Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Patrick Czajka

Top-Scorer Patrick Czajka bleibt bei FASS – die ersten Vorbereitungstermine stehen fest

Patrick Czajka (36) wird weiter den Angriff von FASS Berlin führen. Der Linksaußen trägt seit 2010 das rot-weiß-schwarze Trikot und hat seitdem 387 Scorerpunkte (141 Tore, 246 Assists) erzielt. Damit hat er sich kurz vor Ende der letzten Saison an der Spitze der ewigen FASS-Bestenliste katapultiert und kann jetzt seinen Vorsprung weiter auszubauen.

„Patrick ist nicht nur ein Leistungsträger, sondern auch charakterlich ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, erklärt Sportdirektor Oliver Miethke. „Die Regionalliga Ost wird ein deutlich höheres Niveau als bisher haben, da brauchen wir Spieler seiner Qualität.“

Unterdessen haben zwei Spieler aus dem letztjährigen Oberliga-Kader einen neuen Arbeitgeber gefunden: Verteidiger Dominik Müller schließt sich den Selber Wölfen (OL Süd) an, Angreifer Can Matthäs wechselt zum Lokalrivalen nach Charlottenburg. Beiden Spielern wünscht FASS Berlin alles Gute!

Die ersten Vorbereitungsspiele stehen ebenfalls fest. Die Akademiker nehmen an einem „Hamburg“-Turnier, was im Eisland Farmsen ausgetragen wird, teil. Die Gastmannschaften am ersten Septemberwochenende sind die Crocodiles Hamburg und der EHC Timmendorfer Strand 06.

Die Spieltermine:
Fr. 01.09.2017 EHC Timmendorfer Strand 06 gegen FASS Berlin (Spielbeginn: 20:00 Uhr)
Sa. 02.09.2017 Crocodiles Hamburg gegen FASS Berlin (Spielbeginn: 15:00 Uhr)

Nähere Informationen zum Rahmenprogramm und zum Ticketverkauf für die Partien an diesem Wochenende erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Danny Bohn

Torhüter-Trio komplett

Mit dem 17jährigen Danny Bohn vervollständigt FASS Berlin sein Torhütergespann für die Regionalliga-Saison 2017/18. Damon Bonness und Ole Swolensky hatten schon vor Wochen ihre Zusage gegeben.

Bohn begann beim ECC Preussen und wechselte dann 2013 ins Schülerteam von FASS. Bereits 2015 wechselte er nach den guten Leistungen in der FASS-Jugendmannschaft als nächster Schritt ins DNL-Team der Eisbären Juniors. In den kommenden zwei Spielzeiten hätte er dem ältesten DNL-Jahrgang angehört. Nun wechselt der reaktionsschnelle Goalie aber zurück zu in den Wedding, was er als Schritt nach vorne versteht.

Sportdirektor Oliver Miethke: „Danny ist ein großes Talent, wie die FASS-Anhänger bei seinem Einsatz gegen Erfurt letzte Saison sehen konnten. Wir bieten ihm einen intensiven Trainings- und Spielbetrieb im Seniorenbereich, was für seine Entwicklung optimal ist.“

Swolensky Krüger

Zwei weitere Vertragsverlängerungen bei FASS Berlin

Mit Kim-Joel Krüger und Ole Swolensky bleiben zwei weitere Spieler des letztjährigen Oberligakaders dem Weddinger Club treu.

Kim-Joel Krüger hat sich in der vergangenen Saison mit viel Einsatzwillen und diszipliniertem Defensivspiel einen Platz in der Ersten Mannschaft erkämpft und 38 Saisonspiele absolviert. Unter großem Jubel erzielte er am drittletzten Spieltag gegen Erfurt seinen ersten Treffer, der seinem Team zu einem Punktgewinn verhalf. In der Regionalliga will der 24jährige, dessen Bruder Marvin seit einigen Jahren als Profi in DEL und DEL2 aktiv ist, seinen Stammplatz im Team festigen.

