Kategorie: Regionalliga Ost

Neues aus der Regionalliga Ost

Am Samstag gegen Weißwasser – Trainerfrage gelöst

Erneut gilt es fĂŒr FASS Berlin, die TabellenfĂŒhrung in der Regionalliga Ost zu verteidigen. Der ES Weißwasser kommt am Samstag (06.11.2021) um 19:00 Uhr ins Erika-Heß-Eisstadion, und die Weddinger wollen wie in der Vorwoche die drei Punkte sichern.

Christopher Scholz: „Ich freue mich sehr, diese Chance zu bekommen. Das Team zieht toll mit, und wir liegen sportlich auf Kurs. Vor uns liegt noch viel Arbeit, denn wir haben das Potenzial der Mannschaft noch nicht ausgeschöpft.“

In der Trainerfrage ist eine Entscheidung gefallen: Das Gespann Christopher Scholz und Patrick Czajka, das seit Mitte September interimistisch die Mannschaft betreute, wurde nun offiziell bestĂ€tigt. „Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg, und es gibt keinen Grund, hieran etwas zu Ă€ndern“, meint GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alexander Hedderich.

Am Wochenende steht ein neues Gesicht erstmals im Kader. Nachdem Danny Bohn aus dem Spiel in Weißwasser eine Verletzung mitgebracht hat, wird Lenny-Alexander Sturm als Backup-Goalie dabei sein. Der ehrgeizige 17jĂ€hrige war zuletzt bei der DĂŒsseldorfer EG und trainiert schon seit August mit FASS. Seine ersten Schritte hat er in der FASS-Laufschule gemacht, bevor er ĂŒber den ECC Preussen zu den EisbĂ€ren Juniors wechselte. Jetzt ist Lenny also zurĂŒck bei seinem ersten Club und hofft auf BewĂ€hrungschancen in der Regionalliga. Gegen Weißwasser wird Patrick Hoffmann im Kasten stehen.

Der Gegner am Samstag hat am vergangenen Wochenende beim 5:8 (1:0, 2:4, 3:4) bewiesen, dass man ein klarer Play-off-Kandidat ist. Die JungfĂŒchse verfĂŒgen ĂŒber zahlreiche talentierte junge Spieler, die von einigen wenigen erfahrenen Korsettstangen wie Jörg Wartenberg gefĂŒhrt werden. Die schnellen und technisch versierten Angreifer stellten die FASS-Defensive immer wieder vor Probleme. So können sich die Berliner Fans auf ein attraktives Eishockeyspiel am Samstagabend freuen.

Bei den Weddingern werden leider erneut einige StammkrĂ€fte fehlen. Neben Bohn pausiert auch Lukas Ogorzelec nach einer in Weißwasser erlittenen Verletzung. Daniel Kruggel muss eine Sperre absitzen. DafĂŒr meldeten sich die Verteidiger Christian Steinbach und Marvin Miethke nach ĂŒberstandener Krankheit wieder einsatzbereit. Im Angriff ist der Einsatz von Patrick Czajka und Richard Jansson fraglich.

Angesichts wieder steigender Infektionszahlen bittet FASS Berlin die Zuschauerinnen und Zuschauer, sich vor dem Besuch des Spiels erneut mit dem Schutz- und Hygienekonzept vertraut zu machen.

Fotos: Alexandra Bohn

FASS gewinnt im Fuchsbau

FASS behĂ€lt in einer hektischen Schlussphase die Nerven und entfĂŒhrt mit einem 5:8 (1:0, 1:4, 3:4) alle drei Punkte aus Weißwasser. Die JungfĂŒchse boten dem TabellenfĂŒhrer einen großen Kampf und waren in den 60 Minuten meist auf Augenhöhe.

Wegen eines kurzfristigen Ausfalls trat FASS nur mit 14+2 Spielern an. Im Angriff schoben Tom Fiedler und Ludwig Wild als Center Extraschichten. Im Tor stand erneut Danny Bohn. Im ersten Abschnitt trat Weisswasser schwungvoll auf und erspielte sich leichte Vorteile. Aron Wagner tauchte in der 9. Minute alleine vor Bohn auf und schlenzte die Scheibe mit der RĂŒckhand zum 1:0 ins rechte Toreck. FASS konnte sich gegen gut stehende Gastgeber nur selten durchsetzen, so dass es dabei nach 20 Minuten blieb.

Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die JungfĂŒchse erneut zu SololĂ€ufen vor das Tor, doch Danny Bohn hielt sein Team mit seinen Saves im Spiel. Dann kam FASS besser ins Spiel und ging mit einem Doppelschlag durch Nico Jentzsch und Gregor Kubail innerhalb von 10 Sekunden in der 29. Minute mit 1:2 in FĂŒhrung. Nach dem 1:3 durch Daniel Volynec (36.) nutzte Eisebitt fĂŒr Weißwasser einen Fehler in der FASS-Defensive zum Anschlusstreffer (38.), doch nur kurz spĂ€ter setzte Ludwig Wild das SpielgerĂ€t mit einem prĂ€zisen Schuss in den Winkel. FASS ging mit einer Zwei-Tore-FĂŒhrung in die zweite Pause und hatte phasenweise herausragendes Regionalliga-Eishockey demonstriert.

Zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhten Volynec (41.) und Kubail (44.) schnell auf 2:6, und die Partie schien gelaufen. Doch die JungfĂŒchse steckten nicht zurĂŒck und kamen durch Siegmund (47.), Ladusch (53.) und erneut Siegmund (54.) plötzlich auf 5:6 heran. FASS agierte in dieser Phase unkonzentriert, woraufhin Coach Christopher Scholz eine Auszeit nahm, um den Fokus wiederherzustellen. Entscheidend dann die 55. Minute: Die GĂ€ste spielten sich gerade aus dem eigenen Drittel heraus, als Patrick Neugebauer mit einem Kniecheck niedergestreckt wurde. Seine Mitspieler fuhren den Angriff zu Ende, und Tom Fiedler schloss ĂŒberlegt zum 5:7 ab. ZusĂ€tzlich wurde der Weißwasseraner Miethling mit einer 5+SpD-Strafe unter die Dusche geschickt. Die Überzahl nutzte erneut Fiedler schnell zum 5:8, womit die Vorentscheidung gefallen war. Leider nahm FASS danach noch einige Strafen. Daniel Kruggel musste ebenfalls wegen eines Kniechecks vom Eis, und auch Ryan Warttig und Nils Watzke nahmen noch auf dem SĂŒnderbĂ€nkchen Platz. Doch auch gegen drei Berliner kam Weißwasser nicht mehr zu einem Torerfolg.

So setzte sich FASS in einem schnellen und intensiven Spiel bei einem starken Gegner durch. NĂ€chste Woche (Samstag, 06.11.21, 19:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion) gilt es, Leistung und Ergebnis gegen den gleichen Kontrahenten zu bestĂ€tigen.

Tore:
1:0 (08:58) Wagner;
1:1 (28:39) Jentzsch (Kubail, Wild), 1:2 (28:49) Kubail (Noack, Merk), 1:3 (35:05) Volynec (Fiedler), 2:3 (37:41) Eisebitt, 2:4 (38:31) Wild (Kubail, Volynec);
2:5 (40:26) Volynec (Kubail), 2:6 (43:10) Kubail (Volynec, Fiedler), 3:6 (46:27) Siegmund, 4:6 (52:45) Ladusch, 5:6 (53:21) Siegmund, 5:7 (54:19) Fiedler (Volynec, Neugebauer), 5:8 (54:36) Fiedler (Jentzsch, Watzke) PP1.
Schiedsrichter: Pfriem – Konietzky, KaulfĂŒrst.
Strafen: Weißwasser 27, FASS 35.
Zuschauer: 52.
SchĂŒsse: 41-35.
Bullys: 35-31.

Foto: Tonie Jahnke

FASS reist in die Lausitz

Weißwasser-Wochen bei FASS Berlin: Am Samstag (30.10.21) spielen die Weddinger um 20:30 Uhr beim ES Weißwasser, eine Woche spĂ€ter (06.11.21, 19:00 Uhr) kommen die JungfĂŒchse zum „RĂŒckspiel“ ins Erika-Heß-Eisstadion.

Interims-Coach Christopher Scholz muss erneut einige krankheits- und verletzungsbedingte AusfÀlle verkraften. Immerhin stehen im Vergleich zum letzten Wochenende Verteidiger Patrick Neugebauer und Angreifer Milosz Kuszynski wieder im Line-up, so dass FASS in jedem Fall mit drei kompletten Blöcken nach Ostsachsen reist.

Der Gegner hat sich nach ĂŒberraschend schwachem Saisonstart gefangen und nimmt nach zwei deutlichen Heimsiegen derzeit Rang 5 ein. Die Mannschaft der JungfĂŒchse besteht aus zahlreichen talentierten Nachwuchscracks, die von gestandenen Spielern wie Aron Wagner oder den neu verpflichteten Marius Stöber und Phil Miethling sowie dem „Leitwolf“ Jörg Wartenberg gefĂŒhrt werden. Hinzu kommen drei neu verpflichtete TK-Spieler und einige U23-Akteure aus dem DEL2-Kader der Lausitzer FĂŒchse. Eine schwierige Aufgabe also fĂŒr die Nordberliner, die dennoch ihre TabellenfĂŒhrung verteidigen wollen.

