Im Gipfeltreffen der Regionalliga Ost unterliegt FASS Berlin den Schönheider Wölfen deutlich mit 1:6 (1:1, 0:3, 0:2). Damit haben die Berliner nur noch theoretische Chancen auf die Pole Position in den Playoffs, die Ende Februar beginnen.
Das Spiel
Beide Teams konnten ihre Bestbesetzung aufbieten, und so konnten sich 388 Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein hochklassiges Regionalligaspiel freuen.
FASS hatte zunächst etwas mehr Spielanteile, doch brachte Hirsch die Gäste mit einem verdeckten Schuss früh in Führung (5.). Dies konnte FASS aber schon eine Minute später ausgleichen, als sich Daniel Volynec über links durchtankte und schließlich Kopp im Gästetor aussteigen ließ. Danach blieb das Spiel auf sehr hohem Niveau. Schönheide hatte die etwas besseren Torgelegenheiten, aber das 1:1 nach 20 Minuten war absolut leistungsgerecht.
Früh im zweiten Drittel zog Schönheide mit einem Doppelschlag auf 1:3 davon, wobei insbesondere die Vorbereitung des 1:2 (Torschütze: Novotny) durch Seidel sehenswert war. FASS war kurzzeitig geschockt, erspielte sich aber in der Folge einige Gelegenheiten. Besonders im ersten Überzahlspiel des Abends (ab der 33. Minute) fehlte etwas das Scheibenglück. Das hatten aus der anderen Seite die Gäste, denn Rubes überlistete Marks Slavinskis-Repe mit einem Schuss von hinter der Grundlinie. Dieses 1:4 kurz vor Drittelende bedeutete eine kleine Vorentscheidung.
Headcoach Christopher Scholz nahm zum Schlussabschnitt ein paar Umstellungen vor, die jedoch kaum Wirkung zeigten. Mit dem 1:5 durch Lenk (46.) war dann das Spiel gelaufen. Die Berliner blieben bemüht, kamen aber nicht an Kopp vorbei. Den Schlusspunkt setzte erneut Hirsch (53.), womit Schönheide vielleicht etwas zu hoch, aber in jedem Fall verdient mit 1:6 gewann.
Ausblick
Drei Spiele vor Ende der Hauptrunde haben die Wölfe nunmehr drei Punkte Vorsprung. FASS muss also seine Spiele gewinnen und auf einen Ausrutscher des Kontrahenten hoffen, sonst ist Rang 1 vergeben. In den Playoffs macht das zunächst keinen großen Unterschied, denn beide Mannschaft können am Pre-Playoff-Wochenende erstmal entspannt abwarten, wer ihnen ins Halbfinale folgt.
Für die Nordberliner stehen am kommenden Wochenende zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Samstag (07.02.26, 19:00 Uhr) kommt es zum reizvollen Duell gegen den Tabellendritten, die Luchse Lauterbach. Am nächsten Tag (Sonntag, 08.02.26, 13:30 Uhr) gibt der ESC Dresden seine Visitenkarte im Erika-Heß-Eisstadion ab. Dresden spielt seine beste Saison seit Jahren und wird die Hauptrunde auf Rang 5 abschließen.
Statistik
FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Hüfner, Kruggel; Haase, Junge; Miethke, Falk; Heinicke – Volynec, Kubail, Braun; L. Noack, O. Noack, Balzer; Jentzsch, Fiedler, Thielsch; Licitis, Miguez, Flemming; Weihrauch.
Tore:
0:1 (04:40) Hirsch, 1:1 (05:53) Volynec (Kubail);
1:2 (24:31) Novotny, 1:3 (25:16) Heinz, 1:4 (38:44) Rubes;
1:5 (45:10) Lenk, 1:6 (52:58) Hirsch.
Schiedsrichter: Hecker, Müller / Krüger, Niedermeyer.
Strafen: FASS 2, Schönheide 4.
Zuschauer: 388.
Foto: Philipp Knop


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