Das letzte Heimspiel brachte gleich drei Rekorde: FASS besiegte die Chemnitz Crashers mit 12:1 (2:0, 6:1, 4:0). Dies war
- der höchste Saisonsieg der Nordberliner,
- der höchste jemals errungene Sieg gegen die Crashers (im 39. Duell) und
- die Einstellung des Punkterekords aus der Vorsaison mit 63 Punkten aus 24 Spielen.
Das Spiel
Die Gäste waren mit lediglich zwölf Skatern angereist; die Crashers sind seit Wochen durch Verletzungen und auch Sperren geschwächt. Bei FASS kehrten Benjamin Hüfner, Oliver Noack und Felix Braun ins Line-up zurück. Außerdem gab Neuzugang Tim Berlin in der Verteidigung sein Debüt.
Im ersten Drittel glänzte bei den Berlinern insbesondere die Reihe mit Moritz Miguez und den Noack-Brüdern, welche die Chemnitzer ein uns andere Mal vor Probleme stellte. Oliver Noack (4.) und Luis Noack (7.) schossen so eine 2:0-Führung heraus. Das Spiel war insgesamt in den ersten 20 Minuten recht ausgeglichen.
FASS musste zu Beginn des zweiten Abschnitts in Unterzahl agieren. Moritz Miguez störte das nicht. Er ging nach Pass von Luis Noack alleine durch und schob die Scheibe durch das Fivehole von Goalie Sereinig zum 3:0. Danach machten die Crashers viel Druck und kamen zum Anschlusstreffer durch Böttcher – und eine Fünf-Minuten-Strafe gegen FASS führte zu einigen weiteren Chancen. Eric Steffen sicherte mit einer Klasseleistung die Führung, bis wieder Luis Noack nach Zuspiel von Moritz Miguez in Unterzahl traf. Nach Ablauf der Strafe übernahm FASS endgültig das Kommando. Daniel Volynec, Dean Flemming sowie im Power-Play Felix Braun und Roberts Licitis schraubten das Resultat auf 8:1, und den 273 Zuschauerinnen und Zuschauer waren nach zwei Dritteln sehr zufrieden mit ihrem Team – abgesehen von den mitgereisten Chemnitzer Fans.
Diesmal blieb das Team von Headcoach Christopher Scholz auch im Schlussdrittel hungrig. Felix Braun, Daniel Volynec und Luis Noack schraubten das Resultat auf 11:1, ehe in der Schlussminute Chemnitz ein Überzahlspiel mit sechs gegen vier nutzen wollten. Dies ging schief, und Kapitän Tom Fiedler lief alleine auf das leere Tor und machte das Dutzend voll.
Ausblick
Damit endet die Hauptrunde 2025/26 der Regionalliga Ost. Trotz des Punkterekords musste FASS Berlin den Schönheider Wölfen den ersten Rang überlassen. Zwar gelangen im direkten Vergleich beiden Teams zwei Siege – aber die Wölfe gaben keinen einzigen weiteren Punkt ab und kommen so auf eine Fabelausbeute von 66 Punkten aus 24 Spielen.
Die beiden Top-Teams sind direkt für das Halbfinale qualifiziert. FASS trifft dort auf die Luchse Lauterbach, wenn sich diese am Pre-Playoff-Wochenende gegen die Regio-Eisbären durchsetzen. Spiel 1 des Halbfinales findet am Freitag, 27. Februar 2026, um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion statt. Auch die Spiele 3 und 5 würden an den darauf folgenden Freitagen stattfinden.
Das andere Pre-Playoff-Duell verspricht viel Spannung, denn Chemnitz und Dresden sind leistungsmäßig in dieser Saison nicht weit auseinander.
Statistik
FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Kruggel, Hüfner; Licitis, Miethke; Heinicke, Berlin – L. Noack, Miguez, O. Noack; Jentzsch, Fiedler, Balzer; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Flemming.
Tore:
1:0 (03:53) O. Noack (Miguez, Licitis), 2:0 (07:06) L. Noack (Miguez, O. Noack);
3:0 (20:23) Miguez (L. Noack, Steffen) SH1, 3:1 (21:37) Böttcher, 4:1 (23:14) L. Noack (Miguez, Miethke) SH1, 5:1 (32:06) Volynec (Braun, Kubail), 6:1 (34:50) Flemming (Miguez, Hüfner), 7:1 (38:05) Braun (Kubail, Fiedler) PP2, 8:1 (39:04) Licitis (O. Noack, Heinicke) PP1;
9:1 (47:41) Braun (Volynec, Kubail), 10:1 (52:13) Volynec (Heinicke, Miguez), 11:1 (53:30) L. Noack (Miguez, O. Noack), 12:1 (59:44) Fiedler (Braun, Steffen) SH1 ENG.
Schiedsrichter: Hecker – Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 9, Chemnitz 4.
Zuschauer: 273.
Schüsse: 40-32.
Face-off: 29-19.
Foto: Philipp Knop