Auf unserem YouTube-Channel könnt ihr ĂŒbrigens die Highlights vom Spitzenspiel FASS Berlin vs. Schönheider Wölfe vom letzten Samstag sehen.

Vier-Punkte-Wochenende fĂŒr FASS

Im zweiten Wochenendspiel feierte FASS einen ungefĂ€hrdeten Sieg bei den Berlin Blues. Am Ende stand ein 1:9 (0:2, 0:5, 1:2) auf der Anzeigetafel. FASS bleibt damit TabellenfĂŒhrer der Regionalliga Ost. Ärgerlich alleine, dass Jan Schmidt 20 Sekunden vor Spielende den Shut-out fĂŒr Danny Bohn im Tor der Weddinger vereitelte.

Im ersten Drittel konnten die Blues, die lediglich 11+2 Spieler aufgeboten hatten, gut mithalten und Bohn und seine Vorderleute durchaus beschÀftigten. Auf der anderen Seite kamen Tom Fiedler (2.) und Philipp Hermann (12.) zu Torerfolgen, so dass mit 0:2 die Seiten gewechselt wurden.

Der zweite Abschnitt sah ein drĂŒckend ĂŒberlegenes FASS-Team, das die Blues immer wieder in ihrem Drittel einschnĂŒrte. Nico Jentzsch (21.), Daniel Volynec (28.), Gregor Kubail (31.), Ludwig Wild (34.) und erneut Kubail (36.) schraubten das Resultat auf 0:7.

Das letzte Drittel bot dann wenige Highlights. Niklas Weihrauch, der an diesem Wochenende in der Defensive aufgeboten wurde, erzielte sein erstes Saisontor (46.), und der starke Gregor Kubail krönte seine Leistung mit seinem dritten Treffer des Nachmittags (55.). Doch statt den zehnten Treffer nachzulegen, zog FASS eine Strafe, welche die Blues zum Ehrentreffer nutzten.

Am kommenden Wochenende geht die Reise fĂŒr FASS nach Weißwasser, wo die zuletzt zweimal siegreichen JungfĂŒchse warten.

Tore:
0:1 (01:14) Fiedler (Czajka, Jentzsch), 0:2 (11:49) Hermann (Fiedler, Weihrauch);
0:3 (20:48) Jentzsch (Watzke, Fiedler), 0:4 (27:54) Volynec (Wild, Watzke), 0:5 (30:06) Kubail (Noack, Miethke), 0:6 (33:51) Wild (Volynec, Weihrauch), 0:7 (35:32) Kubail (Noack, Merk);
0:8 (45:57) Weihrauch (Volynec, Braun), 0:9 (54:38) Kubail (Merk, Noack), 1:9 (59:40) Schmidt (Hidde, Graul) PP1.
Schiedsrichter: Möller – Barz, KrĂŒger.
Strafen: Blues 6, FASS 6.
Zuschauer: 40.
SchĂŒsse: 26-55.
Bullys: 24-39.

Foto: Alexandra Bohn

Wieder Eishockey-Drama im Wedding

Die 170 Zuschauer musste ihr Erscheinen nicht bereuen, denn FASS Berlin und die Schönheider Wölfe zeigten ein packendes Spitzenspiel der Regionalliga Ost, in dem die GĂ€ste in der Overtime mit 5:6 (0:4, 4:0, 1:1, 0:1) die Oberhand behielten. FASS bleibt damit TabellenfĂŒhrer, wenn auch nur aufgrund eines ausgetragenen Spiels mehr.

Im ersten Drittel sah es nicht nach einem Spiel zweier Top-Mannschaften aus; vielmehr waren die GĂ€ste aus dem Erzgebirge in allen Belangen ĂŒberlegen. FASS gab dem Gegner zu viel Raum, den Kukla, Heinz und Co geschickt zu nutzen wussten. Zudem störten die Wölfe das Aufbauspiel immer wieder aggressiv, so dass die Berliner nicht zu ihrem Rhythmus fanden. Da auch Patrick Hoffmann im Tor nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte, stand nach 20 Minuten ein ernĂŒchterndes 0:4 an der Anzeigetafel, und nur wenige Beobachter hĂ€tten zu diesem Zeitpunkt noch einen Pfifferling auf die Weddinger gesetzt.

