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Nils Watzke FASS Berlin

Derbytime im Erika-Heß-Eisstadion

Fans und Freunde von FASS Berlin können sich wieder auf ein Doppel-Wochenende freuen. Am Samstag (3. Februar, 14:30 Uhr) ist der ESC 07 Berlin zu Gast, am Sonntag (4. Februar, 13:30 Uhr) kommt der Adendorfer EC ins Erika-Heß-Eisstadion.

Im Derby gegen den „Club“ geht es für die Weddinger um wichtige Punkte für die Play-off-Qualifikation. Fünf Punkte fehlen noch, dann kann für das Halbfinale (ab 9. März) geplant werden. Die Gäste durchleben eine schwierige Saison und mussten zuletzt sieben Niederlagen in Folge quittieren. FASS geht also als Favorit in diese wichtige Begegnung.

Gegen die Heidschnucken aus Adendorf wird am Sonntag die Vorrunde des Nordpokals abgeschlossen. Leider kann FASS als Zweitplatzierter der Gruppe 1 das Halbfinale nicht mehr erreichen. Reizvoll ist der Vergleich mit Adendorf dennoch. Die Regionalligen Nord und Ost wollen in der kommenden Saison enger zusammenrücken. Vom Kräftemessen mit dem Nordvertreter versprechen sich die Verantwortlichen hierfür wichtige Aufschlüsse. Die Gäste werden übrigens von etwa 50 stimmungsvollen Fans begleitet, die wir im Wedding herzlich begrüßen wollen.

Trainer Victor Proskuryakov muss an diesem Wochenende auf Angreifer Richard Jansson (Sperre nach Matchstrafe in Jonsdorf) und voraussichtlich auf Goalie Niklas Zoschke (im Einsatz bei den Lausitzer Füchsen) verzichten. Einige weitere Akteure sind krank oder angeschlagen. Für Jansson wird sein schwedischer Landsmann Felix Karlsson auflaufen, der zuletzt als dritter Import-Spieler, aber auch aus Studiengründen nicht eingesetzt werden konnte.

Sponsor of the Day ist am Samstag der FASS-Mobilitätspartner Transdev. Über das Spiel wird der Sport-Channel Hauptstadtsport.TV in einer Zusammenfassung berichten.

Am Sonntag wird das Spiel von Maxxprosion präsentiert, dem Hersteller von Premium-Sportnahrung aus Hannover.

FASS Berlin
Foto: Alexandra Bohn

FASS Blues

Ausgetrickst – Dritte Runde geht an FASS

“Heute klappt’s! Zuerst hatten wir ne Klatsche, dann war es knapp nach Penalty und heute gewinnen wir!”, sinniert ein FASS-Fan vor dem Spiel über die Erfolgsaussichten im dritten Derby gegen die Berlin Blues.

Und er lag richtig: FASS gewinnt bei den Berlin Blues verdient mit 6:3 (1:1/2:1/3:1).

Beide Teams gingen mit vollen Bänken in dieses dritte Derby und spielten gleich auf Angriff. Die Weddinger erspielten sich von Beginn an mehr Torchancen doch die Blues hielten gut dagegen.

Die TorhüterPatrick Hoffmann (Blues) und Damon Bonness (FASS) waren jedoch hellwach und retteten ihren Teams einige Male die Null auf der Anzeigetafel.

Dann die 14. Minute: FASS hatte gerade eine Strafzeit überstanden,als Blues-Stürmer Jan Schmidt völlig freistehend angespielt wird  und Damon Bonness keine Chance lässt.

Es dauerte dann bis zur 20. Minute bis Merk für FASS den Ausgleich zum 1:1 markiert und die Teams nach einem intensiven und schnellen Drittel in die Kabinen verschwinden.

46 Sekunden nach Wiederbeginn lagen die Akademiker wieder vorne:
David Trivellato traf zum 1:2 und erzielte damit bereits den dritten Treffer seit seiner Ankunft im Team der Berliner.

Weiterhin sahen die mitgereisten Fans aus dem Wedding ein intensives und umkämfptes Spiel mit einem unschönen Höhepunkt in der 29. Spielminute als Blues-Urgestein Ilya Demidov eine Strafe für einen Check in den Kopf- oder Nackenbereich erhielt und  dafür mit nur 2+10 Minuten bestraft wurde.