Ole Swolensky (29) kam 2015 von den Wedemark Scorpions zu FASS und hütete in 48 Spielen den Kasten. Wie 2015/16 wird er wieder mit Damon Bonness das Torhütergespann der Nordberliner bilden. Parallel steht Swolensky in einer Ausbildung bei FASS-Sponsor Elektro Bergemann.

Apropos Sponsor: Mit Maxxprosion erweitert der Berliner Traditionsverein den Kreis seiner Premium-Partner. Maxxprosion steht für professionelle Sport-Nahrungsergänzung und Produkte, die dem Sportler wirklich etwas bringen. Geschäftsführer Björn Drebert: „FASS startet mit viel Schwung einen Neuanfang in der Regionalliga und im angestammten Erika-Heß-Eisstadion. Das wird eine spannende Sache, bei der wir dabei sein wollen. Außerdem ist das für mich als gebürtigen Berliner und Eishockeyspieler eine Ehrensache.“ Weitere Infos unter www.maxxprosion.de oder auf der Facebookseite.

 

Spieler auf dem Eis

Ein Quartett für FASS

Ein ganzes Quartett aus der letztjährigen 1b-Mannschaft rückt in die Erste Mannschaft von FASS Berlin auf. Damon Bonness, Lucas Joecks, Phillip Golz und Paul Konietzky helfen mit, das Erika-Heß-Eisstadion wieder zu einem Bollwerk des Weddinger Clubs zu machen.

Goalie Damon Bonness (23) stammt aus dem ECC-Nachwuchs und sammelte beim Krefelder EV Erfahrung in der DNL. Seit 2014 spielt er für FASS. In der Oberliga-Saison 2015/16 war er die Nummer 1 (20 Spiele), kehrte dann aber insbesondere wegen seines Studiums in die 1b-Mannschaft zurück und war dort in 22 Spielen der große Rückhalt.

Lucas Joecks (22) wurde bei den Eisbären Juniors ausgebildet und in 63 DNL-Spielen eingesetzt. Seit 2014 spielt der spielstarke Offensiv-Verteidiger für FASS 1b. In der Saison 2015/16 stand er bereits für einige Monate im Kader der Ersten Mannschaft, musste aber aus beruflichen Gründen für die vergangene Saison passen und kehrte in die 1b zurück.

Phillip Golz (23) spielt bereits seit 2011 für FASS – abgesehen von zwei Spielzeiten beim Bayernliga-Aufsteiger EC Bad Kissingen. In der Ersten Mannschaft hat er 77 Spiele (vier Tore, sechs Assists) auf seinem Konto. In der abgelaufenen Saison war der schnelle und technisch versierte Außenstürmer eine der Stützen der 1b: In nur elf Spielen traf er elfmal ins Schwarze.

Paul Konietzky (28) war nach der Verletzung von Lucien Aicher Mannschaftskapitän von FASS 1b und führte sein Team auf einen überraschenden vierten Platz in der Regionalliga Ost. Bereits 2006 lief er erstmals für FASS auf, 2010 schloss er sich dann endgültig dem Weddinger Traditionsverein an. Für die Erste Mannschaft hat er insgesamt 78 Spiele (zwei Tore, drei Assists) absolviert.

Sportdirektor Oliver Miethke: „FASS 1b hat in der vergangenen Saison sehr starke Leistungen gebracht, daran hatten die vier Jungs einen wichtigen Anteil – sowohl sportlich als auch von ihrer Persönlichkeit. Natürlich setzen wir auf sie, wenn wir in der kommenden Saison die Tabellenspitze attackieren.“

Wagner und Steinbach

Zwei Vertragsverlängerungen in der Verteidigung

Der Kader des Weddinger Clubs füllt sich: In der Verteidigung gaben Christian Steinbach und Fabian Wagner ihre Zusage für die Saison 2017/18.

Christian Steinbach (26) geht in seiner dritte Saison für FASS. In der Oberliga Nord absolvierte der zuverlässige Defender 73 Spiele (vier Tore, zwölf Assists) für die Nordberliner. Als er 2015 vom Schlittschuh-Club kam, war „Steini“ zunächst für die 1b-Mannschaft vorgesehen, erkämpfte sich aber mit unermüdlichem Einsatz einen Stammplatz in der Ersten Mannschaft. In der vergangenen Saison trug er bereits gelegentlich das „A“ auf der Brust, was seinen Stellenwert im Team unterstreicht.