Coach Christopher Scholz setzte ab dem zweiten Abschnitt auf Danny Bohn im Kasten, der seine Sache sehr gut machte. FASS fand nun besser ins Spiel, wĂ€hrend Schönheide etwas weniger tat. In der 30. Minute traf Ludwig Wild zum 1:4, was sich als Signal zur Aufholjagd erweisen sollte. Die GĂ€ste fanden sich nun stĂ€ndig auf der Strafbank wieder, und Daniel Volynec (32.), Nils Watzke (37.) und Luis Noack (40.) mĂŒnzten dies jeweils in Überzahl konsequent in Tore um. Mit 4:4 ging es in die zweite Pause.

Beide Teams hatten je ein Drittel dominiert, der dritte Abschnitt war ein hoch konzentriertes Spiel auf Augenhöhe. In der 51. Minute brachte Kukla seine Farben wieder in Front, aber damit war der Widerstand von FASS nicht gebrochen. Wieder nutzten die Gastgeber ein PowerPlay, als Nico Jentzsch von links abzog und Stark im Schönheider Tor ĂŒberwand (57.). In den letzten Minuten geschah nicht mehr viel, so dass sich die Kontrahenten die Punkte teilten. FĂŒr den Zusatzpunkt brauchte erneut Kukla nur 45 Sekunden in der Overtime, und Schönheide verließ das Eis als Sieger. Dennoch zeigte sich Scholz in der anschließenden Pressekonferenz mit dem Ausgang nicht unzufrieden, denn nach 20 Minuten hatte nichts auf einen Punktgewinn der Nordberliner hingedeutet.

Weiter geht es fĂŒr FASS bereits am Sonntag (24.10.21) um 15:30 Uhr bei den Berlin Blues.

Tore: 0:1 (03:45) Seidel, 0:2 (06:25) Kukla, 0:3 (09:02) Heinz PP1, 0:4 (18:08) Riedel PP1;
1:4 (29:08) Wild (Jentzsch, Warttig), 2:4 (31:52) Volynec (Braun, Noack) PP1, 3:4 (36:26) Watzke (Jentzsch, Czajka) PP2, 4:4 (39:10) Noack (Braun, Kubail) PP1;
4:5 (50:34) Kukla, 5:5 (56:36) Jentzsch (Watzke, Czajka) PP1;
5:6 (60:45) Kukla.
Schiedsrichter: Metzkow – Kiss, KrĂŒger.
Strafen: FASS 8, Schönheide 19.
Zuschauer: 170.
SchĂŒsse: 33-40.
Bullys: 44-33.

Foto: Alexandra Bohn

TabellenfĂŒhrung gegen den Ligaprimus verteidigen

Morgen (Samstag, 23.10.21) trifft FASS Berlin auf die Schönheider Wölfe und will die mit vier Siegen aus vier Spielen eroberte TabellenfĂŒhrung verteidigen. Spielbeginn im Erika-Heß-Eisstadion ist um 19:00 Uhr.

Die GĂ€ste sind das dominierende Team der letzten Jahre in der Regionalliga Ost und gehen favorisiert in die Partie. Im Sommer hat man die Offensive mit Richard Zerbst, Philip Riedel und dem Tschechen Tomas Rubes (der Janac ersetzt hat) nochmal deutlich verstĂ€rkt. ParadestĂŒck der Mannschaft von Coach Sven Schröder bleibt die Achse mit Goalie Niko Stark, Defender und KapitĂ€n Kilian GlĂŒck und Topscorer Petr Kukla. Zum Saisonstart fuhren die Erzgebirgler drei klare Siege ein und liegen nur wegen der geringeren Anzahl an Spielen hinter FASS.

Das Trainerduo Christopher Scholz und Patrick Czajka muss vor dem Spitzenspiel mit einem verletzungs- und krankheitsbedingt dezimierten Kader auskommen. „Wir haben in den ersten Wochen immer wieder schnelles und geradliniges Eishockey gezeigt“, stellt Scholz fest. „Wenn uns das gegen Schönheide ĂŒber 60 Minuten gelingt, werden wir das Spiel erfolgreich gestalten. Unser Kader ist groß und leistungsstark genug, um AusfĂ€lle zu kompensieren. Und natĂŒrlich brauchen wir in einem solchen Spitzenduell die UnterstĂŒtzung unserer Fans.“

Die Abendkasse öffnet um 18:00 Uhr. Der Sitzplatz kostet 6 Euro (VIP-Tagesticket: 15 Euro). Bitte macht Euch mit dem Schutz- und Hygienekonzept vertraut. PrÀsentiert wird das Spiel von unserem Premium-Partner Holzhof Rheinsberg.

