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Verbandsliga Nord Wedemark FASS

Verbandsligateam feiert ersten Saisonsieg

Es ist eine schwierige Saison und das Team musste viele, teils herbe, Niederlagen hinnehmen. Nun aber hat es endlich geklappt, die 1b von FASS Berlin hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen Die Weserstars Bremen 2 wurde mit 7:6 (4:2/2:2/1:2) gewonnen.

Spiel auf Augenhöhe

Es war das wohl wichtigste Spiel der Saison, denn Bremen gehört als eines der wenigen Teams zur Kategorie machbar. 14 Feldspieler und zwei Torhüter wollten unbedingt den ersten Sieg einfahren. Die Akademiker hatten sich also viel vorgenommen und so bekamen die Zuschauer einiges geboten. Nach neun Minuten hatten diese schon vier Tore gesehen, zwei auf jeder Seite. Dennis Wegener konnte FASS nach vier Minuten in Führung bringen, Yanneck Grimm glich zwei Minuten später aus. Michael Reinhardt konnte FASS erneut in Führung bringen und zu diesem Treffer trug Torhüter Maximilian Lorenz eine Vorlage bei (8.). Christopher Linne konnte aber eine Minute später erneut ausgleichen. Dann konnte sich FASS endlich etwas absetzen. Meik Palicki (11.) und 43 Sekunden vor der Pause Julius Schindler sorgten für eine 4:2 Pausenführung.

Erster Treffer für Wartha

Es kam zu Beginn des 2. Drittels sogar noch besser. Sebastian Reinhardt in Überzahl (23.) und Melanie Wartha, mit ihrem ersten Treffer für FASS, schraubten das Ergebnis auf 6:2 (32.). Doch die Weserstars waren noch nicht geschlagen und konnten noch einmal aufschließen. Alexander Hohnhorst und Yannick Grimm machten es mit einem Doppelschlag in der 38. Minute wieder spannend.

Kämpfen bis zum Umfallen

FASS brach aber nicht auseinander und konnte mit einem Überzahlspiel in das letzte Drittel gehen. Das nutzte Julius Schindler nach 48 Sekunden zum 7:4. Das Zittern sollte aber erst noch richtig beginnen. Denn Alexander Hohnhorst brachte Bremen mit zwei Toren wieder heran und so stand es neun Minuten vor dem Ende plötzlich 7:6. Die letzten neun Minuten war ein kämpfen bis zum Umfallen und das wurde belohnt. Die 1b gewinnt mit 7:6 und das ist Balsam auf die geschundene Seele.

Schiedsrichter: A. Betnerowicz, J. Timofeev
Strafen: FASS 6 (0/0/06), Bremen 6 (2/4/0)
Tore:
1:0 (04:00) D. Wegener (M. Reinhardt); 1:1 (05:58) Y. Grimm (A. Thomas); 2:1 (07:15) M. Reinhardt (M. George, M. Lorenz); 2:2 (08:40) C. Linne (B. Bombis, A. Thomas); 3:2 (10:02) M. Palicki (J. Schindler, S. Reinhardt); 4:2 (19:17) J. Schindler (Fl. Müller) PP1;
5:2 (22:59) S. Reinhardt (J. Schindler) PP1; 6:2 (31:04) M. Wartha (S. Reinhardt, M. Palicki); 6:3 (37:09) A. Hohnhorst (C. Linne, A. Thomas); 6:4 (37:25) Y. Grimm (N. Haverkamp);
7:4 (40:48) J. Schindler (S. Reinhardt) PP1; 7:5 (43:49) A. Hohnhorst (N. Haverkamp); 7:6 (50:31) A. Hohnhorst (Y. Grimm);

2019-01-31 Was Wann Wo

Das Wochenende bei FASS Berlin – Langer Samstag in den Eisstadien

Das zweite Februarwochenende bringt wieder die Qual der Wahl für die Fans von FASS Berlin: Das letzte Spiel der Regionalliga Ost vor der Endrunde oder Spitzenspiel in der Landesliga Berlin?

