FASS geht an der Nordsee baden

Mit einer 1:8 (0:1, 1:2, 0:5)-Niederlage kehrte FASS Berlin von der Nordsee zurück. In einem intensiven und 40 Minuten lang ausgeglichenen Spiel schoss der ECW Sande im Schlussdrittel einen Kantersieg heraus.

Bereits in der ersten Spielminute hatte Philipp Grunwald, der erneut im Angriff aufgeboten wurde, vor 789 Zuschauern die Führung auf dem Schläger. Die gelang auf der Gegenseite Mundt (6.). Dabei blieb es nach 20 Minuten.

Im zweiten Abschnitt übernahm FASS das Kommando und kam immer wieder mit schnell vorgetragenen Angriffen vor den Kasten von Zurkovs. In der 29. Minute schob Luis Noack die Scheibe in Überzahl endlich zum umjubelten Ausgleich über die Linie. Doch die Freude blieb kurz. Ein schlechter Wechsel der Weddinger ermöglichte den Jadehaien nur eine Minute später die erneute Führung, die sie in der 35. Minute noch ausbauen konnten. Ärgerlich, denn das Schussverhältnis betrug zum Ende des zweiten Drittels 20:25 zugunsten von FASS Berlin.

Nur im Faustkampf Sieger

Das Aufbäumen der Gäste wurde im Schlussabschnitt bereits nach drei Minuten durch einen Überzahltreffer beendet. Zuvor hatte Lucas Topfstedt zumindest einen Faustkampf mit Mundt klar für sich entschieden. Sande kombinierte sich in der Folge zu weiteren Treffern, während die Nordberliner zunehmend die Köpfe hängen ließen. Zu allem Überfluss handelte sich Sebastian Eickmann in den Schlusssekunden eine doppelte 10-Minuten-Strafe ein und wird am kommenden Samstag in Niesky fehlen.

Tore: 1:0 (6.) Mundt, 1:1 (29.) Noack (Wagner) PP1, 2:1 (30.) Boon, 3:1 (35.) Rohac, 4:1 (44.) Rohac PP1, 5:1 (45.) Hvorostinins, 6:1 (49.) Hvorostinins, 7:1 (57.) Sivak PP1, 8:1 (59.) Maier SH2. Torschüsse: 36:34. Schiedsrichter: Müller. Strafen: Sande 14 + 10 (Piskunovs) + 10 (Mundt) + 10 (Sivak), FASS 12 + 10 Topfstedt + 10+10 (Eickmann). Zuschauer: 789.