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Fehlstart von FASS – Crashers angeln sich Punkte

Mit 4:3 n.P. ( 3:0, 0:2, 0:1, 1:0) mussten sich die Berliner aus dem Chemnitzer Eisstadion  und von einer letzten theoretischen Chance auf den Titel der Regionalliga Ost verabschieden.

Liga wohl entschieden

Wenn die Schönheider Wölfe im Rest der Saison nicht mehr erheblich patzen ist die Meisterschaft der Regionalliga Ost wohl schon geregelt.
Es geht jetzt nur noch darum, den guten Platz bis in die Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Nord zu retten, wenn es um den Titel des Nord/Ost-Meisters geht.

Zwar gelang es Patrick Czajka mit einem Hattrick den 3-Tore-RĂŒckstand bis zum Spielende aufzuholen, jedoch ist schon dieser einfache Punktverlust bei der perfekten Saison der Schönheider Wölfe ein Problem. Die Overtime verstrich torlos, im Penaltyschießen hatten die Crashers das GlĂŒck auf ihrer Seite.
(Update: Nach Informationen aus dem Team hat Czajka keinen Hattrick erzielt. Das erste Tor erzielte Watzke. Die Angaben auf dem Spielberichtsbogen wurden nicht korrigiert.)

FASS Berlin spielte heute ohne Jansson, Steinbach und Hoffmann. Das Tor hĂŒtete heute Danny Bohn fĂŒr die Akademiker.

Landesliga Berlin FASS Berlin - EisbÀren Juniors

FASS behÀlt die Oberhand im Favoriten-Derby

Der Knaller des heutigen Landesliga-Spieltages fand heute eindeutig im Erika-Heß-Eisstadion statt, standen sich hier doch FASS Berlin und die EisbĂ€ren Juniors zum ersten Favoriten-Derby der noch jungen Saison 2018/2019 gegenĂŒber.

Auf der Bank

Wie es sich fĂŒr zwei echte Favoriten gehört, starteten beide Teams hoch motiviert ins Spiel und neutralisierten sich ĂŒberwiegend gegenseitig recht gut. Am Ende des Drittels hatten zwar die EisbĂ€ren spielerisch etwas mehr vom Drittel aber dafĂŒr nichts zĂ€hlbares auf der Anzeigetafel.
Im wesentlichen hielten die Teams wechselseitig die Strafbank warm, wobei die GĂ€ste besser ins PowerPlay fanden. woraus auch ihre leichten spielerischen Vorteile resultieren.

FASS Berlin, heute mit Max Franke aus dem Regionalliga-Team im Tor, hatte im ersten Überzahlspiel noch echte Probleme, kassierte SchĂŒsse auf das eigene Tor und rannte ins Abseits.
Aber sowas kann man ja verbessern und nachdem man sich selbst in Unterzahl den Angriffen der EisbĂ€ren Juniors erwehren musste, die allesamt spĂ€testens in  den Armen von Franke endeten, fanden die Weddinger im zweiten PowerPlay des Tages deutlich besser in die Formation und Timothy Stephan (BĂ€uerle, Thoma PP1 14. Minute) schob zum 1:0 fĂŒr FASS Berlin ein.

Kurz vor dem Ende des Drittels gab es noch Verwirrung vor dem Tor der Weddinger, die Juniors jubelten bereits doch das Tor wurde nicht gegeben, was zu einem kleinen Tumult auf dem Eis fĂŒhrte. So ging es dann auch ab in die erste Pause.

FĂŒhrung verspielt

Deutlich  auf den Ausgleich fixiert, kamen die GĂ€ste ins zweite Drittel, doch schon die nĂ€chste Strafe der EisbĂ€ren, Höhling saß wegen Haken auf der Strafbank, nutzten die Weddinger zum 2:0 durch Aicher (KrĂ€mer, MĂŒller PP1 24. Minute).