Kellerduell in der Verbandsliga

Bevor man sich für eines der anderen Spiele entscheiden muss, kann man aber um 14.30 Uhr am Samstag (09.02.2019, Erika-Heß-Eisstadion) die bislang glücklose Mannschaft der Verbandsliga Nord anfeuern^, die im Kellerduell gegen den Vorletzten, die Weserstars aus Bremen, wieder einmal die Chance hat Punkte zu gewinnen.
Viel hängt wie immer davon ab, wie voll die Bank der Berliner sein wird im Verhältnis zum Kader der Gäste.
Die Torstatistik beider Teams lässt in jedem Fall ein enges Spiel erwarten.

Topspiel der Landesliga
Landesliga Berlin FASS Berlin - Eisbären Juniors
So möchten sie gerne wieder jubeln: Die Allstars, Foto: Christiane Kuhn

Eindeutig das sportliche Topspiel des Tages ist das Spiel des amtierenden Landesliga-Meisters ERSC Berliner Bären (4.) gegen die “Allstars” des FASS Landesliga-Teams  die aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz liegen (Samstag, 18.30 Uhr , Paul-Heyse-Stadion).
Hier geht es um die beste Position für die Playoffs,  die nach dem Ende der Hauptrunde im März folgen: Die Bären aktuell vier Spiele weniger als die Akademiker. 10 Punkte trennen die beiden Teams, da wäre ein Sieg für FASS wichtig um die gute Ausgangsposition zu sichern.
Es darf ein spannendes Spiel erwartet werden.

Regio-Blues

In der Regionalliga gibt es das letzte Heimspiel der Hauptrunde der Regionalliga Ost, danach gilt es zu warten, wie es in der Hauptrunde terminlich weiter geht. Sicher ist auf jeden Fall die weite Reise an die Nordseeküste zum ECW Sande und  zum EC Nordhorn, die natürlich auch in Berlin ihre Visitenkarte abgeben werden.
Die Blues als Underdog der Liga sind allerdings immer motiviert einem “großen” Team die Beine zu stellen und so ist auch hier letztlich ein robustes, spannendes Spiel zu erwarten.
Anbully um 19 Uhr, ebenfalls am Samstag im Erika-Heß-Eisstadion (Eintritt 5€,  Kinder bis einschließlich 15 frei)

Heimspiel: FASS Berlin - Berlin Blues
Voriges 1 von 1 Nächstes
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Wundertüte Verbandsliga

Dass das Team der Verbandsliga zu Überraschungen neigt, hat es ja in dieser Spielzeit in den Vergleichen mit den anderen Mannschaften aus dem Norden schon so einige Male gezeigt. Was es aber am gestrigen Abend im Erika-Hess-Eisstadion zu sehen gab, dürfte alles bisherige noch toppen. War man im Hinspiel bei den Harsefeld Tigers noch mit 17:2 (!) sang- und klanglos untergegangen, revanchierte man sich im Rückspiel vor den eigenen Fans mit einem überzeugenden 7:1 (2:0 2:1 3:0), trotz eines Wermutstropfens im letzten Drittel.

Gut besetzt mit 15 Spielern und zwei Torhütern waren die Niedersachsen angereist, mit 13 plus 2 hielten die Hausherren dagegen. Und die Tigers zeigten von Beginn an den Willen, der „Klatsche“ vom Hinspiel noch eine weitere Niederlage der 1b hinzuzufügen. Es blieb aber bei dieser optischen Willensbekundung, die sich zwar in Scheibenbesitz und einigen Schüssen bemerkbar machte, aber ansonsten nichts Zählbares brachte. Und wirklich gefährlich wurde es für Sebastian Becker im FASS-Gehäuse in den ersten Minuten auch nicht. Und so dauerte es bis zur 14. Minute, ehe eine Fangruppe zum Jubeln ansetzen durfte. Es waren aber nicht die Gäste-Fans, es waren die Fans der 1b, die sich über das 1:0 durch Jörn Kugler nach einem Bilderbuch-Angriff freuten. Bei doppelter Überzahl war es Bastian Retzlaff mit einem Zuspiel aus dem eigenen Drittel auf Thomas Koch, der dann auf der rechten Seite Vollgas gab und damit die Harsefelder überlief; Nutznießer war dann der mitgelaufene Jörn Kugler, der den Pass zur Mitte ohne Schwierigkeiten zur Führung verwertete. Vier Minuten später fiel sogar das 2:0. Die Entstehung war fast dieselbe, nur, dass Walto Hendriks nach einem Abspielfehler der Harsefelder den Pass gab. Thomas Koch ging erneut über rechts durch und sparte sich dabei auch den Pass zur Mitte. Er verwertete gleich selbst. Mit dem doch überraschenden 2:0 ging es dann auch in die erste Pause.

