Kategorie: Landesliga

Allstars nehmen Revanche

Wieder eine eindrucksvolle Vorstellung lieferten die FASS Allstars gegen den OSC Berlin ab. Glatt mit 11:1 (3:0, 3:0, 5:1) wurde gewonnen und die Tabellenführung verteidigt.

Kurz vor dem Abbruch der letzten Saison konnte der OSC gegen die Allstars gewinnen. Es war die einzige Niederlage der letzten Saison, und so war eine sportliche Revanche fällig.

Es ging von Beginn an in Richtung Tor von Lilly-Ann Riesner, also dem Tor der Gäste. Nach 70 Sekunden konnte Christopher Krämer das 1:0 erzielen, und drei Minuten später erhöhte Benjamin Salzmann in Überzahl auf 2:0. Der OSC hielt im ersten Drittel durchaus mit und hatte auch seine Chancen, Maximilian Lorenz konnte aber lange einen Gegentreffer verhindern. Dafür kassierte die ebenfalls gute Lilly-Ann Riesner noch einen weiteren Treffer, wieder traf Christopher Krämer nach neun Minuten zum 3:0, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

Im zweiten Drittel gab es einen Rückfall in alte Landesligazeiten. Es gab zahlreiche Strafen gegen beide Teams, Spielfluss gab es kaum noch. Die Zuschauer bekamen aber immerhin noch drei weitere Tore durch Jörn Kugler (29.) sowie Till Schwitalla und Edgars Baumgartners, die in der 36. Minute innerhalb von 51 Sekunden trafen.

Im letzten Drittel wurde wieder Eishockey gespielt und nun setzte sich FASS noch deutlicher ab. Milos Mihajlovic traf nach 44 Minuten zum 7:0, dann kam der Schönheitsfleck auf der Weste der Weddinger. Marvin Unruh konnte in Unterzahl den Ehrentreffer für den OSC erzielen. Diesen konterte Christopher Krämer eine Minute später mit einem Powerplaytreffer. Jörg Müller erhöhte fünf Minuten vor dem Ende auf 9:1, und dann hämmerte Denis Karrenbauer den Puck eine Minute später zum 10:1 ins Netz. Den Schlusspunkt setzte Kapitän Lucien Aicher zwei Minuten vor der Schlusssirene.

Auch wenn der OSC phasenweise mithalten konnte, war es ein ungefährdeter Sieg der Allstars. Alle drei Reihen zeigten eine gute Leistung, das Fehlen einiger Spieler machte sich nicht bemerkbar. Auch Maximilian Lorenz machte im Tor einen guten Job, ganz beschäftigungslos war er nicht. Der OSC hat sich eventuell durch die Strafen im zweiten Drittel ein wenig selbst aus dem Spiel genommen und am Ende fehlte auch die Kraft. Lilly-Ann Riesner verhinderte mit einigen sehr starken Paraden sogar noch schlimmeres.

Zwei Siege, 26:3 Tore – der Start in die Saisonverlief hervorragend. Am kommenden Wochenende geht es zum Berliner Schlittschuh-Club. Wenn da an die bisherigen Leistungen angeknüpft werden kann, muss sich der Gegner warm anziehen.

Ein Dank geht auch wieder an beide Teams und die ca. 80 Zuschauer, die sich an das Hygienekonzept gehalten haben.

Schiedsrichter: F. Möller, M.-A. Niedermeyer
Strafen: FASS 18 (4/12/2), OSC 28 (6/12/10)
Tore:
1:0 (01:10) Ch. Krämer (M. Osterburg), 2:0 (04:20) B. Salzmann (M. Müller, Ch. Krämer) PP1, 3:0 (08:47) Ch. Krämer (T. Schwitalla, E. Baumgartners);
4:0 (28:14) J. Kugler (L. Aicher, B. Salzmann), 5:0 (35:02) T. Schwitalla (Ch. Krämer, M. Osterburg), 6:0 (35:53) E. Baumgartners (T. Schwitalla, J. Müller);
7:0 (43:12) M. Mihajlovic (N. Krautz, P. Buscham), 7:1 (43:51) M. Unruh (B. X. Schauer, N. Schumann) SH1, 8:1 (44:48) Ch. Krämer (E. Baumgartners, J. Krizan) PP1, 9:1 (54:59) J. Müller (T. Schwitalla), 10:1 (56:20) D. Karrenbauer (P. Buscham, J. Krizan), 11:1 (57:41) L. Aicher (J. Kugler, M. v. Helden).

Foto: Riitta Schulze

Sieg und Niederlage für FASS 1b/U20

1b überrascht Club

Der 1b von FASS Berlin gelang am Freitag die erste Überraschung der noch jungen Landesliga-Saison: Gegen den Berliner Schlittschuh-Club wurde knapp mit 8:7 (4:2, 1:2, 3:3) gewonnen.

Das Spiel begann erwartungsgemäß, dem Club gelang der erste Treffer. Simon Braun traf nach acht Minuten in Unterzahl. Doch die 1b blieb ruhig und konnte nach 13 Minuten durch Felizian Hoshino ausgleichen. Zwei Minuten später konnte Jan Schier den Favoriten zwar erneut in Führung bringen, aber FASS schlug zurück und führte nach dem ersten Drittel mit 4:2. Tommy-Eric Roussy traf bei doppelter Überzahl nach 17 Minuten zum Ausgleich und innerhalb von 31 Sekunden trafen Johannes Hobrecht (19.) und Fabian Müller (20.) zum 4:2.

