: 23-39.

Foto: Philipp Knop

Derby & Topspiel – und Neuigkeiten zum Erika-Heß-Eisstadion

Das kommende Wochenende bringt für FASS Berlin zwei Auswärtsspiele – und eine sportliche Weichenstellung, die den Verlauf der Hauptrunde entscheidend beeinflussen kann.


Samstag, 13.12.2025 · 19:00 Uhr

Derby im Wellblechpalast – Regio-Eisbären vs. FASS

Zum letzten Mal in dieser Saison steht das Stadtderby an. Und auch wenn Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben:
Seit 2018 gilt ein Gesetz ganz besonders zuverlässig – FASS gewinnt.

Das Team von Headcoach Christopher Scholz will diese Serie fortsetzen und mit einem starken Auftritt im Wellblechpalast Selbstvertrauen für das große Spiel am Sonntag tanken.


Sonntag, 14.12.2025 · 17:00 Uhr

Schönheider Wölfe vs. FASS – Erster gegen Zweiter

Nur 22 Stunden später wartet das Spitzenspiel der Regionalliga Ost: Erster gegen Zweiter.
Schönheide ist aktuell Tabellenführer, FASS knapp dahinter. Dahinter tut sich – berücksichtigt man die bereits absolvierten Spiele – eine kleine Lücke auf. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Kampf um Rang 1 zwischen diesen beiden Mannschaften entschieden wird.

Für FASS ist das Spiel daher weit mehr als ein normaler Auswärtsauftritt:
👉 Es ist eine wegweisende Partie für den weiteren Saisonverlauf.


Update: Situation im Erika-Heß-Eisstadion

Parallel zu den sportlichen Highlights gibt es wichtige Neuigkeiten aus dem EHE:

Temporäre Eisbahn wird ab dem 21.12.2025 abgebaut

Das letzte Heimspiel auf der temporären „NHL-Fläche“ findet am
Samstag, 20.12.2025 gegen Tornado Niesky statt.
Es ist die letzte Gelegenheit, diese besondere Situation – eine Eisbahn innerhalb der Eisbahn – live zu erleben.

Diese Lösung des Bezirks Mitte (Betreiber des Stadions) war in den letzten Monaten äußerst wertvoll:

  • FASS konnte einen wesentlichen Teil des Trainings- und Spielbetriebs im Heimatstadion absolvieren.

  • Alle Berliner Eissportlerinnen und Eissportler profitierten davon, dass insgesamt wieder mehr Kapazität verfügbar war.

Warum wird abgebaut?

Der Abbau erfolgt planmäßig, denn die temporäre Eisbahn sollte die Zeit überbrücken, bis die neue Kälteanlage installiert ist. 
Im Klartext:
👉 Im Erika-Heß-Eisstadion wird eine Anlage aus dem Jahr 1967 durch moderne Technik aus dem Jahr 2025 ersetzt.

Damit verbindet FASS die große Hoffnung, dass die nervigen Unsicherheiten rund um das Eisstadion endlich der Vergangenheit angehören.

Kurze Umstellungsphase

Bis die neue Anlage läuft, braucht es:

  • Hochfahren der Technik

  • Einweisung des Personals

  • Aufbau der neuen Eisfläche

Der Bezirk plant, das EHE am 12.01.2026 mit der festen Eisbahn wieder zu öffnen.
Auf diesen Moment freut sich die gesamte FASS-Familie.

Auswirkungen auf Heimspiele im Januar

Leider müssen deshalb die Heimspiele am

  • 04.01.2026 (gegen Lauterbach) und

  • 10.01.2026 (gegen Chemnitz)
    umgeplant werden.

Wir informieren euch voraussichtlich Anfang der kommenden Woche über die Anpassungen.


Derby, Spitzenspiel und ein Stadionkapitel, das sich neu schreibt:
Für FASS Berlin stehen wichtige Tage bevor – auf dem Eis und daneben.

Foto: Philipp Knop

Gute Leistung bringt drei sichere Punkte

Nach holprigem Start besiegt FASS Berlin Tornado Niesky mit 9:3 (2:1, 4:1, 3:1) und sichert sich damit drei wichtige Punkte, um dem Tabellenführer aus Schönheide auf den Fersen zu bleiben.

Das Spiel

Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung. FASS hatte immerhin 15 Skater im Kader und konnte so mit drei kompletten Blöcken antreten. Nach längerer Verletzungspause feierte Marvin Miethke in der Verteidigung seine Rückkehr.