Sonntag in Charlottenburg

Am Sonntag geht es direkt weiter, wenn FASS um 15:30 Uhr in der Eissporthalle Charlottenburg bei den Berlin Blues antritt. Die Blues sehen sich als letzte verbliebene „Freizeitmannschaft“ in der Regionalliga Ost. Sie verfĂŒgen allerdings ĂŒber einen starken Kader. Gerade in Derbys treten die Blues meist in Bestbesetzung an und sind so immer fĂŒr eine Überraschung gut. „Wir werden konzentriert auftreten und wollen keine Punkte liegen lassen“, gibt Scholz die Richtung fĂŒr Sonntag vor.

Leider ist die KapazitÀt bei Heimspielen der Blues sehr begrenzt. Wir können eine Liste mit 25 Personen melden. Wer dabei sein will, schreibt bitte eine E-Mail an info@fass-berlin.de. Wir schicken dann eine BestÀtigung.

Foto: Alexandra Bohn

Spitzenduell gegen Schönheide am Samstag

Es geht Schlag auf Schlag in der Regionalliga Ost. Nachdem FASS Berlin mit einem erfolgreichen Doppel-Wochenende (5:4 gegen EisbĂ€ren Juniors, 8:2 gegen ESC Dresden) die TabellenfĂŒhrung einnimmt, muss man ebenjene gegen die Schönheider Wölfe verteidigen. Das Spiel im Erika-Heß-Eisstadion beginnt am Samstag, dem 23.10.21 um 19:00 Uhr. Tagestickets können fĂŒr 6 Euro (VIP-Tagestickets 15 Euro) an der Kasse erworben werden. Kassenöffnung ist eine Stunde vor Spielbeginn, also um 18:00 Uhr. Bitte macht Euch mit dem Schutz- und Hygienekonzept vertraut.

Drei Tage vor dem Spitzenduell wollen wir einen Blick in die Vergangenheit werfen. Seit FASS im November 2002 zum ersten Mal auf Schönheide traf, gab es im Erzgebirge drei Vereine: den EHV Schönheide (bis 2009), den EHV Schönheide 09 (2009-2017) und die Schönheider Wölfe (seit 2017). Gegen die drei Vereine zusammen hat FASS bislang 73 Spiele absolviert. 26mal war FASS erfolgreich, 47mal ging Schönheide als Sieger vom Eis. Auch das TorverhĂ€ltnis spricht mit 291:427 klar fĂŒr die Sachsen. Hoffnung macht allerdings, dass FASS drei der letzten vier Spiele gegen die Wölfe gewonnen hat, darunter waren zwei Heimsiege (jeweils mit 3:2) in 2019.

Erfolgreichster FASS-Scorer gegen Schönheide ist Patrick Czajka, der in 37 Spielen gegen diesen Gegner 18 Tore und 45 Assists erzielt hat – und am Samstag hoffentlich den ein oder anderen Punkt hinzufĂŒgt.

Gleich fĂŒnf Mal FASS am Wochenende

Am Wochenende gibt es ĂŒbrigens FASS-Eishockey satt: In der Regionalliga tritt FASS am Sonntag um 15:30 Uhr zum zweiten Wochenend-Spiel bei den Berlin Blues in der Eissporthalle Charlottenburg an. In der Landesliga spielen die FASS Allstars am Samstag um 14:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion gegen den BSchC 1b („Wikinger“). FASS 1b muss ebenfalls am Samstag (19:00 Uhr) nach Neukölln zum OSC Berlin. Und am Sonntag um 13:30 Uhr kommt es im Erika-Heß-Eisstadion zu einem großen Ereignis: Das Frauenteam von FASS Berlin trifft in seinem ersten Meisterschaftsspiel ĂŒberhaupt auf die Crocodiles Hamburg. Die Erste Mannschaft nimmt es den Fans sicher nicht ĂŒbel, wenn der ein oder andere dieses Spiel vorzieht, zumal FASS nur 25 PlĂ€tze fĂŒr das Blues-Spiel beanspruchen kann.

Foto: Alexandra Bohn

Schritt an die Spitze

Es war keines der Spiele, von denen man seinen Enkeln noch erzĂ€hlt, aber FASS zeigte eine solide Leistung und kam letztlich zu einem ungefĂ€hrdeten 8:2 (1:1, 5:0, 2:1)-Erfolg gegen einen keinesfalls enttĂ€uschenden ESC Dresden. Damit behalten die Nordberliner ihre „weiße Weste“ und stehen nach vier Spielen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Dahinter folgen die Schönheider Wölfe, die ebenfalls noch keinen Punkt abgegeben, aber ein Spiel weniger absolviert haben. So kommt es am kommenden Samstag (23.10.21) um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion zum Gipfeltreffen der Regionalliga Ost, wenn FASS die Wölfe erwartet.