Das Spiel war aber noch längst nicht entschieden, zumal Lino Werner nach 35 Sekunden in Überzahl auf 4:3 verkürzte. Ein weiterer Powerplaytreffer brachte den Gästen den Ausgleich, Robert Richter überwand FASS-Goalie Dario Piroddi nach 28 Minuten. Doch die Akademiker fielen weiterhin nicht auseinander, sondern hielten voll mit. Verdienter Zwischenlohn was 5:4 durch Paul Khawam nach 31 Minuten, was gleichzeitig auch der Pausenstand war.

Zu Beginn des Schlussabschnitts bekam es Club-Torhüter Claus Kraft recht heftig. Nach 16 Sekunden traf Konstantin Mathea, und Johannes Hobrecht ließ innerhalb von 41 Sekunden zwei weitere Treffer folgen (45., 46.). Doch am Ende wurde es nochmals eng, denn Daniel Just (54.), Simon Braun (55.) und Oleksandr Lishchiner (56.) verkürzten innerhalb von 74 Sekunden auf 8:7. Mit viel Einsatz verteidigte FASS diesen Vorsprung und holte so verdient den ersten Saisonsieg.

Es blieb ein enges Spiel, in dem die Weddinger aber auch Glück hatten. Mehrmals trafen die Spieler des Clubs während des Spiels Pfosten und Latte. Allerdings vergab das Team auch selbst noch einige gute Chancen. Aber es gehört auch zum Sport, genau solche Spiele zu gewinnen.

Schiedsrichter: D. Barz, D. Kiss
Strafen: FASS 1b 12 (4/4/4), Club 14 (8/2/4)
Tore:
0:1 (07:34) S. Braun SH1; 1:1 (12:55) F. Hoshino (M. Wartha, P. Khawam); 1:2 (14:08) J. Schier (B. Kruschke, P. Gaarz) 2:2 (16:31) T.-E. Roussy (V. Gasde, M. Wartha) PP2; 3:2 (18:35) J. Hobrecht; 4:2 (19:06) Fa. Müller (K. Mathea);
4:3 (20:35) L. Werner (D. Just, B. Ufnowski) PP1; 4:4 (27:35) R. Richter (D. Just, S. Braun) PP1; 5:4 (30:58) P. Khawam (F. Hoshino, G. Siems);
6:4 (40:16) K. Mathea (M. Kuszynski, Fa. Müller); 7:4 (44:33) J. Hobrecht (M. Kuszynski, K. Mathea); 8:4 (45:14) ) J. Hobrecht (M. Kuszynski, K. Mathea); 8:5 (53:48) D. Just (B. Ufnowski); 8:6 (54:10) S. Braun (L. Werner); 8:7 (55:02) O. Lishchiner (E. Gwost, L. Werner).


U20 unterliegt Devils

Nichts zu holen gab es für die U20 von FASS Berlin beim Saisonauftaktspiel gegen die Dresden Devils. 1:8 (1:2/0:4/0:2) unterlag das Team dem Hauptrundengewinner der letzten Saison.

Die zweite Saison der Landesliga Sachsen startet für FASS mit einem Heimspiel gegen die Devils, dem Hauptrundengewinner der letzten Saison. Die Devils starten mit einem eingespielten und erfahrenen Team, das den Weddingern also alles abfordern würde.

Und die Devils begannen auch sehr druckvoll, Dennis Gembus im Tor der U20 bekam gleich gut zu tun. FASS beschränkte sich auf Konter und die hatten es durchaus in sich. Nach sechs Minuten gelang es den Devils, den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Christian Hartung war erfolgreich. Wie gefährlich die Konter von FASS waren, zeigte sich nach elf Minuten. Felizian Hoshino konnte ein Break erfolgreich abschließen. Etliche Chancen später, auch ein Powerplay blieb ungenutzt, kassierte die U20 doch noch den zweiten Gegentreffer. Elf Sekunden vor der Pause konnte Franz Lorenz die Gäste in Führung bringen.

Mit Druck der Devils und Konter von FASS ging es auch im zweiten Drittel weiter. Dresden gelang es, nach 101 Sekunden das 1:3 zu erzielen. Kadri Gehl konnte nach schöner Vorarbeit vollenden. Die Weddinger kämpften weiter, und so musste auch Katja Weipert im Tor der Devils zwischendurch eingreifen. Dennoch konnten die Gäste den dritten Treffer erzielen, Christian Hartmann traf nach 27 Minuten. Als FASS zu einer doppelten Überzahl kam, kam Dresden zum nächsten Treffer. Ein Dresdner kann bei einem Gegenangriff nur unsanft gestoppt werden und es gab Penalty. Den verwandelte Heinrich Zerbst sicher. Ein Puckverlust im Mitteldrittel führte zum 1:6, Franz Lorenz traf nach 35 Minuten. Beide Teams vergaben weitere Chancen und so wurden mit diesem Spielstand die Seiten gewechselt.

Das Spiel war natürlich entschieden, es ging darum sich weiter gut zu verkaufen. Dresden griff nämlich weiter an und konnte den nächsten Treffer erzielen. Ein Alleingang von Franz Lorenz führte zum 1:7. Bis 26 Sekunden vor dem Ende hielt das Ergebnis, dann konnte Martin Rost in Unterzahl den letzten Treffer des Spiels erzielen.

Der Einsatz hat gestimmt, die Devils haben allerdings viele Fehler der Weddinger ausgenutzt. Es gab aber auch einige gute Ansätze und so sollten sich noch Chancen auf Punkte ergeben.

Schiedsrichter: N. Meißner, D. Pompetzki
Strafen: FASS 8 (0/2/6), Devils 16 (2/6/8)
Tore:
0:1 (05:42) Ch. Hartmann (F. Lorenz, M. Rost); 1:1 (10:04) F. Hashino (P. Khawam, L. Sprich); 1:2 (19:49) F. Lorenz (Ch. Hartmann, S. Hofmann);
1:3 (21:41) K. Gehl (A. Maier); 1:4 (26:30) Ch. Hartmann (M. Rost, F. Lorenz); 1:5 (28:29) H. Zerbst PS SH2; 1:6 (34:21) F. Lorenz (M. Rost, Ch. Hartmann);
1:7 (44:57) F. Lorenz; 1:8 (59:34) M. Rost (S. Hofmann, B. Martin) SH1.