Die Gäste aus der Lausitz sorgten gleich zu Beginn für einen großen Schreckmoment, als Sobisch abzog und der erste Schuss des Spiels gleich hinter Marks Slavinskis-Repe im Netz zappelte. FASS brauchte ein paar Minuten, um sich hiervon zu erholen. Es war die Reihe mit Oliver Noack, Gregor Kubail und Dennis Thielsch, die im ersten Drittel dem Berliner Spiel Struktur verlieh und mit zwei schön herausgespielten Treffern die Führung erarbeitete.

Im zweiten Abschnitt war FASS klar das bessere Team und schraubte den Vorsprung nach oben. Nach Toren von Moritz Miguez und Bryan Heinicke traf Fabian zwar für die Gäste, doch Tom Fiedler stellte kurz später mit einem schlitzohrigen Tor auf 5:2 (34.). Gegen Ende des Drittels schickte Oliver Noack mit einem tollen Pass Dean Flemming auf die Reise, der alleine vor Morawitz auftauchte und zum 6:2 einschoss. Damit war die Messe weitgehend gelesen, und die 160 Zuschauerinnen und Zuschauer entließen das Team mit viel Applaus in die Pause.

Der Schlussabschnitt verlief zunächst ereignisarm, bis Nico Jentzsch und Oliver Noack mit einem Doppelschlag auf 8:2 erhöhten (53.). Kapitän Tom Fiedler markierte sogar in Unterzahl ein weitere Tor. Kurz darauf traf Rast nochmal für Tornado (56.), die damit den ersten und letzten Treffer des Abends erzielt hatten. Am ungefährdeten Sieg der Nordberliner änderte das nichts.

Ausblick

Mit dem Erfolg gegen Tornado Niesky beendet FASS einen mehrwöchigen „Home Stand“. Während in der Meisterschaft alle Heimspiele gewonnen wurden – Highlight war der Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Schönheide -, ging das entscheidende Pokalspiel gegen die Crocodiles Hamburg verloren. Damit haben die Berliner keine Chance mehr, das Halbfinale im OsWeNo-Pokal zu erreichen, denn Hamburg besiegte an diesem Wochenende auch die Beach Devils und sicherte sich das Halbfinalticket.

Für die Nordberliner geht es am kommenden Wochenende auswärts weiter. Am Samstag (19:00 Uhr) geht es zu den Regio-Eisbären in den Wellblechpalast, bevor am Sonntag (17:00 Uhr) das Spitzenspiel bei den Schönheider Wölfen auf dem Programm steht.

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Heinicke, Miethke; Licitis, Falk; Kruggel, Junge – L. Noack, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Kubail, Thielsch; Flemming, Miguez, Weihrauch.
Tore:
0:1 (00:54) Sobisch, 1:1 (07:15) O. Noack (Thielsch, Kubail), 2:1 (09:49) Kubail (O. Noack, Thielsch);
3:1 (23:23) Miguez (Junge, Weihrauch), 4:1 (27:38) Heinicke (Fiedler, L. Noack), 4:2 (32:03) Fabian, 5:2 (33:09) Fiedler (Jentzsch), 6:2 (38:57) Flemming (O. Noack, Falk);
7:2 (52:28) Jentzsch (Fiedler), 8:2 (52:37) O. Noack (Kubail, Thielsch), 9:2 (55:30) Fiedler (Jentzsch, Kruggel) SH1, 9:3 (55:47) Rast.
Schiedsrichter: Hecker – Krüger, Schneider.
Strafen: FASS 6, Niesky 4.
Zuschauer: 160.

Foto: Zaide Kielinger

Heimspiel am Samstag: FASS empfängt Tornado Niesky

Samstag, 06.12.2025 · 19:00 Uhr · Erika-Heß-Eisstadion

Nach dem 5:2-Erfolg gegen den ESC Dresden möchte FASS Berlin am Samstag gegen Tornado Niesky nachlegen und wieder stabiler auftreten. Wir liegen nach wie vor in Schlagdistanz zum Tabellenführer auf Rang zwei – und lauern auf unsere Chance.

Sportliche Lage: Drei Punkte Pflicht – aber kein Selbstläufer

Auch wenn Niesky aktuell am Tabellenende steht, haben die Tornados in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie gegen die Topteams mithalten und punkten können.
Die Regionalliga Ost ist enger geworden, die unteren Teams sind gefährlich – und genau deshalb gilt:

👉 FASS will ein Ausrufezeichen setzen und darf sich keinen Ausrutscher erlauben.

Sponsor of the Day: Werner Pletz GmbH

Ein treuer und langjähriger Partner von FASS Berlin unterstützt das Heimspiel – ein starkes Zeichen aus der Vereinsfamilie.