Fabian Wagner (22) spielt erst seit Dezember 2016 für den Berliner Traditionsverein, hat sich aber mit gutem Defensivspiel und mutigen Aktionen in der Offensive einen Stammplatz beim Oberliga-Absteiger verdient. In seinen 21 Spielen (drei Tore, ein Assist) bildete er meist mit Steinbach den dritten Verteidigungsblock von FASS.

„Beide Jungs haben in der vergangenen Saison in der Oberliga unter schwierigen Rahmenbedingungen einen Schritt nach vorne gemacht“, stellt Sportdirektor Oliver Miethke fest. „In der Regionalliga Ost erwarte ich, dass sich Steini und Fabian zu herausragenden Verteidigern weiter entwickeln.“

Schippe schießt

Lucien Aicher ist zurück im Kader der ersten Mannschaft

Das ist ein Paukenschlag: Vereinslegende Lucien Aicher (39) hängt noch einmal eine Saison dran, um FASS Berlin beim „Neuanfang“ in der Regionalliga Ost zu unterstützen. „Schippe“ geht damit in seine 19. (!) Saison für die Nordberliner.

„Ich bin körperlich topfit und kann die Zeit aufbringen, um nochmal ein Jahr voll in den Trainings- und Spielbetrieb einzusteigen“, erklärt der Inhaber und Geschäftsführer der ONASCH Heizung Sanitär GmbH. „Mit der Verletzung, die ich mir letzte Saison in Weißwasser zugezogen hatte, wollte ich meine Karriere nicht beenden.“

Von 1999 bis 2011 spielte der Center in der Ersten Mannschaft von FASS und avancierte mit 343 Spielen (190 Tore, 189 Assists) zum Rekordspieler des Vereins. Sein Trikot wurde 2011 unter das Hallendach des Erika-Heß-Eisstadions gezogen, seine Rückennummer 19 nicht mehr vergeben – diese Ehre wurde keinem anderen FASS-Spieler jemals zuteil. Der langjährige Kapitän blieb danach an Bord und führte in den vergangenen sechs Jahren die 1b-Mannschaft in der Regionalliga Ost, wo er in weiteren 81 Spiele das rot-weiß-schwarze Trikot trug.

Der Sportliche Leiter Oliver Miethke freut sich: „Schippe ist eine Ikone des Vereins, sportlich und menschlich ein Vorbild. Er weiß, dass ein intensives Jahr vor ihm liegt. Seine Erfahrung und seine Einstellung werden uns helfen, in die Erfolgsspur zurückzufinden.“

Aicher fügt hinzu: „FASS ist mein Verein. Mit der Beendigung der Eisbären-Kooperation und der Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion geht es jetzt ‚back to the roots‘. Da helfe ich gerne mit.“

Felix Karlsson

Schweden-Power für FASS: Richard Jansson und Felix Karlsson stürmen im Erika-Heß-Eisstadion

FASS Berlin hat seine Import-Positionen für die Saison 2017/18 in der Regionalliga Ost besetzt. Richard Jansson und Felix Karlsson werden gemeinsam im Berliner Norden auf Torejagd gehen.

Richard Jansson wurde bereits auf dem FASS-Fanabend Ende April im Schrader’s vorgestellt. Der 25jährige lebt seit vier Jahren in Berlin und absolviert derzeit eine Ausbildung in einer Spedition. Er trat seit 2013 für den Charlottenburger Lokalrivalen an und absolvierte 21 Spiele (5 Tore, 7 Assists) in der Oberliga Nord und 27 Spiele (35 Tore, 53 Assists) in der Regionalliga Ost. In der vergangenen Saison musste der Göteborger verletzungsbedingt lange pausieren. „Mit den Verantwortlichen von FASS hatte ich sehr professionelle und vertrauensvolle Gespräche. Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Saison viel Erfolg und Freude haben werden.“

