Allstars weiter mit weißer Weste

Sie machten es sich unnötig schwer, am Ende aber zählt das Ergebnis. Die 1c gewann ihr letztes Spiel des Jahres gegen den ESC 07 Berlin mit 4:2 (3:1/0:1/1:0).

Drei Punkte trennten die Allstars und den ESC nach vier Spielen. Die Weddinger sind noch ungeschlagen, der Tabellenfünfte hat ein Spiel verloren. Obwohl nicht komplett, konnte FASS 19 Feldspieler aufbieten. Die Gäste hatten derer 13 dabei, wobei Neutorhüter Georg Jablukov als Verteidiger aushalf. Beide waren gut besetzt, und so versprach es ein spannendes Spiel zu werden.

Die Allstars legten auch gleich los und beschäftigten Sven Spanrad im Tor der Gäste sehr gut. Der gute Start wurde auch belohnt, Marco Osterburg fälschte nach 113 Sekunden einen Schuss zum 1:0 ab. Und mit Ablauf der ersten Strafe des Spiels konnte Lucien Aicher nach fünf Minuten auf 2:0 erhöhen. Von den Gästen gab es zunächst nur wenige Angriffe, bei denen die Weddinger aber immer aufpassen mussten. Die 1c blieb aber klar überlegen, sie nutzten ihren Chancen nur nicht aus. Vier Minuten vor der Pause gelang doch noch das 3:0, nach einem Bullygewinn kam Marco Osterburg an den Puck und war nicht mehr zu stoppen. Der Club konnte aber auch noch ein Erfolgserlebnis feiern, in Überzahl verkürzte Eric Gwost nach 17 Minuten auf 3:1. Die letzten Chancen des Drittels hatte FASS, es blieb aber beim 3:1.

Im zweiten Drittel stand der Club hinten besser, so wurde es weniger gefährlich vor dem eigenen Tor. Es blieb aber bei einem klaren Chancenplus der Weddinger. Nach 30 Minuten wechselten die Allstars den Torhüter, für Damon Bonness kam Dennis Gembus. Als dann Maxim von Helden nach 38 Minuten eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, hatten die Gäste die Gelegenheit, das Spiel wieder enger zu gestalten. Felix Schliemann gelang das auch, er konnte zwei Minuten vor der Pause auf 2:3 verkürzen.

Die letzten Minuten der Unterzahl überstand FASS unbeschadet. Was folgte war Einsatz auf beiden Seiten und einige Chancen beider Teams. 163 Sekunden vor dem Ende gelang den Weddingern das 4:2. Jules Thoma wurde auf die Reise geschickt und konnte nicht richtig gestört werden. Der Rest war dann Formsache. Es blieb bei diesem Ergebnis und der Sieg war völlig verdient. Die Weddinger waren das bessere Tram, sie verpassten es nur, das Spiel früher zu entscheiden.

Die Allstars bedanken sich bei allen, die das Team in diesem Jahr, egal in welcher Form, unterstützt haben. Wir wünschen Euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch. Wir sehen uns im Jahr 2020.

Schiedsrichter: J. Sauerzapfe, M. Schewe
Strafen: FASS 10 + Matchstrafe M. v. Helden (Check gegen das Knie) + 10 J. Krizan (Check von hinten), (4/25/16), ESC 10 (2/6/2)
Tore:
1:0 (01:53) M. Osterburg (E. Baumgartners, A. Dimbat); 2:0 (04:08) L. Aicher (B. Salzmann, J. Kugler); 3:0 (15:30) M. Osterburg (A. Dimbat); 3:1 (16:48) E. Gwost (J. Keller) PP1;
3:2 (37:59) F. Schliemann (T. Fritsche, O. Lishchiner) PP1;
4:2 (57:17) J. Thoma (N. Krautz).

Author: Norbert Stramm