Die GĂ€ste jetzt spĂŒrbar sauer und nicht immer mit den Entscheidungen der Schiedsrichter einverstanden, saßen aber immer wieder auf der Strafbank und FASS Berlin erarbeitete sich mehr Spielanteile. Auch das Überzahlspiel gelang den GĂ€sten nicht mehr so wie vorher.
Die Akademiker konnten allerdings eine zwischenzeitlich doppelte Überzahl nicht nutzen um noch ein Tor draufzulegen.

Die vielen Besuche auf der Strafbank brachten den GÀstecoach in der 29. Minute sogar dazu eine Auszeit zu nehmen und seinem Team eine deutlich hörbare Gardinenpredigt zu halten.
Danach lĂ€uft es fĂŒr die GĂ€ste deutlich besser und nutzt bei doppelter Überzahl in der 34. Minute die Gelegenheit zum Anschlusstreffer durch GlĂ€ser (LĂŒttcher).
Kaum sind die Weddinger komplett, kassieren sie dann auch noch den Ausgleich in der 35. Minute durch Höhling (Dietzel). Gleichzeitig auch das Pausenergebnis.

RĂŒckschlĂ€ge
Max Franke im Tor der Landesliga
Max Franke im Tor der Landesliga. Foto: Christiane Kuhn

Die EisbĂ€ren Juniors drĂ€ngen auf die Entscheidung, das spĂŒrt man sofort nach dem Anbully im letzten Drittel: FASS Berlin hat MĂŒhe sich aus dem eigenen Drittel zu befreien und die logische Folge ist dann schließlich das 2:3 erneut durch durch GlĂ€ser (d’Arino, BrĂ€uer 44. Minute).
FASS in der Folge immer wieder in Unterzahl, doch auch dank Franke im Tor ringen beide Teams weiterhin torlos um die endgĂŒltige Entscheidung des Spiels.
In der 52. Minute bekommen die Weddinger einen Penalty zugesprochen, nachdem man Aicher bei einem Konter am Abschluss hinderte.
Der Penalty geht an den Pfosten!

Doch irgendwie legen die Gastgeber jetzt noch mal eine Kelle mehr aufs Eis und beginnen ihrerseits Druck zu machen und werden dann, als die EisbÀren nach einer Strafzeit gerade wieder komplett sind mit dem 3:3 durch Jules Thoma (von Helden, KrÀmer) in der 58. Spielminute belohnt.
Die EisbĂ€ren geraten sogar noch einmal in doppelte Unterzahl, aber die Akademiker bringen zu wenig SchĂŒsse auf das gegnerische Tor um noch vor Abpfiff zur Entscheidung zu kommen.
Die Entscheidung fiel dann durch Martens, der den insgesamt 10. Penalty zum 4:3 n.P. fĂŒr FASS Berlin einschießt.

Wie auch immer: Verdient!

Letztlich hĂ€tte diese Spiel genauso auch umgekehrt enden können, doch das Team aus dem Wedding konnte letztlich die Oberhand im ersten Aufeinandertreffen der Saison behalten. Der Ausgleich fiel durchaus verdient, weil die BemĂŒhungen der EisbĂ€ren den Sack zu zu binden letztlich etwas erlahmten.
Max Franke im Tor der Gastgeber zeigte sich im Penalty-Schießen dann ruhig und gelassen und rettete den zweiten Punkt.
Insgesamt ein tolles Eishockeyspiel, dass fĂŒr seine Besucher bis zur letzten Sekunde spannend war.

Weiter geht es fĂŒr das Landesliga-Team am 27.10.2018 um 19 Uhr bei der BSG Eternit im Eisstadion Neukölln.