Favoritensieg im Vereinsduell

Keine großen Probleme hatten die FASS Berlin Allstars das vereinsinterne Duell gegen die 1b zu gewinnen. Glatt mit 15:2 (4:0, 8:1, 3:1) ging dieses Duell an den Favoriten.

Wie schon im Vorjahr trafen beide Teams erneut zum Saisonbeginn aufeinander. Im Gegensatz zum letzten Jahr wollte die 1b aber ein besseres Ergebnis erzielen. Beide Teams traten mit 16 Feldspielern und sehr gut besetzt an.

Dennis Gembus im Tor der 1b musste als Erster eine gute Chance des Gegners vereiteln, und das noch in der ersten Minute. Eine Minute später kassierte er das erste Tor, Christopher Krämer brachte die Allstars per Nachschuss in Führung und erzielte damit den ersten Treffer der 40. Landesligasaison. Zwei Minuten später ging es ganz schnell nach vorne, und Maxim von Helden erhöhte auf 2:0. Die Allstars gaben weiter den Ton an, der 1b gelang in der Anfangsphase nicht viel. Damon Bonness musste nicht oft eingreifen, war aber zur Stelle wenn dies notwendig war. Im Laufe des ersten Drittels gelang dem Außenseiter ein wenig mehr, die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Allstars. Diese waren es dann auch, die den nächsten Treffer des Spiels erzielten, Kapitän Lucien Aicher traf nach 15 Minuten zum 3:0. Zwei Minuten vor der Pause folgte in Unterzahl das 4:0, Niklas Krautz zog nach einem Bullygewinn von der blauen Linie ab und traf zum Pausenstand.

Mit einem Powerplay der 1b begann der Mittelabschnitt, und hier hatten die Gäste einige gute Schüsse. Ein Treffer gelang aber nicht. Dafür traf erneut Lucien Aicher für sein Team, er verwandelte nach 24 Minuten ganz sicher einen Penalty. Dann aber kam der Außenseiter doch noch zum verdienten Treffer. Konstantin Mathea ging durch und gegen seinen Schuss hoch ins Eck war Damon Bonness machtlos (25.). Dann kamen Lucien Aichers 47 Sekunden. Gleich zwei Treffer erzielte er in dieser Zeit und schraubte das Ergebnis auf 7:1. Nun wurde es richtig bitter für die 1b. Nach dem 8:1 durch Jörg Müller ging Dario Piroddi ins Tor und kassierte gleich das 9:1 von Jörn Kugler (beide 31.). Niklas Krautz und Lucien Aicher konnten innerhalb von 18 Sekunden zwei weitere Treffer erzielen und zwei Sekunden vor Drittelende traf Jules Thoma zum 12:1.

Die 35 Zuschauer sahen auch im letzten Drittel gut aufgelegte Allstars, die weiterhin schöne Angriffe vortrugen. Die 1b kämpfte, aber zu holen war hier natürlich nichts mehr. Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten. Nach 49 Minuten konnte sich auch Denis Karrenbauer in die Torschützenliste eintragen und es stand 13:1. Doch auch die 1b kam noch zu einem weiteren Treffer, Kevin Pfennig traf fünf Minuten vor dem Ende. Der letzte Treffer war das aber noch nicht, eine Minute später hieß es nach einem Treffer von Jörn Kugler 14:2. Und 75 Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte er noch den Treffer zum 15:2-Endstand.

Die Allstars sind gut die Saison gestartet und werden sicherlich wieder oben mitspielen. Das zweite Drittel war für die 1b ein Albtraum, insgesamt waren aber gute Ansätze zu sehen.

Da der Spielplan überarbeitet wird, stehen die nächsten Spiele der Teams noch nicht fest. Alle Informationen folgen aber rechtzeitig.

Außerdem spielten heute Berliner Schlittschuh-Club gegen Berliner Schlittschuh-Club 1b Wikinger 3:1 (1:0, 1:1, 1:0).

Schiedsrichter: D. Kiss, M. Schewe
Strafen: Allstars 0 (6/4/0), 1b 0 (2/0/0) Zuschauer: 35
Tore:
1:0 (01:52) Ch. Krämer (M. Osterburg); 2:0 (03:07) M. v. Helden (P. Buscham, T. Schwitalla); 3:0 (14:49) L. Aicher (J. Kugler, B. Salzmann); 4:0 (17:17) N. Krautz (T. Schwitalla) SH1;
5:0 (23:13) L. Aicher PS; 5:1 (24:22) K. Mathea; 6:1 (26:17) L. Aicher (J. Kugler, M. v. Helden); 7:1 (27:04) L. Aicher (B. Salzmann, J. Müller); 8:1 (30:29) J. Müller (J. Kugler, L. Aicher); 9:1 (30:48) J. Kugler (L. Aicher, D. Karrenbauer); 10:1 (34:11) N. Krautz; 11:1 (34:29) L. Aicher (J. Kugler, J. Müller); 12:1 (39:58) R. Dembovskis (J. Thoma, M. Osterburg);
13:1 (48:22) D. Karrenbauer (B. Salzmann, L. Aicher); 13:2 (54:36) K. Pfennig (Fa. Müller); 14:2 (55:26) K. Kugler (B. Salzmann, L. Aicher); 15:2 (58:45) J. Kugler (B. Salzmann, L. Aicher).