Hallenöffnung

Die Abendkasse im Erika-Heß-Eisstadion öffnet um 18:00 Uhr.


Kommt ins Erika-Heß-Eisstadion und unterstützt das Team – gemeinsam holen wir die nächsten drei Punkte!


Arbeitssieg gegen Dresden

FASS Berlin schließt das Doppelwochenende mit einem 5:2 (0:2, 3:0, 2:0)-Sieg gegen den ESC Dresden ab. Damit bleiben die Nordberliner in Lauerstellung auf Tabellenrang 2 der Regionalliga Ost. 

Das Spiel

FASS spielte in nahezu gleicher Aufstellung wie am Vorabend bei der Pokalniederlage gegen die Crocodiles Hamburg. Zu seinem Saisondebüt als Starting Goalie kam Sören Thiem. Dresden kam mit der Empfehlung eines 7:4-Sieges am Vorabend gegen die Eisbären Juniors.

Auch wenn Dresden mit lediglich elf Skatern angereist war, begannen die Gäste spritzig und stellten FASS mit schnellen Kontern immer wieder vor Probleme. Hinten hatte man mit Schulze einen starken Rückhalt. So kam es folgerichtig zu Treffern durch Reise (13.) und Klein (19.), und es ging mit dem ebenso überraschenden wie verdienten Stand von 0:2 in die erste Pause.

Den wichtigen Anschlusstreffer erzielte Gregor Kubail zum Glück früh im zweiten Abschnitt, doch tat sich FASS weiter schwer. Es dauerte bis zur 32. Minute, bis Daniel Volynec nach einer Einzelleistung vor dem gegnerischen Kasten auftauchte und zum Ausgleich verwandelte. Kurz darauf wollten die Eislöwen Juniors ein Überzahlspiel zur erneuten Führung nutzen, aber es kam anders. Gregor Kubail bediente Oliver Noack mit einem präzisen Pass, den der Empfänger in Unterzahl sicher zum 3:2 verwertete.

Im Schlussabschnitt schwanden beim Dresdner Minikader die Kräfte, während sich die Berliner eine deutliche Überlegenheit erspielten. Roberts Licitis (47.) und Nico Jentzsch im Powerplay (49.) bauten die Führung aus, weitere Treffer ließen die Gäste mit Glück und Geschick nicht zu.

Der ESC Dresden hat in Berlin erneut bewiesen, dass in dieser Saison mit dem Team zu rechnen ist. FASS hat sich schwer getan, aber letztlich doch einen hoch verdienten Arbeitssieg errungen. Zur Bestform fehlte in diesen Novembertagen einiges, aber der Blick richtet sich nach vorne.

Ausblick

Am kommenden Samstag (06.12.25) geht die Punktejagd weiter, wenn FASS erstmals in dieser Saison Tornado Niesky empfängt. Spielbeginn im Erika-Heß-Eisstadion ist um 19:00 Uhr.

Statistik

FASS: Thiem (Steffen) – Kruggel, Hüfner; Haase, Levin; Heinicke, Falk; Junge – Volynec, Miguez, Braun; Weihrauch, Belimenko, Flemming; Licitis, Fiedler, Jentzsch; L. Noack, Kubail, O. Noack.
Tore:
0:1 (12:46) Reise, 0:2 (18:03) Klein;
1:2 (21:41) Kubail (O. Noack, L. Noack), 2:2 (31:24) Volynec, 3:2 (35:03) O. Noack (Kubail) SH1;
4:2 (46:21) Licitis (Heinicke, Fiedler), 5:2 (48:22) Jentzsch (Fiedler, Volynec) PP1.
Schiedsrichter: Simankov – Betnerowicz, Schneider.
Strafen: FASS 6, Dresden 12.
Zuschauer: 107.
Schüsse: 46-19.
Face-off: 38-27.

Foto: FASS Berlin

Pokal-Traum geplatzt

Im entscheidenden Gruppenspiel des OsWeNo-Pokals zeigten die Crocodiles Hamburg FASS Berlin die Grenzen auf. FASS unterlag mit 1:4 (0:0, 0:2, 1:2) und verabschiedet sich damit faktisch aus dem Wettbewerb. Schon am Sonntagmittag (30.11.25, 13:30 Uhr) gegen den ESC Dresden wird sich zeigen, ob die Mannschaft im Ligaalltag zurück in die Spur findet.