LL-B Fass Berlin vs. EisbÀren Juniors

Tore:
14:27 1:0 Stephan (BĂ€uerle, Thoma) PP1
22:10 2:0 Aicher (KrĂ€mer, MĂŒller) PP1
33:34 2:1 GlĂ€ser (LĂŒttcher) PP2
35:28 2:2 Höhling (Dietzel)
42:50 2:3 GlĂ€ser (d’Arino, BrĂ€uer)
47:45 3:3 Thoma (von Helden, KrÀmer)
60:00 4:3 Martens PS GWG

2018-01-21 Torjubel gegen Schönheide

Unkaputtbare Berliner beißen Wölfe zurĂŒck

Kein Trainingsspiel, sondern harte Arbeit erwartete die Wölfe aus Schönheide beim Aufgalopp in Berlin. Die GĂ€ste durften ja bereits seit gestern in der Hauptstadt campieren und hatten damit wesentlich mehr Schlaf abbekommen als die Helden von FASS Berlin, die erst nach Mitternacht von ihrem 6:3 Erfolg in Niesky zurĂŒckkehrten.

Dementsprechend benötigten die Akademiker auch den Weckruf der Wölfe in Form des 0:1 in der 4. Spielminute durch, wen auch sonst, Petr Kukla. Doch die Gastgeber zeigten sofort, dass sie zwar vielleicht ein schweres Spiel in den Beinen hatten, aber deshalb nicht gewillt waren, hier leichtfertig Punkte zu verschenken. Golz glich also kaum eine Minute spĂ€ter zum 1:1 aus, und in der 7. Spielminute ging man durch KrĂŒger sogar mit 2:1 in FĂŒhrung. Diese wĂ€hrte bis zur 11. Minute, als Rogenz mit dem Ausgleich zum 2:2 auch den Endstand des schnellen und umkĂ€mpften ersten Durchgangs markierte.

Der zweite Abschnitt sah zwei Teams auf Augenhöhe, die zĂ€h um ihren Vorteil rangen. Ein Tor gelang zwar nur Schönheide, aber die Berliner Fans waren mit ihrem Team vollauf zufrieden, welches noch immer mĂŒhelos mit den etwas ausgeruhteren Wölfen mithalten konnte.

Die Entscheidung musste also zwingend im letzten Drittel fallen und die GĂ€ste gingen mit dem Treffer von Kukla sogar 4:2 in FĂŒhrung. Doch diesen Treffer wollten die Berliner nicht als Vorentscheidung akzeptieren und kĂ€mpften sich nur zwei Minuten spĂ€ter mit dem 3:4 durch Fabian Wagner und dem Ausgleich von Jentzsch 4:4 in der 54. Minute wieder zurĂŒck ins Spiel. Zwar gingen die Wölfe erneut in FĂŒhrung, aber das Team aus dem Wedding ließ sich nun nicht mehr abschĂŒtteln und biss den Wölfen in der 59. Minute mit dem 5:5 durch Neugebauer einen Punkt aus dem Fell.

Die abschließende Penalty-Lotterie ging trotz erneut guter Leistung von Niklas Zoschke im Tor der Berliner dann aber doch an die GĂ€ste. Trotzdem war niemand auf Seiten der Berliner unzufrieden mit dem Verlauf des Spiels und des ganzen Wochenendes, denn die Berliner haben innerhalb von 24 Stunden bewiesen, dass beide Spitzenteams der Regionalliga besiegbar sind. Mit vier Punkten war die Ausbeute besser, als so manch kĂŒhner Experte getippt hĂ€tte. Bis hin in die letzte Spielminute gegen Schönheide war gar noch ein 6-Punkte-Wochenende im Rahmen des Erreichbaren, womit gerade im zweiten Spiel kaum zu rechnen war. Die Akademiker haben das gesamte Wochenende eine kompakte und konzentrierte Mannschaftsleistung geboten und waren auch körperlich in der Lage, in beiden Spielen dem Gegner Paroli zu bieten und die 164 Zuschauer zu begeistern.

Foto: Christiane Kuhn

Und wieder zwei Punkte

Am Ende waren es die „alten Hasen“ in den Teams, die das Regionalliga-Spiel zwischen den Juniors der Dresdner Eislöwen und FASS Berlin entschieden: John Koslowski vergibt seinen zweiten Penalty und Patrick Czajka verwandelt den seinen souverĂ€n zum doppelten Punktgewinn fĂŒr die Berliner.