Das Spiel

Dresden kam mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge nach Berlin. Der letzte lag allerdings erst einige Stunden zurĂŒck, denn die Dresdner Eislöwen Juniors hatten am Vorabend gegen Tornado Niesky einen 5:4-Erfolg gefeiert. Nur 11+2 Spieler waren nach Berlin mitgereist. Und die taten, was man in einer solchen Situation tun muss: einfach spielen, Strafen vermeiden, auf schnelle GegenstĂ¶ĂŸe lauern.

FASS begann diesmal mit Danny Bohn im Tor, der durchaus einen arbeitsreichen Nachmittag zu bewĂ€ltigen hatte. Ähnlich wie sein Kollege Hoffmann am Freitag musste er frĂŒh hinter sich greifen, denn Dresden gelang bereits in der 2. Minute der FĂŒhrungstreffer durch den starken Franz Bertholdt. FASS ĂŒbernahm in der Folge die Kontrolle, doch mehr als der Ausgleichstreffer von Patrick Czajka nach feinem Zuspiel von Nico Jentzsch (7.) wollte gegen flinke Sachsen im ersten Drittel nicht gelingen.

Im zweiten Abschnitt war bei FASS deutlich mehr Entschlossenheit und Zug zum Tor zu spĂŒren. Zwar hatten die GĂ€ste weiter ihre Gelegenheiten, aber die Weddinger gingen durch Gregor Kubail (27.) und Nico Jentzsch (29.) mit 3:1 in FĂŒhrung. In der 36. und 37. Minute musste man etwas um die jungen Dresdener bangen, als FASS binnen 49 Sekunden gleich drei Treffer erzielte und auf 6:1 davonzog. Richard Jansson, Dennis Merk und Patrick Czajka netzten fĂŒr die Gastgeber ein, die ĂŒbrigens ĂŒber 60 Minuten konsequent mit vier Angriffsblöcken spielten.

Damit war die Partie natĂŒrlich gelaufen. Die GĂ€ste fanden wieder zu ihrem Game-Plan zurĂŒck und versuchten erfolgreich, die RĂ€ume eng zu machen. FASS gelangen nur noch weitere zwei Treffer durch Gregor Kubail (50.) und Daniel Volynec (60.). Zwischenzeitlich hatte Heise (kurioserweise gemĂ€ĂŸ Spielberichtsbogen der einzige Verteidiger von Dresden) zum 7:2 getroffen.

Fazit und Ausblick

Der ESC Dresden hatte erneut bewiesen, dass man auf dem aufsteigenden Ast ist und die sechs Punkte aus den ersten vier Spielen kein Zufall sind. Aufgrund der kurzen Bank konnte man keine Wende mehr geben, nachdem FASS einmal vorne lag. Die Berliner haben ihr Können phasenweise demonstriert. Wie Coach Christopher Scholz in der Pressekonferenz meinte, muss dies am kommenden Samstag gegen Schönheide ĂŒber 60 Minuten gelingen, wenn man dem Ligafavoriten erfolgreich Paroli bieten will.

Am Vormittag vor dem Spiel fand ĂŒbrigens im Erika-Heß-Eisstadion ein U7-ODM-Turnier statt, an dem zwei Teams der EisbĂ€ren Juniors, ein Team des SCC Adler und zwei Teams von FASS teilnahmen. Schon die Kleinsten zeigen tolle sportliche Leistungen auf dem Eis. Checkt regelmĂ€ĂŸig unsere Nachwuchsseite.

Tore:
0:1 (01:52) Bertholdt, 1:1 (06:49) Czajka (Jentzsch, Neugebauer);
2:1 (26:31) Kubail (Noack, Merk), 3:1 (28:28) Jentzsch (Miethke), 4:1 (36:25) Jansson (Volynec, Neugebauer), 5:1 (36:40) Merk (Kubail, Ogorzelec), 6:1 (37:14) Czajka (Fiedler, Jentzsch);
7:1 (49:31) Kubail (Noack, Merk), 7:2 (56:43) Heise, 8:2 (59:38) Volynec (Braun, Miethke).
Schiedsrichter: Metzkow – Leonhardt, KrĂŒger.
Strafen: FASS 10, Dresden 4.
Zuschauer: 106.
SchĂŒsse: 48-34.
Bullys: 36-26.