FASS Berlin konnte die entstehende Überzahl nicht ausnutzen und so kommt, was dann immer kommt: Nach 31 Minuten hämmerte Dustin Hesse den Puck zum 2:2 ins Netz.

Die Jungs aus dem Wedding ließen sich aber nicht beirren und spielten weiter, setzen die Blues mit intensiven Forechecking unter Druck.

Die 35 Minute gehörte dann ganz den Akademikern und brachte die klare Vorentscheidung darüber in welche Richtung das Spiel heute gehen würde:. Dennis Merk und Patrick Czajka trafen innerhalb von 48 Sekunden und sorgten damit  gleichzeitig für den 2:4  Pausenstand.

Obwohl den Blues nach 44 Minuten durch Geordie Wudrick der Anschlusstreffer gelang, blieben die Gäste hinten stabil und setzten ihre Angriffe fort um den Spielfluss des Geners zu unterbinden.

Und auch im Powerplay zeigten die Weddinger das sie treffen können: Patrick Czajka ließ so eventuell aufkommende Sorgen nach 47 Minuten wieder verschwinden.

Dennis Merk machte in Unterzahl drei Minuten vor dem Ende den Sack mit dem Treffer zum 6:3 aus Sicht der Akademiker endgültig zu und ist mit drei Toren einer der entscheidenden Matchwinner des Abends.

Der Sieg war verdient, die Weddinger waren insgesamt das bessere Team und bleiben damit Tabellenführer Niesky auf den Fersen und sind zumidest bis zum Ende der Samstags-Spiele wieder Tabellenführer.

Für FASS war es das letzte Regionalligaspiel des Jahres, die Blues empfangen Samstag die Chemnitz Crashers. Beide sind außerdem noch im Pokal aktiv: FASS muss am kommenden Freitag nach Salzgitter, die Blues empfangen am Samstag danach den ESW Sande.

Schiedsrichter: M. Schewe – K. Englisch, P. Heinze

Strafen: Blues 10 + je 10 G. Wudrick (Check von hinten), I. Demidov (Check gegen Kopf und Nackenbereich) (16/12/2), FASS 8 (4/0/4)

Tore:1:0 (13:37) J. Schmidt (I. Demidov, M. Hermle); 1:1 (19:31) D. Merk (J.-N. Weihrauch);1:2 (20:46) D. Trivellato (P. Czajka); 2:2 (30:54) Du. Hesse (A. Eshun); 2:3 (34:04) D. Merk (R. Jansson, N. Jentzsch); 2:4 (34:52) P. Czajka (Ch. Steinbach);3:4 (43:41) G. Wudrick (P. Preiß, J. Schmidt); 3:5 (46:02) P. Czajka (N. Jentzsch, N. Watzke) PP1; 3:6 (D. Merk (Ch. Steinbach) SH1;

Autoren: Norbert Stramm / Peter Wendel
Foto: Christiane Kuhn

FASS Torjubel

Erst die Blues, dann die Crashers – Gleich zweimal gegen Play-Off-Mitwerber am Wochenende

Morgen um 19:30 Uhr sind die Berlin Blues zu Gast im Erika-Hess-Eisstadion. Nachdem man zahlreiche Spieler vom Hallennachbarn ECC Preussen gewinnen konnte, haben sich die Blues zu einem Mitbewerber auf einen Play-Off Platz entwickelt.

Unser Team musste im Hinspiel eine empfindliche Pleite einstecken und möchte sich im Rückspiel revanchieren.

Einfach wird das sicher nicht, denn im Kader stehen mit Ilya Demidov und Geordie Wudrick zwei Importspieler, die zu Beginn ihrer Karriere von NHL-Teams gedraftet wurden.

Sicherlich ein Novum in der Regionalliga Ost, das den hohen sportlichen Anspruch des Tchernov-Clubs unterstreicht. Sind die Blues komplett, können sie jedem Gegner Kopfzerbrechen bereiten.

Am Samstag geht es zu den Chemnitz Crashers (17:00 Uhr Spielbeginn). In beiden Spielen muss jetzt gepunktet werden, will man im Wedding nicht um die Play-off-Qualifikation bangen.

Also auf in den Wedding und die Akademiker anfeuern. Seid dabei!

Gerald Hagen
Foto: Christiane Kuhn