Das Spiel

FASS ging mit „voller Kapelle“ in die Partie und bot vier komplette Blöcke auf. Die 257 Zuschauerinnen und Zuschauer (darunter über 80 Fans aus Hamburg) sahen zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams gefällig kombinierten und zu Chancen kamen, welche aber von zwei starken Goalies zunichte gemacht wurden.

Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Gäste dann den Turbo ein. Begünstigt durch eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Tim Junge schnürten die Crocodiles FASS minutenlang ein und erspielten sich Chance um Chance. Wie im Hinspiel war es Savchenko, der in Überzahl zum 0:1 traf (27.). Eric Steffen im Kasten war es zu verdanken, dass der Rückstand in dieser Phase nicht höher ausfiel. Erst gegen Drittelende befreiten sich die Nordberliner etwas aus der Umklammerung, und in Überzahl ergab sich sogar die Chance zum Ausgleich. Stattdessen gab es einen schnellen Konter, den Lepistö in der 40. Minute zum 0:2 abschloss.

Wieder war es Savchenko, der früh im Schlussdrittel auf 0:3 stellte. Als Gregor Kubail eine schöne Kombination zum 1:3 abschloss (47.), witterten die Berliner noch einmal etwas Morgenluft. Hamburg überließ den Gastgebern nun die neutrale Zone und verlegte sich auf gelegentliche Konter. FASS kam so zu einigen guten Abschlüssen, konnte aber den überragenden Lindroos im Gästetor nicht mehr überwinden. In der Schlussminute kamen die Crocodiles noch zu einem Treffer ins leere Tor, als sie nach einem Icing entschlossener nachsetzten.

Die Hamburger haben mit diesem Erfolg beste Chancen, das Halbfinale im OsWeNo-Pokal zu erreichen, während für FASS das abschließende Spiel in Timmendorf wohl nur noch statistische Bedeutung besitzt.

Statistik

FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Heinicke, Haase; Junge, Levin; Falk, Licitis; Hüfner, Kruggel – Weihrauch, Belimenko, Flemming; Volynec, Fiedler, Jentzsch; O. Noack, Kubail, Thielsch; L. Noack, Miguez, Braun.
Tore:
0:1 (26:10) Savchenko PP1, 0:2 (39:33) Lepistö SH1;
0:3 (43:53) Savchenko, 1:3 (46:51) Kubail (Thielsch, O. Noack), 1:4 (59:49) Pavlovs ENG.
Schiedsrichter: Hecker, Metzkow – Krüger, Paulick.
Strafen: FASS 11, Crocodiles 6.
Zuschauer: 257.
Schüsse: 36-38.
Face-off: 33-25.

Foto: Philipp Knop

Doppelheimspiel im EHE: Pokal-Krimi und Liga-Duell

Nach der erfolgreichen Reparatur der Eisfläche läuft der Betrieb im Erika-Heß-Eisstadion wieder normal – genau rechtzeitig für ein wegweisendes Wochenende:
Am Samstag wartet ein entscheidendes OsWeNo-Pokalspiel, am Sonntag der dritte Anlauf für das Heimduell gegen den ESC Dresden.


Samstag, 29.11.25 · 19:00 Uhr

OsWeNo-Pokal: FASS vs. Crocodiles Hamburg

Die Ausgangslage könnte spannender kaum sein:
Alle drei Teams der Gruppe – FASS, Hamburg und Timmendorfer Strand – stehen bei je einem Sieg und einer Niederlage.

Da nur der Gruppensieger sicher das Halbfinale erreicht, heißt es für beide Teams:
👉 Verlieren verboten.

Mit einem Sieg hätte FASS die beste Ausgangsposition, um am 21.12.25 in Timmendorf den Halbfinaleinzug klarzumachen.

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Sonntag, 30.11.25 · 13:30 Uhr

Regionalliga Ost: FASS vs. ESC Dresden

Die Heimspiele gegen Dresden stehen unter keinem guten Stern:
Das ursprünglich für den 18.10. angesetzte Spiel konnte wegen der verspäteten Stadioneröffnung nicht stattfinden.
Das reguläre zweite Spiel am 23.11. fiel wegen des Eisflächenschadens ebenfalls aus. Hier suchen wir noch einen Nachholtermin.

Jetzt also der dritte Anlauf.

Sportlich ist die Ausgangslage klar:
FASS will nach dem Sieg gegen Schönheide den Rückenwind nutzen, um dran zu bleiben am Tabellenführer aus dem Erzgebirge.
Die beiden Spitzenteams haben sich von den Verfolgern bereits etwas abgesetzt – jeder Punkt zählt.

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Tickets & Öffnungszeiten

Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Spielbeginn.