Foto: Riitta Schulze

Saisonstart in der Landesliga Berlin – vereinsinternes Duell am Freitag

Am Freitagabend startet die Landesliga Berlin in ihre Jubiläumssaison. Im 40. Jahr in Folge wird der Berliner Meister gesucht. Hierzu hat Noppe einige Informationen zusammengetragen.

Zwei Vereine (Berliner Bären und SC Charlottenburg) haben kurzfristig wegen der Corona-Pandemie ihre Teilnahme abgesagt. Da außerdem die BSG Eternit nicht mehr antritt, gehen sieben Mannschaften an den Start. FASS ist weiter mit zwei Teams dabei. Während FASS 1b mit Trainer Norbert Pascha stark auf den Nachwuchs setzt, nehmen die FASS 1c Allstars mit Trainer Martin Ohme und seinem erfahrenen Kader den Meistertitel ins Visier. Weitere Anwärter auf Spitzenplätze sind die beiden Teams des Berliner Schlittschuh-Clubs, die im Vorjahr als ESC 07 Berlin und als ECC Preussen 1b firmierten – die Entwicklungen im Charlottenburger Eishockey sind inzwischen nicht mehr leicht zu verfolgen. Außerdem sind die Berlin Blues 1b, der OSC Berlin und der ASC Spandau weiter dabei.

Am 1. Spieltag treffen gleich am Freitagabend die beiden FASS-Teams zum vereinsinternen Duell aufeinander. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion. Am Eingang (Kassenbereich) wird für Zwecke der Corona-Kontaktverfolgung eine Anwesenheitsliste geführt, welche nach vier Wochen vernichtet wird.

Regio gewinnt gegen Landesliga

Im letzten Testspiel vor dem Saisonstart der Weddinger gewann FASS Berlin gegen eine Kombination der beiden Teams der Landesliga Berlin mit 14:1 (1:1, 5:0, 8:0).

Viel Gelegenheit zum Testen hatte Neu-Coach Marco Rentzsch in diesem Sommer nicht, und so bot das Testspiel gegen die Landesligakombination durchaus eine gute Möglichkeit sich einzuspielen. Insgesamt 19 Spieler bot die Landesligakombination auf, im Tor begann Damon Bonness. Das Regionalligateam musste kurzfristig auf Sebastian Eickmann verzichten, Testspieler Richard Jansson war wieder mit dabei. Im Tor begann Morten Braun.

Es ging recht munter los, beide Teams kamen früh zu ersten Torchancen. Nach drei Minuten gelang dem Favoriten der erste Treffer des Spiels, Patrick Czajka war erfolgreich. Nun bekam der Regionalligist den Gegner zwar etwas besser in den Griff, kassierte nach elf Minuten aber den Ausgleich. Eine Unterzahl war gerade überstanden, da ging Jules Thoma durch und erzielte das 1:1 (11.). Im Anschluss zeigte Damon Bonness, dass er schon gut in Form ist, er entschärfte einige gute Chancen des Gegners. Nach 14 Minuten hatte er aber Glück, Tom Fiedler scheiterte am Pfosten. Die letzte Minute des Anfangsdrittels konnte das Regionalligateam noch eine doppelte Überzahl trainieren, es blieb aber beim 1:1.

Die Landesliga-Auswahl konnte der Ersten Mannschaft nur phasenweise ein Bein stellen.

30 Sekunden doppelte Überzahl blieb dem Regionalligateam im zweiten Drittel. Auch den Rest der zweiten Strafe überstand das Landesligateam, es stand aber weiter gewaltig unter Druck. Die Chancenverwertung blieb aber das Problem der Regio, dazu kam ein überragender Torhüter. Nach 27 Minuten war aber auch er machtlos, Marvin Miethke erzielte das 2:1. Zur Hälfte des Spiels wechselte die Regio den Torhüter, Danny Bohn übernahm nun. Eine Minute später folgte eine gute Vorarbeit, die Philipp Grunwald zum 3:1 nutzte. Nach 33 Minuten konnte Tom Fiedler auf 4:1 erhöhen. Nun wechselte auch die Landesliga den Torhüter, Dennis Gembus wurde nun gut beschäftigt. Nach einigen guten Paraden konnte Richard Jansson ihn nach 38 Minuten zum 5:1 überwinden. Patrick Czajka erzielte 40 Sekunden vor der Pause noch das 6:1.

In der Pressekonferenz dankte Headcoach Marco Rentzsch den Landesliga-Mannschaften und ihrem Trainer Norbert Pascha für das kurzfristig angesetzte Testspiel.

Die Landesliga hatte im letzten Drittel die erste gute Chance, Tom Fiedler eröffnete aber nach 42 Minuten den Torreigen. Nico Jentzsch ließ zwei Minuten später mit einem Alleingang das 8:1 folgen. Eine weitere Minute später konnte sich auch Niklas Weihrauch in die Torschützenliste eintragen. Patrick Czajka machte es dann zweistellig, und nun warteten 12 weitere harte Minuten auf den Außenseiter. Denn es gab weiter viel Druck, Entlastungsangriffe gab es nun kaum noch. Im Gegenteil, Dennis Merk traf in Unterzahl zum 11:1 (51.). Die 58. Minute brachte zwei weitere Treffer von Patrick Czajka und Tom Fiedler. Den Schlusspunkt setzte Niklas Weihrauch, der 28 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 14:1-Endstand erzielte.

Spieler des Tages waren Philipp Grunwald auf Seiten der Ersten Mannschaft sowie Jules Thoma für das kombinierte Landesligateam. Jules Thoma war einer der herausragenden FASS-Spieler der Nuller-Jahre. In seiner Bilanz stehen 156 Spiele zwischen 1999 und 2007, in denen er 113 Tore und 102 Assists erzielte. In der kommenden Saison will er mithelfen, die FASS Allstars zum Meistertitel der Landesliga Berlin zu führen.

