FASS gewinnt auch zweites Finalspiel

Der dritte Titelgewinn in Folge rückt für FASS Berlin immer näher, denn auch das zweite Finalspiel  gegen die Schönheider Wölfe ging an die Berliner. 5:2 (3:2, 0:0, 2:0) gewann FASS vor 558 Zuschauerinnen und Zuschauern und führt nun in der Best-of-Five-Serie mit 2:0. 

Am Samstag legte FASS vor, Schönheide musste also schon gewinnen, damit der Druck am nächsten Wochenende nicht noch größer wird. FASS trat im Vergleich zum Vortag in unveränderter Aufstellung mit 19 Feldspielern an, bei den Wölfe war Luca Schwarzmeier mit dabei und so standen ebenfalls 19 Feldspieler zur Verfügung. Eric Steffen bei FASS und Kevin Kopp bei den Wölfen begannen im Tor.

Das Spiel

Schönheide griff auch gleich an und sie hatten die ersten Chancen des Spiels. Erst nach einigen Minuten kamen die Gastgeber zu Torabschlüssen. Der erste Treffer ging an die Wölfe, Jan Meixner hatte in der 5. Minute keine Probleme, einen Querpass von Ricco Warkus zum 0:1 einzuschießen. FASS versuchte zu antworten, doch auch ein erstes Powerplay brachte keinen Erfolg. Schönheide griff weiter mit an und so war es ein abwechslungsreiches Spiel. Die 11. Minute brachte FASS den Ausgleich, Oliver Noack traf nach Vorlage von Moritz Miguez. 77 Sekunden später schoss Tomas Rubes den Puck ins lange Eck des Berliner Tores und die Wölfe führten wieder. Diese hielt 101 Sekunden, dann erzielte Dennis Thielsch das 2:2. 140 Sekunden vor der Pause nutzte FASS sein zweites Powerplay des Drittels aus. Ein Schuss von Gregor Kubail wurde abgefälscht und senkte sich als Bogenlampe ins Tor. So führten die Weddinger nach 20 Minuten 3:2.

Schönheide hatte zu Beginn des Mittelabschnitts einige gute Chancen, sie scheiterten aber am Berliner Torhüter. Sie blieben überlegen und die Angriffe von FASS wurden gut gestört; so hatten die Gastgeber nicht viele Möglichkeiten. Und auch das sonst starke Powerplay half nicht, den Weddingern allerdings auch nicht. Es blieb ein torloses Drittel und somit stand ein spannender Schlussabschnitt bevor.

Dieses begann mit einer Strafe von vier Minuten gegen FASS und somit einem langen Powerplay der Gäste, doch wieder gelang kein Tor. FASS war effektiver, bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe konnte Daniel Volynec in der 48. Minute auf 4:2 erhöhen – und sorgte damit fĂĽr eine Vorentscheidung. Die Wölfe kämpften weiter und zogen 120 Sekunden vor dem Ende den TorhĂĽter, allerdings erfolglos. DafĂĽr konnte Henry Haase mit der Schlusssirene das 5:2 erzielen.

Die bessere Chancenverwertung und ein starker Eric Steffen im Tor sicherten FASS den Sieg und damit die 2:0-SerienfĂĽhrung.

Der Ausblick

Weiter geht es in der Serie am Samstag um 17:00 Uhr im Wolfsbau von Schönheide, ein eventuelles viertes Spiel würde am Sonntag um 15:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion stattfinden.

Die Statistik

FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Haase, Heinicke; Kruggel, Licitis; Falk, Miethke; Berlin – Volynec, Kubail, Braun; O. Noack, Miguez, L. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Balzer, Weihrauch, Flemming.
Tore:
0:1 (04:19) Meixner, 1:1 (10:51) O. Noack (Miguez), 1:2 (12:08) Rubes, 2:2 (13:49) Thielsch (Jentzsch, Fiedler), 3:2 (17:40) Kubail (Braun, Jentzsch);
4:2 (47:46) Volynec (Kubail, Braun), 5:2 (59:58) Haase ENG.
Schiedsrichter: Hecker, Metzkow – Gläser, Niedermeyer.
Strafen: FASS 14 (2/6/6), Wölfe 16 (8/4/4).
Zuschauer: 558.

Foto: Philipp Knop

Norbert Stramm
Author: Norbert Stramm

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