  • OsWeNo-Pokal (Samstag): 10 € (VIP 30 €)

  • Regionalliga Ost (Sonntag): 8 € (VIP 24 €)


Zwei Spiele, zwei Herausforderungen, ein Ziel: Punkte sammeln – im Pokal wie in der Liga.
Kommt ins Erika-Heß-Eisstadion und unterstützt euer Team!

FASS stoppt Wölfe

Der Siegeszug der Schönheider Wölfe endete am Samstagabend im Erika-Heß-Eisstadion. In einem packenden Spitzenspiel gewann FASS mit 4:3 (2:2, 2:0, 0:1) und kommt damit wieder auf Schlagdistanz heran an den Tabellenführer.

Beide Teams traten mit 18+2 Akteuren an. FASS-Headcoach musste auf den gesperrten Goalgetter Nico Jentzsch verzichten. Im Vergleich zur Vorwoche kehrten mit Henry Haase und Dennis Thielsch zwei Routiniers ins Line-up zurück.

Das Spiel

Die Wölfe legten mit viel Selbstbewusstsein los und machten Druck auf das Berliner Tor. Während Piehler (6.) und Seidel (13.) auf 0:2 stellten, hatten die Berliner zunächst wenig entgegenzusetzen. Auch im ersten Überzahlspiel lief wenig zusammen, bis sich Dennis Thielsch die Scheibe im eigenen Drittel schnappte, auf und davon zog und schließlich zum Anschlusstreffer einnetzte (16.). Damit nicht genug: In einer der wenigen gelungenen Kombinationen lief der Puck über Dennis Thielsch und Oliver Noack zu Youngster Bryan Heinicke, der über rechts mitgelaufen war und zum 2:2 vollendete. Mit diesem für FASS schmeichelhaften Stand ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel sahen die 331 Zuschauerinnen und Zuschauer einen deutlich besseren Auftritt der Gastgeber. Dennis Thielsch lief in einem schnellen Konter alleine auf Kopp im Schönheider Tor zu und markierte den umjubelten Führungstreffer (27.), was ihm endgültig den Titel als „Spieler des Spiels“ sicherte. FASS blieb in der Folge spielbestimmend. Der starke Benjamin Hüfner ging in der 37. Minute mit nach vorne, bekam die Scheibe von Moritz Miguez auf den Schläger serviert und traf zum 4:2, was zu diesem Zeitpunkt verdient war. Erst in der Schlussminute kam Schönheide in Überzahl wieder zu guten Chancen, scheiterte aber am aufmerksamen Marks Slavinskis-Repe im Tor der Nordberliner.

Auch im Schlussdrittel kontrollierte FASS das Spiel, bis Lenk einen Querpass abfing, alleine aufs Tor ging und den Anschlusstreffer erzielte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zwölf Minuten zu spielen, und diese wurden noch sehr lang. Schönheide zog sein druckvolles Spiel auf, brachte viele Scheiben aufs Tor und drängte mit Macht auf den Ausgleich. Doch auch in den letzten 90 Sekunden gegen sechs Angreifer hielt die FASS-Defensive stand und brachte den wichtigen Dreier über die Zeit.

Ausblick

Mit dem Sieg verhinderten die Berliner einen drohenden Alleingang der Gäste aus dem Erzgebirge, die im Erfolgsfall acht Punkte Vorsprung gehabt hätten. Jetzt ist FASS auf zwei Punkte herangekommen. Bereits am Sonntag (23.11.25, 13:30 Uhr) geht es weiter. Der ESC Dresden gibt seine Visitenkarte im Erika-Heß-Eisstadion ab. FASS und MB Energie, unser Sponsor of the Day, freuen sich Eure Unterstützung.

Statistik

FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Haase, Junge; Kruggel, Hüfner; Heinicke, Falk; Levin – O. Noack, Kubail, Thielsch; L. Noack, Miguez, Licitis; Volynec, Fiedler, Braun; Weihrauch, Flemming.
Tore:
0:1 (05:50) Piehler, 0:2 (12:07) Seidel, 1:2 (15:24) Thielsch (Hüfner, Slavinskis-Repe) PP1, 2:2 (17:55) Heinicke (O. Noack, Thielsch);
3:2 (26:02) Thielsch (O. Noack, Kruggel), 4:2 (36:54) Hüfner (Miguez, Kruggel);
4:3 (48:04) Lenk.
Schiedsrichter: Hecker – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 10, Schönheide 10.
Zuschauer: 331.
Schüsse: 38-53.
Face-off: 43-34.

Foto: Zaide Kielinger