Das Landesligateam hat es der Regio nicht leicht gemacht, mit viel Einsatz hat es etwas gedauert, ehe sich die Regio absetzen konnte. Am Ende siegte die Regio erwartet klar, muss aber noch an der Chancenverwertung arbeiten. Am Freitag startet für FASS die Regionalligasaison, die Berlin Blues kommen in den Wedding. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Spielplan der Landesliga wird noch gearbeitet.

Zum Abschluss noch ein Hinweis: Es gibt zur Regionalliga Ost ein Tippspiel. Einfach den Link anklicken, da gibt es alle Informationen.
https://www.kicktipp.de/rlo/

Schiedsrichter: Posacki – Krüger, Kiss
Zuschauer: 70
Strafen: FASS 6 (0/4/2), FASS 14 (6/6/2)
Tore:
1:0 (03:00) Czajka (Fiedler); 1:1 (10:18) Thoma (Salzmann, v. Helden);
2:1 (26:23) Miethke (Noack, Wild); 3:1 (30:46) Grunwald (M. Krüger, Wild); 4:1 (32:30) Fiedler (Czajka, Weihrauch); 5:1 (37:28) Jansson; 6:1 (39:20)  Czajka (Fiedler, Watzke);
7:1 (41:34) Fiedler (Weihrauch, Watzke); 8:1 (43:44) Jentzsch (Jansson, Grunwald); 9:1 (44:52) Weihrauch (Czajka, Fiedler); 10:1 (47:15) Czajka (Merk, Fiedler); 11:1 (50:24) Merk (Czajka) SH1; 12:1 (56:26) Czajka (Merk, Watzke); 13:1 (56:35) Fiedler (Merk, Watzke); 14:1 (59:32) Weihrauch (Herrmann, Merk).

Fotos: Alexandra Bohn

Mehr FASS geht nicht

Zum zweiten und letzten Vorbereitungsspiel trifft das Regionalliga-Team von FASS Berlin auf eine Kombination der Landesliga-Teams FASS 1b und 1c. Das Spiel beginnt am Samstag, dem 26. September 2020 um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion. Dies wird ein sportlich durchaus reizvoller Vergleich. Bei FASS 1b spielen einige Talente, die zum erweiterten Regionalliga-Kader zählen und sich empfehlen wollen. Die FASS 1c Allstars waren die klar dominierende Mannschaft der Landesliga Berlin 2019/20; nur der Ausbruch der Corona-Pandemie konnte sie auf dem Weg zum Titel stoppen. Das sportliche Niveau der Landesliga ist bekanntlich recht ordentlich, wie die Jungs von 1b und 1c sicher unter Beweis stellen wollen.

Natürlich geht es in diesen Tagen nicht nur um den Sport, sondern vor allem um den verantwortungsvollen Umgang mit der Corona-Pandemie. FASS Berlin hat hierzu ein Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, das auf der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung Berlin und dem COVID-19 Pandemie Hygienekonzept der Taskforce Eishockey aufbaut. Die für Zuschauer wichtigen Aspekte haben wir hier zusammengefasst (bitte auf den Link klicken). Bitte bringt zu den Spielen eine Mund-Nasen-Bedeckung mit, denn im gesamten Stadion herrscht Maskenpflicht, auch auf den Sitzplätzen. Alltagsmasken im FASS-Berlin-Design können auch an der Kasse für 8 Euro erworben werden. Haltet Euch beim Besuch der Spiele an alle Vorgaben und leistet den Anweisungen des Ordnungsdienstes Folge.

Philipp Grunwald, Danny Bohn und Tom Fiedler werden sich den Angriffen der FASS-Landesligaspieler entgegenstellen (Foto: Alexandra Bohn)

Personell kann Trainer Marco Rentzsch eine Woche vor Saisonstart aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zur Vorwoche werden Morten Braun (Tor), Sebastian Eickmann (Verteidigung) und Marvin Krüger (Angriff) dazu kommen, lediglich Max Böwe fehlt noch. Die neuen Trikots sind übrigens eingetroffen, Fans und Mannschaft können sich auf das neue Outfit freuen.

Der Eintritt beträgt wie in der Vorsaison 5 Euro (VIP-Tagesticket: 15 Euro). FASS-Mitglieder und Eltern von FASS-Nachwuchsspielern haben diesmal freien Eintritt. Dies ist eine gute Gelegenheit, die beliebten FASS Family-Saisontickets zu erwerben. Diese kosten nur 29 Euro und umfassen alle Spiele der Hauptrunde, Zwischenrunde und Play-offs.

Parallel startet am Freitagabend die Meisterschaft der Regionalliga Ost mit dem Spiel zwischen Neuling ES Weißwasser Jungfüchse und den Dresdner Eislöwen Juniors. Am Samstag sind zwei weitere Spiele angesetzt. Das erste Hauptrundenspiel von FASS geht dann am Freitag, dem 2. Oktober 2020 um 19:30 Uhr über die Bühne, wenn die Berlin Blues ins Erika-Heß-Eisstadion kommen. Eine ausführliche Saisonvorschau findet ihr auf der beliebten Seite für Eishockeyfans www.noppe-ist-schuld.de.

Allstars mit altem Trainer und einem Abgang

Auch Landesligisten planen in der Sommerpause für die anstehende Spielzeit. Die Allstars von FASS Berlin geben erste Personalentscheidungen bekannt.

Der Kader wird im Großen und Ganzen zusammenbleiben. Einziger Abgang ist bisher Kevin Ritter, der seine Karriere beenden wird. Die Allstars bedanken sich bei Kevin für seinen Einsatz auf und neben dem Eis, hat er doch nebenbei im Bereich der Mannschaftsleitung geholfen.