Erneut kann das Team aus dem Wedding keinen Dreier landen und muss am Ende noch froh darĂŒber sein, dass es noch zwei Punkte geworden sind. Das gesamte Spiel ĂŒber sind die Akademiker auf dem Eis durchaus das bessere Team und produzieren auch mehr Gelegenheiten zum Torschuss als die Eislöwen, dennoch sind diese wesentlich effizienter darin, ihre Chancen auch zu nutzen.

Als Konsequenz der vielen vergebenen oder auch verspielten Torchancen laufen die Akademiker ab der 7. Spielminute einem RĂŒckstand hinterher, den das Team glĂŒcklicherweise bis zum Schluss immer wieder ausgleichen kann. Im ersten Drittel ist es Czajka der den Ausgleich zum 1:1 in der 8. Minute erzielt, wĂ€hrend der Dresdner Wanger die Strafbank wĂ€rmt. Gleichzeitig war das dann auch der Spielstand beim ersten Pausentee.

Der zweite Abschnitt sieht dann wieder motivierte Berliner, die ihre Chancen aber einfach nicht verwerten und durch individuelle Fehler den Gegner immer wieder Konterchancen bieten. Diese verwerten auch weiterhin ihre Chancen besser und ziehen durch zwei Treffer von Eberth (22. und 30. Spielminute) auf 3:1 davon, bis Czajka in der 32. Minute der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 3:2 gelingt und sich Trivellato bei seinem DebĂŒt fĂŒr FASS erstmals in die Scorerliste eintrĂ€gt. Das Drittel endet dann mit den Tor von Bertholdt zum 4:2 und einem Jentzsch-Treffer zum 4:3-Pausenstand (beide 39. Spielminute).

Der Schlussabschnitt sieht dann auf Seiten der Berliner umgewĂŒrfelte Sturmreihen, die den Druck auf das Tor der Gastgeber erhöhen, sich aber zwischendurch bei Damon Bonness dafĂŒr bedanken mĂŒssen, dass es nur noch Marvin Miethke ist, der in der 55. Spielminute ein Tor nach genialer Vorarbeit durch Trivellato und Salzmann erzielt.

Die fleißige Berliner Offensive hinterlĂ€sst auch in diesem Spiel wieder tiefe Furchen im Eis rund um das gegnerische Tor, mĂŒsste aber, bildlich gesprochen, auch mehr Schrammen am eigenen GehĂ€use hinterlassen, um die Tor- und Punkt-Ausbeute zu erhöhen. Dennoch: So lange die Akademiker von jedem Spiel Punkte mitbringen, ist ein Play-Off-Platz kaum in Gefahr. Aber bis dahin sollten die TorschĂŒtzen ihre Visiere noch besser kalibrieren.

Foto: Christiane Kuhn

FASS Berlin Jentzsch

Penaltyschießen entscheidet spannendes Derby

Wesentlich spannender als das erste verlief das zweite Spiel der Saison zwischen FASS Berlin und dem EHC Berlin Blues. Erst nach Penaltyschießen konnte der Sieger ermittelt werden. FASS unterlag am Ende mit 3:4 (1:1/1:1/1:1/0:1).

Es war recht voll auf den SpielerbĂ€nken, denn beide Teams traten mit 19 Feldspielern an. FASS griff gleich an und kam auch zu einigen Chancen. Aber Benjamin Nitschke im Tor der Blues hielt zunĂ€chst alles. Die Blues setzten auf Konter und sorgten damit auch bei FASS-Goalie Damon Bonness fĂŒr BeschĂ€ftigung, der dann auch den ersten Treffer der Partie kassierte (9. Minute, Demidov). Beide Teams blieben ihrer Taktik treu und so sahen die Zuschauer ein sehr spannendes Spiel in dem in der 16. Minute Jentzsch fĂŒr die Akademiker den Ausgleich herstellte. Mit dem 1:1 wurden erstmals die Seiten gewechselt.