Felix Karlsson geht bereits seit einem Jahr für FASS aufs Eis. Nachdem er in der Vorbereitung mit der Ersten Mannschaft trainiert und einige Testspiele absolviert hatte, gehörte Felix zum Kader der 1b-Mannschaft und avancierte mit 24 Tore in nur 17 Spielen zum fünftbesten Torjäger der Liga. Vor seinem Wechsel nach Berlin spielte er in der schwedischen SuperElit bei Södertälje SK und kam zu Einsätzen bei SK Lejon (Division 1 = dritte schwedische Liga). „Ich freue mich, jetzt mit einem Jahr Verzögerung in der Ersten Mannschaft von FASS dabei sein zu können. Ich will mithelfen, dass dieser Traditionsverein wieder Erfolge feiern kann“, erklärt der 20jährige aus Norrköping.

Zufrieden mit dem Stand der Planung ist Oliver Miethke, der Sportliche Leiter der Ersten Mannschaft: „Das Erika-Heß-Eisstadion im Wedding ist die Heimat unseres Vereins, in der wir mit attraktivem Eishockey alte Fans versöhnen und neue Fans gewinnen wollen. Richard und Felix werden daran einen großen Anteil haben.“

Dach des Stadions

FASS Berlin verzichtet auf Startplatz in der Oberliga – Planung läuft für die Regionalliga Ost

FASS Berlin wird seine Erste Mannschaft in der kommenden Saison 2017/18 nicht für die Oberliga Nord melden. Der Vorsitzende Heinrich Seifert: „Wir haben in der vergangenen Saison ein für unsere Verhältnisse hohes Budget aufgebracht, ohne dass dies sportlich Früchte getragen hat. Nach unserer Einschätzung wird sich das sportliche und wirtschaftliche Niveau der Oberliga Nord weiter erhöhen. Da können wir derzeit einfach nicht mithalten.“

FASS belegte in der Saison 2016/17 den letzten Tabellenplatz. Nur wegen des Aufstiegsverzichts der Regionalligisten und der Fusion der Hannoveraner Vereine wurde der „Klassenerhalt am Grünen Tisch“ erreicht, auf den nun verzichtet wird.

Die Erste Mannschaft von FASS Berlin soll künftig in der Regionalliga Ost antreten, wo bisher die eigene 1b-Vertretung erfolgreich teilnahm. Dies ist aber nicht die einzige Veränderung. Der Trainings- und Spielbetrieb von FASS soll wieder vollständig im Erika-Heß-Eisstadion im Wedding durchgeführt werden. Sportdirektor Oliver Miethke: „Das Hin und Her zwischen Hohenschönhausen und Wedding hat uns nicht gutgetan. Zwar hatten wir im Welli hervorragende Trainingsbedingungen und eine positive Zusammenarbeit mit der Stadionverwaltung. Aber das Erika-Heß-Eisstadion ist seit Vereinsgründung die Heimat von FASS. Es ist gut, mit der Ersten Mannschaft wieder zu Hause zu sein.“

Die Rückkehr ins Erika-Heß-Eisstadion soll auch das Umfeld wieder mobilisieren. Seifert: „Viele unserer Anhänger haben sich auch von uns abgewandt, weil sie sich im Wellblechpalast nicht heimisch gefühlt haben. In unserer traditionellen Heimat wollen wir eine neue Aufbruchsstimmung erzeugen.“

Die Personalplanungen der Nordberliner laufen bereits auf Hochtouren. Miethke: „Wir werden in den kommenden Wochen sowohl den neuen Trainer als auch die ersten Spielerverpflichtungen bekannt geben. An unserem Anspruch, zu den 50 besten Eishockeyteams in Deutschland gehören zu wollen, halten wir fest. Wir wollen uns neu zentrieren und Schwung holen, um zu gegebener Zeit die Oberliga wieder ins Visier zu nehmen.“

Die Sponsoren, die traditionell den Löwenanteil des FASS-Budgets decken, haben bereits signalisiert, den Weg in die Regionalliga mitzugehen. Damit können die Nordberliner auch in Zukunft semi-professionelle Strukturen aufrechterhalten.