Trainiert wird das Team nun doch von Martin Ohme, mit Unterstützung von Stephan Sauer als Co-Trainer. Stephan kennt das Team recht gut, er lief selbst für die Allstars auf. Er hat zwar als Trainer noch keine Erfahrungen gesammelt, wird nun aber an diese Aufgabe herangeführt. Sollten sich bei Martin doch noch Änderungen ergeben, stünde Stephan bereit.

Das Team wird also gut aufgestellt sein und will auch in dieser Saison wieder ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze mitreden.

Der Kader:

Tor:Dennis Gembus (#1), Maximilian Lorenz (#40), Damon Bonness (#51)

Abwehr: Jörg Müller (#4), Edgars Baumgartners (#5),Sebastian Dictus (#8), Lucas Joecks (#10), Kevin Martens (#12), Jan Krizan (#14, CAN), Raitis Dembovskis (#18), Niklas Krautz (#21), Denis Karrenbauer (#22), Maximilian Müller (#27), Maxim von Helden (#37),

Angriff: Niklas Melchert (#2), Christian Dictus (#3), Andreas Dimbat (#7), Timothy Hoffer (Stephan) (#11), Christopher Krämer (#13), Philipp Buscham (#15), Lucien Aicher (#19), Till Schwitalla (#24), Marco Osterburg (#25), Milos Mihajlovic (#28), Jules Thoma (#30), Julian Melchert (#32), Jörn Kugler (#33), Thomas Koch (#35), Benjamin Salzmann (#36),

Trainer: Martin Ohme, Stephan Sauer (Co-Trainer)

3x Landesliga

Gleich dreimal durften die FASS-Teams an diesem Wochenende in der Landesliga ran. Hier die Spielzusammenfassungen:

Schwerstarbeit für die Bären

ERSC Berliner Bären – FASS Berlin 1b 6:5 (1:2/3:1/2:2)

Sehr schwer taten sich die Berliner Bären gegen die 1b von FASS Berlin. Die Weddinger konnten das Spiel während des gesamten Spiels offen gestalten. Kevin Pfennig brachte sie nach 14 Minuten in Führung, 29 Sekunden später erzielte Benjamin Teichert in Überzahl den Ausgleich. Zwei Minuten vor dem ersten Wechsel brachte Konstantin Mathea den Außenseiter erneut in Führung. Zu Beginn des 2, Drittels konnte Vincent Spaeth die Bären durch zwei Tore in Führung bringen (22., 25.), aber Julian Wagner schlug nach 36 Minuten zurück. Jan Schertz sorgte dafür, dass der ERSC nach dem 2. Drittel mit 4:3 führte. Mit dem 5:3 durch Harald Kott nach 51 Minuten schien das Spiel gelaufen, doch die 1b gab nicht auf und konnte durch Robert Bäuerle (53.) und Kevin Pfennig (57.) wieder ausgleichen. 2:34 vor dem Ende war es Jan Schertz, den letzten Treffer des Spiels erzielte und den Bären somit drei wichtige Punkte sicherte. FASS hielt sehr gut mit, am Ende aber setzte sich doch der Favorit durch.

Schiedsrichter: K. Englisch, J. Sauerzapfe
Strafen: ERSC 2 (0/2/0), FASS 10 (4/0/6)
Tore:
0:1 (13:29) K. Pfennig (J. Wegner); 1:1 (13:58) B. Teichert (J. Kindler, B. Dierksen) PP1; 1:2 (18:00 ) K. Mathea (K. Pfennig, M. Scheil);
2:2 (V. Spaeth (M. Cepik); 3:2 (24:48) V. Späth (M. Cepik); 3:3 (35:39) 20 (24); 4:3 (24:48) V. Spaeth (M. Cepik, B. Dierksen);
5:3 (50:43) H. Kott (J. Schertz, B. Dierksen) PP1; 5:4 (52:21) R. Bäuerle; 5:5 (54:21) K. Pfennig (K. Mathea, M. Kuczynski) 6:5 (57:29) 57:26) M. Cepik (J. Schertz, B. Dierksen);

Blues gewinnen Duell der 1b-Teams

FASS Berlin 1b – EHC Berlin Blues 1b 3:7 (1:3/1:0/1:4)

Die Blues legten gleich gut los, Andre Petters konnte nach 43 Sekunden das 0:1 erzielen. FASS konnte aber früh antworten, Robert Bäuerle glich in der 3. Minute aus. Erneut Andre Petters in Überzahl und in Unterzahl Steven Haucke (14.) konnten bis zur 1. Pause für die Blues treffen und diese wieder in Führung bringen. Einen Treffer gab es im Mittelabschnitt, Milosz Kuszynski konnte nach 22 Minuten auf 2:3 verkürzen. Im letzten Drittel konnten Steven Haucke (44., 46,) und Felix Mattschull für einen 2:6-Vorsprung sorgen. Lukas Reiche konnte zwar noch das 3:6 erzielen (48.), Steven Haucke sorgte aber vier Minuten vor dem Ende für den 3:7-Endstand.