Zwei Strafzeiten brachten den Blues zu Beginn des Mittelabschnitts Vorteile. Das Team von FASS Berlin konnte diese aber nicht in Tore umsetzen. Wie im Drittel zuvor, griffen die Akademiker an, die Blues konterten. Nach 30 Minuten gab es wieder etwas zum Jubeln fĂŒr die 158 Zuschauer im Erika-Heß-Eisstadion: Erneut ĂŒberlistet Nico Jentzsch den Blues-Goalie mit einem Schlenzer zum 2:1. Es ging weiter auf und ab in einer umkĂ€mpften aber zumeist fairen Partie. Zwei Minuten vor der Pause bekommen die Blues die Chance zum Ausgleich. Jan Schmidt ging in Unterzahl durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fĂ€lligen Penalty verwandelte er sicher. Mit einem verdienten 2:2 ging es in die letzte Pause.

Im letzten Drittel spielten die Blues plötzlich offensiv und stellten FASS damit vor Probleme. Es dauerte lange, bis FASS sich wirksam befreien konnte. Hilfreich war dabei eine Strafzeit gegen die Blues die diesmal auch eiskalt von Jentzsch genutzt wurde, der acht Minuten vor Spielende zum 3:2 einnetzte und damit seinen Hattrick perfekt machte. Doch Anthony Eshun gelang vier Minuten vor Schluss der erneute Ausgleich. Es blieb bei diesem Ergebnis und so musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Hier traf lediglich Ilya Demidov und sicherte damit den Blues den Zusatzpunkt.

„FASS war zwei Drittel lang klar ĂŒberlegen“, Ă€ußerte sich GĂ€ste-Trainer Grunwald beeindruckt auf der Pressekonferenz. Auch Victor Proskuryakov fand nicht viel zu kritisieren am Spiel der Berliner: „Eine klere Verbesserung gegenĂŒber dem letzen Spiel, aber wir haben einfach zu viele Chancen nicht genutzt. Ein Punkt ist immerhin ein Punkt“, so dann das versöhnliche Resume.

Nico Jentzsch, selbstverstĂ€ndlich Spieler des Tages, Ă€ußerte sich ebenfalls enttĂ€uscht ĂŒber das Endergebnis und sah auch Probleme in der Chancenverwertung, die umso schlimmer sein, weil derzeit „wirklich jeder unserer Fehler konsequent bestraft wird“, so Jentzsch.

PrÀsentiert wurde das Spiel vom Sponsor des Tages Autozug Sylt.

Bereits am Samstag geht es nach Chemnitz und ebenfalls um wichtige Punkte im Kampf um die ersten vier PlÀtze.

FASS entfĂŒhrt zwei Punkte aus dem Wolfsbau

Heute kam es im Duell der beiden ehemaligen Oberligisten im Schönheider Wolfsbau zwischen den Schönheider Wölfen und FASS Berlin zum erwarteten Spitzenspiel der Regionalliga Ost.

Im ersten Drittel machten die Erzgebirgler auch mĂ€chtig Druck und bestimmten zuerst das Spielgeschehen. So nutzte Vincent Wolf in der 7. Minute auch gleich das erste Powerplay zur 1:0 FĂŒhrung. FASS Goalie Damon Bonness hatte alle HĂ€nde voll zu tun, da kam in der 13. Min der 1:1 Ausgleichstreffer von Christian Steinbach genau richtig. In der 15. Minute musste dann Marvin Miethke mit Verdacht auf GehirnerschĂŒtterung vom Eis gebracht werden. Schönheides Jannick GrĂ€tke wurde nach dem Foul von Schiedsrichter Göran Noeller vorzeitig zum Duschen geschickt. Die Schönheider verteidigten sich in der 5-minĂŒtigen Unterzahl sehr geschickt und so ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt wurde die Partie intensiver und die Akademiker konnten durch Nico Jentzsch und erneut Christian Steinbach zweimal in FĂŒhrung gehen, aber die Wölfe glichen jedes Mal aus und konnten in der 39. Spielminute mit 4:3 in FĂŒhrung gehen. Mit dem Zwischenergebnis ging es dann auch in die zweite Pause.