Nach gut einer halben Minute im Mittelabschnitt hatten dann die Gäste in Überzahl die Möglichkeit zur Ergebniskorrektur. Aber da waren ja noch diese Konter der 1b. Fabian Müller und Thomas Koch erhöhten innerhalb von 108 Sekunden auf 4:0. Getreu dem Motto „Unterzahl sch***egal“ durften dann auch die Gäste ran und erzielten das 1:4 aus ihrer Sicht durch Sebastian Schröder. Die Gäste-Fans skandierten danach zwar „Jetzt geht‘s los“, aber letztlich war es das in diesem Abschnitt. Die Harsefelder blieben zwar bemüht und spielten optisch auch gefällig, es sprang aber nichts dabei heraus. FASS blieb bei seiner Konter-Taktik, jedoch auch damit wollten keine Tore mehr fallen.

Die letzten 20 Minuten zeigten dann nochmal fast alles, was der Herz eines Eishockeyfans begehrt, wobei es nun aber ein wenig „nickelig“ wurde, ohne dabei einer Mannschaft die Schuld zuschieben zu wollen. Die Gäste, wohl leicht frustriert ob des Ergebnisses und einiger Schiedsrichterentscheidungen und FASS, die dagegenhielten. So lief das Spiel Gefahr „umzukippen“, beruhigte sich dann aber glücklicherweise wieder, was mit Sicherheit auch an weiteren Treffern der Hausherren lag, denn Walto Hendriks (2) und Bastian Retzlaff schraubten das Ergebnis durch ihre Tore in der 46., 48. und 53. Minute auf 7:1, so dass sich die Tigers in ihre Niederlage fügten. Ebenfalls in der 53. Minute gab es dann noch ein unschönes sowie unglückliches Ereignis, da nach einem Zweikampf, bei dem der Harsefelder Chris Jesgarsch liegen blieb, wurde gegen Jörn Kugler eine Matchstrafe wegen eines Stockstichs ausgesprochen. Es wird verzichtet, hier nãher darauf einzugehen. Es kann aber festgestellt werden, dass beide Spieler danach bei den Schiedsrichter waren und die Entstehung als unglücklich und „halb so wild“ darstellten. Die Strafe konnte natürlich nicht zurückgenommen werden, aber zumindest wurde alles so in einem Zusatzbericht vermerkt und nun bleibt es nur noch, die Entscheidung des Verbandes abzuwarten. So war denn auch nach 60 Minuten Schluss und die Wundertüte Verbandsligamannschaft wurde ihrem Ruf mal wieder gerecht und damit an diesem Tage auch die einzige FASS-Seniorenmannschaft, die in ihrem Heimspiel siegreich blieb, denn sowohl für die „Erste“ gegen Niesky als auch für das Landesliga-Team gegen die Berlin Blues hatte es zuvor doch deutliche Niederlagen gegeben.