Foto: Alexandra Bohn

Enges Derby – Sieg fĂŒr FASS

Die 216 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, denn die beiden Berliner Kontrahenten lieferten sich ein hochklassigen und spannendes Regionalliga-Spitzenspiel, in dem FASS mit 5:4 (3:2, 0:0, 2:2) die Oberhand behielt. Damit ĂŒbernehmen die Weddinger zumindest fĂŒr 24 Stunden die TabellenfĂŒhrung und feierten so eine erfolgreiche RĂŒckkehr in das heimische Erika-Heß-Eisstadion. Bereits am Sonntag (17.10.21) um 13:30 Uhr geht es fĂŒr FASS an gleicher Stelle weiter. Dann kommt der ESC Dresden. Ziel der Weddinger wird es sein, die Spitzenposition zu untermauern.

Brudertreffen im Wedding: WĂ€hrend Ryan Warttig (rechts) fĂŒr FASS traf, schied Ron (links) nach 40 Minuten verletzungsbedingt aus.

Das Spiel begann mit einer kalten Dusche fĂŒr die Gastgeber, denn nach gerade mal 26 Sekunden brachte Pierre GlĂ€ser die EisbĂ€ren Juniors in FĂŒhrung. FASS schĂŒttelte sich und kam nur kurze Zeit spĂ€ter – begĂŒnstigt durch eine Überzahlsituation – durch Ryan Warttig zum Ausgleich (3.). Die Anfangsphase bliebt turbulent, denn die Hohenschönhausener bekamen in (zeitweise doppelter) Überzahl die Chance, wieder in FĂŒhrung zu gehen. Dies gelang auch durch Dominik Sala (6.), als FASS-Goalie Patrick Hoffmann kurz die Scheibe nicht im Blickfeld hatte. Im weiteren Verlauf konnten die Weddinger beweisen, dass sie intensiv Power Play trainiert hatten. Ludwig Wild, der spĂ€ter zum Spieler des Tages bei FASS gekĂŒrt wurde, traf gleich zweimal. ZunĂ€chst fĂ€lschte er einen Schlagschuss von KapitĂ€n Nils Watzke unhaltbar ab (14.), dann erzielte er auf Zuspiel von Patrick Czajka den FĂŒhrungstreffer (17.). So ging es in einem ausgeglichenen Spiel mit einem 3:2 fĂŒr FASS in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel wogte das Spiel hin und her, wobei bei 5 gegen 5 Torchancen Mangelware blieben. Beide Teams konnten eine doppelte Überzahl nicht ummĂŒnzen, und die EisbĂ€ren Juniors ließen einen Penalty ungenutzt. So blieb dieser intensive Spielabschnitt torlos.

Freundschaftliche Verabschiedung der Teams nach spannendem Berliner Derby.

Auch im Schlussdrittel blieb die Partie intensiv. FASS bemĂŒhte sich, Fehler und Strafen zu vermeiden. Das gelang nicht immer, denn Tom Lorer nutzte eine Überzahlsituation zum Ausgleich (47.). Dies war der Auftakt zu einem Schlagabtausch. Dennis Merk verwandelte ein Zuspiel von Luis Noack zur erneuten FĂŒhrung (49.). Sekunden spĂ€ter dann die Chance, sich in Überzahl abzusetzen. Doch wie in der Vorwoche in Chemnitz ging der Schuss nach hinten los. Justin Ludwig-Herbst trug die Scheibe fĂŒr die EisbĂ€ren ins gegnerische Drittel, und der mitgelaufene Philipp d’Heureuse schob zum Ausgleich ein (49.). Das wollte Daniel Volynec nicht so stehen lassen: Der StĂŒrmer, der schon in den ersten beiden Spiele seine gute Form bewies, hĂ€mmerte die Scheibe aus halbrechter Position ins Netz, was den vierten Power-Play-Treffer der Weddinger an diesem Abend bedeutete. In den Schlussminuten konzentrierte sich FASS auf die Kontrolle des SpielgerĂ€ts und ließ nicht mehr viele Chancen der GĂ€ste zu. Erst 33 Sekunden vor dem Ende konnte Lucas Hofmann seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen. Fast hĂ€tten das die Gastgeber noch zu einem Empty-Net-Goal genutzt, aber auch so war die Freude ĂŒber den hart erkĂ€mpften 5:4-Erfolg groß.