Schiedsrichter: D. Pompetzki, E. Posacki
Strafen: FASS 15 + Spieldauerdisziplinarstrafe J. Wegner (6/31/0), Blues 17 + Spieldauerdisziplinarstrafe A. Grabe (4/29/4)
Tore:
0:1 (00:43) A. Petters (R. Kruggel, S. Haucke); 1:1 (02:15) R. Bäuerle (J. Wegner, Fa. Wagner); 1:2 (10:23) A. Petters (R. Kruggel, S. Haucke) PP1; 1:3 (13:54) S. Haucke SH1;
2:3 (21:44) M. Kuszynski (M. Scheil, K. Mathea);
2:4 (43:41) S. Haucke; 2:5 (45:19) S. Haucke (A. Petters, R. Kruggel); 2:6 (45:34) F. Mattschull (Ch. Kuprat, M. Panten); 3:6 (47:58) L. Reiche (M. Kuszynski, S. Bohn); 3:7 (55:48) S. Haucke (L. Busch, R. Kruggel);

Allstars mit Kantersieg

BSG Eternit – FASS Berlin 1c 1:24 (0:4/0:10/1:10)

Einen Kantersieg landeten die Allstars gegen die BSG Eternit. Zehn Minuten hielt die BSG das 0:0, dann eröffneten Christopher Krämer (11.) den Torreigen. Jules Thoma sorgte mit einem Hattrick (2 x 13., 19.) für ein 0:4 nach 20 Minuten. Ab dem 2. Drittel und wurde es dann heftig für Eternit. Die Allstars ließen die Scheibe laufen und erzielten im Mittelabschnitt zehn Tore. Weitere zehn folgten im letzten Abschnitt. Immerhin konnte Eternit drei Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer erzielen, Nico Kuicke traf in Unterzahl.

Schiedsrichter: D. Barz, J. Timofeev
Strafen:
Tore:
0:1 (10:55) Ch. Krämer (J. Thoma, J. Müller); 0:2 (12:50) J. Thoma (E. Baumgartners, Ch. Krämer); 0:3 (12:08) J. Thoma (E. Baumgartner, Ch. Krämer) SH1; 0:4 (18:34) J. Thoma (A. Dimbat, J. Melchert);
0:5 (20:10) A. Dimbat; 0:6 (23:13) T. Schwitalla (B. Salzmann); 0:6 (23:13) T. Schwitalla (B. Salzmann); 0:7 (24:28) B. Salzmann (A. Dimbat); 0:8 (24:56) J. Thoma (E. Baumgartners, J. Müller); 0:9 (27:09) J. Kugler (B. Salzmann, A. Dimbat) PP1; 0:10 (28:11) J. Kugler (K. Ritter); 0:11 (30:05) N. Krautz; 0:12 (36:50 (M. Osterburg (J. Thoma, Ch. Krämer) PP1; 0:13 (38:54) J. Kugler (M. Müller) PP1; 0:14 (39_43)J. Thoma (E. Baumgartners, J. Müller) PP1; 0:15 (45:04) M. Müller (J. Kugler, B. Salzmann); 0:16 (56:24) M. Osterburg; 0:17 (47:24) J. Kugler (B. Salzmann); 0:18 (48:33) J. Kugler (K. Ritter); 0:19) (49:28) J. Thoma (M. Osterburg, Ch. Krämer); 0:20 (51:45) E. Baumgartners (J. Müller, Ch. Krämer) PP1; 0:21 (52:48) M. Müller SH1; 0:22 (54:08) Ch. Krämer (M. Müller); 0:23 (55:08 J. Thoma; 1:23 (56:36) N. Kuicke (P. Kowalski) SH1; 1:24 (57:58) M. Osterburg.

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Auswärtssieg in der Heimat

Einen souveränen Auswärtssieg konnten die Allstars am Freitag einfahren. Im heimischen Erika-Heß-Eisstadion wurde gegen den ESC 07 Berlin mit 4:7 (1:2/1:3/2:2) gewonnen.

Der ESC benötigt jeden Punkt, um sich für die Meisterrunde zu qualifizieren, die Allstars wollten sich weiter absetzen. Personell waren beide fast gleich besetzt. Der ESC bot 15 Feldspieler auf, FASS 17. Im Protokoll aufgeführt waren beim ESC noch zwei weitere Spieler, die aber nicht anwesend waren. So waren es dann „nur“ 13 Feldspieler. Zum Streichen schien jedoch die Zeit zu fehlen, oder es ging etwas unter. Denn für Verwirrung sorgten beim Gastgeber die Torhütertrikots der Weddinger. Da die neuen weißen Torhütertrikots umgetauscht werden mussten und die neue Lieferung noch nicht eingetroffen ist, lief Maximilian Lorenz von FASS in einem roten Trikot auf. Beim Warmup trugen beide Torhüter noch schwarze Trikots, was sicherlich für alle Beteiligten schwerer gewesen wäre.

FASS begann sehr offensiv und es gab gleich mehrere Chancen. Den ersten Treffer aber erzielten die Gastgeber. Robert Fritsche überwand Maximilian Lorenz nach einem Break. Dann aber kamen die Weddinger. Eine Strafe überstand der ESC noch, dann aber erzielte Lucien Aicher den Ausgleich (5.). Drei Minuten später überwand Benjamin Salzmann nach einem schönen Spielzug ESC-Torhüter Sven Spanrad zum 1:2. FASS blieb überlegen, aber die Chancenverwertung blieb ein Problem. Dazu kam ein starker Torhüter bei den Gastgebern. So war der ESC mit diesem Spielstand nach 20 Minuten noch gut bedient.

FASS blieb auch im zweiten Drittel überlegen, vom Gastgeber kam weiter nicht viel. So war das 1:3 nach 25 Minuten keine Überraschung, Jules Thoma staubte ab. Nun lief es besser bei den Gästen und sie kamen zu weiteren Toren. Maximilian Müller hämmerte den Puck bei Überzahl ins Tor und 50 Sekunden später erhöhte Jules Thoma auf 1:5 (beide 29.). Es folgte eine Überzahlphase des Tabellenvierten, die außer einem Metalltreffer nichts einbrachte. Zwei Minuten vor der zweiten Pause konnte Robert Fritsche aber doch noch auf 2:5 verkürzen.