Der Schlussabschnitt begann gleich mit dem 4:4 Ausgleich fĂŒr die Berliner. Patrick Czajka ließ Schönheides Goalie Eric Hanke keine Abwehrchance. Danach bestimmte der Kampf das Spiel. Mit viel GlĂŒck ĂŒberstanden die Akademiker die Schlußphase, in der Phillip Golz fĂŒr 2 Minute auf der Strafbank saß. Mit einem gerechten 4:4 endeten die 60 Spielmuten.

Das Penaltyschiessen musste die Partie und ĂŒber den Zusatzpunkt entscheiden. WĂ€hrend auf Berliner Seite nur Nico Jentzsch am Goalie scheiterte, konnten Lukas Novacek und Richard Horst den Puck nicht im Berliner GehĂ€use unterbringen. Akademiker Richard Jansson erzielt den „Shoot-out winner“ fĂŒr den Sieg und Zusatzpunkt.

Foto: Eberhard MĂ€dler

Zwei Punkte im ersten Pokalspiel

Das erste Aufeinandertreffen zweier Favoriten der Regionalliga Ost im Pokalwettbewerb hielt, was er versprach. Nach spannendem Spielverlauf gewann FASS Berlin gegen Tornado Niesky mit 3:2 nach VerlÀngerung (0:0/0:1/2:1).

Ganz komplett gingen beide Teams nicht in dieses Pokalspiel, dennoch durfte ein gutes Spiel erwartet werden. Wie gewohnt griffen die Weddinger auch gleich an, die GĂ€ste ĂŒberstanden dieses aber schadlos und spielten dann mit. Beide Teams kamen so auch zu einigen Torchancen, ein Treffer gelang aber in den ersten 20 Minuten nicht.

Bis zum ersten Treffer der Partie mussten die Zuschauer auch im zweiten Drittel noch etwas warten. Chancen waren durchaus vorhanden, aber Ivonne Schröder (Niesky) und Damon Bonness (FASS) hielten sehr gut. Erst nach 31 Minuten fiel das erste Tor, Tristan Schwarz brachte Niesky nicht ganz unverdient in FĂŒhrung. Es gab zwar weitere Chancen in diesem Drittel, die konnten aber nicht genutzt werden.

Die Akademiker gaben nicht auf und wurden auch belohnt. Die Tornados hatten zwar die ersten Chancen, dann aber traf Benjamin Salzmann zum 1:1 (46.). Doch Niesky zeigte sich davon unbeeindruckt und nur eine Minute spĂ€ter hĂ€mmerte Robert Bartlick den Puck ins Tor. Eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Christian Steinbach nach 48 Minuten wegen eines eher unglĂŒcklichen Foulspiels mit Verletzungsfolge an Tom Domula (von hier aus gute Besserung fĂŒr Tom Domula) erschwerte zusĂ€tzlich die Aufholjagd. Allerdings vergaben die Weddinger wĂ€hrend der Unterzahl zwei gute Chancen und eine eigene Überzahl konnte dann aber auch nicht ausgenutzt werden. Die Weddinger kĂ€mpften aber trotzdem weiter und neun Sekunden vor dem Ende erzielte Felix Karlsson den umjubelten Ausgleich.

Es ging also in die VerlĂ€ngerung und die wurde nicht komplett genutzt. Denn einen Break schloss Nico Jentzsch nach 63 Minuten mit einem Hammer zum 3:2 ins Tor und sicherte damit den Zusatzpunkt fĂŒr die Hausherren.

Niesky war der erwartet schwere Gegner und die Akademiker wissen nun, was noch alles auf sie zukommt in der Regionalliga Ost. Der Sieg war sicherlich etwas glĂŒcklich, aber die Tornados haben ihre Chancen einfach nicht genutzt. Weiter geht es fĂŒr die Akademiker am Samstag um 17:00 Uhr bei den Schönheider Wölfen.

Foto: Alexandra Bohn