In der anschließenden Pressekonferenz waren sich die Trainer Philipp Richter (EisbĂ€ren) und Christopher Scholz (FASS) einig, dass beide Mannschaften ein sehr ausgeglichenes Derby gezeigt haben und mit FASS die etwas cleverere Mannschaft den Sieg davongetragen hat.

Tore: 0:1 (00:26) GlÀser, 1:1 (02:13) Warttig (Kubail, Braun) PP1, 1:2 (05:56) Sala PP1, 2:2 (13:13) Wild (Watzke, Czajka) PP1, 3:2 (16:39) Wild (Czajka, Jentzsch) PP1;
3:3 (46:31) Lorer PP1, 4:3 (48:11) Merk (Noack), 4:4 (48:39) d’Heureuse SH1, 5:4 (50:09) Volynec (Braun, Kubail) PP1.
Schiedsrichter: Schewe – Barz, Kiss.
Strafen: FASS 16, EisbÀren 16.
Zuschauer: 216.
SchĂŒsse: 39-42.
Bullys: 32-27.

Fotos: Alexandra Bohn

 

 

Morgen wieder zurĂŒck im Wedding

Morgen (15.10.21) ist es soweit: Im Topspiel der Regionalliga Ost trifft FASS Berlin auf die EisbĂ€ren Juniors. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion. Der Eintritt kostet 6 Euro, das VIP-Tagesticket ist fĂŒr 15 Euro erhĂ€ltlich. Die Kasse öffnet ab 18:30 Uhr. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer werden gebeten, sich vorab mit dem Schutz- und Hygienekonzept vertraut zu machen. Es gelten die 3G-Regeln, die Kontakterfassung erfolgt ĂŒber die Corona-Warn-App oder den Ticketabriss, im Stadion herrscht – außer am Sitzplatz – Maskenpflicht.

Wer ist die Nummer 2 in der Hauptstadt?

Beide Kontrahenten sind mit zwei Siegen gestartet und streben eine Spitzenposition in der Liga an. Außerdem geht es um die Frage, wer die Nummer 2 in der Stadt hinter dem Deutschen Meister, den EisbĂ€ren Berlin, ist. Die bisherige Bilanz zwischen den Teams, die wir gestern ausfĂŒhrlich vorgestellt haben, spricht leicht fĂŒr die GĂ€ste aus Hohenschönhausen. Aber natĂŒrlich will sich FASS mit dem dritten Sieg in Folge an der Spitze festsetzen.

„Wir wollen unbedingt unter die ersten zwei in der Tabelle kommen, um uns direkt fĂŒr das Play-off-Halbfinale zu qualifizieren, ohne den Umweg ĂŒber die Pre-Play-offs gehen zu mĂŒssen“, erklĂ€rt Interimscoach Christopher Scholz. „Deshalb ist das Spiel am Freitag gegen die EisbĂ€ren unser zweites SchlĂŒsselspiel in Folge.“ Am vergangenen Wochenende hatte sich FASS in einem Eishockey-Krimi bei den Chemnitz Crashers mit 4:5 (0:1, 3:2, 1:2) durchgesetzt.

Scholz kann fast auf seinen kompletten Kader zurĂŒckgreifen. Im Vergleich zur Vorwoche kehren Patrick Neugebauer, Ryan Warttig und Topscorer Patrick Czajka ins Line-up zurĂŒck. Nur Morten Braun und Max Böwe (beide verletzt) fehlen. Damit stehen fĂŒr das Doppelwochenende vier komplette Blöcke zur VerfĂŒgung.

Auch die GĂ€ste sind zuletzt mit voller Kapelle angetreten. Darunter sind mit LĂŒcke, Topfstedt, Ludwig-Herbst, Golz, GlĂ€ser, D’Arino, Butasch oder dem leider verletzten MatthĂ€s zahlreiche Akteure mit FASS-Vergangenheit. Also gibt es auch ein kleines Familientreffen im Wedding.

Weitere Spiele am Wochenende

Nach der fast einjĂ€hrigen Pause im Erika-Heß-Eisstadion geht es jetzt Schlag auf Schlag: Bereits am Sonntag (17.10.21) um 13:30 Uhr erwartet FASS den ESC Dresden. Wem das noch nicht reicht, dem sei der Saisonauftakt der beiden FASS-Landesligateams empfohlen: Am Samstag (16.10.21) um 19:00 Uhr trifft FASS 1b auf die FASS 1c Allstars.

Noch ein Hinweis: Auf den Tagestickets ist noch der Preis von 5 Euro aufgedruckt. Wir brauchen die Tickets aus der abgebrochenen Vorsaison noch auf. Es gilt der ausgehÀngte Preis von 6 Euro.

Foto: Alexandra Bohn