Schiedsrichter: Niedermeyer, Betnerowicz

Tore:

1:0 (13:06) Kugler (Th. Koch, Retzlaff) PP2, 2:0 (17:26) Th. Koch (Hendriks) PP1

3:0 (20:36) F. Müller (N. Koch) UZ1; 4:0 (22:24) Th. Koch UZ1, 4:1 (24:52) Schröder (Wolfram) UZ1

5:1 (45:36) Hendriks (Th. Koch), 6:1 (47:14) Retzlaff (Hendriks), 7:1 (52:12) Hendriks (Kugler)

Strafen: FASS 10 + MS (Kugler/Stockstich) (2/8/25) – Harsefeld 14 (8/4/2)

Thomas Reinhardt

Dach des Stadions

FASS 1b startet in der Verbandsliga Nord

FASS 1b wird in der kommenden Saison in der Verbandsliga Nord an den Start gehen. „Wir melden seit vielen Jahren als einziger Berliner Verein konsequent drei Mannschaften im Senioren-Spielbetrieb“, stellt der Vorsitzende Heinrich Seifert heraus. „Im Osten fehlt leider derzeit eine Verbandsliga als Bindeglied zwischen der zunehmend professionelleren Regionalliga und den Landesligen. Daher sind wir froh, dass uns der Berliner Verband die Freigabe für den Norden erteilt hat – und der Verband und die Vereine im Norden uns gerne aufnehmen.“

Die Lösung war notwendig geworden, weil die 1b-Mannschaft ihren angestammten Platz in der Regionalliga Ost durch den Abstieg der Ersten Mannschaft aufgeben musste. Mannschaftsleiter des neuen Verbandsliga-Teams ist FASS-Vorstandsmitglied Thomas Reinhardt: „Mit dem Dreiklang Regionalliga – Verbandsliga – Landesliga bleibt FASS Berlin die erste Wahl für viele engagierte und leistungsorientierte Berliner Eishockeyspieler.“

Interessierte Spieler können sich bei Thomas Reinhardt melden (Tel. 0172 3048238).

Spieler auf dem Eis

Ein Quartett für FASS

Ein ganzes Quartett aus der letztjährigen 1b-Mannschaft rückt in die Erste Mannschaft von FASS Berlin auf. Damon Bonness, Lucas Joecks, Phillip Golz und Paul Konietzky helfen mit, das Erika-Heß-Eisstadion wieder zu einem Bollwerk des Weddinger Clubs zu machen.

Goalie Damon Bonness (23) stammt aus dem ECC-Nachwuchs und sammelte beim Krefelder EV Erfahrung in der DNL. Seit 2014 spielt er für FASS. In der Oberliga-Saison 2015/16 war er die Nummer 1 (20 Spiele), kehrte dann aber insbesondere wegen seines Studiums in die 1b-Mannschaft zurück und war dort in 22 Spielen der große Rückhalt.

Lucas Joecks (22) wurde bei den Eisbären Juniors ausgebildet und in 63 DNL-Spielen eingesetzt. Seit 2014 spielt der spielstarke Offensiv-Verteidiger für FASS 1b. In der Saison 2015/16 stand er bereits für einige Monate im Kader der Ersten Mannschaft, musste aber aus beruflichen Gründen für die vergangene Saison passen und kehrte in die 1b zurück.

Phillip Golz (23) spielt bereits seit 2011 für FASS – abgesehen von zwei Spielzeiten beim Bayernliga-Aufsteiger EC Bad Kissingen. In der Ersten Mannschaft hat er 77 Spiele (vier Tore, sechs Assists) auf seinem Konto. In der abgelaufenen Saison war der schnelle und technisch versierte Außenstürmer eine der Stützen der 1b: In nur elf Spielen traf er elfmal ins Schwarze.

Paul Konietzky (28) war nach der Verletzung von Lucien Aicher Mannschaftskapitän von FASS 1b und führte sein Team auf einen überraschenden vierten Platz in der Regionalliga Ost. Bereits 2006 lief er erstmals für FASS auf, 2010 schloss er sich dann endgültig dem Weddinger Traditionsverein an. Für die Erste Mannschaft hat er insgesamt 78 Spiele (zwei Tore, drei Assists) absolviert.

Sportdirektor Oliver Miethke: „FASS 1b hat in der vergangenen Saison sehr starke Leistungen gebracht, daran hatten die vier Jungs einen wichtigen Anteil – sowohl sportlich als auch von ihrer Persönlichkeit. Natürlich setzen wir auf sie, wenn wir in der kommenden Saison die Tabellenspitze attackieren.”