Es gelang dem ESC auch im letzten Drittel nur selten, gefährlich vor dem Tor des Gegners aufzutauchen. FASS bestimmte weiter das Spielgeschehen, und nach 48 Minuten konnte Jules Thoma auf 2:6 erhöhen. Den schönsten Spielzug des Tages vollendete Jörn Kugler neun Minuten vor dem Ende zum 2:7. Adam Vradenburg konnte zwei Minuten später in Überzahl immerhin auf 3:7 verkürzen und zwei Minuten vor dem Ende traf Peter Angrick noch zum 4:7. Bei diesem Ergebnis und einem verdienten Sieg der Weddinger blieb es am Ende. Die Gastgeber waren insgesamt im Angriff zu harmlos. Und ohne den überragenden Sven Spanrad im Tor hätte es wahrscheinlich ein Debakel gegeben.

Die Allstars bleiben damit ungeschlagener Tabellenführer, die 07er müssen weiter um den Einzug in die Meisterrunde zittern.

Schiedsrichter: K. Englisch, D. Pompetzki

Strafen: ESC 14 + je 10 R. Fritsche, O. Lischchiner  (2/16/16), FASS 20 (2/12/6)

Tore:
1:0 (03:51) R. Fritsche (B. Ufnowski); 1:1 (04:24) L. Aicher (B. Salzmann, M. Müller); 1:2 (07:20) B. Salzmann (J. Kugler);
1:3 (24:53) J. Thoma (E. Baumgartners, B. Salzmann); 1:4 (28:05) M. Müller (L. Aicher, B. Salzmann) PP1; 1:5 (28:55) J. Thoma (M. Osterburg); 2:5 (37:30) R. Fritsche (R. Richter);
2:6 (47:50) J. Thoma (B. Salzmann, L. Aicher); 2:7 (50:33) J. Kugler (E. Baumgartners, L. Aicher); 3:7 (52:10) A. Vradenburg (P. Angrick) PP1; 4:7 (57:05) P. Angrick (P. Dallmann, A. Vradenburg).

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Allstars holen 13. Sieg in Folge

Die FASS 1c Allstars bezwingen die Berlin Blues 1b mit 12:4 (4:1, 1:3, 7:0) und bleiben damit ungeschlagen Tabellenführer der Landesliga Berlin.

GOALIES CORNER

Am Samstagabend um 19 Uhr trafen die FASS 1c Allstars im P09 II auf die Mannschaft der Berlin Blues 1b, denen es in der bisherigen Saison als einziges Team gelungen war, den Allstars Punkte abzunehmen, nachdem das Hinspiel erst nach Penaltyschießen entschieden wurde. So war FASS vorgewarnt und ging mit dem klar formulierten Vorsatz in das Spiel, diesmal drei Punkte mitzunehmen.

Aufgrund des parallel angesetzen Regionallliga-Playoff-Spiels FASS vs. Preussen „verirrten“ sich einige Fans nach draußen und verfolgten das Spiel der 1c. Sie sollten sehen, dass die Berlin Blues auch diesmal nicht vorhatten, sich vor dem Favoriten zu verstecken. Sie spielten in einem sehr kompakten Defensivsystem mit der Ausrichtung, schnelle Konter zu fahren. Der Matchplan fruchtete vorallem in den ersten beiden Dritteln, in denen sich FASS sehr schwer tat, die Offensivbemühungen in Tore umzumünzen. Dennoch konnten Christopher Krämer, Lucien Aicher und Jörn Kugler schnell für eine komfortable Führung sorgen. Danach flachte das Spiel jedoch ab und die Blues verteidigten gut und konnten gelegentlich Entlastungsangriffe fahren. Einer davon landete dann auch im Kasten von Damon Bonness. Alexander Weise traf aus einem Gewusel vor dem Tor in den Winkel. Das Drittel plätscherte dann etwa vor sich hin und endete, nachdem Marco Osterburg traf, mit 4:1.

Das zweite Drittel gehörte dann den Berlin Blues. Wie oben bereits erwähnt, spielte die Gastmannschaft aus einer kompakten Defensive schnelle Konter nach vorne. Alle FASS-Akteure ließen im Mitteldrittel stark nach und mussten zusehen, wie die Blues durch Felix Matschull, Gerd Stodiek und Ron Kruggel das Ergebnis zwischenzeitlich auf 4:4 ausglichen. Nach den drei Gegentoren schien FASS dann langsam aus seiner Trance zu erwachen und antwortete durch ein Tor von Edgars Baumgartners, sodass man mit einem 5:4 in die Pause ging.

In der Drittelpause wurden dann die richtigen Worte gefunden, denn im letzten Drittel spielte FASS seinen Gegner regelrecht an die Wand. Man spielte sich mit schönen Kombinationen bis vor das gegnerische Tor und fast jeder Schuss fand sein Ziel. Das Team wirkte wie ausgewechselt und man zeigte sehr ansehnliches Eishockey. Mit 7:0 Toren bewiesen die Allstars eindrucksvoll, welches Potenzial im Team steckt. Benjamin Salzmann, Jules Thoma 2x, Lucien Aicher 2x, Marco Osterburg und Edgars Baumgartners trafen für FASS. Die Blues konnten der angriffslustigen Spielweise nicht mehr viel entgegensetzen, so dass das Spiel mit 12:4 endete.

Fazit: Die Allstars qualifizieren sich mit diesem Sieg sicher für die Endrunde und zeigen in den entscheidenen Phasen des Spiels ihre Qualität. Vorallem im letzten Drittel kamen alle FASS-Spieler, vom Torwart bis zu den Stürmern, stark formverbessert aufs Eis. Die Mannschaft von Martin Ohme kann jetzt die reguläre Spielzeit in Ruhe zu Ende spielen und bis zu den Playoffs weiteres Selbstvertrauen tanken. Wenn das Team es schafft, über drei Drittel seine Leistung abzurufen, wird es schwer, die Allstars zu bezwingen.

Foto: Riitta Schulze